Proteste gegen Kriegskonferenz in Königbronn

Demonstration gegen Königsbronner Gespräche

Demonstration gegen Königsbronner Gespräche

Am Samstag den 29. März wird das Antimilitaristische Aktionsbündnis Ostalb gegen die 3. Königsbronner Gespräche protestieren. Die Königsbronner Gespräche werden von dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, dem Bildungswerk des Deutschen Bundeswehrverbandes und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik veranstaltet und finden am 28. und 29. März 2014 statt.

Federführend in der Organisation ist Roderich Kiesewetter, Vorsitzender des Reservistenverbandes, Bundeswehroberst außer Dienst und Obmann für Auswärtiges der CDU im Bundestag.

Er meint er habe den Veranstaltungsort (liegt zwischen Heidenheim und Aalen) bewusst gewählt, weil dort Georg Elser herkommt.[1] Elser ist ein antifaschistischer Widerstandskämpfer gewesen, der 1939 einen Anschlag auf Hitler verübt hat. Auf Nachfrage von NS-Leuten, nach dem Grund für den Anschlag sagte er: „Ich hab´ den Krieg verhindern wollen.“

Elser ist also ein Antimilitarist und ein Sympatisant der damaligen Kommunist*innen gewesen (bei seiner Festnahme wurde bei ihm das Abzeichen des Roten Frontkämpferbundes gefunden). Er sollte und eine ewige Mahnung gegen Krieg und Faschismus sein. Und nicht zur Legitimierung weiterer Kriege und aggressiver Außenpolitik dienen.

Die Königsbronner Gespräche sind wie die jährlich stattfindende Müncherner „Sicherheitskonferenz“ eine militaristische Veranstaltung. Sie dient der Vorbereitung weiterer Kriegseinsätze Deutschlands. Dazu sind bereits in den vergangenen 2 Jahren promminente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär gekommen. So unter anderem ehemaliger Kriegsminister De Maiziere. Bei der diesjährigen Veranstaltung wird die neue Kriegsministerin, Ursula von der Leyen sprechen. [2]

Um ein deutliches Zeichen gegen Militarisierung zu setzen ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Friedengruppen, linken Parteien und autonomen Gruppen zur Demonstration auf.

Beginn: 29. März, 12h am Bahnhof Auftaktkundgebung
Route: hin zu der Georg-Elser-Gedenkstätte direkt gegenüber der Hammerschmiede (Veranstaltungsort der Königsbronner Gespräche)

Weitere Info´s unter: http://demo-koenigsbronn.tk/

[1]http://www.reservistenverband.de/custom/download/Downloads_2014/140213_Flyer_Koenigsbronn.pdf

[2] Ablauf der Veranstaltung findet sich ebenfalls unter dem Link unter [1]

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23 responses to “Proteste gegen Kriegskonferenz in Königbronn”

  1. monopoli says :

    Hat dies auf monopoli rebloggt und kommentierte:
    Tapferer kleiner Kommilitone, du bist eine Zierde dieses Staates.

  2. Ash-Li says :

    @M. Kienzle

    Mir bleiben die Worte im Hals stecken. So, wie Sie es sehen, möchte ich es NIEMALS. Da würde ich mich umbringen. – Sie haben – wie schon einmal geschrieben – mein tiefstes Mitgefühl!

    Aber wenn Sie so glücklich sind, dann ist es mir recht.

  3. Ash-Li says :

    @M. Kienzle
    Zitat: „Erst eine Beziehung zwischen Mann und Frau kann menschliches Leben schenken,…“

    Und was ist, wenn „Mann und Frau“ das gar nicht will? Hat dann dieses heterosexuelle Paar seinen „Zweck“ verfehlt? Was ist, wenn beide sich uneins bezüglich eines Kinderwunsches sind? Was ist, wenn dieses Paar ein Kind hat und es nicht gut behandelt – auf der anderen Seite ein homosexuelles Paar, das das Kind gut behandelt?

    Mir persönlich gehen Ihre Aussagen über homo- und heterosexuelle Paare ehrlich gesagt „auf den Zeiger“. Wir sind alle gleich geboren: nackt und als Menschen.Und wir alle werden ebenso als Menschen ins Grab geworfen. Die sexuelle Ausrichtung ist doch schnurz-piep-egal. Es wird immer genügend heterosexuelle Paare geben, die Nachwuchs zeugen.
    Ich habe auch eine Tochter, weil ich mich bewusst damals für eine heterosexuelle Familie entschieden habe. Heute würde ich kein Kind mehr in die Welt setzen. Es gibt viel zu viele. Viel zu viele, die hungern und keine Aussichten auf ein glückliches Leben haben.

    Ich schrieb „…bewusst für eine heterosexuelle Familie entschieden…“, weil ich auch bereits als Jugendliche und eigentlich zu jeder meiner Zeit mich mit Homosexuellen auseinandergesetzt habe. Alle, die ich persönlich kenne, sind wunderbare, liebenswerte Menschen, denen mein Respekt gehört. Und auch ich selbst habe diese Anlagen in mir. Ich verurteile sie nicht, ich sehe sie einfach als eine „alternative Lebensweise“, die ebenso in Ordnung ist.

    Aber wenn Sie meinen, dass diese Lebensweise „ungehörig“ oder was auch immer sei, bitteschön. Es ist Ihr gutes Recht, so zu empfinden.
    Was ich mich frage, ist: Woher kommt Ihre Ansicht darüber? Tiefverwurzelter Fundamentalismus? – Auch eine Form von Religion, die Sie immer so anprangern…

    • Andreas Abels says :

      Sie gehen also davon aus, dass homosexuelle Paare den Kindern nur ihre „Grundbedürfnisse stillen“ können?! Also nur Essen, Trinken, Dach überm Kopf, so in etwa?

      Und dann behaupten Sie gleichzeitig, sie tolerieren Homosexuelle? Nein, tun Sie nicht, denn sie trauen diesen Menschen gar nicht zu, den Kindern Liebe und Fürsorge zu schenken.

      Eltern geben den Kindern auch nicht ihre Identität. Kinder entdecken sie von ganz allein. Natürlich hilft das Umfeld, sich selbst zu finden.

      Dieses Umfeld finden Kinder natürlich auch bei Nicht-Heteros vor, oder glauben Sie, dass diese Kinder von den Homosexuellen zuhause eingesperrt werden?
      Diese haben natürlich genauso Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Familie, in Schulen, Vereinen etc.
      Somit lernen auch diese Kinder alle möglichen Lebensformen kennen, und letztlich entdeckt sich dann das Kind von ganz allein, wichtig ist vor allem eines:

      Liebe und Akzeptanz, sowohl von den Eltern als auch vom Umfeld. Dann kann sich das Kind freier entfalten und wird sich dann besser kennenlernen.

    • Ash-Li says :

      M. Kienzle
      Sie glauben anscheinend, ein homosexuelles Paar könnte die „Grundbedürfnisse“ eines Kindes nicht stillen? Dabei handelt es sich in MEINEN Augen um eine „Mär“, wie Sie es so schön betiteln.
      Auch ist es eben in MEINEN Augen nicht „normal“ und „natürlich“, homosexuelle Paare als eben dieses zu sehen.
      Als Frau habe ich sehr viel Gewalt von heterosexuellen Männern erlebt, die ich bei homosexuellen nicht fand. Gewalt ist für mich Ausdruck eines unsäglichen Machogehabes, welches im Großen und Ganzen vornehmlich heterosexuelle Männer an den Tag legen. Natürlich gibt es überall Ausnahmen.

      Und ich bitte Sie, kommen Sie mir nie wieder mit „Religion“, wenn ich friedliches, liebevolles Miteinander mit der GESAMTEN MenschheitsFAMILIE propagiere. Denn Ihr so geschätzter Fundamentalismus ist eben auch eine „Religion“, derer ich mich niemals anschließen kann, weil Sie MEIN Weltbild, auf welches ich ein Geburtsrecht habe, propagiere, lebe und verteidige.

      Ihre „Familienblasen“ allein machen die Welt nicht zu dem, was sie sein sollte: friedvoll, lebens- und liebenswert.

  4. Ash-Li says :

    …zur Verdeutlichung: Für mich gehört zu den „Grundbedürfnissen“ eines Kindes ebenso die liebevolle Zuwendung und Förderung der Menschlichkeit!

    • Ash-Li says :

      @M. Kienzle

      Falsch! Wir müssen nicht EINS werden – wir sind es bereits. Wir waren es schon immer. Nur Menschen wie Sie, die nur Ihrem kühlen Ratio vertrauen, haben das noch nicht gefühlt und können aus diesem Grunde nur so denken, reden und handeln, wie Sie es tun. Das ist mir vollkommen verständlich.

      Ihre Sicht der Dinge finde ich nur noch diskriminierend. Sehr schade!

      Sie fragen uns ernsthaft, ob wir wissen, was „Liebe“ bedeutet? Ja, wir wissen es. Zumindest wissen wir mehr darüber, als Sie, wie es Ihre Kommentare erahnen lassen.
      Ich bin mir aber sehr sicher, dass Sie irgendwann – (Vorsicht Esoterik!) vielleicht nicht mehr in diesem Leben, aber in einem der nächsten – es auch wissen bzw. erfühlen können.

      Dass ich es soweit bereits kann, macht mich glücklich und dankbar. Natürlich kenne ich auch noch nicht das volle Ausmaß in der Praxis. Aber ich weiß wenigstens theoretisch so viel, dass Liebe ALLES ist – ALLES WAS IST. Und da wir uns alle weiter entwickeln (zum Glück!) werden wir auch alle irgendwann dieses „ALLES-WAS-IST“ nicht nur mit dem Verstand sondern auch – was noch viel wichtiger ist – mit dem Herzen verstehen können.

    • Andreas Abels says :

      Zitat M. Kienzle:

      „Menschen wollen sich von ihren Mitmenschen unterscheiden: Sowohl in materieller und immaterieller Hinsicht!“

      Das ist auch kein Problem, solange in „sowohl als auch“ gedacht wird.

      Der Mensch ist individuell, unterscheidet sich also von anderen, und gleichzeitig ist er EINS mit Allem.

      Aber genau an dem Punkt steigt der Verstand bei den meisten Menschen aus, für ihn scheint es nur ein „entweder oder“ zu geben. Diesen scheinbaren Widerspruch muss der Mensch noch überwinden, und das wird er auch.

  5. Sonvarrah says :

    @M. Kienzle

    Ich habe jetzt alle Kommentare gelesen und muss mich vor allem über die Wortwahl eines angeblich gebildeten Menschen schon sehr wundern. Vermutlich lesen Sie auch die BILD-Zeitung. Das alleine bildet jedoch nicht. Desweiteren bin ich der Meinung Marcel hat sogar die Verpflichtung Ihre Kommentare, auf jeden Fall den aktuellsten, zu löschen, da er nur noch Beleidigungen und Vorurteile enthält. Es gibt auch im Netz eine Etikette.

    Ach ja, und noch etwas: Ich bin selbst Hartz-IV-Betroffene, und ich habe einen Beruf erlernt, habe immer brav meine Steuern bezahlt, habe mich immer an meinen Arbeitsstellen eingesetzt und sitze jetzt trotzdem in diesem Unrechtssystem fest. By the way, ich saufe auch nicht und mit Sicherheit hure ich auch nicht rum, wie Sie sich ausdrücken. Man sollte Sie eigentlich anzeigen wegen Beleidigung, Verleumdung und Volksverhetzung.

    Marcel, nun ein Wort zu Dir: Mach weiter so. Wir benötigen hier in Deutschland Menschen wie Dich und Inge Hannemann…

  6. Unbequem says :

    M. Kienzle, hat dich deine Mama zu früh abgestillt, oder was ist mit Dir los?

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