Solidarität mit Ralph Boes und seinen Unterstützer_innen

Ralph Boes

Ralph Boes

Hungertag 60 aktuell! Wie lange will das Jobcenter weiter sanktionieren und die Menschenwürde mit Füßen treten? Ralph Boes geht es wie vielen Erwerbslosen: ihm wurde das letzte Geld geraubt. Hartz 4 war von Anfang an keine soziale Hängematte: so müssen erstmal viele Bedingungen erfüllt werden, damit der Staat etwas Geld abdrückt. So sollen Erwerbslose alle Möglichkeiten nutzen, um einen Ausbeutungsplatz * zu bekommen. Und natürlich soll immer schön das gemacht werden, was dem Jobcenter gerade so in den Sinn kommt: eine sinnlose Maßnahme hier, ein 1-Euro-Job dort und ständig Zwangsberatung.

Alle Personen, die nicht in diesem perfiden System mitmachen können und/oder wollen werden unter Druck gesetzt. Das größte Druckinstrument ist die Geldkürzung des sowieso schon sehr geringen Regelsatzes. Die staatlichen Behörden interessiert es dabei wenig, wenn Menschen in der Folge der Geldkürzungen hungern und sterben. Konsequenterweise versuchen sie nun auch bei dem Hungerstreik von Ralph Boes alles, um dem zu entfliehen, was sie selbst die ganze Zeit produzieren: Armut, Ausgrenzung, Hunger und Tod!
Der Hungerstreik von Ralph Boes und die in der Aktion mitwirkenden Unterstützer_innen, entblößen einmal mehr die staatliche Fassade namens Sozialstaat. Der Staat ist nicht sozial und auch noch nie gewesen. Der Staat kontrolliert uns als Menschen und versucht uns zu bevormunden. Der Staat hat zurzeit die Macht und will uns zum Gehorsam zwingen. Wenn wir nicht von allein gehorchen, dann setzt der Staat Gewalt ein.
Die Gewalt beginnt mit der strukturellen Gewalt. Also damit, dass unsere Freiheit durch Werte, Normen und Institutionen der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft massiv eingeschränkt wird. Einkommen und Vermögen sind ungleich verteilt, Diskriminierung ist an der Tagesordnung.

Ein Großteil der Gewalt ist psychischer Natur. So wird unter anderem allen Erwerbslosen vermittelt sie seien selbst Schuld an ihrer Lage. Das Jobcenter versucht deswegen auch zuerst im Profiling zu analysieren, welche individuellen    „Hemmnisse“ ** der Grund für die Erwerbslosigkeit sind.

Erst am Ende kommt es zur physischen Gewalt. So wird der Sicherheitsdienst wird geholt, die Erwerbslose dann körperlich angreifen (ganz aktuell in Leibzig passiert: https://linksunten.indymedia.org/de/node/151190). Ansonsten werden auch gerne mal die Bullen in Uniform und mit Knarren gerufen, um Erwerbslose einzuschüchtern und manchmal eben auch körperlich anzugreifen.

Aber als Erwerbslose sind wir keine hilflosen Opfer der staatlichen Gewalt. Wir sind aktive Menschen, die sich mit anderen zusammenschließen können, um sich gegen Staat zu wehren. Wir sollten den mutigen Hungerstreik von Ralph Boes als Initialzündung sehen. Diese Aktion ist ein Weckruf, der uns aus unserem kollektiven Schlaf aufwecken sollte.
Jede_r von uns kann kreativ den Frust gegenüber den Behörden Ausdruck verleihen! Die Zeit zum Handeln ist gekommen!
Für eine Gesellschaft ohne Mauern, Stacheldraht und Ausgrenzung!
Für eine Gesellschaft ohne Reichtum und Armut!
Für eine basisdemokratische Gesellschaft ohne Staat und Kapital!

_________________________________________________________________________________________________

* wird gewöhnlich als Arbeitsplatz bezeichnet

** im Behördensprech „Vermittlungshemmnisse“ genannt: In dem Profiling, das bei allen Erwerbslosen durchgeführt wird, gibt es verschiedene Kategorien wie Mobilität, Motivation (!), Qualifikation… Die (Zwangs-)Vermittler_innen kreuzen in dem System das an, wo sie Probleme bei der Zwangsvermittlung sehen und versuchen im weiteren Verlauf diese Hemmnisse zu minimieren. Die grausame Theorie hinter dieser Masche ist, dass, wenn alle Hemmnisse beseitigt sind, ein Arbeitsplatz gefunden werden kann.

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

26 responses to “Solidarität mit Ralph Boes und seinen Unterstützer_innen”

  1. Chris says :

    Coool! Habs grade weitergeleitet, damit es im Newsticker verlinkt wird

    Vielen Dank! Chris

  2. Christiane Bluhm says :

    Hallo Marcel, ich wehre mich gegen das Wort Hungerstreik in deinem Artikel. Es ist Sanktionshungern , ich hoffe das jetzt mehr Druck auf den Gesetzgeber ausgeführt wird.

  3. andyherzlogik says :

    Danke, Marcel, für diesen Beitrag.

    Ich verfolge jeden Tag den Newsletter auf Ralphs Hauptseite: http://wir-sind-boes.de/, um zu schauen, wie es weitergeht.
    Seit ca. 2 Wochen schreibe ich auch die eine oder andere email an alternative Journalisten oder fordere manche Politiker auf, sich mal an den Tisch am Brandenburger Tor zu setzen (Aktion: http://wir-sind-boes.de/oeffentliche-aktionen-2.html ), um mit Ralph zu sprechen.

    Das ist, was ist von hier aus (viele Hundert Kilometer von Berlin entfernt) tun kann, zudem hilft auch JEDE energetische Solidarität mit dieser Aktion, denn unsere Gedanken und Emotionen haben mehr Kraft als die meisten glauben.
    Liebevolle Gedanken sind unendlich machtvoll, so dass sie sich auch irgendwann manifestieren werden…

    Liebe Grüße,
    Andy.

  4. ingo29 says :

    „Wie lange will das Jobcenter weiter sanktionieren und die Menschenwürde mit Füßen treten?“

    Obige Frage lässt sich leicht beantworten: Bis zum Exitus von Ralph Boes.

    Die neuerliche Sanktion für Ralph Boes (mittlerweile die 10. in Folge) lässt doch nur den Schluss zu, dass man diesen Mann vernichten will. Mir kann doch die BA nicht weismachen, dass man einen Mann der Jahrgang 1957 ist, also einen 58jährigen Mann noch unbedingt in Arbeit bringen muss, und wenn dieser 58jährige Mann sich weigert, dass dadurch die Gesellschaft sofort in Gefahr gerät und man deshalb gezwungen ist diesen Mann mit Sanktionen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Sind wir doch mal ehrlich, die BA entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Terrororganisation, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gedeckt wird.

    „Solidarität mit Ralph Boes.“ Ja, die vermisse ich auch. Die Berliner Morgenpost titelte vor einiger Zeit: „Insgesamt sind eine halbe Million Menschen in Berlin auf Hartz IV über die Jobcenter angewiesen. 500.000 Hartz IV Bezieher in Berlin, also 20 Prozent der Berliner zwischen null und 65 Jahren.“

    Die Frage ist doch, wo sind diese ganzen Menschen die sich mit Ralph Boes solidarisieren sollten? In Berlin gibt es also 500.000 Hartz IV Bezieher, aber wo sind die denn alle? Wenn nur 1% dieser Berliner Hartz IV Bezieher sich zum Pariser Platz begeben würden, oder noch besser, 500 Meter weiter sich vor das Reichstagsgebäude stellen, dann wäre eine echte Solidarisierung mit Ralph Boes da. Leider schlummern die Hartz IV Bezieher wieder im Dornröschenschlaf, beziehungsweise sind wohl letztendlich zu blöd, leider muss ich es so drastisch ausdrücken, um zu erkennen, dass hier ein Mann seine Gesundheit und vielleicht sogar sein Leben einsetzt, um für ca. 5 Millionen Hartz IV Bezieher, die wir in Deutschland haben, wieder so etwas wie Würde ins Leben zurück zu bringen. Es ist erschreckend, in welcher Lethargie die Hartz IV Bezieher schon stecken, aber letztendlich ist das genau das was die momentan herrschende Politik will. Menschen die sich ruhig verhalten und nicht aufbegehren. Und wenn es dann doch mal einen wie Ralph Boes gibt, dann wird sich schon eine Behörde finden, die diesen Menschen wieder in die Schranken weist oder sogar vernichtet.

    • Ralf says :

      Viele H4 Empfänger kennen Ralph Boes doch garnicht und wissen nichts von dieser Aktion, da man Internet dazu braucht. Welcher H4 Empfänger kann sich denn einen Internetanschluß oder teuere smartphone gebühren leisten.
      Dein Kommentar ist wenig hilfreich und beleidigend, ingo29!

    • quoshop says :

      @ Ingo

      — Zitat —
      Wenn nur 1% dieser Berliner Hartz IV Bezieher sich zum Pariser Platz begeben würden, oder noch besser, 500 Meter weiter sich vor das Reichstagsgebäude stellen, dann wäre eine echte Solidarisierung mit Ralph Boes da.
      — Ende —

      Und was wäre wenn eine echte Solidarisierung mit Ralph Boes stattfinden würde? Dann würden ganz viele Polizisten für die Widerherstellung der öffentlichen Ordnung sorgen, und zwar mit Schlagknüppeln, Pfefferspray, Wasserwerfern und willkürlichen Bußgeldern. Da hast Du dann Deine friedliche Großdemo und ich hoffe Du überlebst sie ohne mit Deiner Gesundheit bezahlen zu müssen.

      — Zitat —
      Leider schlummern die Hartz IV Bezieher wieder im Dornröschenschlaf, beziehungsweise sind wohl letztendlich zu blöd, leider muss ich es so drastisch ausdrücken …
      — Ende —

      Die Frage steht im Raum, wer hier eigentlich wirklich blöd ist. Mir fallen mindestens 100 Gründe ein, warum sich Menschen nicht wehren wollen oder können – Dir fällt nur ein einziger ein, nämlich daß sie zu blöd sind.
      Auffällig ist auch, wie frustrierte Leute rund um sich schlagen aber dabei keinen Millimeter weiterkommen. Oder was hat es uns bisher gebracht, andere zu beleidigen?

      Aber mach Dir nichts draus, Kommentare wie Deinen lese ich nahezu überall. Die Leute wollen sich Luft machen, bevor sie an den Ungerechtigkeiten ersticken. Es ist nur so traurig mitzubekommen, wie sich so viele untereinander kaputt machen. Es ist fast wie bei den Hühnern in zu engen Käfigen. Sie fangen irgendwann an sich gegenseitig zu kannibalisieren. Ich versuche mit aller Kraft dem zu widerstehen und bitte Dich das auch zu tun.

      • ingo29 says :

        Mein Standpunkt und auch die Seite auf der ich stehe ist für jeden hier klar ersichtlich. Bei euch (Ralf, quoshop) weiß ich leider nicht auf welcher Seite ihr eigentlich steht. Das Argument von quoshop: „Dann würden ganz viele Polizisten für die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung sorgen, und zwar mit Schlagknüppeln, Pfefferspray, Wasserwerfern und willkürlichen Bußgeldern. Da hast Du dann Deine friedliche Großdemo und ich hoffe Du überlebst sie ohne mit Deiner Gesundheit bezahlen zu müssen“ ist ja von vornherein eine Kapitulation an das System.

        Du bist also der Meinung, dass Stillhalten und Abwarten etwas bewirkt oder bist Du sogar der Meinung, dass man als kleiner Bürger nicht seine demokratischen Rechte (Artikel 20 GG) in Anspruch nehmen sollte? Bei den meisten Deutschen ist der Untertanengeist wie in Heinrich Mann „Der Untertan“ scheinbar immer noch präsent. Bist Du der Meinung, dass wir Deutsche weiterhin obrigkeitshörig, feige und ohne Zivilcourage sein sollten? Wie kommst Du eigentlich darauf, dass die Polizei eine friedliche Demonstration gleich mit Gewalt und Härte begegnet? Hatte ich irgendwo zur Anarchie aufgerufen? Du solltest in meinen Kommentar nicht deine Weltsicht werfen und sie mir dann als mein ureigenes Produkt vorwerfen. Ich habe lediglich daran erinnert, dass 500.000 Hartz IV Bezieher, die in Berlin jeden Tag von einer Behörde schikaniert werden, nicht aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und ein einzelner Mann auf dem Pariser Platz (für Nichtberliner, das ist der Platz vor dem Brandenburger Tor) gerade versucht dieses System zu entlarven.

        Ich habe hier also niemanden beleidigt, sondern eine lethargische breite Masse daran erinnert, dass ein Mann (Ralph Boes) gerade für sie seine Gesundheit und sein Leben aufs Spiel setzt.

        Manchmal muss man auch zwischen den Zeilen lesen können. Wenn ihr beide das nicht könnt, dann solltet ihr euch auch nicht an Diskussionen beteiligen und schon gar keine Kommentare abgeben, denn es ist besser den Mund zu halten und für einen Narren gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und alle Zweifel zu beseitigen.

      • ingo29 says :

        Nachtrag zu ingo29 says: August 30, 2015 um 10:32 vormittags

        Wir reden hier von 500.00 Hartz IV Bezieher, die in der Hauptstadt Berlin sitzen und mit knapp 400 Euro monatlich sich von einer Behörde drangsalieren lassen müssen. Wenn ich also lediglich verlange, dass gerade einmal 1% davon ihren Arsch hoch bekommen sollten, dann ist das sicherlich nicht zuviel verlangt. Für alle, deren mathematische Bildung total vernachlässigt worden ist, gebe ich jetzt die Lösung an, was 1% von 500.000 sind; es sind 5000 Menschen. 5000 Menschen sollte man doch wohl zusammenbekommen, oder? – In Frankreich sicherlich, aber in Deutschland ist das unmöglich.

        Um sich zu informieren, braucht man auch keine teuren Smartphones und auch keinen Internetanschluss. Man muss nur als Hartz IV Bezieher versuchen aus seiner eigenen Unmündigkeit heraus zu kommen und sich vielleicht daran erinnern, dass man der eigentliche Souverän in diesem Staat ist. Ralph Boes hat das verstanden, nur was nützt es, wenn die breite Masse naiv und schlaftrunken alles über sich ergehen lässt?

        Vielleicht hätte ich im obigen Kommentar anstatt das Wort „Blöd“ lieber das Wort „Naiv“ verwenden sollen, denn das Wort „Blöd“ scheint wohl, obwohl man hier auf der richtigen Fährte ist, für einige Leute gleich zu beleidigend zu sein. Das Wort „Blöd“ scheint auch alle Argumentationen, die ich sonst noch getätigt habe, zu ersticken und man fokussiert sich nur noch auf das Wort „Blöd“ und das man andere Menschen damit beleidigen würde. Wie müssen sich die Verantwortlichen der BA und des BMAS doch freuen, dass die Hartzer sich gegenseitig wegen eines dummen Wortes zerfleischen und den wahren Gegner so aus dem Blickfeld verlieren. Aber so ist der Deutsche, der Deutsche ist und bleibt scheinbar immer Diederich Heßling aus dem Untertan von Heinrich Mann.

      • ingo29 says :

        Hoppla. Da ist mir ist ein Lapsus zu Nachtrag ingo29 says: August 30, 2015 um 12:47 nachmittag unterlaufen.

        „500.00 Hartz IV Bezieher“ muss natürlich „500.000 Hartz IV Bezieher“ heißen.

  5. Der Souverän says :

    Es ist ja beabsichtigt und gewollt, daß so viele Arbeitslose wie möglich verrecken – NUR BITTESCHÖN GANZ LEISE!

    Und das tun ja jedes Jahr auch hunderte, wenn nicht tausende. Ralph ist die große Ausnahme mit seinem langsamen öffentlichen Dahinsiechen.

    Das gefällt den Auftragskillern natürlich überhaupt nicht.

  6. Alfred says :

    Wenn, wie für jedermann gut nachweisbar, alleine sowohl in Form als auch Inhalt eines Lebensmittelgutscheins der Jobcenter unzählige offensichtlichste Fehler und Rechtsverdrehungen stecken, was bedeutet das?

    Kann es dann nicht sein, dass der ganze Rest der Hartz-Gesetzgebung doch trotzdem noch in Ordnung sein kann? Wer das denkt, muß reichlich verwirrt und/oder naiv sein.

    Es ist der Ausdruck des Ungeistes, der das Gesetz belebt, der seine Querverbindungen nach Belieben schlägt, der ein Unrecht mit dem anderen verkettet, so dass das eine nicht von dem anderen zu lösen ist.

    Bei Ralph Boes lässt man nun einmal besondere Härte walten? Auch daraus liesse sich nichts anderes schliessen, als dass dies, so man ihm einigen Wahrheitsgehalt zusprechen will, a) schon einzeln und für sich genommen verbrecherisch und b) hinsichtlich der gesetzlichen Vollstreckung im Verborgenen eine sogar noch größere Drakonität anzunehmen wäre, wäre hier noch etwas auszuschöpfen. Wenn erst die letzte Grenze gefallen ist, mit einer Majorität der Mächtigen im Rücken, wenn weiterhin man darüber hinaus an keinerlei höhere Rücksichten man mehr gebunden ist, macht das das Chaos nahezu perfekt.

    Der Staat hat auch eine Pflicht, seine Entscheidungen zu begründen auf dem Boden der Tatsachen – nicht einer abstrakten Gesetzesideologie. Und während er (wiederum grenzwertig) Millionen Informationen über das Subjekt abgräbt, hält er die durch ihn angestossenen Schicksale dicht. Andererseits verfälscht und manipuliert er mehr oder weniger offen Informationen, siehe z.B. – Arbeitslosenstatistiken. Nein, einem solchen Staat ist keinen Millimeter über den Weg zu trauen!

  7. ingo29 says :

    Kritischerkommilitone schreibt: „Aber als Erwerbslose sind wir keine hilflosen Opfer der staatlichen Gewalt. Wir sind aktive Menschen, die sich mit anderen zusammenschließen können, um sich gegen den Staat zu wehren. Wir sollten den mutigen Hungerstreik von Ralph Boes als Initialzündung sehen. Diese Aktion ist ein Weckruf, der uns aus unserem kollektiven Schlaf aufwecken sollte.“

    Ein Weckruf?
    Wir haben 5 Millionen Hartz IV Bezieher in Deutschland. Wenn man davon die Hartz IV-Kinder und Jugendlichen abzieht, sind es 3,4 Millionen erwachsene Hartz IV Bezieher. Wenn hiervon nur 5% einen Internetanschluss haben, sind das 170.000. Wenn davon wiederum nur 5% von einem Ralph Boes gehört haben, und das dieser Mann auch für ihre Rechte kämpft, dann müssten auf der change.org Petitionsseite 8500 Leute für Ralph Boes unterschrieben haben. Es sind aber bis dato nur 2800 Unterschriften und mehr als 3500 werden es sicherlich auch nicht werden. Na, fällt einem etwas auf? Genau, der Hartzer interessiert sich nicht einmal für sein eigenes Schicksal.

    Den Leuten von der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist das doch auch schon aufgefallen, dass die Hartzer lethargisch irgendwo ihr Leben fristen. Aus diesem Grund sind die Herrschaften in der BA und im BMAS doch auch nicht beunruhigt, dass es ihnen vielleicht mal an den Kragen gehen könnte, weil sie Menschen schikanieren und den armen Hartz IV Beziehern sogar das kümmerliche Existenzminimum noch rauben. Die Verantwortlichen dieser Einrichtungen BA und BMAS haben schon lange registriert, dass von der breiten Masse keine Gefahr ausgeht, und die paar Typen die auf den Internetseiten ihre Meinung über das menschenverachtende System kundtun, auch keine Gefahr darstellen. Nur dieser Ralph Boes macht jetzt öffentlich Ärger und das auch noch vor einem Luxushotel, in dem sogar die englische Königin im letzten Juni einige Tage verbracht hat. Zum Glück halten sich aber die Journalisten der großen Tages- und Wochenblätter und der TV Medien an das Zitat von Tucholsky: „Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch“. Wenn also Ralph Boes am Pariser Platz irgendwann tot vom Stuhl fällt, wird sicherlich kein Journalist darüber berichten, aber ein BA-Mensch wird als verkleideter Berliner Bär den vorschriftsmäßig erlegten „Unruhestifter Ralph Boes“ ganz schnell vom Pariser Platz entfernen, damit auch ja kein Tourist mitbekommt, in was für einer schönen demokratischen Weltstadt – wo man seine Bürger verhungern lässt – er gelandet ist.

    Vielleicht noch eine Anmerkung zu dem Video auf YouTube (Sind Hartz-IV-Sanktionen verfassungswidrig? Sozialrichter Jens Petermann + Landrätin Michaele Sojka) unter der Leitung von Ralph Boes.

    Da hatte man mal die Gelegenheit einen echten Sozialrichter Fragen zu stellen, und was kam dabei heraus? Außer dummes Zeug, leider NICHTS!

    Man hätte den Richter aus Gotha, Jens Petermann, einmal fragen können, wie sich § 10 SGB II mit Art. 12 GG und die Ortsanwesenheitspflicht mit Art. 11 GG verträgt, und weshalb eine Behörde, wie die BA, sich nicht an das Zitiergebot in Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG hält? – wenn sie schon für Millionen Hartz IV Beziehern die Grundrechte außer Kraft setzt. Man hätte den Richter auch einmal fragen können, ob es sich bei der Eingliederungsvereinbarung wirklich um einen echten Vertrag handelt und ob dann dieser Vertrag nicht von der BA zu einseitig ausgelegt ist? Wenn es sich aber nicht um einen echten Vertrag handelt – z.B. wegen § 2 Abs. 1 Satz 2 SGB II (Zwang zur Unterschrift) oder bei einen nicht ausgeglichenen Vertragsverhältnis ein Vertrag nach § 138 BGB sittenwidrig ist und damit ungültig – dann hätte man ihn überhaupt mal fragen können, warum die Sozialgerichte so einen vorgefertigten Knebelvertrag der BA überhaupt vor Gericht zulassen und ob dann die ganzen Sanktionen nicht ohnehin als nichtig zu betrachten sind? Man hätte den Sozialrichter auch einmal fragen können, warum sofort ein Verwaltungsakt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II herausgeht, wenn der Arbeitslose den Vertrag nicht unterschreibt und ob damit dieser sogenannte Vertrag – ein Vertragsabschluss sollte ja von beiden Vertragsparteien durch Abgabe einer Willenserklärung freiwillig geschlossen werden – nicht ohnehin zur Farce wird? Man hätte ihn überhaupt einmal fragen können, warum die BA die einzige Behörde ist, wo der Bürger einen sogenannten Vertrag unterschreiben muss, der die Bürgerrechte außer Kraft setzt und wo für ihn das Vertragsrecht auch noch massiv eingeschränkt ist?

    Das hätte man alles fragen können und sollen; hat man aber nicht.

    Es ist kein Wunder, dass der Chef der BA, Frank-Jürgen Weise, sich ins Fäustchen lacht. Wenn Hartz IV Bezieher sich weiterhin so verhalten wie sie sich momentan verhalten, dann kann Frank-Jürgen Weise auch künftig in aller Ruhe sein Managergehalt am Monatsende zählen und muss sich keine Sorgen machen, dass die Gerechtigkeit ihn einmal am Schlafittchen packt.

    • abc-estutauchgarnichtweh says :

      Und was machst du so, Ingo, außer hier sehr lesenswerte Kommentare zu schreiben? (Und überflüssige, weil sinnlose Online-Petitionen zu unterzeichnen)

      • ingo29 says :

        @abc-estutauchgarnichtweh
        Eine gute Frage! Was mache ich eigentlich, außer Kommentare zu schreiben und sinnlose Petitionen zu unterzeichnen? – Manchmal ärgere ich mich auch noch über die Naivität meiner Mitstreiter, die auf
        abgeordnetenwatch.de Fragen an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales stellen und dann diese Standardantwort bekommen.

        Sehr geehrte(r) Frau/Herr XXXX,
        ich möchte Sie bitten, Fragen, die meine Tätigkeit als Bundesministerin betreffen, direkt an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin; E-Mail: info@bmas.bund.de) zu senden.
        Beste Grüße
        Andrea Nahles

        Wenn der Bürger dann aber auf eine Antwort in abgeordnetenwatch besteht, dann zeigt Frau Nahles ganz schnell, dass sie hier die Frau Ministerin ist, und der kleine Bürger mal nicht zu frech werden sollte.

        Sehr geehrte(r) Frau/Herr XXXX,
        und ich habe in diesem Forum bereits mehrfach darauf verwiesen, warum hier Fragen, die das Ministerium und meine Arbeit als Ministerin betreffen, nicht beantwortet werden.
        Ich habe Ihnen einen Weg aufgezeigt, Ihre Frage zu stellen. Ob Sie ihn nutzen, ist Ihre Entscheidung.
        Beste Grüße
        Andrea Nahles

        Die Bürger, die Fragen auf abgeordnetenwatch stellen, haben doch tatsächlich vergessen, dass Andrea Nahles nicht mehr die kleine Politikerin ist, sondern die große Ministerin, und deshalb singt Frau Nahles ja auch ihr Lieblingslied so gerne.

        2 x 3 macht 4
        widdewiddewitt und Drei macht Neune!
        Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt
        Hey – Pippi Nahles hollahi-hollaho-holla-hopsasa
        Hey – Pippi Nahles – die macht, was ihr gefällt.

        A propos Ministerin – da war doch was? Genau, „Minister“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Diener, Gehilfe“, so auch im französischen, ministre „Diener (des Staates)“. Aber wahrscheinlich hatte Frau Nahles so schwierige Worte, wie das Wort „Minister“ in ihrem Literaturstudium nicht gelernt.

        Du hast aber vollkommen recht, abc-estutauchgarnichtweh. Außer, dass ich mich über die Verrücktheiten dieser Zeit aufrege, Kommentare schreibe und sinnlose Petitionen unterzeichne, mache ich wirklich nicht viel.

      • Aufgewachter says :

        Verfahren gegen mehrere Staatsanwälte von Berlin wegen Verdachts der Strafvereitelung eingeleitet / schwere Misshandlungen von Hartz-IV Opfern
        https://aufgewachter.wordpress.com/2015/09/09/verfahren-gegen-mehrere-staatsanwaelte-von-berlin-wegen-verdachts-der-strafvereitelung-eingeleitet-schwere-misshandlungen-von-hartz-iv-opfern/

  8. Aufgewachter says :

    Ich versteh´ immer noch nicht, warum die Fallmanagerin oder der Fallmanager von Ralph Boes überhaupt noch frei herumläuft. Ein nicht unterschriebener Lebensmittelgutschein nach fast 2 1/2 Jahren Vollsanktion und aufgebrauchten Spendengeldern stellt meiner Ansicht nach ein Straftatbestand nach §323c dar, denn nicht unterschriebene Lebensmittelgutscheine können im Supermarkt an der Kasse nämlich nicht eingelöst werden, von wegen „letzte Grundversorgung“.

    Auch, wenn mittlerweile durch einen unterschriebenen Lebensmittelgutschein für einen neuen Bewilligungsabschnitt Abhilfe geleistet worden sein soll, geht die Fallmanagerin oder der Fallmanager zumindestens für den letzten Bewilligungsabschnitt in Gestalt des nicht unterschriebenen Lebensmittelgutschein in das Gefängnis. Denn laut der Internetseite des Bundesministerium für Justiz gibt es den Paragraphen noch.

    Weiterlesen auf

    Die Strafe für nicht vom Jobcenter unterschriebene Lebensmittelgutscheine steht im Strafgesetzbuch
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/09/02/die-strafe-fuer-nicht-vom-jobcenter-unterschriebene-lebensmittelgutscheine-steht-im-strafgesetzbuch/

  9. ingo29 says :

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier schon als der Alleinunterhalter wahrgenommen werde, kann ich mir doch nicht verkneifen dieses neue Narrenstück, das Frau Nahles auf Abgeordnetenwatch aufgeführt hat, hier zu verbreiten.

    Antwort von Andrea Nahles (15.09.2015)
    Sehr geehrte Frau XXXX,
    auch Ihre erneuten Vorwürfe sind haltlos. Weder „veräppel“ ich hier Bürgerinnen und Bürger noch darf ich irgendwas nicht. Ich weise auch niemanden ab, auch wenn Sie mir dies weiterhin unterstellen werden.
    Da Sie über die Suchfunktion nicht fündig geworden sind, weise ich darauf hin, dass ich zum Beispiel am 7. Januar 2014 in einer Antwort an Herrn YYYY mein Vorgehen begründet habe. Viele Anfragen in diesem Forum drehen sich nun einmal fast ausschließlich um Fachfragen, die meine Arbeit als Ministerin betreffen, wie z. B. Rente, Mindestlohn oder SGB II. Ich wüsste nicht, was daran problematisch sein soll, diese Fragen gleich an die richtige Fachstelle weiterzuleiten, in dem ich die entsprechenden Kontaktdaten zur Verfügung stelle.
    Beste Grüße
    Andrea Nahles

    [Anmerkung: Ich habe die Fragestellerin Frau XXXX und die von Frau Nahles genannte Person, Herrn YYYY, hier natürlich anonymisiert, da sie keine Personen des öffentlichen Lebens sind. Bei Andrea Nahles (SPD) verhält sich das natürlich anders, da sie ja als Politikerin im Fokus der Öffentlichkeit steht und deshalb Kritik ertragen muss.]

    Si tacuisses, philosophus mansisses (meist zitiert als: Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben).

    Ach, hättest Du doch diesmal geschwiegen, Andrea – dann hätte niemand gemerkt, dass Du erstens keine Ahnung von deinem neuen Job hast und zweitens dem Staat nur ein unnötiges Ministergehalt kostest. Aber nein, da ist dir auf Abgeordnetenwatch genau das passiert, was Du doch mit der „Standard-Antwort von Andrea Nahles“ vermeiden wolltest – Fragen auf einer öffentlichen Plattform beantworten zu müssen. Du schreibst, „diese Fragen gleich an die richtige Fachstelle weiterzuleiten“ da es sich „nun einmal fast ausschließlich um Fachfragen“ handelt. Da fragt man sich doch, wofür wir – also der Souverän – überhaupt Ministergehälter zahlen, wenn Fachleute, die wahrscheinlich ohnehin die gesamten Ministerjobs machen und nur einen Bruchteil kosten, die Arbeit der Minister erledigen?

    Der Fachkräftemangel scheint in Deutschland ein riesiges Problem darzustellen – nur findet man diesen Fachkräftemangel in der BA und im BMAS, aber sicherlich nicht bei den Arbeitslosen.

  10. ingo29 says :

    Die kleinen Untertanen und der böse Drache mit dem Namen BA.
    Es waren einmal kleine Untertanen, die glaubten an Art. 1 Abs. 1 GG (Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt) und sie glaubten auch an Art. 20 Abs. 1 GG (Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat). Einige von diesen kleinen Untertanen hatten sogar etwas über die Menschenrechte und speziell den Artikel 25 gehört. Aber fangen wir von vorne an. Wir befinden uns in einer Zeit als es keine echte Arbeit im Königreich Deutschland mehr gab, weil raffgierige Menschen, die man auch Wirtschaftsfürsten nannte und die eine große Macht am Königshof in Berlin besaßen, alle arbeitenden Untertanen im Land durch Maschinen ersetzt hatten. Das war ganz schlau von diesen Wirtschaftsfürsten, denn Maschinen werden nicht krank, meckern nicht herum und was das Wichtigste ist, Maschinen wollen auch kein Geld um sich Brot und Kleidung kaufen zu können. Die Frage war nur, wohin mit den ganzen Menschen die jetzt keine Arbeit mehr hatten? Die Drachenschlucht war schon lange unbewohnt, weil der Drache, der dort einmal wohnte und dem man sonst immer überflüssige und unliebsame Untertanen zum Fraß vorgeworfen hatte, schon lange nicht mehr lebte. Was sollte man also tun? Es musste ein neuer Drache her; ein riesiger Drache mit einem enormen Appetit, der auch bei Millionen von Untertanen, die er verspeisen sollte, keine Magenschmerzen bekam. Ritter Peter der Behartzte wurde also losgeschickt um so einen Drachen zu fangen und ihn in die Drachenschlucht zu bringen, damit der neue Drache sich dort um die Millionen arbeitslosen Untertanen kümmern konnte, die immer nur über den Königshof meckerten und Arbeit beziehungsweise Geld haben wollten, obwohl es doch für sämtliche Arbeiten im Land schon Maschinen gab und die Untertanen damit überflüssig waren und man Geld auch nicht so einfach ohne Wenn und Aber diesen überflüssigen Untertanen zukommen lassen möchte, weil man die Taler lieber selbst verprassen wollte. Dass es keine Arbeit mehr für die Untertanen gab wussten auch die am Königshof, aber sie waren natürlich so schlau das nicht zu sagen, sondern im Königreich die Mär zu verkünden, dass es genügend Arbeit gibt, und einige Untertanen, die das Gegenteil behaupten, nur Faulpelze und dumme Lügner seien und das Königreich stürzen wollen. Aus diesem Grund müsste man nun etwas gegen solche frechen Untertanen unternehmen.
    Gesagt, getan, nach einiger Zeit hatte Ritter Peter der Behartzte einen furchteinflößenden Drachen gefangen und ihn in der Drachenschlucht wieder freigelassen. Da freuten sich alle am Königshof, denn jetzt hatte man wieder einen Drachen mit dem man die aufsässigen Untertanen bedrohen konnte. Immer wenn ein Untertan sich wieder einmal weigerte die Toiletten am Königshof für einen Groschen zu putzen – denn Toiletten am Hofe putzen war die einzige Arbeit die noch nicht mit Maschinen gemacht werden konnte – da hat man ihn einfach gepackt und zur Drachenschlucht gebracht und ihn dort hinuntergeworfen. Der Drache, dem man den Namen BA gab, hat natürlich nicht lange gefackelt und diesen aufsässigen Untertanen mit Haut, Haaren und Knochen gefressen. Als die anderen Untertanen das gesehen hatten, da ist ihnen das Herz in die Hose gerutscht und sie haben jede Toilette am Königshof sogar ohne Bezahlung geputzt. War das eine Freude für den Königshof und den gesamten Hofstaat, denn jetzt hatten sie sogar noch mehr Geld für ihre rauschenden Feste zur Verfügung. Und wenn wieder einmal ein Untertan frech wurde, dann brachte man ihn einfach zur Drachenschlucht und wenn er sich weiterhin weigerte, das zu tun was der Königshof wollte, dann hat man den Untertan auf der Stelle von dem immer hungrigen Drachen BA fressen lassen.
    Tief im Wald lebten aber einige unbeugsame Menschen die keine Toiletten am Hofe putzen wollten, sich aber auch nicht fressen lassen wollten. Diese unbeugsamen Menschen weigerten sich nicht nur die Toiletten am Königshof für einen Groschen oder sogar für gar keinen Lohn zu putzen, sondern sagten sogar, dass man, wenn man schon so eine schmutzige Arbeit macht, dafür mindestens einen Taler bekommen müsste. Diese Leute versuchten auch den anderen Untertanen zu erzählen, dass man sich gegen den Königshof und den Drachen zur Wehr setzen sollte, aber die meisten Menschen im Königreich waren schon so verängstigt und hatten durch die öffentlichen Bekanntmachungen der königlichen Hofberichterstatter nur noch Grütze im Kopf, so dass sie über den Ratschlag der Menschen im Wald, sich gegen den Königshof und den Drachen BA zu wehren, nur den Kopf schüttelten. Da waren sie also ganz allein, die unbeugsamen Untertanen, die sich mutig zur Wehr setzten und die ab und zu sogar zur Drachenschlucht gingen um den Drachen von sicherer Stelle aus mit Steinen zu bewerfen. Da hat der Drachen aber nur drüber gelacht und gesagt: „Eines Tages fresse ich euch auch“.
    Diese unbeugsamen Untertanen hatten aber immer weniger Angst vor dem Drachen und bewarfen ihn weiter mit Steinen. Ja, so waren sie, die tapferen Untertanen die im Wald wohnten und in kleinen Hütten lebten und sich von Beeren ernährten, während alle anderen Untertanen jeden Tag die dreckigen Toiletten am Hofe putzten, damit dort das rauschende Fest, was der Hofstaat und die Wirtschaftsfürsten täglich feierten, weitergehen konnte. Wie es mit den unbeugsamen Waldbewohnern weiterging, und ob sie den Drachen und den Königshof besiegt haben, davon weiß dieses Märchen leider auch nichts zu erzählen, aber wenn sie nicht doch noch gefressen worden sind, dann leben die tapferen Waldbewohner auch noch heute und bewerfen den Drachen weiterhin mit Steinen.
    ENDE.

    Seit dem 10.11.2015 ist Ralph Boes jetzt im Kirchenasyl. Wollen wir hoffen, dass er dort wieder zu Kräften kommt, damit er den Kampf gegen den Königshof und den bösen Drachen BA weiterführen kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: