Bedingungsloses Grundeinkommen – die einzige Alternative zur jetzigen Sozialpolitik?

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist für viele Erwerbslose die Alternative zu der jetzigen Sozialpolitik. Die Befürworter_innen erhoffen sich durch diese Reform ein Ende der gesellschaftlichen Stigmatisierung gegenüber Erwerbslosen, eine kontinuierliche Existenzsicherung ohne Arbeitszwang und dadurch ein hohes Maß an Selbstbestimmung.

Verständliche Wünsche, vor allem in Anbetracht der staatlichen Repression durch die Hartz-Gesetze. Nur, hört die staatliche Repression auf, wenn ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) eingeführt wird?

Was sich sicherlich ändert, ist die gesellschaftliche Fixierung auf Erwerbstätigkeiten, also, dass Arbeit nur dann als solche definiert wird, wenn Menschen dafür entlohnt werden. Durch diese Fixierung wird außer Acht gelassen, dass viele Menschen Tätigkeiten verrichten, die nicht entlohnt werden (Hausarbeiten, Ehrenamt, etc.) und das nicht alle Menschen eine Erwerbstätigkeit bekommen können (6 mio. Erwerbslose auf 1 mio. Arbeitsstellen).

Was sich allerdings nicht ändert, ist die staatliche Repression an sich. Der Ursprung dieser wird mit dem BGE nicht in vollem Umfang angetastet: der Staat selbst. Was ist das Problem am Staat? Staat bedeutet, dass eine kleine Machtelite über die Masse der Bevölkerung regiert. Selbst in der parlamentarischen Demokratie herrscht eine kleine Machtelite. Der Unterschied zur Monarchie und Diktatur ist, dass die Bevölkerung im besten Falle alle x Jahre ein Kreuz setzen darf, wer jetzt über sie herrscht. Ein wirklicher direkter Einfluss auf Gesetze besteht faktisch nicht.

Am besten wäre es allerdings gar keine zentrale Herrschaft zu haben, sondern basisdemokratische Strukturen und eine Demokratie von unten nach oben aufzubbauen. Durch eine solche, tatsächliche libertäre Demokratie wäre die staatliche Repression nicht mehr vorhanden. Wenn also die Befürworter_innen des BGE´s die staatliche Repression kritisieren, müssen Sie auch die Existenz des Staates an sich in Frage stellen.

Meiner Meinung nach ist das BGE-Konzept daher von Grund auf etwas beschränkt.

Wenn ich hier gegen das BGE argumentiere, möchte ich ganz klar nicht das häufige Standardargument von Skeptikern verwenden, die meinen, dass das BGE praktisch nicht funktionieren kann. Natürlich kann es funktionieren. Aber, wer profitiert davon?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da es unterschiedliche BGE-Modelle gibt. Bei meiner ersten Auseinandersetzung mit dem Thema habe ich gedacht, „davon profitieren auf jeden Fall die Menschen mit weniger Geld“. Leider gibt es Modelle mit denen genau das Gegenteil bezweckt wird und im Ergebnis eine Umverteilung von unten nach oben bedeuten.

Als Beispiel für diese These skizziere ich hier das bekannteste Modell vom dm-Unternehmer Götz W. Werner. Dieser schlägt im Kern die Finanzierung über die Mehrwertsteuer vor. Damit fallen für Unternehmen zum einen die Sozialabgaben (Kranken-, Pflege-, Rente-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung) weg, zum anderen können höhere Einkaufskosten über die Preise auf die Verbraucher_innen abgewälzt werden.

Das BGE wird nach seinem Modell also durch die Bevölkerung gezahlt. Die Verbraucher_innen müssen durch die höhere Mehrwertsteuer und die höheren Preise umso tiefer in die Tasche greifen, um den Lebensunterhalt sicherzustellen. Im Ergebnis sparen Unternehmen an ihren Lohnnebenkosten und die Lohnabhängigen* dürfen zahlen.

Durch diese Tatsachen wird klar: die Befürwortung des BGE´s an sich muss nicht zwingend mit dem Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit verbunden sein. Diejenigen also, die BGE und soziale Gerechtigkeit wünschen sollten das berücksichtigen. Eine Alternative ist die Finanzierung über die Umverteilung von oben nach unten durch Vermögenssteuer, Spitzensteuersatz-Erhöhung, etc. Es reicht daher nicht nur auf das BGE zu pochen, wichtig ist der Fokus auf die soziale Gerechtigkeit.

Meiner Meinung nach wird soziale Gerechtigkeit auch durch Umverteilung nicht erreicht, da dies lediglich Krümel vom reich gedeckten Tisch der Herrschenden sind. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Frage nach der Ursache für eine notwendige Umverteilung. Warum besitzt 1% der Bevölkerung in Deutschland ca. 23% vom Vermögen und die „untere Hälfte“ gerade mal 1%?

Alles in allem ist das Bedingungsloses Grundeinkommen ein unzureichendes Modell in vielerlei Hinsicht: die Repression durch staatliche Organe und der Privatbesitz der Produktionsmittel (also wem gehören die Unternehmen) wird nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Außerdem gibt es einflussreiche neoliberale Befürworter_innen, womit die Gefahr besteht, dass durch ein mögliches BGE ein weiterer Sozialabbau betrieben wird.

__________________________________________________________________
*Mit dem Begriff Lohnabhängige sind nicht nur die Erwerbstätigen gemeint. Sondern auch die Erwerbslosen, die von Lohnersatzleistungen (Krankengeld, Arbeitslosengeld, Rente) abhängig sind, bzw. von dem direkten Lohn eines anderen Erwerbstätigen.

Weitere Informationen u.a. unter: http://www.bpb.de/apuz/30034/grundeinkommen-und-soziale-gerechtigkeit?p=1

Advertisements

Schlagwörter: , , , , ,

168 responses to “Bedingungsloses Grundeinkommen – die einzige Alternative zur jetzigen Sozialpolitik?”

  1. Andreas Abels says :

    Zitat Marcel: „Wenn also die Befürworter_innen des BGE´s die staatliche Repression kritisieren, müssen Sie auch die Existenz des Staates an sich in Frage stellen.“

    Absolut richtig, sehe ich auch so. Darum sage ich beim Thema BGE auch immer wieder, dass das BGE natürlich nicht das Allheilmittel auf dem Weg zu einer gesunden Gesellschaft inkl. sozialer Gerechtigkeit, Menschenwürde etc. ist, aber aus den Gesprächen mit BGE-Befürwortern geht auch meistens gar nicht hervor, dass sie es als Allheilmittel sehen.

    Das BGE ist nur EIN Mittel, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Aus meiner Sicht -das sage ich ja auch immer wieder- gehört generell auch ein ganz anderes Geldsystem dazu.

    Z. b. Umverteilungen per Steuererhöhungen der Reichen (wie es die Linke fordern) lösen nicht die Probleme des Auseinanderdriftens von Arm und Reich.

    Hier kann nur das Ablassen vom ZinsesZins (also dem Schuldgeldsystem) helfen; offenbar wird von vielen immer noch nicht die wirkliche Problematik des ZinsesZins erkannt. Warum halten wir immer noch daran fest?

    In der Tat bräuchten wir eher sowas wie Räte anstatt Regierende. Ich denke sowieso, dass ein BGE erst dann eingeführt wird, wenn die Menschen bereit sind, sich nicht mehr regieren zu lassen.
    Es bräuchte also sowieso ein Paradigmawechsel des Menschenbildes, ein Wechsel zum Bild eines Menschen, welches keine Vorbilder in Form von Führungskräften und Regierenden braucht.

    Regierende werden niemals sowas wie ein BGE einführen wollen, weil es ja für sie Machtverlust bedeutet. Regierende brauchen Menschen in Abhängigkeiten, und das geht wunderbar mit der heutigen Arbeits- und Arbeitslosenwelt.

    • Aufgewachter says :

      @ Andreas Abels

      passend dazu

      “Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert (zum Beispiel Berthold Kogge) oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute (Arbeits- und Arbeitslosenwelt) aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist”

      Rothschild 1863

  2. Udo says :

    Ein bGE ermöglicht das Neinsagen und entzieht damit die Möglichkeiten zu Repressionen von welcher Seite auch immer.
    Bekämen wir ein bGB hin, wäre es mit dem derzeitigen Schuldgeldsystem schnell vorbei.

    Der link übrigens beendet Augenwischerei bezüglich unseres Steuersystems und raubt Illusinen, befasst man sich eingehender mit den Inhalten der Seite.

    http://konsumsteuer.blogspot.de/

    • taspie says :

      Die Repression bei einem BGE bestünde darin, dass es so niedrig gehalten wird – also zunächst ALGII-Satz, der dann kontinuierlich mit Statistiktricks weiter abgeschmolzen wird – dass die Leute weiterhin gezwungen sind, jede unterbezahlte und sinnentstellte Form von Arbeit anzunehmen, wenn sie nicht nur gerade so eben an der Grenze zum physischen Überleben dahin vegetieren wollen.

      Die BGE-Sätze die von manchen prominenten Befürwortern in die Diskussion geworfen werden, sind Illusion. Unser Wirtschaftssystem beruht auf Profiterwirtschaftung. Profit bedeutet Ausbeutung von Menschen und Ressourcen (Natur). Die Protagonisten sind bestens organisiert (Arbeitgeberverbände, Industrie- und Handelskammern) und werden dafür sorgen, dass sie auf diese Weise auch unter einem BGE genügend billige und willige Arbeitskräfte erhalten. Ebenso wie sie dafür gesorgt haben, dass die Jobcenter, als Zuhälter des Arbeitsmarktes, ihnen die Arbeitsnutten zuführen, nachdem sie durch Sanktionsdrohungen zwangsprostituiert worden sind.

      Ein BGE könnte lediglich eine vorübergehende Zwischenstation sein. Die Prekarisierten werden von der akuten Existenzangst und der Entwürdigung durch die „Jobcenter“ befreit, und bekommen dadurch die Chance, sich zu organisieren, und der profitgetriebenen Ausbeutung die Alternative entgegen zu setzen, an der die politischen Parteien seit Jahrzehnten mit unerschütterlicher Verlässlichkeit scheitern, und scheitern wollen. Das BGE ist diese Alternative nicht, höchstens ein Schritt auf dem Weg dort hin.

  3. Lutz S. says :

    Danke für diese ausgeglichenen Ausführungen zu diesem doch oft hitzig debattierten Thema.
    Dein letzter Absatz bringt es schön auf den Punkt wenn du schreibst:
    …“ Alles in allem ist das Bedingungslose Grundeinkommen ein unzureichendes Modell in vielerlei Hinsicht … Außerdem gibt es einflussreiche neoliberale Befürworter_innen, womit die Gefahr besteht, dass durch ein mögliches BGE ein weiterer Sozialabbau betrieben wird.“…
    Dieser Aussage möchte ich mich anschließen. Ich denke, ein BGE, was wirklich sozial und gerecht ist, setzt voraus, das die URSACHEN für die heutigen sozialen und gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt sind. Solch ein BGE setzt eine andere Gesellschaft, mit “anderen“ Menschen voraus. Und davon trennen uns –leider- wohl noch einige Generationen. Alles andere ist Träumerei. Bei der Forderung nach einem BGE unter heutigen Bedingungen, wo die Neoliberalen in der Realpolitik den Ton angeben, würden die Linken bloß die Illusionen beisteuern. Ich möchte deine berechtigten Skepsis zum BGE (unter den heutigen Bedingungen) noch etwas zuspitzen. Ich halte es für einen gefährlichen Unsinn.

    Noch einige Gedanken zu diesen Zeilen von dir:
    …“Was ist das Problem am Staat? Staat bedeutet, dass eine kleine Machtelite über die Masse der Bevölkerung regiert. … und …“ Am besten wäre es allerdings gar keine zentrale Herrschaft zu haben, sondern basisdemokratische Strukturen und eine Demokratie von unten nach oben aufzubauen.“…
    Richtig und wünschenswert. Aber wie beim BGE – in einer kapitalistischen Klassengesellschaft auf jeden Fall nur ein Wunschdenken. Bitte keine falschen Hoffnungen wecken.
    Mit freundlichen Gruß
    Lutz S.

    • Andreas Abels says :

      Ich finde es gut, dass wir jetzt nicht wieder über die Machbarkeit eines BGE diskutieren, das haben wir lange genug getan.

      Mir ist es viel lieber, wenn wir darüber sprechen, welche Idee hinter dem BGE steht.

      BGE-Befürworter sollte man nicht unterschätzen. Meiner Erfahrung nach geht es den meisten Befürwortern generell erstmal um ein anderes Menschenbild.

      Befürworter haben begriffen, dass unser Herrschaftssystem auf Mißtrauen und totaler Kontrolle beruhen; sie aber möchten eine Gesellschaft, die Vertrauen als Basis haben. Nur so läßt sich eine gesunde Gemeinschaft aufbauen.
      Den meisten ist auch klar, dass die herrschende „Elite“ daran kein Interesse hat.

      Eine Diskussion über das BGE und die Idee dahinter kann aber helfen, in der Gesellschaft endlich über ein verändertes Menschenbild als Basis zu sprechen, sie kann anregen zum Aufwachen.

      In den Diskussionen, vor allem mit dem „Otto-Normal-Arbeitnehmer“ sieht man immer wieder, welch düsteres Menschenbild viele Menschen noch haben, sie haben kein Vertrauen in die Menschheit und damit in sich selbst (Gesellschaft ist immer auch ein Spiegelbild für jeden einzelnen).
      Daran muss gearbeitet werden, das Thema BGE kann dabei helfen, egal, ob wir jemals ein BGE bekommen werden oder nicht.

      • Lutz S. says :

        Hallo Andreas Abels
        Aus meiner Sicht ist die Forderung nach Einführung eines BGE (Es geht ja nicht nur um das darüber Reden) unter heutigen Bedingungen kein geeignetes Mittel um die Menschen zu einen anderen Denken zu bewegen.

      • Berthold Kogge says :

        Wow – Sie finden es gut, dass hier nicht über die Machbarkeit des BGE diskutiert wird. Bravo – Im Grunde ist es aber das Entscheidende, ob ein BGE machbar ist oder nicht.

        Und es ist gegenübe dem Otto-Normal-Verbraucher gegenüber diskriminierend, im zu unterstellen „er hätte immer noch ein düsteres Menschenbild.

        Da sollte man schon eher den Leuten einen Vorwurf machen, die behaupten, dass Menschenbild wäre gut. Das wäre nämlich naiv.

        Man sieht es ja schon hier in der Runde, dass der Mensch nicht gut ist.

        Es ist kein guter Mensch, der sich nicht einmal bereit ist, ernsthaft zu prüden, ob der Andersdenkende vielleicht doch recht, und z.B. lieber eine Satire über eine angebliche Einlieferung schreibt, als mal die Fakten des Andersdenkenden zu beleuchten.

        Wer sich hier als besonders guten Menschen bezeichnet, lügt sich und anderen schon wieder die Taschen voll.

        Vertrauen.

        Würde hier wirklich jemand von mir verlangen, ich sollte jemanden vertrauen, der gegen Andersdenkende hetzige Satiren im Internet verbreitet?

        Sollte ich wirklich jemanden Vertrauen schenken, der hier behauptet hat, er hätte das Rechenbeispiel von G. Werner über hundertmal nachgerechnet, nur um zu belegen, dass seine Rechnung stimmt, ohne dass er dieses wirklich getan hat.

        Ist es nicht vermessen, wenn jemand nach Vertrauen schreit, der doch, nur um seine Thesen zu belegen, bereit ist zu lügen?

        Wer somit, egal ob machbar oder nicht, sich unbedingt mit dem BGE beschäftigen will, zeigt im Grunde nur auf, dass er die Gesellschaft nicht verändern will, da er sich mit Utopien beschäftigen will.

        Wer eine Gesellschaft verändern will, darf die Leistung an sich nicht verurteilen, da alles durch Leistung entsteht.

        Wer die Gesellschaft wirklich verändern will,,sollte sich erst einmal über die die Fehler der Gesellschaft klar werden und sich dann ernsthaft überlegen, was da praktikabel zu ändern ist.

        Wobei gleich vorweg gesagt. Dass jemand, der eine Leistung, von irgendjemanden empfangen will, auch andersherum bereit sein sollte, eine Leistung, und im Zweifel die Leistung, die der andere benötigt, zu geben, solle da nicht außer Frage stehen. Leistung ist keine neue Erfindung, die gab es schon vor Millionen von Jahren. Und bevor hier wieder einer behauptet, dass die Tiere auch ohne Leistung leben, sei schon jetzt gesagt, auch das Jagen von Tieren ist eine Leistung, sowie Gras fressen und wenn kein Gras da ist, solange zu laufen, bis man zu einer Grasfläche kommt.

        Und in einer Gesellschaft, von 81 Millionen Menschen, auf ca. 235.000 km² kann nicht jeder machen was er will, soll denn die Gesellschaft leben wollen.

        Letztendlich hat sich grundsätzlich das System der Marktwirtschaft als das Beste für alle gezeigt. Egal wie sehr hier Leute stöhnen und das System verurteilen, ist es doch gerader dieses System, dass erst die Möglichkeit geschaffen hat, dass sie über das Internet stöhnen können, und immer noch satt werden, in den Urlaub fahren (zumindest die meisten) können und eine Freizeitgestaltung haben, von der frühere Generationen nur träumen konnten. Wobei viele, gerade BGE-Befürworter von Geld so fasziniert sind, dass sie wirklich glauben, dass Geld der Schlüssel zu Allem ist.

        Schon mal der erste Fehler aller BGE-Befürworter. Sie geben dem Geld viel mehr Wert, als ihm zukommt. Sie sind in dem Bereich nicht besser, als die Banker, die Geld solange künstlich erzeugen, bis es uns, wie 2008, um die Ohren fliegt.

        Wer seine Freizeit nur noch mit Geld bereiten kann. Bei schönem Wetter nur noch in den teuren Freizeitpark gehen möchte und nicht in der Lage ist, mit Freunden und dem Fahrrad einen schönen Picknick-Ausflug in Wald und Flur, setzt vielleicht die falschen Prioritäten.

        Wer die Gesellschaft verändern will, und als Lösung „Geld für alle“ sieht, will jedoch nur das Gleiche für viele, was die Banker für wenige wollen.

      • Andreas Abels says :

        Zitat B. Kogge:

        „Wobei gleich vorweg gesagt. Dass jemand, der eine Leistung, von irgendjemanden empfangen will, auch andersherum bereit sein sollte, eine Leistung, und im Zweifel die Leistung, die der andere benötigt, zu geben, solle da nicht außer Frage stehen.“

        Sie sind es doch, der die Leistung des anderen anzweifelt. Wenn Menschen untereinander mehr Vertrauen entwickeln könnten, wird jeder das Vertrauen haben, dass die Leistung, der er benötigt, auch erbracht wird.
        Derjenige, der die Gegenleistung erbringt, muss aber nicht dergleiche sein, der die Leistung des anderen emfpangen hat.

        In hochentwickelten Gesellschaften (geistig hochentwickelt) wird Leistung und Gegenleistung nicht 1:1 gegengerechnet.

        @alle

        Leider konzentrieren wir uns mittlerweile vielzusehr auf das BGE im Blog. Ich sage schon seit langem, wir sollten viel allgemeiner über Veränderungen in der Gesellschaft sprechen, die BGE-Diskussion ist viel zu festgefahren und bringt uns im Blog nicht weiter.

  4. Aufgewachter says :

    Da entwickeln Ingenieure neue Verfahrenstechniken, um teure menschliche Arbeitskraft aus dem Produktionsprozess heraus zu lösen und die Firma bei der diese Ingenieure beschäftigt sind reichen darauf Patente ein und vermarkten diese und der Ingenieur wird arbeitslos und geht leer aus.

    Der Patente-Inhaber hat aber auch rein gar nichts dazu beigetragen und bezieht Billionen Euro aus der Vermarktung in Lizenz. Da haben wir nicht das Bedingungslose Grundeinkommen, sondern bereits das Bedingungslose Spitzeneinkommen.

    Statt die Patente freizugeben, so daß alle davon kostenfrei profitieren können, wird der Patente-Inhaber immer mit seinem Bedingungslosen Spitzeneinkommen immer reicher und die Patente-Nutzer immer ärmer.

    Patente freigeben.

    • Lutz S. says :

      Hallo Aufgewachter
      Was du beschreibst ist genau das was den Kapitalismus ausmacht. Und der größte Teil der Menschen erkennen die Ursachen nicht. Produktionsmittel und damit Mehrwert (Profit) bleiben in Besitz der Besitzenden. Ein BGE unter solchen Bedingungen verfestigt dieses Prinzip. Nicht umsonst springen Vertreter dieses Systems Kapitalismus, wie Althaus oder Götz auf diesen Zug auf. Leute. Denkt endlich mal nach!

      Ich habe wenig Zeit. Bin auch kein großer Schreiber. Vielleicht kann Marcel mal einen Beitrag (kurz und verständlich) das Funktionieren des Kapitalismus in einen Beitrag erklären.

      Eines ist sicher. Wenn wir weiter so verträumt diesen Kapitalismus mit Wunschdenken entgegentreten und nicht begreifen das die Mehrheit der Menschen unter den jetzigen Bedingungen ein BGE nicht mittragen will und wird, werden wir bald Verhältnisse haben unter denen Hartz IV noch sozial erscheint. Glaube niemand es kann nicht noch deutlich unsozialer werden!

      • Ash-Li says :

        Klar: „Schlimmer geht immer“! – Aber was sollte Ihrer Meinung dann getan werden, dass die Menschen endlich alle essen können und nicht (ver-)hungern?

      • Andreas Abels says :

        In einem Punkt sind wir uns doch eh einig, und die meisten -zumindest in diesem Blog- werden dem wohl zustimmen (genau das wollte ich mit meinem obigen Kommentar ausdrücken):

        Wenn wir über das BGE reden, sollte uns auch klar sein, dass die heutigen Rahmenbedingungen nicht geeignet sind zur Schaffung einer gesunden Gesellschaft.

        Nur, weil man ein BGE-Befürworter ist, heißt das doch nicht, dass man die kapitalistischen Rahmenbedingungen beibehalten will.
        Befürworter befürworten ein anderes Menschenbild, der Kapitalismus passt dazu nicht, da er letztlich auch nur eine Form der Diktatur schafft.

      • Aufgewachter says :

        @ Ash-Li

        Was die Menschen tun müssen? Nahrungsmittel teilen!

        Und folgende Feiertage einführen!

        Bundesregierung fudelt wieder an gesetzlichen Feiertagen ´rum / ab 2014 neu
        http://aufgewachter.wordpress.com/2014/02/23/bundesregierung-fudelt-wieder-an-gesetzlichen-feiertagen-rum-ab-2014-neu/

      • Aufgewachter says :

        @ Lutz S.

        Das Schuldgeldsystem mit seinem zinsbedingten Wachstumszwang der kapitalistischen Gesellschaft hat seinen Zweck der vollständigen Umverteilung von Eigentum von Kreditnehmern zu Kreditgebern erfüllt. Uns gehört aber auch rein gar nix mehr.

        Lange wird es sich nicht mehr auf den Beinen halten können, da sich keine Schuldner mehr finden, welche über eine dingliche Sicherung verfügen. Alles bereits verpfändet.

        Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne ewiglich in einer endlichen Welt fortschreiten, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom. (Kenneth Boulding, Ökonom)

        In Wien wird frisches Brot & Gebäck vernichtet, um die Gehälter und Löhne der Bäckereien konstant zu halten. Woanders wird Weizen ins Meer gekipppt und die Preise stabil zu halten. Und in Deutschland werden hungernde Menschen für 5 Jahre weggesperrt, die versucht hatten aus einem gesicherten Container Lebensmittel zu stehlen.

        Wann fangen die Menschen endlich mal damit an Nahrungsmittel zu teilen?

      • kritischerkommilitone says :

        @Lutz S.:   Das mit dem Beitrag über Kapitalismus ist eine gute Idee. Werd mir mal darüber nachdenken. Die Schwierigkeit ist das Ganze verständlich zu schildern:) Aber ich werd´s versuchen    

    • Berthold Kogge says :

      Wenn niemand Patente entwickelt, um daran zu verdienen, dann wird es keine Patente geben, die man freigeben kann.

      Und gute Ingenieure feuert man nicht, die behält man.

      Ich kenne einige Erfinder, die haben sich sogar mit Ihre Idee selbstständig gemacht und vermarkten Ihr eigenes Patente selbst.

      Ja und sicher. Seit dem es das System Patente gibt, werden wir immer ärmer. Ach wie reich waren wir doch im vorindustriellen Zeitalter, und wie angenehm war damals unser Leben.

      • Aufgewachter says :

        @ Berthold Kogge

        a) Sie müssen endlich mal begreifen, daß der Mensch sich auch selbst dann weiter entwickelt, wenn es keinen Profit gibt.

        b) Sie müssen lernen nicht immer von ihrem „Charakter“ auf andere zu schließen.

  5. Unbequem says :

    Wieder eine rein hypothetische Diskussion?

    Weder Andys Bewusstseinserweiterungsmission, noch Marcels Traum vom funktionierenden Sozialismus wird am Verhalten des Großteils der Menschen etwas ändern. In diesem Land schon gar nicht.

    Wir haben gerade einmal seit 97 Jahren das Kaiserreich hinter uns gelassen, unsere Ur/Groß-eltern sind vor 82 Jahren jubelnd einem größenwahnsinnigen Massenmörder hinterher gelaufen und einige von uns kennen noch aus eigener Erziehung und Erfahrung den spießigen Mief der fünfziger und sechziger Jahre, noch bis heute durchtränkt von faschistoiden Feuchtträumen.

    Gerade erleben wir eine Renaissance. Entfesselte Kapitalmärkte, Profitgier ohne Rücksicht auf die Menschen, ein wiederaufleben des kalten Krieges, etc. pp. Kapitalismus und Faschismus sind zwei Seiten derselben Medaille.

    Ich bin geprägt durch meine Zeit, vielleicht sind deswegen meine Erwartungen zu hoch. Unsere Ikonen waren z. B. Rudi Dutschke, Petra Kelly, Jutta Ditfurth. Selbst die heute verteufelte RAF hatte Ideale die man teilen konnte (wenn auch der am Ende eingeschlagene Weg der falsche war).

    Was wurde letztendlich erreicht? Richtig… nichts von Dauer.

    Was haben wir denn heute für „Figuren“, denen wir zutrauen würden, eine ernstzunehmende Bewegung auf die Beine zu stellen?

    Einen Ralph Boes, der sich mit dem ICE auf Deutschlandtournee (weiter wie bis Kassel ist nicht geplant) begibt und über Hartz IV und ein BGE schwadroniert. Bleibt nur zu hoffen das sein symbolträchtiger Wanderstab eines Tages ein Eigenleben entwickelt und ihm mächtig den Arsch versohlt, wenn es bis dahin seine Jünger nicht schon getan haben.

    Eine Inge Hannemann, die sich selbst in der Rolle einer Whistleblowerin sieht, obwohl sie bisher nur ge-blowt hat, was jeder mit etwas Geschick sich selbst hätte er-whisteln können. Für mich hat die Dame bei der Selbstangabe ihres IQ von 142 eindeutig vergessen ein Komma zu setzen. Aber für eine Karriere in der Politik war Intelligenz von jeher nicht zwingend vorgegeben.

    Diese „Hoffnungsträger“ spiegeln den geistigen Zustand unserer Gesellschaft wider. Zu mehr reicht es offenbar nicht mehr. Die Ursachen sind bekannt, ändern aber nichts daran, dass wir keine Massen mehr mobilisiert bekommen. Heute weniger, denn je.

    Schon sind wir beim BGE angelangt. Andys verzweifeltes Bemühen auf die selbstheilenden Kräfte eines Geistes – der bei vielen eh nur noch rudimentär vorhanden ist – bekommt mit einem BGE bestenfalls noch einmal eine kleine Atempause, bevor er sich völlig abschaltet – der Geist. Wie Marcel schon betonte: die bestehenden Machtstrukturen ändern sich durch ein BGE nicht.

    ANARCHIE ist das einzige was man diesem System entgegensetzen kann. Alles andere ist vergeudete Zeit. Allerdings bin ich – anders als Marcel (aber der ist ja noch Jung und hängt am Leben) – der Ansicht, dass es ganz ohne Gewaltverzicht nicht funktionieren wird. Die Gegenseite wird ihr Terrain nicht kampflos aufgeben.

    • Andreas Abels says :

      @Unbequem

      Anarchie und Gewalt also…warum sagst Du dann, dass die RAF den falschen Weg eingeschlagen hatte?
      Sie hatte doch Gewalt angewandt, um was zu erreichen?

      Ich bin alles andere als verzweifelt, und Tatsache ist, dass Gewalt NIEMALS eine Lösung ist.

      Du kannst ja gerne aufgeben und auf eine gewaltbereite Masse hoffen, aber Du wirst sehen, dass diese Gewaltspirale nicht mehr aufzuhalten sein wird. Genau das hat uns doch die Erfahrung aus vielen Tausend Jahren Menschheit gezeigt.

      Und was ist in Ägypten, Libyen etc. passiert, als die Menschen auf die Straße gingen und mit Gewalt die Herrscher vertrieben? Ist noch gar nicht solange her…
      Dann haben halt andere Herrscher die Macht übernommen. Wurde es dadurch besser in diesen Ländern?

      Ist Gewaltandwendung die einzige Hoffnung, die Du noch hast?

      Mir ist egal, für wie naiv man mich hält oder wie oft man mich noch auslachen wird, aber ich habe kein Problem damit zu behaupten, dass nur die bedingungslose LIEBE (und damit das Vertrauen) etwas ändern wird.

      Zeigt nicht mit dem Finger auf die Geschichte und andere Menschen, sondern zeigt auf Euch selbst, und zeigt, dass ihr LIEBE seid.
      Das wird ALLES verändern.

      • Aufgewachter says :

        RAF? Auch die Royal Air Force hatte den falschen Weg eingeschlagen …

        Die Banken profitieren durch inszenierte Kriege mit der Methode zerstören aufbauen und ausbeuten der Ressourcen.

      • Andreas Abels says :

        @Aufgewachter

        Unequem erwähnte die RAF, darum ging ich darauf ein.

      • Unbequem says :

        Anarchie und Gewalt also…warum sagst Du dann, dass die RAF den falschen Weg eingeschlagen hatte?
        Sie hatte doch Gewalt angewandt, um was zu erreichen?

        Andy, Anarchie ist nicht gleichbedeutend mit Gewaltausübung. Allerdings habe ich kein Problem damit Gewalt mit Gewalt zu beantworten… auch ich hänge am Leben. Deine Behauptung das Gewalt niemals eine Lösung ist, mag vordergründig richtig sein, ist mir aber zu einäugig betrachtet und etwas unredlich, betrachtet man deine übrige Argumentation.

        In deinen sonstigen Reden, die schwärmerisch die exponentiellen Möglichkeiten der menschlichen Entwicklung anpreisen, die auf nichts anderem basieren, als Deiner Annahme, fehlt dieses Vertrauen – auf der gleichen Annahme gründend – wenn es um das Thema Gewalt geht, völlig. Woher kommt dieses Misstrauen Andy? Und bitte jetzt keinen religiösen Budenzauber: Gewalt erzeugt nur Gewalt.

        Für mich ist Gewalt durchaus legitim, wenn – und nur das ist entscheidend – sie einer guten Sache dient. Nein, kein Widerspruch in sich selbst. und auch das ganze bla, bla, darüber, wer entscheidet was Gut oder Schlecht ist. Über Gut oder Böse entscheidet alleine der Mensch, aber da scheint es bei Dir und bibelfesten Zeitgenossen am nötigen Vertrauen in sich selbst und andere zu mangeln. Für Euch müssen es Götter, Geister oder gar die Liebe regeln.

        Anders als Du Andy, kann ich den Menschen un-idealisiert, frei von religiösen und ideologischen Einflüssen betrachten. Was bleibt ist ein unvollkommenes Wesen, dass schon – fast pathologisch anmutend – um seine Selbstzerstörung bemüht ist.

        Im Grunde weißt Du das alles, deswegen ist auch Dein Rufen umso lauter, mein Lieber.

        Wir könnten uns eigentlich zusammentun. Ich kehre den Dreck weg und Du darfst hinterher versuchen Deine Vorstellungen von einer humaneren Welt zu verwirklichen. Andersrum wird es nichts, dass kann ich Dir prophezeien. 😉

      • Andreas Abels says :

        Zitat Unbequem (3 Zitate zusammengestellt):

        „Für mich ist Gewalt durchaus legitim, wenn – und nur das ist entscheidend – sie einer guten Sache dient. Nein, kein Widerspruch in sich selbst. und auch das ganze bla, bla, darüber, wer entscheidet was Gut oder Schlecht ist. Über Gut oder Böse entscheidet alleine der Mensch, aber da scheint es bei Dir und bibelfesten Zeitgenossen am nötigen Vertrauen in sich selbst und andere zu mangeln. Für Euch müssen es Götter, Geister oder gar die Liebe regeln.

        …Und bitte jetzt keinen religiösen Budenzauber: Gewalt erzeugt nur Gewalt….

        Anders als Du Andy, kann ich den Menschen un-idealisiert, frei von religiösen und ideologischen Einflüssen betrachten. Was bleibt ist ein unvollkommenes Wesen, dass schon – fast pathologisch anmutend – um seine Selbstzerstörung bemüht ist.“

        Also dass Gewalt nur Gewalt erzeugt ist kein „Bundenzauber“, sondern eine Realität, die immer gerne verdrängt wird.
        Vielleicht ist es ja Dein Ideal von „Gewalt“, welches Dich glauben läßt, Gewalt könne durchaus mal sinnvoll sein, um das zu erreichen, was man möchte.
        Frei von Idealen ist also keiner von uns, auch Du hast Deine Ideale, die Du verfolgst.

        Mir geht es auch nicht um Gut oder Böse oder darum, ob Gewalt auch „legitim“ sein kann.
        Ja, Gewalt kann legitim sein, vor allem wenn sie in Notwehr angewandt wird. Ich werde mich sicherlich auch wehren, wenn ich angegriffen werde, verbal, emotional oder körperlich. Es ist eine legitime Reaktion auf die jeweilige Situation, aber nicht automatisch zielführend, wenn wir über langfristige Lösungen von Problemen in einer Gesellschaft reden.

        Da sollte man schon unterscheiden. Ich frage also immer nach dem, was man erreichen will, und nicht nach dem, ob etwas legitim oder richtig / falsch ist.

        Wir reden ja nicht über Notwehr-Situationen, sondern über Gewalt als zielführende Maßnahme in Beziehung auf grundsätzliche Änderungen in der Gesellschaft.
        Und da zeigen die Erfahrungen der Menschheit nun mal, dass Gewalt sicher nicht zielführend ist.

        Man kann nun mal keinen Frieden erwarten, wenn man den Weg dorthin mit Gewalt pflastert. Es mag Waffenruhe eintreten, aber der Hass lebt im Inneren weiter.

  6. Ash-Li says :

    Meine Güte! Wenn ich das so lese, bekomme ich eine Gänsehaut. Wenn kein Mensch bisher „Träume“ und „Visionen“ gehabt hätte, dann lebten wir noch immer in Steinzeithöhlen.
    Ich bin davon überzeugt, dass jeder einen Gandhi und einen Martin Luther King z.B. ernst nimmt und sie schätzt. Wieviel ärmer wäre diese Welt ohne sie! Allerdings sollten wir solche Leute von ihren Podesten herunterholen und uns darüber klar werden, dass AUCH WIR Menschen wie sie sind. D.h., AUCH WIR haben ein Herz und einen Verstand, „Träume“ und „Visionen“ zu haben und diese zu materialisieren.
    Doch mit Gewalt kommen wir nirgendwo hin, lieber Unbequem! Mit Gewalt reissen wir auch noch die letzten Bastionen von Menschlichkeit ein. Letztendlich sind „Herz“ und „Verstand“ – oder sollte ich besser wieder sagen „bedingungslose Liebe“? – die besseren Ratgeber. Denn sie sind mächtiger als jedes „Schwert“. Mit ihnen kann man sehr wohl die Pfründe der Unmenschlichkeit einreissen, um Neues, Besseres zu schaffen, das wir uns bisher „erträumt“ haben. Aber wir müssen uns selbst die Chance geben und es uns zutrauen. Die meisten von uns haben leider bereits aufgegeben und den Glauben an sich selbst verloren. Das ist schade. Und so kann sich das wirklich bewahrheiten, was Du, lieber Unbequem, schreibst: „Die Gegenseite wird ihr Terrain nicht kampflos aufgeben.“

    Lasst uns doch endlich die sein, die wir WIRKLICH sind: Menschen voller Kraft und Liebe zu Wahrheit und Gerechtigkeit. – Es wird sich „auszahlen“!

    • Aufgewachter says :

      Wer nicht bereit ist zu teilen, will durch legalisiertes Rauben weiter materiellen Reichtum anhäufen, um damit seine geistige Armut kompensieren zu wollen.

    • Berthold Kogge says :

      Ash-Li schrieb:

      Lasst uns doch endlich die sein, die wir WIRKLICH sind: Menschen voller Kraft und Liebe zu Wahrheit und Gerechtigkeit. – Es wird sich “auszahlen”!

      Das mögen Wunschvorstelliungen sein, ist aber nicht die Wahrheit. Es zahlt sich nicht aus, um es mal mit Ihren eigenen Worten zu benennen:

      Die Menschen auf ein Podest zu stellen.

      Würden Sie recht haben, würden, alleine in Deutschland, nicht geschätzte 200.000 Kinder jedes Jahr missbraucht werden.

      Würden Sie recht haben, würde in Deutschland nicht jede dritte Frau Gewalt (meistens häusliche Gewalt) erleben müssen

      Würden Sie recht haben würden ……… (soll ich noch fortfahren? Ich habe noch einiges auf Lager)

      Stellen Sie die Menschheit nicht auf ein Podest, von dem Sie gerade Gandhi und Martin Luther King herunterholen wollen. Wobei die beiden sogar sicher eher eine positive Ausnahme waren.

  7. Mabuse says :

    Hallo allerseits,

    obwohl ich das BGE – wie es die Befürworter sich vorstellen – sehr befürworte und es gerne verwirklicht sähe, bin ich erstens überzeugt, dass es Wunschdenken bleibt.

    Denn mit einem wirklichen BDG, was ein selbstentschiedenes, freies Leben ermöglichen würde – nicht so etwas, was bei näherer Betrachtung eine nicht existenzsichernde Langsamsterbesicherung wäre (z.B. Modelle von Althaus und FDP-Größen) -, würde die Macht der Kapitalbesitzer gebrochen. Die Oberschicht, oder die Herrschenden, verlöre ihre „Existenzgrundlage“, besser, ihre Herrschaftsgrundlage. Deshalb werden die Herrschenden mit aller ihrer Macht ein BDG bekämpfen. Ein BGE wäre für sie der GAU, es wäre nichts anderes als die Revolution gegen das herrschende System, den Kapitalismus oder auch, beschönigend, Markwirtschaft oder, noch mehr beschönigend, soziale Markwirtschaft.

    Wenn ein BDG überhaupt erreicht werden kann, so sollten seine Befürworter lieber die Energie darauf verwenden, in Teilschritten darauf zuzusteuern. Es wäre sehr viel nutzbringender, die Energie zuerst auf eine bedingungslose Grundsicherung, BGS, zu richten. Dies hieße ja keineswegs, nach Erreichung des BGS die Hände in den Schoß zu legen und sich damit zufrieden zu geben.

    Der Vorteil wäre, dass der Widerstand in der großen Masse sehr viel geringer wäre. Ohne Zustimmung der Masse ist nichts von ‚Unten‘ gegen die Herrschenden, ‚Oben‘, durchsetzbar. Die Masse steht dem BGE – unerheblich aus welchen Gründen – skeptisch, ablehnend gegenüber. Beim BGS sieht das anders aus, der Schritt vom Heutigen zum BGS wäre viel kleiner. Es wäre deshalb leichter, die Masse zur Zustimmung zu bewegen und es gegen den Widerstand der Herrschenden durchzusetzen. Aber machen wir uns nichts vor, auch diese bedingungslose Grundsicherung würde von den Herrschenden massiv bekämpft werden. Denn auch dies würde erheblich das Kräfteverhältnis zu ihren Ungunsten verschieben.

    Zweitens bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es – selbst wenn in der Gesellschaft Konsenz darüber herrscht, es einzuführen – machbar ist, sprich, ob es funktioniert. Ich habe sowohl sehr gute und überzeugende Argumentationen für als auch gegen die Machbarkeit gefunden. Beispielsweise ein für das Nichtfunktionieren auf der Seite des Ökonomen Flassbeck.

    http://www.flassbeck-economics.de

    Grüße

    Mabuse

  8. Armageddon says :

    Das sind sehr ermutigende und heitere Kommentare, die man hier lesen muss. Ich oute mich insofern, dass ich überzeugter Grundeinkommensbefürworter bin. Nichts wird mich mehr vom Gegenteil überzeugen.
    Dann wurde hier auf die Hoffnungsträger von heute eingegangen (Inge Hannemann, Ralph Boes), was das für Luschen seien. DIE TUN WENIGESTENS ETWAS UND VERLIEREN SICH NICHT IM STÄNDIGEN GEQUAKE, WAS IMMER ALLES NICHT FUNKTIONIERT UND SPINNEREI IST!
    Es ist immer leicht gegen alles Mögliche zu sein, anstatt sich selbst irgendwo einzusetzen und für etwas zu sein. (Ich wage es sogar diesen „Spinner“ Ralph Boes zu unterstützen. Jetzt werden alle wieder rumspotten ich wäre der dümmste Mensch der Erde deswegen. Na und, welche schlauen und bessere Ideen haben die Kritiker. Da kommt auch nichts anderes.)
    Ich werfe den BGE-Kritkern vor, dass sie von der Utopie der Utopielosigkeit träumen, ganz nach dem Motto: Gesellschaft verändert sich nie, ist nicht möglich, geschweige den notwendig.
    Das haben alle BGE-Kritiker gemeinsam: Nur Gequake und Gemeckere, alternative Vorschläge zum BGE höre ich aber auch nie.
    Ach, Vorschläge gibt es auch gar nicht. Dann können wir uns ja gleich alle die Kugel geben und uns in einem Massengrab beerdigen lassen. Immer im Vorfeld alles auszuschließen, kann nicht der Weisheits letzter Schluss sein.
    Soviel dazu, jetzt können sich alle BGE-Kritiker wieder vor dem Fernseher setzen und gemütlich Markus Lanz gucken!

    • Aufgewachter says :

      @ Armageddon & @ Unbequem

      Dein Zitat „DIE TUN WENIGSTENS ETWAS UND VERLIEREN SICH NICHT IM STÄNDIGEN GEQUAKE, WAS IMMER ALLES NICHT FUNKTIONIERT UND SPINNEREI IST!“

      Wunderbar gesagt! Besser hätte es Jesus auch nicht sagen können.

      Wenn Jesus noch leben würde, hätte er bestimmt gesagt „Dieses BGE-Nicht-Machbarkeits-Geschwätz ist nicht von meiner Welt“.

      Jesus wurde dafür leider ans Kreuz genagelt, mögen die Hannemanns und Boes´s aufpassen, daß ihnen nicht das gleiche Schicksal ereilt.

      Solange die Menschen sich von der großen schwarzen Tafel mit den weissen Zahlen in Frankfurt erzählen lassen was sie als wertig zu erachten haben, werden sie noch ein paar Jahrhunderte auf dem Planeten weiterhin in Sklaverei drehen müssen.

      http://aufgewachter.wordpress.com/2013/11/22/zitat-aufgewachter-10/

      • Armageddon says :

        Mit Jesus oder der Bibel oder überhaupt religiösen Themen hat das erstmal nichts zu tun. Ich glaube jetzt auch nicht, dass Inge Hannemann oder sonstwer noch an ein Kreuz genagelt werden.
        BGE ist nicht die eierlegende Vollmilchsau, die alle Probleme auf der Welt beheben wird. Aber das behauptet auch kein BGE-Befürworter. Auch ich tue das nicht. Neben dem BGE gehören noch einige andere Aspekte dazu (direkte Demokratie, die heutigen Medien, unser Geldsystem mit Zins und Zinseszinsen usw.)
        Mich regt es einfach nur maßlos auf, wenn Kritiker jede Idee von vornherein immer kaputtreden oder verteufeln, dann aber keinen anderen konstruktiven Vorschlag unterbreiten können (außer: Veränderungen sind nicht nötig. Das kommt auch als Vorschlag zur Genüge, aber das als weitsichtigen Fortschritt verkaufen zu wollen, halte ich für utopisch, eher sogar dystopisch).
        Wenn sich weiterhin darauf ausgeruht wird, dass sich ja sowieso nie etwas verändern wird, dann ist es nicht überraschend, dass die Damen und Herren mit den schwarzen Tafeln und mit den weißen Zahlen vordiktieren können, was die Wertigkeit von heute ist. Der Mensch zählt da jedenfalls nicht zu.
        Und das jene Leute, die es am härtesten trifft, die eigentlich am ehesten ihren Wunsch nach Veränderung kundtun müssten, viel lieber den Ball flach halten, ist auch ein Punkt, weshalb das heutige Beherrschtwerden so einfach ist. Das ist auch ein Verdienst der heutigen Medien.
        Es ist unglaublich schwierig eine großräumige Massenbewegung zu organisieren. Oftmals werden viele Demos angekündigt, aber die Teilnehmerzahlen sind sehr überschaubar. Und das sind die trauigen und zugleich mühseligen Versuche etwas auf die Beine stellen zu wollen, seien es BGE-Treffen, Gruppierungen um Ralph Boes – weg mit Hartz-IV – oder sonstige Veranstaltungen mit neuen Ideen und so weiter.
        Jedenfalls, die Sprüche: „Realistisch betrachtet bringt das sowieso nichts und wir können alles gleich im Vorfeld unversucht lassen“ ist meineserachtens der schlechteste Vorschlag von allen.

      • Aufgewachter says :

        @ Armageddon

        An das Kreuz genagelt werden heute die Weltverbesserer im übertragenen Sinne in den „Talk-Sendungen“. Spießrutenlaufen in den Talk-Sendungen.

        Talk-Sendungen in ARD/ZDF = öffentlich rechtlich römisches Kolosseum
        http://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/23/talk-sendungen-in-ardzdf-offentlich-rechtlich-romisches-kolosseum/

      • Aufgewachter says :

        @ Armageddon

        Durch Arbeit kann man in diesem Schuldgeldsystem keine Werte für uns schaffen. Es ist sinnlos darüber nachdenken, da mit jedem neu „geschöpften“ Euro oder Dollar die Lage schlimmer, statt besser wird.

    • Unbequem says :

      Dann wurde hier auf die Hoffnungsträger von heute eingegangen

      Inge Hannemann und Ralph Boes werden sich an ihren Erfolgen messen lassen müssen. Im Moment kassieren sie Vorschußlorbeeren und wecken Hoffnungen… mehr nicht.
      Übrigens, auf eine Antwort auf meine Nachfrage an Ralph Boes, welche Erfolge denn bisher seine Richtervorlage erzielt hat, warte ich bis heute.

      Auch Sie sind letztlich nichts anderes als ein Produkt der Medien und nutzen selbige für sich (ob auch immer für die Sache?). Durchaus legitim, aber wir wissen wie schnell solch ein „Rum“ in der heutigen Zeit verblasst und die Karawane zieht weiter. Zurück bleiben die Menschen, die ihre Hoffnungen (und auch den einen oder anderen Euro) evtl. auf „Eintagsfliegen“ gesetzt haben.

      Warten wir doch einfach einmal den 17. März ab und was danach noch alles getan wird… für die Betroffenen.

      • Armageddon says :

        Was sollen die Hoffnungsträger und die Betroffenen denn dann tun? Zu Hause sitzen und der Lethargie verfallen? Auf die Politik warten, dass da ein gnädiger Ritter ohne Furcht und Tadel alles zum Guten wendet? Mir ehrlich gesagt sind die kleinsten und kürzesten Hoffnungsträger lieber als keiner (auch wenn sie sich als Eintagsfliege entpuppen, wobei man da einen Zeitraum festlegen müsste, ab wann man zur Eintagsfliege wird und ab wann man zu einem langlebigen Elefanten geworden ist.)
        Was die Petition am 17.03. betrifft, da habe ich sehr geringe Erwartungen. Ich habe sogar die Vermutung, egal was I. Hannemann dort vorbringen wird, die Entscheidung steht schon fest und das Anliegen wird knallhart abgeschmettert. Dafür lobhudeln sich die Parteien gegenseitig zu sehr, was für eine großartige Errungenschaft die heutigen Sozialgesetze unter ALG II doch sind.
        Dennoch ist der Versuch entscheidend, als im Vorfeld schon die Flinte ins Korn zu werfen.

      • Andreas Abels says :

        Ich sehe es wie Armageddon, in meinen Worten ausgedrückt:

        Besser eine Eintagsfliege als ein Sitzenbleiber.

        Die Eintagsfliege versucht wenigstens was zu ändern und setzt positive Akzente für die Zukunfte, sie hat Ideen.
        Der Sitzenbleiber kritisiert zwar auch das System, gibt aber keine Ideen für Veränderungen.

        Wie sehen denn Deine Ideen aus? Oder ist es wirklich so, dass Du einfach resigniert hast, und sagst: Ich kümmere mich nur noch um mich und mein Überleben?! Sowas in der Art hast Du mal erwähnt, soweit ich mich erinnere.

        Weder Inge noch Ralph oder sonstwer sollen irgendwelche neuen Anführer sein, sie können aber dazu beitragen, Menschen zu ermuntern nicht aufzugeben.
        Ralph selbst hat viel „Shitstorm“ erlebt, vor allem nach einem Auftritt in einer Talkshow, bei Inge weiß ich es nicht genau.
        Glaubst Du wirklich, dass diesen Menschen viel „Ruhm“ zuteil wird? Ich glaube das nicht.

  9. Ash-Li says :

    @Aufgewachter

    *hihi* Meine Frage ging an Herrn Lutz S. Ich stelle sie immer an jene Leute, die ‚rummäkeln am BGE, nicht an jene, die eh schon Konstruktives zum Thema schrieben…
    Nahrungsmittel teilen ist gut. Leider haben die meisten Menschen verlernt, wie man sie herstellt, woher sie kommen. Die können dann einander nur zu McDoof z.B. schicken. Dort wird man ihnen aber die Türe vor der Nase zuschlagen, weil sie sie nicht bezahlen können. (Eigentlich nicht wirklich ein Schaden bei solchen Fraßfabriken…)

    Was die Feiertage betrifft, kann man wegen mir sämtliche kirchlichen und viele politischen abschaffen, ebenso die Faschingstage. Die brauche ich nicht. – Was die Menschen an diesen abgeschafften Feiertag tun sollten? Sich auf sich zurückbesinnen!

    • Aufgewachter says :

      Hartz IV wird nur gezahlt, damit die 20 Millionen Einkommenslosen keinen Aufstand veranstalten und die Profiteure des Systems weiter ihren legalisierten Raubzug führen können.

      Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. “Nein”, sagte ein weiser Senator, “Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns”
      http://aufgewachter.wordpress.com/2012/02/27/spruch-des-tages-aufgewachter/

      “Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist”
      Rothschild 1863
      http://aufgewachter.wordpress.com/2012/02/26/spruch-der-nacht-rothschild/

  10. Alfred says :

    „Mit Jesus oder der Bibel oder überhaupt religiösen Themen hat das erstmal nichts zu tun“

    Nun, ohne ihnen nahetreten zu wollen: es kann durchaus sein, dass es mit Ihrem Jesus nichts zu tun hat.

    Mit jeder neuen Entwicklungsstufe interpretieren wir gerade spirituelle Themen anders (es gibt nicht DIE Religion oder DEN Gott); Christus, Theresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Meister Eckart, Gandhi, Ken Wilber und andere haben aber gezeigt, dass die Menschheit praktisch unendliches Potential noch obenhin hat und theoretisch nichts, aber auch gar nichts unmöglich ist.

    Zum BGE war immer schon mein Reden, dass es, wenn überhaupt, nur vorübergehender Natur sein kann.

    Meiner Auffassung nach haben wir meines Erachtens aber einen Anspruch auf ein BGE oder etwas dergleichen, weil nämlich materieller Überfluss praktisch unbegrenzt vorhanden ist und niemand es demzufolge mehr veranworten kann, die Menschheit immer auf der Suche nach ein bißchen Lebensglück in die Armut zu treiben oder sie zu versklaven oder einfach nur, ihr bißchen Leben ungenießbar zu machen!
    Sie müsste wenigstens die Chance erhalten, über sich und ihr Leben zu reflektieren: das ist ihr Geburtsrecht! Wenn man ständig eine Existenz am Rande der Armut oder darüber hinaus führt, ist dies einfach nicht gewährleistet, Punkt! OB wir uns dann gesellschaftlich weiterentwickeln, ist die eine Sache – DASS wir uns ohne eine ähnliche Einrichtung bestimmt nicht so schnell weiterentwickeln werden, die andere!

    Beim Thema BGE ist es ein bißchen wie mit der Diät: mit nur etwas Geld oder nur etwas zu essen, je nachdem, stellen sich, wenn kein sanfter Übergang stattfindet, bald Entzugserscheinungen ein! Die Lösung wäre, bewusst zu essen. (Wenn ich kaum eine „richtige“ Erwerbsarbeit finde, die entsprechendes Einkommen garantiert, funktioniert dies nun einmal nicht.)
    Ich stelle den Bezug zu einer Übergangslösung her, als welche ein BGE zu betrachten wäre!

    Und wie gesagt: ich würde keinesfalls auf ein BGE „bestehen“, wenn mir jemand eine echte Alternative anbieten würde. Es mag bessere, sinnvollere gesellschaftliche Bewusstseins-Katalysatoren geben, nur sind mir keine solchen bekannt! Und, soweit ich sehe, auch wirklich, wirklich wenigen außer mir.-

    Zuletzt, um mich noch konreter auf den eigentlich gehaltvollen Hauptartikel des geschätzten Marcel Kallwass zu beziehen: Die Ausbeutung, das Aus-ziehen ist jetzt bereits, unter diesen Verhältnissen nicht nur im vollen Gange, sondern es wäre direkt ein Kunststück, die Leute noch weiter auszuziehen!
    Die Eliten bescheissen uns bereits, wie Sie wollen. Also, was hätten wir eigentlich mit einem BGE noch zu verlieren als unser kleinliches Ego? Wie schon angedeutet, gäbe es gerade auch bei manchen Herrschenden einen Bewusstseinszuwachs. Das ist jedenfalls weitaus wahrscheinlicher, als dass die Ungerechtigkeit noch weiter zunehmen würde. (Nach der gegenwärtigen Gesetzesgebung, unter den gegenwärtigen Bedingungen tut sie selbiges ganz sicher!) Und weniger Dunkelheit als in manchen (irre)führenden Köpfen herrscht – gibt es eine größere Finsternis als Finsternis?

    Und selbstverständlich, wenn wir das BGE trotz aller meiner Bemühungen und Bemühungen anderer nicht „durchkriegen“ sollten, müssen wir uns schliesslich damit arrangieren. An der Qualität aber dieses, wie ich finde, ausgezeichneten Konzepts, ändert das kein bißchen etwas.

    • Aufgewachter says :

      @ Alfred

      In dem Reich der BWL und VWL spielen Gewinne (nicht teilen wollen) die Hauptrolle.

      In dem Reich von Jesus spielt das Teilen die Hauptrolle. Ist das von der Natur so vorgesehen dass es ein Entlohnungssystem gibt?

      • Aufgewachter says :

        @ Alfred

        Der Fluch der Finsterkeit

        Solange es Gewinne gibt, solange kann es keinen fairen Tauschhandel geben.

        Solange es keinen fairen Tauschhandel gibt, solange wird es immer Verluste geben.

        Solange es Verluste gibt, solange wird es immer Schulden geben.

        Solange es Schulden gibt, solange wird es immer Enteignungen geben.

        Solange es Enteignungen gibt, solange wird es keine Gerechtigkeit geben.

        Solange es keine Gerechtigkeit gibt, solange wird es keine Freiheit geben.

        Solange es keine Freiheit gibt, solange wird es keine Liebe geben.

        Solange es keine Liebe gibt, solange wird Dunkelheit herrschen.

        Solange es die Dunkelheit gibt, solange wird die Lüge herrschen.

        Und wenn sich dieser letzte Fluch erfüllt, dann ist der Schlaf der Menschen für immer dahin.

      • Berthold Kogge says :

        Das ist falsch.

        In BWL, in unserem System haben Sie sogar recht, Aber auch die DDR würde es vielleicht noch geben, wenn Sie sich mit BWL, der Betriebswirtschaftslehre beschäftigt hätte. Letztendlich heißt BWL nur die Lehre über das wirtschaftliche Dasein eines Betriebes – was auch im Sozialismus wichtig wäre.

        VWL hat nichts mit Gewinn zu tun, sondern zeigt die verschiedenen, von einander abhängigen Zustände und Ereignisse auf, Ursachen und Folgen.

        Wer behauptet in, BWL und VWL spielen der Gewinn die Hauptrolle, beweist nur, dass er sich damit nicht auskennt

        Und er beweist einen schlechten Charakter, da er sich über etwas anmaßt zu urteilen, von dem er nichts versteht.

      • Aufgewachter says :

        @ Berthold Kogge

        Reagan, Breshnew und Honecker fragen den lieben Gott, was im Jahr 2000 sein wird. Zu Reagan sagt der liebe Gott: Im Jahre 2000 werden die USA kommunistisch sein. Da wendet sich Reagan ab und weint ganz bitterlich. Und was wird mit der Sowjetunion? fragt Breschnew. Die Sowjetunion, sagt der liebe Gott, wird es nicht mehr geben. Sie wird aufgesogen sein vom Großchinesischen Reich. Da wendet sich Breschnew ab und weint ganz bitterlich. Und wo steht die DDR im Jahre 2000?, fragt Honecker. Da wendet sich der liebe Gott ab und weint. Ganz bitterlich.

        Export-Überschuss ist doch nicht so toll

        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/22/zahlmeister-wider-willen-deutschland-ist-eine-kolonie-der-globalen-wirtschaft/

  11. Aufgewachter says :

    @ Alfred

    In dem Reich der BWL und VWL spielen Gewinne (nicht teilen wollen) die Hauptrolle.

    In dem Reich von Jesus spielt das Teilen die Hauptrolle. Ist das von der Natur so vorgesehen dass es ein Entlohnungssystem gibt?

    • Alfred says :

      @Aufgewachter

      Da Sie wie ich (und ich glaube wir alle) noch kein „Erwachter“ sind (und selbst wenn): Sie sind im Irrtum befangen, wenn Sie glauben, dass im Reich Jesu das Teilen eine vordergründige Rolle gespielt hätte. Das Reich Gottes ist ja gerade unerschöpflich (nach der Bibel), und deshalb predigte Jesu vor allem das Geben, die unbedingte (Hin)gabe, also ohne dies an jedwede Gegenleistung zu knüpfen. Deshalb auch lebte er geradezu spartanisch, um ein Vorbild zu geben (Gruß an die Politiker!)
      Und was Ihre so vielzitierte Natur angeht, so ist die sicher groß und mächtig, aber der Geist steht über der Natur. Er erschafft Dinge weit über die Natur hinaus (z.B.) Flugzeuge; und selbst wenn das Universum einschließlich unserer Natur untergehen sollte, könnte dieselbe Macht, die etwas derart Gewaltiges vollbracht hat, es wieder vollbringen. Wer oder was immer EIN Universum erschaffen kann, kann auch ohne Weiteres ein zweites oder drittes oder fünftes…Paralleluniversen – ALLes erschaffen.
      Dass es so etwas wie Geist gibt, wollen wir, die wir hier diskutieren, doch nicht abstreiten, oder?

      Fangen wir doch alle mal mit etwas Schattenarbeit bei uns selber an (mich selbstverständlich mit eingeschlossen.) Wenn Gegenargumente zum BGE vorgebracht werden, liest man geradezu stereotypisch immer nur das Eine heraus: „Ach, unser Geld, wie soll das funktionieren? Werden wir nicht darüber immer weiter erpresst?“

      Könnte es nun nicht sein, dass diese zu solchem Argumentieren gerade deshalb immer wieder gegriffen wird, weil einige schon so abhängig sind und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen?

      Es geht doch darum, dass einem BGE die segensreiche Aufgabe zukäme, und langsam vom Geld unabhängig zu machen, mit allem, was wir sind bzw sein könnten? Ganz eigentlich geht es weder um mehr Geld noch um weniger, sondern um den Wert des Menschen dahinter. Es geht darum, uns langsam von veralteten Wertvorstellungen abzulösen. Das macht doch irgendwie Sinn, oder?

      Es herrscht die mehr oder wenige konkrete Angst vor, dass unsere alte Welt einstürzen könnte, die Welt, womit ich mich gerade identifiziere. (Was auch nicht ganz unrichtig ist). Ein Mehr an Unabhängigkeit bedeutet jedoch immer auch ein Mehr an Verantwortung. Auch ich selbst war einmal in dem Falle, diese Dinge mit einem gewaltigen Schattenanteil zu betrachten.

      Deshalb meine Empfehlung zur Meditation. Und ich garantiere Euch: über diese Welt hinaus gibt es noch sehr viel schönere, tiefere und weitere Reiche zu entdecken. Der Aufbruch bzw. Abschied ist das Schwierigste bei so vielen anderen Gelegenheiten mehr.

  12. Alfred says :

    Und noch einmal @Aufgewachter

    Der Fluch der Finsterkeit

    Solange es Gewinne gibt, solange kann es keinen fairen Tauschhandel geben.

    Solange es keinen fairen Tauschhandel gibt, solange wird es immer Verluste geben.

    Solange es Verluste gibt, solange wird es immer Schulden geben.

    Solange es Schulden gibt, solange wird es immer Enteignungen geben.

    Solange es Enteignungen gibt, solange wird es keine Gerechtigkeit geben.

    Solange es keine Gerechtigkeit gibt, solange wird es keine Freiheit geben.

    Solange es keine Freiheit gibt, solange wird es keine Liebe geben.

    Solange es keine Liebe gibt, solange wird Dunkelheit herrschen.

    Solange es die Dunkelheit gibt, solange wird die Lüge herrschen.

    Und wenn sich dieser letzte Fluch erfüllt, dann ist der Schlaf der Menschen für immer dahin.

    Verzeihen Sie den kleinen Scherz, aber ich bin mir nicht sicher welcher Art von „Aufgewachtem“ Sie sind, denn wer hinter solchen Sätzen steht, muss ganz sicher ganz schlecht schlafen.
    Für den eleganteren Weg einer möglichen Selbstentleibung empfehle ich Ihnen ebenfalls eine meditative Praxis.
    Und falls Sie mit Hinweis auf die Uhrzeit mir mit Entsprechendem begegnen wollten: ja auch ich schlafe schlecht, doch immer besser.

  13. Aufgewachter says :

    @ Alfred

    Was geschah vor 2.000 Jahren auf der Erde?

    Zitat Anfang „Als Jesus im Jerusalemer Tempel (gemeint ist der auch den Heiden zugängliche Vorhof) die Händler und die Geldwechsler sitzen sah, trieb er sie der Überlieferung des Johannesevangeliums zufolge mit einer Geißel aus Stricken aus dem Tempel. Dabei stieß er Tische um und verschüttete das Geld der Wechsler mit den Worten: „Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus!“ (Joh 2,16 EU) und „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ (Mk 11,17)“ Zitat Ende

    Was geschieht im 21. Jahrhundert auf der Erde?

    Zitat Anfang „In jener Nacht wusste Professor Abronsius noch nicht, dass er das Böse, das er für immer zu vernichten hoffte, mit sich schleppte. Mit seiner Hilfe konnte es sich endlich über die ganze Welt ausbreiten.“ Zitat Ende

    Zitat des Sprechers aus dem Film „Tanz der Vampire“; Anspielung auf das Böse in Gestalt des Schuldgeldes der Zentralbanken, welches sie uns als „Geld“ mal als Haben, mal als Soll zur Verfügung stellen und sich über das Zinssystem über alle Kapitalverkehrskontrollen hinweg über die gesamte Welt ausbreiten konnte.

    Was geschieht im 23. Jahrhundert auf der Erde?

    Zitat „Ja, ich entsinne mich vom Ende der Lohnarbeit auf der Sternenflotten-Akademie gelesen zu haben. Die Lohnarbeit fand Mitte des 21. Jahrhundert durch die schuldgeldbedingte und verzinste hohe Produktivität, weil niemand mehr all den unnützen Plunder konsumieren wollte, ein schnelles Ende und wurde durch das Bedingungslose Grundeinkommen vollständig ersetzt – bevor man später gar kein Geld mehr benötigte“ Zitat Ende Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise im 24. Jahrhundert

    Die Welt von der Du sprichst muß keine Illusion bleiben, aber nicht in diesem verzinsten und verspekulierten Schuldgeldsystem.

  14. Ash-Li says :

    Zitat Alfred: „Die Welt von der Du sprichst muß keine Illusion bleiben, aber nicht in diesem verzinsten und verspekulierten Schuldgeldsystem.“

    Absolute Zustimmung! Ich gehe davon aus, ja, ich bin davon zu 100 % überzeugt, dass es so sein wird.

  15. isaacascii says :

    @Alle: So sehr ich BGE befürworte, so bin ich doch in 2 Punkten sehr unsicher, wie sich diese Auswirken.

    1. Kann BGE zu einer Inflation führen, die das gesamte BGE „frisst“? Also dass z.B. ein Brot dann 1000€ kostet? Mit welchen Mitteln kann man dem Entgegenwirken?

    2. Was wird aus der Versicherungswirtschaft? Geht BGE einher mit bedingungsloser Alters- und Gesundheitsvorsorge und evtl. anderen Absicherungen (z.B. Haftpflicht) oder müssen wir uns dann alle für viel Geld selbst absichern?

    Würde mich freuen wenn jemand hierzu ein paar Anregungen hat.

    @Alfred: Vielen Dank für deinen Kommentar, dem ich mich so gerne anschließe.

    Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist den Unterschied zwischen Teilen und Geben im Zusammenhang mit vorherigen Kommentaren herauszustellen. So sehe ich bedingungslose Nächstenliebe heutzutage leider fast nur noch bei Müttern und ihren Kindern..
    Die Empfehlung zur Meditation würde ich jedoch durch Beten ersetzen. Eigentlich beschäftigen wir uns schon zu genüge mit uns selbst, aber wir sind nicht allein! 😉

    • Armageddon says :

      Zu den Fragen kann ich nur folgendes sagen, da ich auch bis ins kleinste Detail nicht alles beantworten kann. Jedenfalls betrifft diese Situation nicht nur Versicherungsleister, sondern auch beispielsweise Vermieter, dass Mieten nicht bis ins Unermessliche steigen. Hierzu hat der Ökonom Bernd Senf einmal den Vorschlag gegeben, es müsste so etwas wie eine vierte Gewalt geben, neben der Judikative, Exekutive und Legislative auch eine Alimentative. Diese vierte Gewalt muss unabhängig von der Politik funktionieren, damit sich die Politik keinen gegenseitigen Wahlkampf liefert, wer immer das höchste Grundeinkommen in Aussicht stellt. Die vierte Gewalt muss darauf achten, dass Grundeinkommen den Versicherungen, der Miete und so weiter angepasst werden, so dass weiter eine Existenzsicherung gewährleistet bleibt. Die Politik hat dann die Aufgabe, zu sehen wie sie den ausufernden Preisen von Versicherungen und anderen einen Riegel vorschiebt (Mietpreisbremse).
      Ein anderer Faktor ist, dass es von dem Finanzierungsmodell abhängt. Das Dieter-Althaus-Modell enthält beispielsweise im Grundeinkommen einen Betrag, der Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträge automatisch mit abführt (wenn sich das nicht geändert hat liegt der ungefähr bei 150 €).
      Es gibt auch Grundeinkommensbefürworter, die eine Höhe von 1500 € als Höhe festlegen. Meineswissens ist bei dieser Höhe die Kosten für Versicherungen dann selbst zu tragen und wird nicht automatisch abgezogen.
      Genauer kann ich darauf aber jetzt auch nicht eingehen, bevor ich etwas Falsches sage.
      Ich hoffe, ich konnte einigermaßen eine verständliche Antwort dazu geben.

  16. Alfred says :

    Ahnt jemand, worum es wirklich geht? Seid Ihr Euch da ganz sicher?
    Perspektivwechsel!

    Beweisen wir uns, dass es kein Bedingungsloses Grundeinkommen geben kann!
    Beweisen wir es uns mit Leidenschaft!
    Doch hüten wir uns, das Kind beim Namen zu nennen!

    (Hier ist nicht nur die Begrifflichkeit an und für sich gemeint, sondern auch die verdrängte Tatsache, dass „Leidenschaft“ etwas nie zuvor Dagewesenes schafft und allen großen Erfindungen vorangeht und „Existieren“ wörtlich „In Erscheinung treten“ heisst usw usf.)

    Es ist eine Art Versteckspiel, das wir miteinander treiben.
    Dieser Selbstwiderspruch wird nicht ewig Bestand haben, wie alle anderen Widersprüche auch.

    Was ich sagen will, ist einfach dies:

    Das Thema BGE HAT BEREITS seinen Teilzweck erfüllt und erfüllt mehr und mehr seinen Zweck, ob wir es „wollen“ oder nicht.

    Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte haben so viele Leute ernsthaft darüber debattiert. Um dies aber zu tun, muss man sich zwangs-läufig von den alten Wertvorstellungen, zumindest ein wenig, distanziert haben und bewusster geworden sein.

    Unser spezifisches Konzept (spezifisches Konzept?) trägt seinen Teil dazu bei.
    Das alles macht seinen Einfluß geltend, früher oder später, und sollte je eine bestimmte Anzahl von Menschen ein BGE befürworten, dann erhalten wir verglichen mit dem Jetztzustand ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ im relativen und erweiterten Sinne, selbst wenn das Ursprungskonzept, dies Konstrukt abstrakter Gedanken, unrealisiert bliebe.

    So oder so, das Thema BGE erfüllt seinen Zweck, und jede Minute, die ich mit seiner Verbreitung verbringe, erhalte ich tausendfach zurück! Eine ganze Ewigkeit ist darin enthalten.
    Ich erblicke mein Selbst (NICHT: mein Ego, siehe Beten-Meditation) im Spiegel, und genau darum geht es! Dieser Spiegel ist der Geist, ist die Liebe oder Leidenschaft.

    (Deshalb noch ein an isaacascii gerichteter Kommentar: Wir beschäftigen uns ständig mit uns selbst, und das ist auch gut so; sonst wären wir nämlich zu keinem Gedanken, zu keiner Handlung fähig. Alles das setzt zumindest ein klein wenig Selbst-Bewusstsein voraus.
    Worauf Du Dich beziehst, das heisst man das EGO! Der Egoist hat ausschließlich die weitere Befestigung seiner in Besitzansprüchen verankerten Person, wie sie gerade ist, im Sinne.
    Doch streifen wir unsere alte Haut ab: von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter nahezu immer, als Erwachsene möglicherweise, das kommt ganz auf uns an.)

  17. truthseeker says :

    Fiatgeld = aus dem Nichts erschaffenes (erfundenes) Geld; Zinsknechtschaft = Zinsen zahlen auf dieses Fiatgeld. Mit diesem Geldsystem (beherrscht von einer PRIVATbank) wurden wir alle versklavt. Henry Ford: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken-/Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“. Congressman Charles Lindbergh am 23.12.1913 anlässlich des ‚Federal Reserve Act‘: „Dieses Gesetz etabliert den gigantischsten ‚Trust‘ der Welt. Wenn der Präsident dieses Gesetz unterschreibt wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein…Das grösste Verbrechen aller Zeiten wird von dieser Banken-/Währungsgesetzgebung ausgeübt.“. Deutschland wurde nach den Versailler Verträgen 1919 in diese Zinsknechtschaft der internationalen Bankenmacht gezwungen! Dagegen setzte sich Deutschland zur Wehr. Deutschland brach 1935 aus dieser Knechtschaft aus und gab eigenes, echtes Geld heraus – der Wert dieses Geldes wurde gedeckt durch Arbeitsleistung der Menschen/produzierte Güter. Die internationale Bankenmacht wusste, daß ihre Macht beendet ist, wenn Deutschland damit durchkommt! William G. Simpson, ‚Which Way Western Man‘,S.642:“The primary issue over which WW2 was fought was to determine which money system was to survive. At bottom it was not a war between Germany and the so-called allies. Primarily it was war to the death between Germany and the International Money Power.“. Sheldon Emry in ‚Billions for the Bankers, Debts for the people‘ (1984): „Deutschland gab ab 1935 schuldenfreies und zinsloses Geld aus was zu dem aufsehenerregenden Aufstieg Deutschlands von einer tiefen Depression zu einer Weltmacht in nur fünf Jahren führte. Die deutsche Regierung finanzierte ihre gesamten Aktivitäten von 1935 bis 1945 ohne Gold und ohne Schulden. Die ganze kapitalistische und kommunistische Welt war notwendig, um die deutsche Revolution zu zerstören und Europa wieder unter das Joch der Banken zu zwingen.“

  18. truthseeker says :

    nochmal, aber besser lesbar…

    Fiatgeld = aus dem Nichts erschaffenes (erfundenes) Geld;
    Zinsknechtschaft = Zinsen zahlen auf dieses Fiatgeld.

    Mit diesem Geldsystem (beherrscht von einer PRIVATbank) wurden wir alle versklavt.

    Henry Ford: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken-/Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“.

    Congressman Charles Lindbergh am 23.12.1913 anlässlich des ‚Federal Reserve Act‘: „Dieses Gesetz etabliert den gigantischsten ‚Trust‘ der Welt. Wenn der Präsident dieses Gesetz unterschreibt wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein…Das grösste Verbrechen aller Zeiten wird von dieser Banken-/Währungsgesetzgebung ausgeübt.“.

    Deutschland wurde nach den Versailler Verträgen 1919 in diese Zinsknechtschaft der internationalen Bankenmacht gezwungen! Dagegen setzte sich Deutschland zur Wehr. Deutschland brach 1935 aus dieser Knechtschaft aus und gab eigenes, echtes Geld heraus – der Wert dieses Geldes wurde gedeckt durch Arbeitsleistung der Menschen/produzierte Güter. Die internationale Bankenmacht wusste, daß ihre Macht beendet ist, wenn Deutschland damit durchkommt!

    William G. Simpson, ‚Which Way Western Man‘,S.642:“The primary issue over which WW2 was fought was to determine which money system was to survive. At bottom it was not a war between Germany and the so-called allies. Primarily it was war to the death between Germany and the International Money Power.“.

    Sheldon Emry in ‚Billions for the Bankers, Debts for the people‘ (1984): „Deutschland gab ab 1935 schuldenfreies und zinsloses Geld aus was zu dem aufsehenerregenden Aufstieg Deutschlands von einer tiefen Depression zu einer Weltmacht in nur fünf Jahren führte. Die deutsche Regierung finanzierte ihre gesamten Aktivitäten von 1935 bis 1945 ohne Gold und ohne Schulden. Die ganze kapitalistische und kommunistische Welt war notwendig, um die deutsche Revolution zu zerstören und Europa wieder unter das Joch der Banken zu zwingen.“

  19. Berthold Kogge says :

    Aufgewachter schrieb:

    @ Berthold Kogge
    a) Sie müssen endlich mal begreifen, daß der Mensch sich auch selbst dann weiter entwickelt, wenn es keinen Profit gibt.
    b) Sie müssen lernen nicht immer von ihrem “Charakter” auf andere zu schließen.

    Sie müssen mal begreifen, dass es sich nicht immer gleich groß um Profit dreht, sondern dass jemand, der arbeitet oder investiert, dann auch davon leben möchte. Niemand tüftelt herum, gibt seine Arbeitszeit dafür her, um dann nicht davon leben zu können.
    Das ist die Wahrheit – und nicht anders. Der Mensch ist nicht so, wie die Fundamentalsozialisten ihn gerne sehen. Der Mensch arbeitet nicht für das Wohl der Volksgemeinschaft, sondern für sein Wohl und dem Wohl seiner Familie.

    Und was Charakter angeht, sollten Sie sich lieber mit Äußerungen zurückhalten. Wer in seinem Blog einen Artikel schreibt, in dem ein BGE-Kritiker in die geschlossene Anstalt eingewiesen wird – und danach noch behauptet, es sei doch nur eine Satire, zeigt, was er für einen Charakter hat – nämlich einen schlechten.

    UND ZWAR EINEN GANZ SCHLECHTEN CHARAKTER:

    • Andreas Abels says :

      @Zitat B. Kogge:

      „Das ist die Wahrheit – und nicht anders. Der Mensch ist nicht so, wie die Fundamentalsozialisten ihn gerne sehen. Der Mensch arbeitet nicht für das Wohl der Volksgemeinschaft, sondern für sein Wohl und dem Wohl seiner Familie.“

      Das ist genau der Fehler. Solange Menschen sich nicht als Einheit, als EINE Familie sehen, werden sie eben nur egoistisch für sich selbst, und im besten Falle grad noch für die Familie arbeiten gehen.
      Das mache ich dem einzelnen nicht zum Vorwurf, er kennt es halt nicht anders.

      Würden die Menschen mehr Vetrauen und Gefühl in die Menschheit an sich entwickeln (wir sind alle Brüder und Schwestern), hätten Sie ein Interesse daran, für die Gemeinschaft zu arbeiten.
      Aber das hat man den Menschen -dank Kapitalismus und EGO-Wahninn- abtrainiert.
      Und genau deshalb haben die Herrschenden die Möglichkeit, die Menschen zu unterdrücken. Ein Gemeinschaftsgefühl hätten sie niemals im Griff, aber den einzelnen schon, dem kann man schön Existenzangst einjagen.
      Der einzelne ist geschwächt, solange er sich alleine fühlt.
      Eine Gemeinschaft hingegen würde zusammenhalten wie ein Bollwerk, die Herrschenden hätten keine Chance.

      Leider glauben -aufgrund dieser Programmierung- nun sehr viele Menschen, es sei völlig normal und natürlich, dass jeder nur für sich -höchstens noch für die Familie- arbeitet und kämpft.
      Nein, das ist nicht natürlich, es ist nur ein kollektives Programm….

      • Berthold Kogge says :

        Das ist Quatsch. Das hat nichts mit Programmierung zu tun. Das ist völlig natürlich. Schon die Steinzeitmenschen haben Ihre Sippe für wichtig gesehen und nicht die ganze Menschheit.

        So wie Sie sich den Menschen vorstellen, ist er nun einmal nicht. Ich wiederhole mich gerne. Wir sind nicht der Bauer, wie die Faschisten und Fundamentalsozialisten ihn gerne hinstellen, der zum Wohle der Volksgemeinschaft, kraftvoll die Sense schwingt.

        Als Gemeinschaft denkt der Mensch, wenn es für ihn und seiner Familie ein Vorteil ist. Wenn die Menschheit an einem Strang ziehen wird, dann nicht, weil sie an das Wohl der Menschheit denkt, sondern weil er davon überzeugt ist, dass es für seine Familie das Beste wäre, wenn alle an einem Strang ziehen.

        Ihre Vorstellung der Menschheit gibt es nicht. Auch Sie gehören nicht dazu,selbst wenn Sie das behaupten.

  20. Berthold Kogge says :

    Alfred schreibt:

    Es geht doch darum, dass einem BGE die segensreiche Aufgabe zukäme, und langsam vom Geld unabhängig zu machen, mit allem, was wir sind bzw sein könnten? Ganz eigentlich geht es weder um mehr Geld noch um weniger, sondern um den Wert des Menschen dahinter. Es geht darum, uns langsam von veralteten Wertvorstellungen abzulösen. Das macht doch irgendwie Sinn, oder?

    Das ist falsch. Wir sind nicht von Geld abhängig, sondern von Leistungen.
    Sie sind davon abhängig, dass Ihnen jemand eine Wohnung zur Verfügung steht. Sie sind davon abhängig, dass ein Bäcker für Sie Brot backt, ein Bauer ein Schwein aufzieht, ein Schlachter das Schwein schlachtet.

    Sie sind von Leistungen abhängig. Das Geld ist nur ein Mittel, um den Tausch dann zu vereinfachen. Stellen Sie sich vor, sie wären Schlachter. Glauben Sie wirklich,Sie könnten jeden Tag mit einer Schweinekeule zum Bäcker gehen, um Brot zu kauifen, oder jeden Tag mit einer Schweinekeule zum Schmied, um sich ein neues Schlachtermesser kaufen? Dafür ist Geld da, Und darum wurde Geld früher auch aus wertvollem Material (Gold, Silber, Kupfer) geprägt. Nicht das Geldj hatte den Wert, sondern das Material. Später, als Papiergeld aufkam, waren es die staatlichen Goldreserven, die den Wert des Geldes darstellten. Heute ist es die Leistung der Volkswirtschaft.

    Und wenn jemand dem Geld eigenen eigenen Wert zumisst, egal ob jetzt ein Banker oder ein BGE-Befürworter, gibt es irgendwann einen Knall. Den letzten Knall, den die Banker verursacht haben, war 2008. Der nächste Knall wird auch irgendwann kommen.

    • Ash-Li says :

      Zitat B. Kogge: „Wir sind nicht von Geld abhängig, sondern von Leistungen.
      Sie sind davon abhängig, dass Ihnen jemand eine Wohnung zur Verfügung steht. Sie sind davon abhängig, dass ein Bäcker für Sie Brot backt, ein Bauer ein Schwein aufzieht, ein Schlachter das Schwein schlachtet.“

      Beim besten Willen! NIEMAND gibt mir Essen noch eine Wohnung, wenn ich nicht dafür bezahle.
      Wie wäre es, wenn wir wieder lernen würden, uns selbst zu versorgen? Oder aber, jeder gibt einfach dem anderen das, was er benötigt. Damit käme jeder in den Genuss dessen, was er braucht. – Dieses Prinzip gibt es ja: die „Tauschringe“, mancherorts tragen sie auch andere Namen.

      Das ist aber in der profitgierigen Wirtschaftswelt keine Option, weil man damit keine Gewinne erhält und man die Menschen nicht mehr klein halten kann.

  21. Berthold Kogge says :

    A. Abels schrieb:

    “Für mich ist Gewalt durchaus legitim, wenn – und nur das ist entscheidend – sie einer guten Sache dient. Nein, kein Widerspruch in sich selbst. und auch das ganze bla, bla, darüber, wer entscheidet was Gut oder Schlecht ist. Über Gut oder Böse entscheidet alleine der Mensch, aber da scheint es bei Dir und bibelfesten Zeitgenossen am nötigen Vertrauen in sich selbst und andere zu mangeln. Für Euch müssen es Götter, Geister oder gar die Liebe regeln.

    Und für das, was Sie als Gut bezeichnen, sind sie sogar bereit eine Lüge von sich zu geben, um belegen zu können, dass das Gute (angeblich) auch wirklich funktioniert.

    Und Sie sind bereit für Gewalt, für das, was Sie als Gut bezeichnen.

    Das war Hitler auch, sowie Lenin, Stalin, und noch einige andere.

    Und wer sich gegen das angeblich Gute erhebt, kommt in Umerziehungslager.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Achten Sie bitte darauf, wen Sie zitieren. Das Zitat ist von „Unbequem“, nicht von mir. Ich bin nicht Unbequems Meinung in dieser Sache, ich hatte seinen Beitrag auch kommentiert.

      • Berthold Kogge says :

        Halten Sie mal den Ball flache, Jemand der Behauptungen bewusst von sich gibt, obwohl er weiß, dass sie nicht stimmen, sollte mal über eine Verwechslung hinwegsehen können.

  22. taspie says :

    „Bedingungsloses Grundeinkommen – die einzige Alternative zur jetzigen Sozialpolitik?

    Natürlich nicht. Die einfachste und schnellste Alternative wäre eine Sanktionsfreie Grundsicherung.

    Der Unterschied zum BGE: Es bekommt nicht jeder, also nicht der Millionär und der Säugling, sondern wer kein eigenes Einkommen oder Vermögen besitzt.

    Die Gemeinsamkeit mit dem BGE: Wer die Voraussetzung (Bedürftigkeit) erfüllt, erhält es bedingungslos. Keine Zwangsarbeit, keine Sperrzeiten, keine Schikanen.

    Wie macht man das? Ganz einfach: Die entsprechenden (Sanktions-) Paragraphen im SGB werden gestrichen. Entweder weil es politisch gewollt ist, oder weil das BVerfG sie für unzulässig erklärt.

    Eine schnelle und saubere Alternative. Organisatorisch problemlos durchzuführen, unter Beibehaltung des bestehenden Sozialsystems. Die Jobcenter als Repressionsanstalt, werden nicht mehr gebraucht.

    Das BGE – ein völlig anders strukturierter Gesellschaftsvertrag – als alternativlos darzustellen, wie es von manchen Anhängern gerne gemacht wird, verbaut meiner Ansicht nach diesen schnellen und unproblematischen Weg zur Sanktionslosigkeit.

    Für die Arbeitslosen, die in den Mühlen des Hartz-Regimes zermahlen werden, ist das ein Bärendienst.

    • Andreas Abels says :

      Natürlich wäre eine „Sanktionsfreie Grundsicherung“ besser als das jetzige System, in meinen Augen sollte aber eine Grundsicherung nicht an einer Bedürftigkeit gekoppelt sein.
      Bedürftigkeit muss ständig überprüft werden, sowohl bei Beantragung der Grundsicherung als auch während der gesamten Laufzeit.
      Das schafft wieder Mißtrauen, kostet wieder Unmengen an Euros, und baut den bürokratischen Irrsinn nicht ab.

      Es wäre auch immer noch grundgesetzwidrig, denn eine Grundsicherung sollte jedem von Geburt an zustehen, bedingungslos, das bedeutet dann aber auch: ohne Bedürftigkeitsprüfungen.
      Grundsicherung darf kein Almosen sein; als Almosen würden es viele aber immer noch empfinden, wenn die „Bedürftigkeit“ (ein schreckliches Wort) geprüft wird.
      Niemand muss sich schämen für eine Grundsicherung, und eben auch nicht rechfertigen.

      Dennoch wäre ein erster guter Schritt, die Sanktionspraxis abzuschaffen. Bedürftigkeitsprüfungen plus Sanktionsandrohungen sind einfach unsozial.

      Dennoch lasse ich mich nicht in die Schublade „Ein BGE ist alternativlos oder DIE Lösung für unsere Probleme“ stecken.

      • taspie says :

        @Andreas

        Stimmt, „Bedürftigkeit“ ist kein gutes Wort. Sagen wir: „Berechtigung“.

        Eine Leistungsberechtigung muss überprüfbar sein. Ebenso wie eine Steuererklärung. Das kann man als Nachteil sehen. Stimmt auch.

        Die Hauptquelle von Misstrauen und Schuldgefühlen, ist aber die Sanktionsmöglichkeit. Fällt sie weg, ist es kaum noch möglich, den Leuten das Selbstwertgefühl zu nehmen. Die Berechtigung ist kein Almosen. Sie ist ein Rechtsanspruch, der einklagbar ist. Ohne Schikanen, Strafen, Demütigung. Wie das BGE.

        Wer das nicht will, muss auch dem Aktienmillionär, dem Vermögenserben und dem Gutverdiener die Grundsicherung zahlen – und sie über Steuern zurückfordern. Ganz ohne Bürokratie geht es in einem Gemeinwesen nicht.

        Das Hauptargument bleibt aber die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. Sollte die Politik sich dazu entschließen, oder gezwungen werden, könnte die Sanktionsfreiheit quasi von heute auf morgen eintreten – ganz ohne BGE.

      • Berthold Kogge says :

        A. Abels schrieb:

        Es wäre auch immer noch grundgesetzwidrig, denn eine Grundsicherung sollte jedem von Geburt an zustehen, bedingungslos

        Das ist falsch. Es steht nicht im Grundgesetz dass eine Grundsicherung jedem zustehen würde.

        Das wo es so ein Recht gibt, müsste es auch auf der anderen Seite Pflichten geben. Also irgendjemand MUSS die Grundsicherung erbringen.

        Nur wenn da eine Pflicht besteht, und nicht die Hoffnung, dass genügend es freiwillig machen, kann da ein Recht entstehen.

        Das Grundgesetz ist – zumindest im Bereich der Bürger untereinander nun einmal ein Recht auf Gegenseitigkeit

    • Berthold Kogge says :

      Das würde nicht hinhauen. Das hat schon in den sozialistischen Staaten nicht funktioniert. Dort gab es im Grunde ein BGE. Nur, dass die Leute noch zur Arbeit gehen mussten, selbst wenn es dort nichts zu tun gab. Gab es kein Material, wurde eben nicht gearbeitet, Niemand bemühte sich aus Eigeninitiative, Material zu besorgen oder eine Alternative zu finden. Ein BGE ohne Sanktionen würde genau dazu führen, dass wichtige Arbeiten, die keine Bildung bedürfen, aber daher auch nicht kreativ oder angenehm sind, einfach liegen bleiben. A. Abels ständige Belehrung, der Mensch ist so individuell, sodass es auch genügend Leute geben würde, die auch solche Arbeit liebend gerne ausüben, ist naiv.

      Um es klar zu stellen. Eine Putzfrau ist weder verpflichtet mehr zu arbeiten, noch ist sie verpflichtet den zu unterstützen, der ihr bei der Arbeit helfen könnte, es aber vorzieht, es nicht zu tun, weil ihm die Arbeit nicht würdevoll genug ist.

      • Andreas Abels says :

        Ne, is klar: Man muss also dem Menschen nur drohen (Sanktionsandrohungen), und schon machen sie das, was Papi Staat will.

        Meine Frage wird auch weiterhin lauten: Wem nützt es, wenn Menschen ständig das tun, was sie gar nicht tun wollen?

        Nützt es dem Arbeitgeber, Angestellte zu haben, die nur aus Existenzangst bei ihm arbeiten? Wie sieht dann die Qualität der Arbeit aus?
        Warum sollte sich eine Putzfrau wirklich anstrengen, ihre Arbeit wirklich sorgfältig zu machen? Vor lauter Angst, die Arbeit wieder zu verlieren? Sieht so Motivation zur Arbeit aus?

        Angst lähmt nur und die Folge ist, dass die Frau irgendwann krank wird, dann verliert sie die Arbeit und ihre Gesundheit noch dazu. Dass der Krankenstand in der Arbeitswelt immer größer wird, hat seinen Grund.

  23. kritischerkommilitone says :

    @Martin Kienzle: marxistisches Gedankengut… aha Du weißt schon das Marx keine wirkliche Staatskritik formuliert hat? Er hat sich v.a. auf die ökonomischen Verhältnisse bezogen und wollte durch die Übergangsphase der Diktatur des Proletariats  zum Kommunismus (herrschaftsfreie bzw. klassenlose Gesellschaft) gelangen.   Eine herrschaftsfreie Gesellschaft ist aber nicht nur über den autoritären Marxismus, sondern auch mit libertären, sozialistischen Ideen möglich. Diese beiden linken Richtungen haben daher von Grund auf verschiedene Haltungen, v.a., wenn es darum geht das Ziel zu erreichen. Natürlich gibt es auch über das Ziel unterschiedliche Haltungen.   Ich bin kein Marxist, auch, wenn ich Teile seiner Analyse verwende.  

    • Andreas Abels says :

      @Martin Kienzle

      Zitat: “ In der Menschheitsgeschichte wird es stets Gewinner und Verlierer geben, d.h. die auf der Sonnenseite stehen und die auf der Schattenseite stehen! Wann sehen es endlich diejenigen ein, die Tag ein, Tag aus sozialistisches Gedankengut predigen!?“

      Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist doch genau das, was die Leistungsgesellschaft den Menschen einredet, von Kindheit an. Darum predigt man den Kindern, möglichst sich anzustrengen, Bestnoten nachhause zu bringen und zu arbeiten, arbeiten, arbeiten, um vielleicht irgendwann irgendeiner von den 5% der Menschheit zu werden, die auf der angeblichen „Sonnenseite=Gewinnerseite“ zu stehen.
      Welch eine perverse Illusion…

      In solch einer Leistungsgesellschaft kann es nur Verlierer geben, denn wer meint, auf der Gewinnerseite zu stehen, steht dort nur auf Kosten der Verlierer. Und wehe, die Verlierer spielen das Spiel nicht mehr mit, wer gewinnt dann noch?
      Das doch nichts mit „sozialistischem Gedankengut“ zu tun, sondern mit Vernunft und Herz.

    • Andreas Abels says :

      @M. Kienzle

      Wir reden in einem Blog miteinander, hier können sie die Taten der Kommentatoren nicht sehen.

      Was ich damit sagen will, ist: Wir kennen uns alle nicht (oder kaum) persönlich, wir wissen nicht, was für „Taten“ der andere vollbringt. Im Blog muss auch niemand dem anderen irgendwelche Taten vorzeigen bzw. darüber berichten.
      Wir können im Blog also nur theoretisch über das sprechen, was uns bewegt, die Taten finden doch außerhalb dieses Blogs statt.

      Es geht auch nicht um „Konsumverzicht“, wie Sie Marcel vorgeschlagen haben.
      In einer Gesellschaft zu leben, die liebevoll funktioniert, bedeutet nicht, auf Wohlstand zu verzichten.

    • Renate Hafemann says :

      Hallo Martin, ich ersetze mal das Auto, das ja bloß ein Gegenstand ist, durch ein Pferd, eine Katze oder einen Hund. Mein Mann und ich haben alles drei .. wir haben auch ein steinaltes Auto, das noch fährt, aber nicht so wichtig wäre. Bei meinem Pferd, unserem Hund und unserer Katze aber will ich bestimmen, wie diese Tiere versorgt werden .. ich habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sie, ich kümmere mich um ihr Futter und ich entscheide, ob eine Krankheit in meinen Augen so schlimm ist, dass ich über das schreckliche Thema Einschläfern nachdenke .. nicht irgendjemand .. denn es sind unsere oder meine Haustiere, die ich liebe und die nunmal mir gehören. … Besitz und Eigentum komplett abschaffen, ich glaube nicht, dass das die Menschen glücklich machen würde. Du hast recht.

    • Andreas Abels says :

      @Marcel

      Da hast Du mich missverstanden. Ich schrieb: „Es geht auch nicht um “Konsumverzicht”, wie Sie Marcel vorgeschlagen haben.“

      Mit „Sie“ war doch M. Kienzle gemeint. Warum sollte ich Dich auch siezen, Marcel. 😉

      Er hat Dir vorgeschlagen, Taten folgen zu lassen, Du könntest ja auf Konsum verzichten, meinte er in irgendeinem Kommentar, soweit ich das in Erinnerung habe.

  24. Alfred says :

    @Berthold Kogge

    „Das ist falsch. Wir sind nicht von Geld abhängig, sondern von Leistungen.“

    Wir sind von Leistungen abhängig, die übers Geld definiert werden, also letztlich vom Geld. So viele Leute definieren sich ausschliesslich über ihren Besitz. Sie sind von Scheinwerten abhängig, nicht von Leistungen.
    Wäre es anders, würde man auch und gerade in der Politik Qualifizierte arbeiten lassen und nicht der jeweilige Status und damit einhergehende Beziehungen entscheiden.
    Geld und Leistung stehen längst nicht in Beziehung zueinander; sie stehen in keinem entsprechenden Verhältnis mehr, oder nicht mehr. Egal welche Massstäbe man rational ansetzen will, der Schluss ist ein unausweichlicher.

    • Berthold Kogge says :

      Alfred schrieb:

      Wir sind von Leistungen abhängig, die übers Geld definiert werden, also letztlich vom Geld. So viele Leute definieren sich ausschliesslich über ihren Besitz. Sie sind von Scheinwerten abhängig, nicht von Leistungen.

      Quatsch. Wir sind von Leistungen abhängig. Wir sind davon abhängig, dass andere Leistungen erbringen,die wir haben möchten und das wir Leistungen erbringen, die andere haben möchten. Das Geld ist nur dazu da, um den Tausch zu erleichtern.

      Wenn jemand, wie Sie – oder wie die Banker,- oder wie die BGE-Befürworter, dem Geld einen eigenen Wert zumessen, gibt es irgendwann immer einen Knall. Menschen definieren Ihr Einkommen nur mit Geld, da dieser nominale Wert ( nicht realer Wert) einfacher zu definieren ist. Aber letztendlich steckt dahinter, was man dafür eintauschen kann.

      • Andreas Abels says :

        Das stimmt eben nur insoweit wie Geld auch wirklich als Tauschmittel gebraucht wird.

        Dank eines Schuldgeldsystems schreiben wir dem Geld aber seit langem eine größere Rolle zu: nämlich aus Geld noch mehr Geld machen, sprich: Geld als Mittel zur Gewinnmaximierung.

        Darum horten viele Menschen das Geld, legen es an und spekulieren damit, der ZinsesZins regt sie ja dazu massiv an.

        Geld wird natürlich trotzdem als Tauschmittel benutzt, das sollte auch seine eigentliche Aufgabe sein, da sind wir uns wohl einig.

        Aber die Realität ist, dass das meiste Geld nur virtuell gehandelt wird (als Spekulationsmittel), also gar nicht im Wirtschaftskreislauf ist.

  25. Berthold Kogge says :

    @Martin Kienzle

    Zitat: ” In der Menschheitsgeschichte wird es stets Gewinner und Verlierer geben, d.h. die auf der Sonnenseite stehen und die auf der Schattenseite stehen! Wann sehen es endlich diejenigen ein, die Tag ein, Tag aus sozialistisches Gedankengut predigen!?”

    Das ist Quatsch.

    Das stimmt so nicht. Es gab durchaus sozialistische Gesellschaften, in denen es funktionierte. Eine – von vielen – Voraussetzungen war aber, dass die Gesellschaft so überblickbar war, dass sich niemand verpieseln konnte.

    In der Südsee trieb man durchaus in der Gemeinschaft Fische in die flache Bucht, um sie gemeinsam zu fangen. Der Fang wurde dann auf alle aufgeteilt, oder sogar gemeinsam in der Dorfmitte auf dem Feuer zubereitet. Jeder bekam die gleiche Menge. Nur – wenn sich jemand dieser LEISTUNGSGESELLSCHAFT entzog, lieber in der Sonne liegen wollte, dürfte er wohl von dem Fang ausgeschlossen sein.

    Im Grunde dürfte wohl auch die Gesellschaft der Neandertaler so konstruiert sein, dass jeder seinen Anteil bekam. Und der der Alt oder aus sonstigen Gründen nicht jagen konnte, tat dann eben was anderes. Beeren pflücken, Steinspeerspitzen fertigen oder Höhlenwände bemalen .Gewinner und verlierer dürten erst vermehrt aufgekommen sein, als man von der Selbstversorgergesellschaft sich zu einer Fremdversorgergesellschaft gewandelt hat. Aber letztendlich dürfte selbst ein heutiger Verlierer es besser haben, als ein Neandertaler. Die Gesellschaft hat also gesamt gesehen, gewonnen.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Zitat:“ In der Südsee trieb man durchaus in der Gemeinschaft Fische in die flache Bucht, um sie gemeinsam zu fangen. Der Fang wurde dann auf alle aufgeteilt, oder sogar gemeinsam in der Dorfmitte auf dem Feuer zubereitet. Jeder bekam die gleiche Menge. Nur – wenn sich jemand dieser LEISTUNGSGESELLSCHAFT entzog, lieber in der Sonne liegen wollte, dürfte er wohl von dem Fang ausgeschlossen sein.“

      Das war keine Leistungsgesellschaft, sondern eine gesunde Gemeinschaft, die nach Bedarf produziert, also grad soviel wie benötig wird (Bedarfsdeckung).

      Eine Leistungsgesellschaft, wie wir sie heute global haben, produziert vor allem nach Gewinnorientierung und somit nach BedarfsWeckung anstatt nach BedarfsDeckung.
      Durch Bedarfsweckung in Form von Werbung etc. kaufen die Menschen viel mehr also sie benötigen und wir produzieren viel mehr als gekauft wird (sprich: Überproduktion).

      • kritischerkommilitone says :

        @Martin Kiienzle: Sehr konservatives Familienbild. Du schreibst: „Ein erster Schritt in die gewünschte Richtung ist aus meiner Sicht die klassische Familie, ergo bestehend aus Mann, Frau und Kind(er), zu stärken; hierfür muss man jedoch das menschliche Leben bejahen und es nicht vereinen wie es das linke politische Spektrum permanent macht!“   Also zurück ins Mittelalter! Warum muss eine Familie aus Mann, Frau und Kinder bestehen? Was ist mit anderen Lebensformen?   Wo verneint das „linke Spektrum“ das menschliche Leben? Sry, aber deine Argumentation gibt vorne und hinten keinen erkennbaren Sinn!    

      • Renate Hafemann says :

        Moin, dann will ich mal hier mitten rein platzen und einfach mitdiskutieren. Also generell finde ich die Idee des BGE klasse, und zwar so klasse, dass ich bei der letzten Wahl nur deshalb nicht links, sondern die Piraten gewählt habe, weil sie die einzigen sind, die es zumindest stückweise einführen würden, wenn sie denn noch mehr Leute wählen würden. … Ich hatte gerade von irgendwo hier einen Kommentar von jemand der es nicht gut fand, dass jemand anders hier gemeint hat, der Staat sollte die klassische Familie stützen. Ich habe gerade, weil wir den Weltfrauentag hatten und mir dabei die Beauvoir durch den Kopf schoss, mal in meinem eigenen Blog geschrieben, so nett wie die Emanzipationsidee von Seiten der linken Köpfte auch gemeint war, so ist sie dennoch leider ein Schuss in den Ofen gewesen, und zwar gewaltig … weil kein Mensch dabei an das Prinzip von Angebot und Nachfrage gedacht hat, das nunmal in einem Land mit kapitalistischer Wirtschaftsgrundlage herrscht .. und da bedeuten mehr Leute, die sich um die gleichen Jobs kloppen, leider dass die Löhne und Gehälter sinken .. und genau das haben wir miterlebt. Heute rackern zwei Leute, vernachlässigen ihre armen Kinder und den Haushalt und geben ihre Alten zum qualvollen Verrecken ohne ausreichende Pflege in die Heime, in denen die gleichen Frauen für kein Geld schuften müssen, wo sie die lieben Kollegen von Kritischerkommilitone hier hin jagen, denen man dank Hartz IV nicht mehr erlaubt, sich in Ruhe um die eigenen Kinder zu kümmern.

        Also ich bin 60, Mutter von 4 Kindern und Oma von 4 Enkeln, geschieden, zum zweitenmal verheiratet und habe viel miterlebt, auch den Niedergang unserer Wirtschaft und dass die Emanzipationsbewegung die Frauen nicht befreit hat, den Familien nicht geholfen, sondern alles nur noch schlimmer gemacht hat als es damals war .. und ich kenne damals, denn ich war damals schon auf der Welt, als eine Frau noch die Möglichkeit hatte, in aller Ruhe Mann, Kinder und Haushalt zu versorgen und der Mann selbst als Sonderschüler noch genug verdient hat, dass alle genug hatten und es sogar für eine ausreichende Rente später für das Ehepaar reichte, selbst wenn die Frau nur als junge Frau vorm Kinderkriegen gearbeitet hat.

        Pflege kenne ich auch besser .. ohne Pflegegeld, ohne den medinizischen Dienst und die blödsinnige Zeitmessung, mit der man ja nie und nimmer auskommen kann, wenn man einen dementen alten Menschen betüdelt .. nämlich von meiner Oma, wo das einfach so über den Hausarzt noch klappte.

        Ich habe Pflege auch über meine Mama neu kennengelernt und jahrelang vorm Sozialgericht gegen die Krankenkasse geklagt und auch darüber blogge ich.

        Ich finde, der Mann, der sagt, die Familien stärken, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung, hat recht … und zwar vollkommen, und das sage ich als Frau und durchaus Emanze, denn ich bin eine .. aber eine weibliche, die viel miterlebt hat.

        LG
        Renate

      • Renate Hafemann says :

        Ich gebe Dir recht, das hat gar nichts mit Mittelalter zu tun …erstmal die klassische Familie zu stärken .. und damit Kinder und Alte … muss man nicht zwangsweise lesbische oder homosexuelle oder vielleicht noch ganz andere Lebensformen ablehnen … es würde sich mit einer gewissen Toleranz zwangsläufig ergeben, dass auch diese Lebensgemeinschaften davon profitieren, wenn man überhaupt Lebensgemeinschaften wieder fördert statt mit aller Gewalt dafür zu sorgen, dass Menschen immer mehr vereinzeln. Das liegt nämlich nicht in der Natur des Menschen.

      • Lutz S. says :

        @ Martin Kienzle
        Ich bin kein Sozialromantiker, sehe auch die Menschen (Arm oder Reich) nicht mit verklärtem Blick und halte ein BGE (Thema des Artikels) für einen Traum (der sich irgendwann einmal erfüllen kann) –von dem uns noch viele Generationen trennen. Im hier und heute unrealistisch und Unsinn.

        Sie schreiben:… ” In der Menschheitsgeschichte wird es stets Gewinner und Verlierer geben, d.h. die auf der Sonnenseite stehen und die auf der Schattenseite stehen! Wann sehen es endlich diejenigen ein, die Tag ein, Tag aus sozialistisches Gedankengut predigen!?”…

        Ich bin keiner der „Tag ein, Tag aus sozialistisches Gedankengut predigt.“
        Aber was hat man Ihnen angetan, das Sie so viel Unsinn schreiben? Zuviel BILD Zeitung gelesen??

        Ich gehe mal davon aus das Sie mit Sonnenseite/Schattenseite nicht Dinge meinen wie Gesund/Krank, Schön/weniger Schön, stark/schwach, intelligent/weniger intelligent, …. Da würde ich ihnen sogar beipflichten. Damit kann und wird der Mensch leben.
        Was Sie damit meinen ist Knecht/Herr, Arm/Reich. Da muss ich ihnen heftig Widersprechen. Denn das sind keine Dinge die die Natur vorgibt. Das sind Interessen von Menschen die dahinterstehen. Ermöglicht durch ein ungerechtes Wirtschaftssystem. Kapitalismus. Und es ist nicht der Kapitalismus, der Wohlstand für immer mehr Menschen brachte, sondern von Menschen über Generation oft hart erkämpfte Rechte und Zugeständnisse, die den Hauptprofiteuren des Kapitalismus abgerungen wurden. Um das zu begreifen und dieses gegen die Mehrheit der Menschen gerichtete System abzulehnen, braucht man nicht „Links“ zu sein. Ihre Welt, Herr Kienzle, in der Suppenküchen und Samariter als Lösung angeboten werden hat schon Bischof Dom Helder Camara durchschaut:
        …“ Wenn ich den Armen zu essen gebe nennt man mich einen Heiligen. Wenn ich aber frage, warum die Armen nichts zu essen haben, nennt man mich einen Kommunisten.“…

        Den Linken geht es übrigens nicht um eine „herrschaftslose Gesellschaft“ sondern um eine klassenlose Gesellschaft (Knecht/Herr). Nicht den „Privatbesitz“ abzuschaffen, sondern den Privatbesitz an Produktionsmitteln. Das hat nichts mit „Gutmenschen“ zu tun, sondern mit Vernunft und Menschlichkeit.
        Dass dieser Weg noch lang ist, das es Kompromisse geben wird und muss ist mir klar.

      • Andreas Abels says :

        @M. Kienzle

        Zitat: „Sie verkennen leider Ursache/Wirkung, denn: Weshalb gibt es Menschen, die über andere Menschen bestimmen? Antwort: Weil jene Wissen besitzen, das jene zu ihrem Vorteil legitim einsetzen.“

        Ehrlich gesagt nervt mich langsam aber sicher ihre Argumentationsweise, weil die Argumente leider zu oft an den Haaren herbeigezogen sind, das ist zum Haare raufen…

        Mit welchem menschlichen RECHT bestimmen die einen Menschen über andere Menschen? Was soll daran „legitim“ sein?

        Bildung und Wissen darf doch nicht dazu führen, über andere zu bestimmen und somit über andere zu HERRSCHEN!

        Bildung und Wissen muss dazu führen, dass Menschen gleichberechtigt neben- und miteinander leben können!

        Und Wissen bedeutet nicht durch Bildung angelesenes Fachwissen, ich verstehe unter echten Wissen ein Verständnis von Menschlichkeit, Vernunft, Verstand und Gesammtzusammenhängen der Schöpfung.
        JEDER Mensch hat dieses tiefe Verständnis, ein tiefes, inneres Wissen, nur leider meistens tief begraben in sich selbst; er muss es wieder aus sich selbst herausholen, das Wissen ist ja da!

        Und wenn er das Wissen wieder rausgeholt hat und versteht, wie Schöpfung funktioniert (bzw. sich daran wieder erinnert), dann wird er gar kein Interesse mehr daran haben, über andere bestimmen/herrschen zu wollen.

      • Lutz S. says :

        @ Martin Kienzle
        Zitat: …“ Weshalb gibt es Menschen, die über andere Menschen bestimmen? Antwort: Weil jene Wissen besitzen, das jene zu ihrem Vorteil legitim einsetzen.“…
        Absolut unlogisch. „Wissen“ ist nicht dazu da um über Andere zu bestimmen, schon gar nicht ist es „legitim“.
        Und Wissen erhält ein Mensch nicht allein dadurch dass er in „intakten Familienverhältnisse in Form der klassischen Familie, bestehend aus Mann/Frau“ aufwachsen muss, sondern das das soziale Umfeld menschlich ist. Der größte Teil der Hartz IV Familien bestehen auch aus Mann/Frau. Das nützt diesen Kindern leider nichts. Andere Lebensformen sind und bleiben doch die Ausnahme.

        Zitat: …“ Und wie sollen Kinder eine gesunde Entwicklung durchlaufen, wenn sie in frühester Kindheit die Erfahrung machen, dass sie nicht mehr sicher sind, indem sie aus ihrem Nest, die eigene Familie, gewaltsam rausgerissen werden, um von einer ihnen unbekannten Person betreut zu werden?“…
        Ich selbst war ein Kindergartenkind. Ich war es gern und es hat mir absolut nicht geschadet. Im Gegenteil.

        Zitat: …“Darüber hinaus gibt es kein Privateigentum mehr, wenn die Produktionsmittel entprivatisiert werden, da sämtliche Güter dann automatisch der Gemeinschaft gehören.“…
        Bei aller Liebe. Aber das erschließt sich einem gesunden Menschenverstand nicht. Ein Produkt, das ich kaufe und das damit mein Eigentum wird, ist nicht automatisch Eigentum der Gemeinschaft weil es in einem Betrieb hergestellt wird der nicht privat ist. Wer hat Ihnen diesen Floh ins Ohr gesetzt?

        Zitat: …“ Ist die Familie gesund, ist die Gesellschaft gesund – unabhängig vom bestehenden Wirtschaftssystem!“…
        Die antike Sklavenhaltergesellschaft oder die frühen USA, im Süden, mit ihren Sklaven aber intakten Mann/Frau Familien müssen ein Paradies gewesen sein.
        Dazu passt auch lückenlos das angebliche Zitat Rockefellers. Zu bedauern, wer solch einen Unsinn für voll nimmt. Schon gar nicht können solche sinnentleerten Worthülsen zum Nachdenken oder gar Umdenken anregen.

        Muss morgen früh zeitig raus. Deshalb gute Nacht.
        mit Gruß Lutz S.

      • Renate Hafemann says :

        Auch wenn man die Wut raus liest, mit der Du das gesben hast, Martin … solide betrachtet ist da ganz viel Wahres dran .. ich habe fast 3 Jahre als Parteimitglied der Linken versucht, vernünftige Vorschlage zu machen, wie man eine bessere Gesellschaft schaffen könnte … nichtmal so simple Dinge wie das Absetzenkönnen von Werbungskosten und Freibeträge in gleicher Höhe netto für alle, weil man nicht davon dann Fahrkosten usw. bestreiten muss .. wurden im neuen Parteiprogram wahrgenommen und eingeführt geschweige denn das BGE rein genommen .. auch wenn Katja Kipping eine tolle Frau ist, die Inge Hannemann, über die ich diesen Blog hier kennengelernt habe .. sehr unterstützt, ist sie allein auf weiter Flur und es sind ihre vielen tollen Ideen nicht im Parteiprogramm verwirklicht worden .. da die Linke sich eine pluralistische Partei nennt … was ich wiederum bezweifle … denn die Ex-DDR war auch angeblich eine pluralistische Gesellschaft, in der jeder, der eine andere Meinung als das System hatte, entweder in Knast oder in der Klapsmühle landete .. meine erste Internet-Bekanntschaft war ein DDR-Autor, der 6 Jahre im Zuchthaus saß, weil er eine Witz-Story über eine Jeans-Hose, die seine Oma in die DDR geschickt hatte, an eine Freundin im Westen geschickt hatte und die Post abgefangen wurde .. der hatte damit ja das System verhöhnt.
        Nein .. das müssen wir nicht nochmal haben.

        Wir müssen Gerechtigkeit haben und dazu gehört auch, dass man zunächst mal den Menschen wieder das Menschsein erlaubt und eine Mutter will ihre Kinder alleine erziehen und Kinder wollen auch nicht in Kinderkrippen, damit sie schon als Babys einer Gehirnwäsche unterzogen werden können.

        LG
        Renate

      • Renate Hafemann says :

        Jede sozial lebende Tierarzt hat eine Rangordnung .. die haben Hunderudel, Pferdeherden und viele andere Tierarten, die in Gruppen leben. Wenn ich meinem Pferd beibringe, auf der Straße neben mir zu laufen und stehen zu bleiben, wenn ich das sagen, dann schütze ich das Tier davor, überfahren zu werden .. und wenn es ein rangniedes anderes Pferd in der Gruppe wegjagen darf, dann macht es das und eins wird immer ganz unten in der Hackordnung sein .. das ist leider immer so .. auch in Menschengruppen.

        Andererseits sind sozial lebende Tierarzten, wozu auch der Mensch gehört, normalerweise in Kleingruppen so davor, aufgrund von Zuneigung auch die Schwachen in der Gruppe zu schützen.

        Die ranghohe Stute, die eine andere mal weg jagd, wird ihr dennoch genauso beistehen, wenn sie ein wildes Tier angreift und es verjagen.

        Der Mensch, so habe ich mal gelernt, lebte ursprünglich in Kleingruppen .. die aber größer als heutige Kleinfamilien waren .. und ca. 60 Menschen umfassten.

        Was mehr ist wird anonym und was anonym ist, wird nicht mehr als dazu gehörend wahrgenommen.

        Und das macht einen Staat von Millionen Menschen so schwierig. Es ist ja so leicht, Menschen einfach untergehen zu lassen .. man sieht sie doch nichtmal sterben.

        Wer obdachlos wird, schreit nichtmal mehr im Internet … mit Pech stirbt der unter ner Brücke und keine Sau schreibt darüber.

        Und da dieser Blog hier zumindest für mich, die ich ihn über die Hannemann-Seite fand, was mit Sanktionen zu tun hat, die nicht sein sollten, nichtmal für einen Drogensüchtigen oder Säufer und komplett saufaulen Asozialen, der keinen Bock auf nichts hat .. sollte in einem reichen Land wie unserem keiner unter ner Brücke sterben, weil er erfriert und verhungert.

        Solche Herrschaftsformen müssen weg .. die werden aber nur weg kommen, wenn die Menschen es schaffen, irgendeiner Partei zu vertrauen . die meisten, die ganz unten sind, die wählen nämlich gar nichts und die wehren sich auch nicht .. die haben längst resigniert und sagen sich, in diesem Land gibt es keine Gerechtigkeit .. daran müsst Ihr zuerst arbeiten, bevor Ihr Euch Gedanken über Weltwirtschaft macht.

        Fangt doch mal vor der eigenen Tür an ….

        Ich war übrigens nicht im Kindergarten und von meinen vier Kindern nur eins, das Jüngste, und das auch nur einige Monate .. die haben sich auch normal entwickelt.

        Früher haben wir einfach mit den Nachbarkindern gespielt und das ging auch. Was war so falsch daran?

        LG
        Renate

      • Renate Hafemann says :

        Martin, den nennt man Omega .. Begriff in der Sozialpsychologie .. ich hatte das im Studium, habe aber nicht sehr lange studiert .. einfach mal googeln, da finden Sie sicherlich ein wenig darüber, wie Gruppen immer strukturiert sind … die bilden sich von alleine so .. immer .. das liegt in der Natur des Menschen oder überhaupt von sozial lebenden Wesen.

      • Berthold Kogge says :

        A. Abels

        Nein – Ihre Aussage stimmt nicht und ist wieder aus einer Sozialromantik gewonnen.

        Auch in der Südsee herrschte Leistungsgesellschaft. Alle mussten für das, was benötigt wurde, anpacken. Ob er wollte oder nicht. Egal ob beim Fischen, Früchte sammeln und so weiter.

        Und wie gesagt, Es war eine überschaubare Gesellschaftsgröße. Wollen Sie so etwas bei uns einführen, müssten Sie mindestens 99% der Deutschen eliminieren. Denn 81 Millionnen auf grob 235.000 km² können Sie so nicht ernähren.

        Auch bei uns wird,im Großen und Ganzen nach Bedarf produziert. Dass einige Bedürfnisse erst durch Werbung geweckt werden, mag man kritisieren, aber Sie hängen auch am Computer und im Internet. Benötigen Sie den Bedarf wirklich?

        Letztendlich hat gerader das Erfinden von Dingen und den Bedarf dafür erwecken, erst dazu geführt, dass Sie Ihre E-Mails nicht mehr auf Steinplatten einmeißeln müssen und diese dann mühsam, auf Maultier- Karavanen, versenden müssen.

        Und – auch die Neandertaler hatten ungefähr die Lebensform, wie in der Südsee, wollen Sie wirklich tauschen? Und die Neandertaler waren nicht idealistischer als wir. Es war nur, ähnlich, wie in der DDR. Die Not schweißte zusammen

      • Renate Hafemann says :

        Genau das Gefü zunehmend in der vituellen Programmdebatte bekommen, wo viele Linke viele gute und praktsiche Ideen hatten, die damit zu tun hatten, dass alle selbst Hartz IV am eigenen Leib erfahren hatten und Leiharbeit und und und, was eben alles dazu gehört …. aber es kamen nur rein ideologische Sachen rein und die sogenannte Basis wurde überhaupt nicht berücksichtigit .. als ich dann noch hätte unterschreiben müssen, dass die Grünen schuld an der Afghanistan-Sache hätten .. die Roth hat sich vehement gewehrt, das habe ich selbst im Fernsehen damals verfolgt, das stimmte einfach nicht, auch wenn ich noch nie grün gewählt habe, aber auch nichts unterschreiben würde, was aus den Fingern gesogen wurde … und dass man Rechtsdenken unter Strafe stellen solle (ich denke nicht rechts, aber ich finde, Demokratie sollte nicht verbieten, sowas denken zu dürfen und schon gar nicht Menschen, die es tun, einsperren .. dann hätte wir ja wieder DDR-Verhältnisse), da bin ich dann aus der Partei wieder ausgetreten .. wie übrigens viele Lafontaine-Linke es auch getan haben, von denen die Kritik kam, dass die westliche Seite der Linken leider nur eine Zahl ist, die Denkweise aber nicht akzeptiert wird.

    • Berthold Kogge says :

      Was ich dort beschrieben habe, ist oder war nicht die klassische Familie, sondern eine überschaubare Gesellschaft. Das geht, wenn man einige hundert oder einige tausend Mitbürger hat. DAS IST DER UNTERSCHIED:

  26. Unbequem says :

    Wie sehen denn Deine Ideen aus? Oder ist es wirklich so, dass Du einfach resigniert hast, und sagst: Ich kümmere mich nur noch um mich und mein Überleben?! Sowas in der Art hast Du mal erwähnt, soweit ich mich erinnere.

    Die Frage könnte ich auch an Dich zurückgeben, denn deine Ideen basieren bisher auch nur auf Annahmen und den festen Glauben an die Menschen. Bloß weil ich deine Visionen in die menschlichen Fähigkeiten nicht teile, habe ich deswegen nicht weniger Ideen. Nur orientiere ich mich an der menschlichen Gesellschaft, so wie sie sich im Jahre 2014 tatsächlich präsentiert und nicht an Mythologien, Märchenbüchern und Träumereien.

    So gesehen ist Deine Annahme das ich mich nur noch um mich und mein Überleben kümmere, völlig richtig. Was ist daran falsch? Falsch wird es doch erst dadurch, dass ich anderen vorschreiben möchte, wie Sie zu leben haben. Das tun doch schon andere zur Genüge. Wer sagt Dir denn, dass Deine Visionen eines menschlichen Miteinander die einzig richtigen sind? Empirische Belege für annähernd geglücktes kannst Du keine vorweisen.

    Das ständige Bemühen einer vermeintlichen höheren geistigen Entwicklung auf der Basis von Evolution ist doch heutzutage Bullshit. Nenn mir einen epochalen Sprung in den letzten zwei- dreihundert Jahren. Bitte keine antihaftbeschichtete Bratpfanne und keine Mondlandung. Was bleibt? Wir kommen unserer eigenen Entwicklung (die eigentlich nur noch aus marginalen technischen Verbesserungen besteht) selbst nicht mehr hinterher. Unsere durchschnittliche geistige Aufnahmekapazität ist schon jetzt völlig überreizt, die Menschen zusehends selbst mit alltäglichem überfordert.

    Gerade die aktuelle weltpolitische Lage, zeigt doch wieder einmal eindrucksvoll, wie wir uns immer weiter vom idealisierten Menschenbild entfernen. Deine und anderer Visionen sind vergleichbar mit denen eines Laborleiters, der im sterilen Raum, im Reagenzglas unter idealen Bedingungen, eine Mutation erzeugt. Unter normalen Bedingungen nicht Überlebensfähig und von der Natur vermutlich nicht einmal vorgesehen.

    Ich habe keine Ideen wie man die Welt verbessern kann, Andy. Ich kann nur immer wieder mahnen, dabei nicht all zu sehr auf einen liebenswerten Ausgang zu vertrauen. Ich ziehe demnächst mit meiner Frau, meiner Tochter und meinen Enkelkindern zusammen aufs Land. Wenn daraus etwas positives erwächst hin zu mehr autarker Lebensweise, genügt mir persönlich das vollkommen.

    • Andreas Abels says :

      @Unbequem

      Ich wünsche Dir viel Glück und viel Freude auf dem Lande mit Deiner Familie. Das hört sich auch nach einem richtigen Schritt für Deine Familie und Dich an.

      Du weißt, dass ich das ehrlich meine, denn Du und Deine Familie haben jedes Glück und jede Freude verdient; ich mag Dich, weil Du authentisch schreibst.

      @M. Kienzle und alle, die es interessiert

      Ich weiß, dass ich hier meine „Ideale“ über die Menschheit vorstelle, aber es ist wie es ist: Ich kann nicht anders als davon überzeugt zu sein, dass der Mensch höhere, geistige Entwicklung anstrebt UND dass die Schöpfung niemals in der Entwicklung gänzlich stehenbleibt, auch dann nicht, wenn es danach aussieht.

      Wir werden noch erleben, wie alles sich zum „Guten“ wendet. Wir leben in sogenannten „Endzeiten“, und in diesen Zeiten ist es normal, dass das herrschende System sich nochmal voll aufbäumt, so dass sich auf einem Planeten Dramen abspielen und sich zuspitzen…

      All das -samt zunehmender Wetterkapriolen- passiert immer vor einem Evolutionssprung eines Planeten. Ich habe das oft genug erlebt, auf anderen Planeten, anderen Ebenen, anderen Galaxien.

      Klar, das klingt für die meisten Menschen „esoterisch“, abgehoben, naiv, dumm, was auch immer…damit muss und kann ich leben, aber ich lebe diese Überzeugungen voll und ganz, und bin in keiner Gemeinschaft, Religion, Sekte oder sonstwas.

      Altes stirbt, damit Neues entsteht, das ist das Grundprinzip der Natur und jeder Schöpfung im gesamten Kosmos.
      Dieses Prinzip macht vor keinem Planeten, keinem Leben und keinem Menschen halt.

      Ein Sterbeprozess kann aber sehr schmerzvoll sein, keiner will sowas, aber dennoch ist das not-wendig; so sehe ich die Dramen auf der Erde, die sich abspielen, eben als notwendiges Übel, damit Neues entstehen kann; das gehört für mich zum natürlichen Kreislauf der Schöpfung dazu.

      Ich erwähne all das nochmal, damit der eine oder andere vielleicht besser meine Sichtweisen auf diese Erdenzeiten und meine Visionen versteht. Wenn nicht, kann und muss ich damit leben.

    • Ash-Li says :

      Lieber Unbequem,

      auch von mir von Herzen viel Freude und ein glückliches Leben auf dem Land. – Hört sich wirklich gut an!
      Ach ja – ich glaube schon, wenn Euch das gut gelingt, wird sich das auf das Umfeld positiv auswirken. Ich schrieb ja schon mal vom Stein, den man ins Wasser wirft… Es kommt auf die ENERGIE an, die von einer Situation, von Menschen, von allem ausgeht! Da kann ich mir bei Dir – wie Du schreibst – einen POSITIVEN AUSGANG (weiß leider nicht, wie man kursiv hier schreibt) gut vorstellen, weil ich ja fühle, dass Du ein liebenswerter Mensch bist.
      (Aber bitte, verlass‘ uns hier nicht! *zwinker*)

      • Unbequem says :

        Danke Ash-Li und Andy für die guten Wünsche.

        Ja… eigentlich gehe ich back to the roots. Meine Frau meinte schon immer das ich mit Tieren besser kann als mit Menschen. Meine Frau ist eine kluge Frau. 😉

    • Berthold Kogge says :

      Na – das auf das Land ziehen, klingt doch nicht schlecht. Viel Glück und Freude dabei.

      Und nein – wir entfernen uns nicht immer weiter von dem idealisierten Menschen. Der idealisierte Mensch war schon immer eine Utopie, in den Köpfen von Faschisten und Fundametalsozialisten. Wir sind immer noch so, wie vor 10.000 Jahren, nur unsere Technik hat sich, in dem Bereich leider, verändert. Aber auch schön die Römer waren genauso unidealisiert, wie wir, Sie hatten nur noch nicht unser Waffenpotenzial.

      Und es würde auch die Frage, ob aus Syrien oder der Ukraine eine größere Gefahr für die Menschheit besteht, als von der Luftverschmutzung, von der alleine in China gerade (oder noch vor kurzem) 600 Millionen Chinesen, das ist die Hälfte der Bevölkerung, in einer Art betroffen sind oder waren, wie wir es uns in Europa gar nicht vorstellen können.

      Irgendwelches esoterische Gefasel, wird uns auch nicht weiterbringen, oder das Gequatsche, versuchen wir das Unmögliche, damit wir wenigstens das Unmögliche schaffen.

      Wer zum Beispiel gegen das Transatlantische Wirtschafsabkommen ist, sollte auch dagegen wettern, und nicht sich dort ausschweigen, und stattdessen seine Kraft für etwas unmögliches verschwenden. Es fehlt dann nämlich vielleicht gerade diese Stimme, um das Machbare durchzusetzen.
      (Nur mal als ein Beispiel genannt)

  27. Alfred says :

    @ Andreas Abels

    Shakespeare formulierte es so:

    „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde,
    Als eure Schulweisheit euch träumt…“

    Allein schon die Tatsache, dass ein solcher nicht zu fassender Geist vor vielen Jahrhunderten in diese Welt eingetreten ist, beweist für mich, dass die Liebe die höchste Bedingung ist und Ihre Spiritualität alles andere als hohles, (bestenfalls amüsantes, wie manche sagen würden) Geschwätz ist.
    Wenn man jemanden wie Shakespeare heute unserer „Elite“ verkaufen wollte, -wer würde ihn wohl als elitär betrachten und in seine Kreise aufnehmen wollen? Von einem Christus ganz zu schweigen. Die geistige Kluft entspricht ungefähr dem geistigen Vermögen einer Laus verglichen mit dem Durchschnittsbewusstsein.
    Ganz wichtig ist es dabei sich klarzumachen, dass die angeführten Größen aus der Zukunft und nicht der Vergangenheit kommen. Deshalb fallen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft letztlich zusammen.

    Und an Berthold Kogge: Der Punkt ist einfach der, dass Sie einen bestimmten Begriff von Leistung haben, den andere nicht haben. Ein beachtlicher Teil unserer Gesellschaft wird in prekäre Beschäftigungsverhältnisse hineingezwungen, die teilweise (wie viele Callcenter) statt produktiv zu sein sogar bestenfalls kontraproduktiv, wenn nicht nicht gar gesellschaftszersetzend sich auswirken! Teils ist es die Arbeit an sich, teils aber bereits diese davorstehenden unaussprechlichen Zwänge.
    Das hat mit wahrer Leistung nichts aber auch gar nichts zu tun! Und diese Tendenzen verstärken sich sogar noch.
    Ein BGE könnte hier als Regulativ wirken, auf jeden Fall aber erfährt das Thema seine Berechtigung allein schon deshalb, weil es offenbar auf einigen Anklang (vor vielen Jahren erstmals erwähnt) stösst, was auf einige ihm innewohnende Grundwahrheiten rückschliessen lässt.

    • Berthold Kogge says :

      Alfred

      Ein BGE kann in den Beispielen gar nichts, da ein BGE nicht funktioniert. Also bringt es auch bei Callcentern nichts .

      Dass Callcdenter teilweise kontraproduktiv sind, will ich ja nicht abstreiten. Aber das kann man auch, wenn man es denn will, viel einfacher lösen.

      Und im Grunde haben (fast) alle die Einstellung zur Leistung, wie ich sie habe. Auch SIE leben von Leistungen, die SIE haben möchten. Sie wollen das haben, was sie für sich haben möchten, nicht unbedingt das, was andere Ihnen geben wollen. Sind Sie mitten in der Stadt, und Ihr Darm drückt, dann wollen Sie eine saubere öffentliche Toilette, nicht irgendwas Kreatives, was man Ihnen gerade anbietet.

      Und die, die über Leistung anders denken, als ich, sind die wahren Egoisten. Nämlich auch sie wollen Leistungen, sehen aber im Zweifel nicht ein, genau diese selbst zu verrichten.

      Ich betone es gerne noch einmal. Noch nie waren die, die sich selbst linksextrem oder sozialistisch einschätzen, so egoistisch, wie heute.

  28. Alfred says :

    Zusatz: Man darf auch nicht aus den Augen verlieren, dass Leistung über die Zeiten hinweg ein sehr relativer, ausgedehnter Begriff ist und wir deshalb selbst unter Anlegung heutiger Massstäbe gar nicht einmal von Fall zu Fall mit Gewißheit entscheiden könnten, ob es sich jeweils immer um Leistung handelt!

  29. Renate Hafemann says :

    Sorry … es ist was schief gegangen. Ich möchte an Deinen Blog das Stöckchen zum Blog-Award auch weitergeben. Wenn Du mitmachen möchtest, findet Du mehr Infos, wie das geht hier:

    http://pferde-tiere-gesundheit-soziales-zeit.blogspot.de/2014/03/blog-award.html

  30. Berthold Kogge says :

    A. Abels schrieb:

    Das stimmt eben nur insoweit wie Geld auch wirklich als Tauschmittel gebraucht wird.
    Dank eines Schuldgeldsystems schreiben wir dem Geld aber seit langem eine größere Rolle zu: nämlich aus Geld noch mehr Geld machen, sprich: Geld als Mittel zur Gewinnmaximierung.
    Darum horten viele Menschen das Geld, legen es an und spekulieren damit, der ZinsesZins regt sie ja dazu massiv an.
    Geld wird natürlich trotzdem als Tauschmittel benutzt, das sollte auch seine eigentliche Aufgabe sein, da sind wir uns wohl einig.
    Aber die Realität ist, dass das meiste Geld nur virtuell gehandelt wird (als Spekulationsmittel), also gar nicht im Wirtschaftskreislauf ist.

    Wie oft haben wir das nun durchgekaut, Aber bringen immer wieder den gleichen Mist.

    Auch wer Geld hortet, hortet nur Tauschmittel. Das, was er für eine Leistung bekommen hat, hebt er auf bis er selbst eine Leistung eintauschen will.
    Und Sie überschätzen das „Geldhorten“. Das mögen zwar in Deutschland viele Milliarden Euro sein, die die Leute auf der hohen Kante haben, für Notfälle oder für größere Anschaffungen, aber die wirklichen Vermögen bestehen nicht aus Geld. Das Geld macht nu einen sehr kleinen Teil aus.

    Das Schuldgeldsystem funktoniert wunderbar, wenn man damit auch reale Werte und Gewinne schafft. Wenn jemand einem Unternehmen Geld leiht, und der schafft damit Werte, ist es völlig ok, wenn der Unternehmer, dem Gläubiger, in Form von Zinsen, einen Teil des geschaffenen Wertes abgibt.

    Tja – und das man mit Geld spekuliert, biringt uns ja dann auch ab und zu zuu einer Finanzkrise, wie 2008. Und ich habe auch hier schon öfters darauf hingewiesen. Es gibt noch eine Derivatenblase,die ist viel größer, als das, was uns 2008 um die Ohren geknallt ist. Wenn die platzt, dann wird es erst richtig lustig.

    Und das Spekulieren mit Aktien, ist im Grunde völlig harmlos. Wenn da jemand Gewinnt, verliert ein anderer. Im Grunde gleicht es sich immer aus. Solange die Aktien steigen gewinnen alle, Bis es dann knallt. Dann wird alles auf null gesetzt.

    Ob eine Firma, die ein Eigenkapital von einer Million Eurohat, und einen Gewinn von 50.000 Euro macht, eine Marktkapitalisierung von 1 Million,von 5 Millionen oder gar von 10 Millionen hat, ist doch für den Normalbürger völlig unwichtig. Steigt der Kurs, wird jemand reicher, sinkt der Kurs, wird jemand ärmer. Aber für die Wirtschaft ist das erst einmal völlig unwichtig.

    Schlimm wird es erst, wenn Firmen von Heuschrecken übernommen werden, die die Firmenphilosophie nur noch so ausrichten, dass der Aktienkurs steigt, und langfristige Firmenentwicklung unwichtig ist.

    Das sind Ergebnisse der Liberalisierung des Finanzmarktes. Eingeführt von Thatcher und in Deutschland von Kohl und Schröder. Deshalb muss man aber nicht das ganze System verdammen, sondern nur diese Entwicklung und versuchen dagegen zu steuern.

  31. Alfred says :

    „Und die, die über Leistung anders denken, als ich, sind die wahren Egoisten.“

    Nein, Herr Kogge. Es sind immer die, die so reden, die wahren Egoisten.

    Unsere Bedürfnisse bzw. Vorstellungen von Leistungen sind sogar individuell sehr entwicklungsabhängig, von denen Dritter gar nicht zu reden.

    Und im Übrigen lebe ich nicht von Leistung – ich lebe von Liebe!

    Ein Mensch koennte in materiellem Überfluss nur so schwelgen – wenn er nicht geliebt wird bzw. man ihm damit schaden moechte, geschieht es zu seinem Verderben. Wenn er auf emotionaler Ebene keine Liebe findet, wird er sogar recht bald elendig dahinsterben.

    Wenn Sie einem Kleinkind eine (geladene und entsicherte) Schusswaffe schenken, egal von welcher Qualität, egal zu welchem Preis, wird es sich damit sehr wahrscheinlich ziemlich unglücklich machen. Sich um dieses Kind adäquat zu kümmern, an der Foerderung seiner (insbesondere geistigen) Fähigkeiten zu arbeiten, koennen Sie mit keinem Gesetz der Welt durchsetzen. Und lediglich Personen, die selbst ein gewisses Mindestmass an Liebe mitbekommen haben, wären überhaupt dazu fähig – fähig, überhaupt nur daran ZU DENKEN!

    Und was Ihr Beispiel mit der sauberen Toilette angeht, frage ich Sie einmal, was die Alternative ohne Toiletten bzw. gepflegte Toiletten wäre? Pest und Cholera! Also leisten wir uns selbst saubere Toiletten, aus einem gesunden Stück Eigenliebe heraus. Denn letztlich, lieber Herr Kogge, auch das eine Lektion, die Sie noch lernen müssen, strahlt alles auf uns selbst zurück!

    Oder moechten Sie morgen, wenn Sie einen Bürgersteig entlanggehen, einen hinausentleerten Nachttopf auf Ihren eminenten Kopf geschüttet bekommen?

    • Unbequem says :

      Wenn Sie einem Kleinkind eine (geladene und entsicherte) Schusswaffe schenken, egal von welcher Qualität, egal zu welchem Preis, wird es sich damit sehr wahrscheinlich ziemlich unglücklich machen.

      Interessante These, Alfred. Weshalb gerade ein unbedarftes unschuldiges Kleinkind und eine absolut tödliche Waffe im Kontext? Gegensätzlicher geht es nicht, was möchtest Du damit zum Ausdruck bringen?

    • Berthold Kogge says :

      +Alfred schrieb:

      Und im Übrigen lebe ich nicht von Leistung – ich lebe von Liebe!

      Das ist falsch. Sie mögen ja auch von Liebe leben, aber nicht nur.Sie leben von Leistungen. Das zu leugnen ändert nichts daran.
      Aber sollten Sie wirklich nur von Luft und Liebe leben,sie also auch keine Leistungen benötigen, dann brauchen auch Sie selbstverständlich keine bringen.

      Alfred schrieb:

      Und was Ihr Beispiel mit der sauberen Toilette angeht, frage ich Sie einmal, was die Alternative ohne Toiletten bzw. gepflegte Toiletten wäre? Pest und Cholera! Also leisten wir uns selbst saubere Toiletten, aus einem gesunden Stück Eigenliebe heraus. Denn letztlich, lieber Herr Kogge, auch das eine Lektion, die Sie noch lernen müssen, strahlt alles auf uns selbst zurück!

      Bevor Sie, in Ihrer Verblendung mir eine Lektion erteilen wollen, sollten Sie endlich mal lernfähig werden.

      Niemand putzt die Toiletten, außerhalb der eigenen vier Wände, aus Liebe oder aus Sorge, dass es ansonsten Cholera und Pest geben würde. Sind Sie wirklich so borniert, dass Sie glauben, eine Putzfrau putzt die Toilette aus Liebe zu einer sauberen Umwelt, die Toiletten.
      Ihr idealistisches Menschenbild ist genauso verlogen, wie Sie es sind. Denn Sie lügen, wenn Sie behaupten, sie leben nicht von Leistung, sondern nur von Liebe.

      • Ash-Li says :

        Zitat: „Niemand putzt die Toiletten, außerhalb der eigenen vier Wände, aus Liebe oder aus Sorge, dass es ansonsten Cholera und Pest geben würde. Sind Sie wirklich so borniert, dass Sie glauben, eine Putzfrau putzt die Toilette aus Liebe zu einer sauberen Umwelt, die Toiletten.“

        Woher wollen Sie das denn so genau wissen? Kennen Sie vielleicht ALLE Putzfrauen dieser Welt? – Ich glaube nicht.
        Es gibt ganz bestimmt viele, die selbst den wichtigen Zusammenhang zwischen Hygiene und Krankheiten kennen. – Gibt ja mittlerweile auch in diesem unseren Vaterlande genügend Akademikerinnen, die mangels Geld, ihren Lebensunterhalt durch diese verantwortungsvolle Tätigkeit aufbessern.

        Das hat mit „Idealismus“ absolut nichts zu tun. – Okay, niemand behauptet, dass ALLE diesen Job mit Hingabe machen. Aber ich denke, und meiner Meinung nach ist das auch normal, dass es durchaus welche gibt, die es gerne tun. Ich „schere niemanden über einen Kamm“!

  32. Alfred says :

    und noch einmal @Berthold Kogge

    Die Aussage, „also bringt ein BGE auch bei Callcentern nichts“ noetigt einigen Respekt ab angesichts der Weite dieses Horizonts.

  33. Andreas Abels says :

    Egal, ob man nun das BGE für Schwachsinn hält oder sonstwas:

    Das Leben miteinander wäre schon viel angenehmer, wenn wir mehr RESPEKT füreinander zeigen würden.

    Alles andere -auch eine funktionierende Wirtschaft- wird sich daraus ergeben.

    Wir können mit unserem Intellekt ausklügeln, was wir wollen. Ohne echte Empathie füreinander wird kein Miteinander (familiär, lokal, regional und auch global) funktionieren, DAS ist ein Fakt.

    • Renate Hafemann says :

      Hei Andreas, ich halte gerade das BGE für eine wunderbare Grundlage, und wieder eine funktionierende Wirtschaft zu schaffen. Auch wenn ich nun keine begnadete Mathematikerin bin, habe ich mir mal die Mühe gemacht und mir verschiedene der Rechengrundlagen angesehen, die dahinter stehen .. außerdem halte ich Katja Kipping, die auch dahinter steht, für eine sehr intelligente Frau, die auch sagt, es würde weniger kosten als die aktuellen Sozialprogramme.
      Gehe ich also davon aus, es ist finanzierbar, dann denke ich folgendes:
      Die Menschen, die jetzt Arbeit haben, sich aber ausgebeutet fühlen, weil sie viel zu viele Überstunden machen müssen und dergleichen, hätten viel leichter die Möglichkeit zu sagen, es reicht, ich suche mir was anderes.
      Die Menschen, die viel zu wenig verdienen, werden sagen, dafür arbeite ich nicht.
      Andere Menschen werden sich mit vielen neuen kreativen Ideen möglicherweise selbständig machen, die sich verkaufen lassen oder auch nicht, aber vieles davon wird sich sicher verkaufen lassen.
      Generell sind viele Menschen nicht mehr ganz so arm und es wird mehr Umsatz der kleinen Leute geben, was die Wirtschaft auch ankurbelt.
      Wir werden mehr Menschen haben, die sich wieder selbst um ihre Kinder und Alten kümmern werden, wenn es erforderlich wird. Das spart bei diesen Sozialsystemen viel Geld ein.
      Die Menschen werden generell weniger futterneidisch sein und damit, was Du ja gern hättest und so auch wieder klappt, mitmenschlicher werden.

      Ich war in der glücklichen Lage, zweimal zur Schule zu gehen .. früher als Teenager bis zum Realschulabschluss 1969 .. und später, als mein jüngster Sohn in den Kindergarten kam, habe ich von 1988 – 1991 das Abitur mit überwiegend ca. 15 – 20 Jahre jüngeren Leuten nachgemacht.

      Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht in der Schule.

      Während in meiner Jugend niemand futterneidisch auf gute Zensuren der Mitschüler war, man sich selbstverständlich gegenseitig half, vorsagen, abschreiben lassen und so ganz normal war .. denn es kriegte ja später auch jeder Arbeit, sogar jeder Hilfsschüler … war es dann bei meinem Abitur auf einem Fachgymnasium ganz anders.

      Die jungen Leute hatten nicht nur Angst zu versagen, die hatten auch vor jedem Angst, der bessere Zensuren hatte, weil ja nur eine kleine Anzahl von ihnen dann eine Chance auf eine Zukunft hatte.

      Ich hörte zum ersten Mal im Leben Hard Core und zuerst war das für mich Lärm. Später als über 60 % meines Jahrgangs im Laufe der Zeit abgesägt worden war und nur der Bruchteil von den Verbliebenen eine Chance auf einen Studienplatz habe ich es gefühlt … die Wut, die die Teenager gefühlt haben, hast Du nämlich auch in ihrer Musik wahrnehmen können.

      Ich vielleicht deshalb, weil ich ihnen als unmittelbare Mitschülerin ja emotional sehr nah gekommen bin.

      Ich war auch entsetzt, wie viele davon durch lediglich schlechte Noten in den Drogenkonsum absackten .. es war schrecklich, das mitzuerleben, wie die Angst vor eine ungewissen Zukunft junge Leute, die voller Hoffnung mit mir gemeinsam anfingen zur Schule zu gehen, sie einfach kaputt gemacht hat.

      Hätten wir ein BGE, ich wette, wir hätten ganz schnell eine vollkommen andere Welt, die auch viel humaner wäre.

      LG
      Renate

      • Andreas Abels says :

        Hallo Renate,

        bei mir rennen Sie mit ihren Argumenten für ein BGE sowieso offene Türen ein. Bei Inge im Blog und auch hier wurde das sicher oft genug deutlich. 🙂

        All die Argumente für das Funktionieren eines BGEs setzen ja vor allem eines voraus, und das geht ja auch aus ihren Beispielen hervor:

        Vertrauen in die Menschen und damit auch Respekt und Empathie für die Menschen. Unser herrschendes System (wirtschaftlich, politisch) basiert auf das exakte Gegenteil: Mißtrauen.

        Solange aber Letzteres von der Menschenmasse nicht verstanden wird und kein echtes Vertrauen in die eigene Menschheit vorherrscht, werden die Menschen nicht an sowas wie das BGE glauben wollen.
        Regierungen hätte keine Chance, das BGE aufzuhalten, wenn die Menschenmasse dieses Vertrauen aufbringen könnten.

        Somit sehe ich für mich immer als das Wichtigste in meinem Leben an, für das Vertrauen und damit für die LIEBE, von der auch Alfred spricht, geradezu zu „werben“.

        Sie als Mutter wissen, was bedingungslose Liebe ist, diese fühlen Sie 100%ig zu ihren Kindern.

        Ein BGE wäre nichts anderes als ein Ausdruck für bedingungsloses Vertrauen untereinander, und damit auch zu fremden Menschen, es ist auch ein Ausdruck bedingungsloser Liebe.

        Was sind Kinder ohne die bedingungslose Liebe ihrer Eltern? Ziemlich arm-seelig sind sie. Und diese Zusammenhänge muss man immer auf die gesamte Gesellschaft übertragen.
        Diese funktioniert nur, wenn die Menschen sich darin aufgenommen und wohl fühlen, und nur dann bringen sie auch „Leistung“, denn nur dann kommt sie auch von Herzen.

      • Renate Hafemann says :

        Eben Andreas … ich habe mal kurz Psychologie und zwei Jahre später genauso kurz Sozialpädagogik studiert … man nennt das positive Verstärker. Bei der Erziehung von Tieren und auch Kindern soll man nur unerwünschtes Verhalte bestrafen .. sprich, wenn mich mein Pferd gegen das Schienbein tritt, darf ich ihm zur Strafe auf den Hintern hauen, damit es das in Zukunft sein lässt .. will ich dem Tier aber ein Kunststück wie Verbeugen beibringen, dann sollte ich loben, loben, loben, nur dann klappt sowas … und so wäre das eben auch mit dem BGE und der Liebe unter den Menschen, wie Du schon ganz richtig sagst .. ausgebildete Psychologen wissen das übrigens, selbst die nur anstudierten. LG Renate

      • Andreas Abels says :

        @M. Kienzle

        Sie interpretieren mal wieder Worte in meine Kommentare hinein, die ich nie gesagt habe, das ist leider typisch für sie. Hauptsache alles Überintepretieren und Dramatisieren.
        Von einer „herrschaftslosen Gesellschaft“ habe ich auch nie gesprochen. Seien Sie fair und behaupten Sie nichts vom Gegenüber, was dieser nie gesagt hat. Auch das hat mit Respekt zu tun.

        Natürlich kann ich mir vorstellen, dass man das BGE zunächst mal in einem einzigen Land installiert.
        Da ich in Deutschland lebe, rede ich -wenn ich über das BGE spreche- natürlich von der Einführung des BGE in Deutschland.

        Darüberhinaus würde ein BGE aber auch global funktionieren, gepaart mit einem anderen Geldsystem (weg vom Schuldensystem, wie ich ja immer wieder betone).

        Also nochmal: Wir können ein BGE in Deutschland einführen. Andere Länder sehen dann irgendwann, dass es funktioniert und letztlich allen zugute kommt, und die Menschenmasse werden die Regierungen drängen, sowas auch bei ihnen einzuführen.

        Natürlich bedeutet das auch, dass man „deutscher Staatsbürger“ sein muss. Gleichzeitig sollte man aber das Asylantenverfahren endlich menschlicher machen; die meisten, die Asyl beantragen, müssen bis zu 3 Jahre (!) warten, bis der Antrag überhaupt bearbeitet wird. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

      • Renate Hafemann says :

        Hei Andreas,

        was ich auch erst später raus fand ist, ja sogar Länder, wo das BGE funktioniert und es gibt die Piratenpartei nicht nur in Deutschland, sondern schon recht lange und auch Länder, wo sie bereits gute Erfahrungen mit solchen Ideen gemacht haben.
        Aber natürlich muss man das in Deutschland zunächst schrittweise indivuell an unser bestehendes System anpassen, aber auch dafür haben sie gute Ideen, man muss sich nur mal die Zeit nehmen, das alles zu lesen, denn das ist eine Menge.

        Als Werbetexterin, die SEO-Texte schreibt, weiß ich, dass durch das Internet viele Menschen immer alles in einer möglichst einfach zu verstehenden Kurzversion auf dem goldenen Tablett serviert haben wollen. Ich habe damals vor der Wahl deswegen auch nur Einzelteile der Piratenpartei im kleinen Häppchen gebloggt .. war ein Versuch, den Menschen in Mini-Texten nach und nach was davon näherzubringen, da die meisten schon das Lesen längerer Texte abschreckt, was ich über den Job leider genau weiß .. wir haben die Option, Texte zu verfassen, die jeder Idiot versteht, so ist das nunmal .. weil selbst intelligente Menschen heute oft einfach zu faul zum genauen Lesen sind und nur pauschaliertes Larifari lesen wollen.

        Das wäre aber machbar .. nicht sofort .. sondern so nach und nach, damit die Wirtschaft logisch nicht kollabiert. Da habe sich einige kluge Köpfe wirklich viele Gedanken drüber gemacht.

        Schon die ersten Schritte würden wirklich helfen, vielen Menschen das Leben schonmal etwas erträglicher zu machen.

        Nur wer fängt damit mal an?

    • Berthold Kogge says :

      @A. Abels
      Zum gegenseitigen Respekt gehört aber auch, nicht wie Sie es vor ungefähr einem Jahr gemacht haben, einfach zu behaupten, Sie hätten die BGE-Rechnung von Götz Werner mehr als hundertmal durchgerechnet, und sie würde funktionieren – was Sie eben nicht gemacht haben..

      Es ist für jemanden erbärmlich, nach Respekt zu schreien, wenn er selbst, keinen Respekt hat.

      • Andreas Abels says :

        @B. Kogge

        Ja, Herr Kogge, ich nehme alles zurück und korrigiere mich:

        Ich habe das BGE-Modell von Götz Werner 101 Mal durchgerechnet, beim Zählen bis 100 hatte ich mich verrechnet.

  34. Renate Hafemann says :

    Moin Herr Kienzle,
    ich heiße übrigens Hafemann, nicht Hoffmann, aber halt so wild.
    Da sind wir uns einig.
    Ich hatte Gründe, nach einer Weile wieder aus der Partei auszutreten genauso wie das schon mein Großvater zu Zeiten der Weimarer Republik gemacht hat, und das waren in meinen Augen sinnlose Aktionen und auch falsche Formulieren im Parteiprogramm ohne Rücksichtnahme der durchaus praktischen Ideen vieler Leute aus der Basis in der damals vorhergehenden virtuellen Programmdebatte.
    Ich wohne in der Nähe von Lübeck, im Örtchen Preetz, und hatte damals, als ich in die Partei eintrat .. die sich ja für Mindestlohn und Gerechtigkeit stark macht eigentlich … einen schwere Pflegefall zu Hause, die ohne mich hilflos gar nicht aus der Wohnung gekommen wäre und nichtmal per Telefon Hilfe würde holen können.
    Dann kamen so Aktionen wie Blockaden gegen offiziell erlaubte Demos der NPD in Lübeck, die jedes Jahr deshalb stattfinden, weil Lübeck eben mal Ende des letztes Krieges komplett zerbombt worden ist .. ählich wie in Dresden ja auch, wo auch immer derartige Demos an den letzten Krieg stattfinden.
    Es wurde uns erklärt, wie wir diese ja in einer Demokratie nunmal erlaubte Demo verhindern sollen, was wir machen sollten, wenn wir deswegen verhaftet werden und so weiter und so fort. Im Radio lief, dass über 2.000 Polizisten kommen werden .. also ne Straßenschlacht ohne Ende. Ich habe immer wieder gesagt, Mann Leute, lasst doch die Rechten da ihre Demo wegen der Bombenangriffe auf Lübeck abhalten. Wenn nicht wieder zig Linke kommen, um sich mit den Rechten die Köppe einzuschlagen, dann werden da vermutlich kaum Leute zuhören, denn in Schleswig-Holstein wählt doch kaum einer rechts und es interessiert allenfalls eine Hand voll Leute, was dort geredet wird.
    Aber so machen wir ein Spektakel daraus, dass wieder wochenlang die Zeitungen voll sind .. und es ist nicht richtig, weil wir damit einigen Leuten ein Grundrecht nehmen, nämlich die Freiheit für ihre Meinung zu demonstrieren.

    Mit so einem Blödsinn so viel Zeit zu verplempern, das habe ich nicht verstanden genauso wenig wie Rechtsdenken laut Parteiprogramm gleich unter Gefängnisstrafe stellen zu wollen, denn man sollte Menschen das Denken nicht verbieten dürfen, egal was sie denken, auch wenn ich das nicht denke.

    Dann wurden die Grünen angeprangert, Schuld am Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu haben .. steht so im Parteiprogramm. Ich habe hin geschrieben, das stimmt doch gar nicht, die Roth hat vehement dagegen gekämpft. Es blieb aber drin, also habe ich das nicht unterschrieben, zumal das BGE auch nicht drin war, nichtmal konkrete Verbesserungen beim Hartz IV.

    Ein Mindestlohn nutzt aber allenfalls einer Einzelperson war .. schon bei einem Paar geschweige denn einer Familie hilft das nicht mehr .. das ist ja heute das Problem, dass die Löhne so niedrig sind, dass eben besonders Familien sehr schnell in Hartz IV rutschen und da wird dann sogar den Kindern das bisschen Geld weg genommen, dass sie in den Feren beim Zeitungen austragen verdienen .. und das ist doch Mist.

    Deshalb wähle ich seit geraumer Zeit Piraten, nicht links … aber die kamen ja leider nichtmal über die 5 % … sind aber wesentlich realistischer davor als es die Linke ist, auch wenn das immer alles so wunderbar sozial klingt .. es wird aber durch diesen Fundamentalismus im Keim zerstört, und zwar alles, wenn man beginnt, reinzusteigen und zu verstehen, was wirklich gemacht würde. Leider. Ist schade.

    LG
    Renate

    PS: Ich bin Althippie. Ich rede am liebsten per Du und alleine die mails, die immer mit sozialistischem Gruß unterschrieben wurden, haben mich bei den Linken extrem gestört … das klang alles so unfrei und militärisch. Und ich hasse Militärgehörsam und liebe meine Freiheit.

  35. Unbequem says :

    Bei der Erziehung von Tieren und auch Kindern soll man nur unerwünschtes Verhalte bestrafen .. sprich, wenn mich mein Pferd gegen das Schienbein tritt, darf ich ihm zur Strafe auf den Hintern hauen, damit es das in Zukunft sein lässt ..

    Interessant. Wobei, Psychologie und Sozialpädagogik, wie geht das denn zusammen. Da ist doch bei dem studierenden etwas grundlegendes falsch gelaufen, nein?

    Dieses Beispiel könnte nicht besser gewählt sein Reante Hafermann. Dein Eintritt in die Piratenpartei ist demnach nur die logische Konsequenz deines Denkens. Die Sparversion der NPD, mit vermeintlich intellektuellem Touch, nichts anderes verbirgt sich hinter dieser Partei.

    • Renate Hafemann says :

      Das empfinde ich jetzt als glatte Beleidgung. Die Piraten sind keine rechte Partei, in keiner Weise. Ich bin auch nicht Mitglied dieser Partei, ich bin nur nicht mehr Mitglied der Linken, und das aus guten Gründen und wähle ganz frei, und bei der letzten Wahl waren das eben die Piraten, weil sie mir zu dem Zeitpunkt am besten gefallen haben. Und als Info .. es ist ganz einfach, einmal eine Weile Psychologie und einmal eine Weile Sozialpädagogik studiert zu haben. Du kennst mich nur nicht. Ich bin gelernte Industriekauffrau, Mutter von vier Kindern, inzwischen 60 Jahre alt und habe, als meine Kinder groß genug waren, einmal das Abitur nachgemacht, auch gut genug, um den NC für beide Fächer zu schaffen, der unter 2 lag und so vermute ich heute immer noch liegt und da mir die Studienzeiten an der Christian-Albrechts-Universität für meine vier Kinder einfach zu weit auseinander lagen, habe ich es an der Fachhochschule für Sozialpädagogik probiert, aber viel familienfreundlicher war das auch nicht. Deshalb habe ich damit wieder aufgehört, um die Kinder nicht zu vernachlässigen. — Auch ein Thema, speziell für Frauen, das man politisch aufgreifen könnte, aber gehört hier ja nicht zum Thema.

      • Unbequem says :

        … aber viel familienfreundlicher war das auch nicht. Deshalb habe ich damit wieder aufgehört, um die Kinder nicht zu vernachlässigen.

        Für Deine persönliche Lebensplanung soll also der Staat die Rahmenbedingungen schaffen. In deinem spezifischen Falle „familienfreundlich“ gestalten. Soweit verstanden.

        Was ich aber nicht verstehe, weshalb dich dann Bemühungen von Parteien – insbesondere der Linken – stören, die genau solche Rahmenbedingungen für alle Geschlechter gleich – also gleicher Zugang auch für Frauen zu Bildung und Beruf – fordern. Aber halt, Dir geht es ja offenbar nur um solche Frauen, die sich zuerst für das Model der kinderreichen Familie entscheiden – mit all den absehbaren positiven und negativen Auswirkungen für sich selbst – und sich dann nach ihrer Umorientierung darüber beschweren, dass sie der Staat nicht angemessen und hinreichend unterstützt.

        Was hätte Dir denn da so vorgeschwebt, um Dein Studium und Erziehung unter einen Hut zu bringen?

        T’schuldige Renate, mir erschliesst sich Deine Argumentation nicht. Entweder gleiches Recht für Alle (was sicher nicht beinhaltet, ab dem dritten oder vierten Kind gleicher als andere zu sein) dem Grundgedanken unseres Sozialstaatsprinzip folgend, oder zügellosen Kapitalismus zu bejahen – der wie Du und Martin annehmen, die Interessen des einzelnen Individuums stärker berücksichtigen… was nichts anderes bedeutet, als den neoliberalen Geist: „Jeder ist seines Glückes Schmied“ zu transportieren – der sich im übrigen auch einen feuchten Kerricht um Deine persönlichen Ambitionen schert, sondern dich nur als verwertbares Humankapital betrachtet, ob mit oder ohne Kinder, ist piepegal.

        Wie Du siehst, weder der Kapitalismus noch der Sozialismus, scheinen für Dich und deine Vorstellungen von der klassichen Familie, die passenden Rezepte vorzuhalten.

      • Renate Hafemann says :

        Hallo Unbequem,

        ich antwo Stück für Stück.

        „Für Deine persönliche Lebensplanung soll also der Staat die Rahmenbedingungen schaffen. In deinem spezifischen Falle “familienfreundlich” gestalten. Soweit verstanden.“

        Nein, für meine nicht mehr, ich gehe bald in Rente .. aber vielleicht für meine Enkelkinder und Deine, falls Du welche haben solltest, hätte das doch was. Mir hätten damals Studienzeiten, wie ich sie noch auf dem Fachgymnasium vorfand .. morgens hin, früher Nachmittag nach Hause gehen können … plus Bafög-Anspruch obwohl über 30 .. schon gereicht .. habe nebenbei ja auch noch in einer Suchtklinik als Schreibkraft jobben müssen, um den Unterhalt und das Benzin für mein Auto zufinanzieren, mit dem ich ständig zur Uni und zurück fahren musste und wegen der dämlichen Vorlesungszeiten oft mehrmals am Tag, was ins Geld ging.

        „Was ich aber nicht verstehe, weshalb dich dann Bemühungen von Parteien – insbesondere der Linken – stören, die genau solche Rahmenbedingungen für alle Geschlechter gleich – also gleicher Zugang auch für Frauen zu Bildung und Beruf – fordern. Aber halt, Dir geht es ja offenbar nur um solche Frauen, die sich zuerst für das Model der kinderreichen Familie entscheiden – mit all den absehbaren positiven und negativen Auswirkungen für sich selbst – und sich dann nach ihrer Umorientierung darüber beschweren, dass sie der Staat nicht angemessen und hinreichend unterstützt.“

        An den Linken hat mich was ganz anderes gestört als ihre Sozialschiene, die ich ja in Ordnung finde und weshalb ich in die Partei rein bin … bei näherer Betrachtung waren da aber einige Dinge, die mich leider daran erinnert haben, was in der Ex-DDR los war und das hat mich extrem stutzig gemacht, sei mir nicht böse … es sind da auch nicht alle so, ich kenne einige super engagierte und total gute Linke, aber es gibt andere, die die nicht vernünftig arbeiten lassen und die scheinen doch das Sagen zu haben, obwohl Katja Kipping Parbeivorsitzende ist. Musst Du nicht verstehen, es genügt, wenn ich das für mein Teil leider verstanden habe.

        „Was hätte Dir denn da so vorgeschwebt, um Dein Studium und Erziehung unter einen Hut zu bringen?“

        Siehe oben … ich habe einen spastisch gelähmten jüngsten Sohn und war deshalb etliche Jahre raus, um Dir klarzumachen, warum ich mal eine Weile Nur-Hausfrau war … der musste jahrelang beturnt usw. werden, bis es halbwegs ging .. studiert übrigens heute, so gut kann man das in den Griff kriegen, kann laufen, Rad fahren und schwimmen. Vielleicht nicht gerade Tischtennis spielen.

        „T’schuldige Renate, mir erschliesst sich Deine Argumentation nicht. Entweder gleiches Recht für Alle (was sicher nicht beinhaltet, ab dem dritten oder vierten Kind gleicher als andere zu sein) dem Grundgedanken unseres Sozialstaatsprinzip folgend, oder zügellosen Kapitalismus zu bejahen – der wie Du und Martin annehmen, die Interessen des einzelnen Individuums stärker berücksichtigen… was nichts anderes bedeutet, als den neoliberalen Geist: “Jeder ist seines Glückes Schmied” zu transportieren – der sich im übrigen auch einen feuchten Kerricht um Deine persönlichen Ambitionen schert, sondern dich nur als verwertbares Humankapital betrachtet, ob mit oder ohne Kinder, ist piepegal.“

        Mit dem verwertbaren Humankapital hast Du sicherlich recht .. zeigt uns Hartz IV ja .. nur redet Ihr hier gegen das BGE, das gerade sowas verhindern würde und nennt die Piraten Rechte und vergleicht sie mit der NPD.

        „Wie Du siehst, weder der Kapitalismus noch der Sozialismus, scheinen für Dich und deine Vorstellungen von der klassichen Familie, die passenden Rezepte vorzuhalten.“

        Du hast es erfasst. Systeme können sich weiterentwickeln, das nennt man Evolution .. eine Revolution ist laut Marx übrigens der Zustand, wenn eine Evolution einen Grad erreicht hat, wo alles kippt und neu wird und lässt sich nicht erzwingen .. ergo warte ich darauf, denn unzufrieden sind inzwischen ja Menschen genug in diesem Land.

        LG Renate

      • Andreas Abels says :

        Zitat M. Kienzle:

        „PS: Millionen von Kindern auf jener Welt, die jeden Tag ums Verhungern kämpfen müssen und viele jenen Kampf gegen den Hunger verlieren, würden uns allesamt einen Vogel zeigen angesichts der Tatsache, dass wir argumentieren als würden wir in einem Drittweltland leben! Eventuell denken wir einmal über jene Tatsache für einen Moment kurz nach bevor wir wieder wie hysterisch “Ausbeutung”, “Diskriminierung” und “Unterdrückung” schreien, weil wir uns selbst und die Umwelt nicht verstehen; ja, weil wir das Leben nicht verstehen!“

        Darüber brauche ich nicht kurz nachdenken, denn ich denke schon lange darüber nach, warum ganze Menschenmassen auf Erden bitterarm sind und verhungern.
        Haben Sie auch mal darüber nachgedacht, warum das so ist? Der Grund ist vor allem das globale Wirtschafts- und Herrschaftssystem.

        ALLE Regierungen und Wirtschaftsmächte dieser Erde beuten die gesamte Menschheit aus, das funktioniert wunderbar über Religionen, Arbeitszwang (zur Existenzsicherung) und dem Schuldgeldsystem.

        Der Reichtum einiger weniger Menschen basiert auf der Armut einer großen, globalen Menschenmasse.

        Allein für die Zinsen der wenigen Reichen muss der Rest des Globus ackern bis zum Umfallen. Sie müssen mehr über diese Zusammenhänge nachdenken.

        Von dem Verkauf des westlichen Schrotts leben viele, viele afrikanische Familien, das nur mal als Beispiel.
        Der Westen schickt seine ausgedienten Klamotten, Autos und Computerschrotteile nach Afrika.
        Überproduktionen von Milch werden in Form von Milchtrockenmasse nach Afrika verschifft.
        Landwirtschaft vor Ort ist kaputt gegangen, weil die Menschen gezwungen sind, die billigere Trockenmasse zu kaufen anstatt die eigene Milch vom Nachbar-Bauern.
        Afrika hatte vor 100 Jahren mal seine Klamotten selbst produziert, jetzt ist alles kaputt, weil die Afrikaner mit den alten T-Shirts rumlaufen, die sie oder ich schon getragen hatten…
        Das ist nicht die Schuld der Afrikaner, sie können sich halt nichts anderes leisten.

        Vielleicht fährt auch in diesem Moment ihr altes Auto irgendwo in Afrika rum, obwohl sie dachten, es wäre längst verschrottet worden. Ihr alter PC wird vielleicht auch gerade in Afrika ausgenommen.

        Schauen Sie genau hin, schauen Sie sich die Zusammenhänge in dieser Welt zwischen all den Ländern an. Es geht nicht allein um Deutschland, oder darum, wie gut es uns evtl. gehen mag…wenn es einem Land gut geht, dann können sie davon ausgehen, dass es diesem nur deshalb gut geht, weil es anderen Ländern schlecht geht…
        Der Reichtum der einen ist die Armut der anderen…

        SO ist nun mal das globale System, das hat System.

        Und sollten Sie jemals eine Kreuzfahrt machen, denken Sie mal darüber nach, wer auf dem Schiff das Geschirr spült oder die Wäsche macht.
        Das sind meistens Philippinen, die 9 Monate lang ihre Familie nicht sehen, einen Hungerlohn bekommen und den Großteil dieses Lohnes an ihre Familien schicken…
        Diese Philippinen werden sie als Tourist niemals auf dem Schiff zu Gesicht bekommen…aber sie sind da und machen diese harte Arbeit, für Sie und ihren verdienten Urlaub…aber Hauptsache, Ihnen als Deutscher geht es gut auf dem Schiff…

        Solche Beispiele ließen sich ewig weiter aufzählen…es geht um Zusammenhänge, global…

      • Renate Hafemann says :

        Das haten sie sehr gut furmuliert, Herr Abels.

      • Andreas Abels says :

        Zitat M. Kienzle: …Also höchste Zeit auf den PC/Laptop zu verzichten, denn: Sie können es doch nicht mit Ihrer Moral verantworten, ein Produkt zu nutzen, das unter diesen Umständen produziert worden ist! Aber wie verbreiten Sie dann Ihre Thesen von der “neuen Welt”? Eventuell mit der Brieftaube oder der Flaschenpost?“

        Ich lebe damit, dass die Welt momentan so ist wie sie ist, und dementsprechend werden natürlich auch die Produkte, die ich nutze, nicht „sauber“ sein.

        Es geht darum, bewußter durchs Leben zu gehen, nicht darum, auf Konsum gänzlich zu verzichten. Konsumverzicht verändert die Welt ja nicht.

        Mir geht es auch nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Bewußtwerdung.

        Schuldzuweisungen lähmen nur, Bewußtsein hingegen befreit.

        Ich mache also niemanden irgendein Vorwurf, auch nicht mir selbst, da kann ich Sie beruhigen. 😉

      • Renate Hafemann says :

        Hallo Kienzle, ich vermute, Sie beide kennen sich schon länger und Sie zanken sich auch schon länger. Ich muss zugeben, ich lese immer die neuen Sachen in altonabloggt … ich blende die Diskussionen aber meistens nach einer Weile aus, weil ich arbeiten muss, damit ich mit meinem Mann überleben kann und einfach nicht die Zeit habe, von morgens bis abends diese vielen Diskussionen zu lesen oder gar überall zu antworten. Ich habe auch hier nur einen einzigen Beitrag, nämlich diesen, als zu verfolgen angehakt und das braucht schon viel Zeit, das zu tun. .. Ich versuche also, Ihre Differenzen nachzuvollziehen.

        Mal zu mir:
        Ich bin 60 Jahre alt, habe nach 36 Jahren Ehe erleben müssen, dass mein erster Mann mich wegen einer jüngeren Frau sitzen ließ, mit dem ich 4 Kinder und bisher 4 Enkelkinder habe. Ich habe recht viel gearbeitet, und zwar früher in meinem erlernten Beruf Industriekauffrau und nicht vollkommen ehrgeizig, weil ich eben Kinder hatte, für die ich auch gern noch etwas Zeit haben wollte .. ich hätte sonst sicherlich mehr an Karriere machen können, wäre dann aber nicht mehr täglich pünktlich nach Hause gekommen und hätte mt ihnen spielen können, weil da sonst Auslandsaufenthalte, Überstunden und sonstwas dazu gehört hätten.
        Das ging, weil meine Mama aufgepasst hat, recht lange.
        Bei meinem Jüngsten hatte ich einen Herzstillstand .. ich habe einen Herzklappenfehler, der mir heute im Alter auch beginnt, Probleme zu machen, weshalb mein Job als Freiberuflerin für mich ideal ist .. ich kann nämlich weder lange sitzen noch lange stehen, habe Wasser in den Beinen .. und so freiberuflich kann ich, da ich meine Zeit aufteilen kann .. schon Vollzeit dieser Tätigkeit nachgehen.
        Mein Kleiner kam aufgrund von Sauerstoffmangel deshalb spastisch gelähmt auf die Welt und das packte meine Mama nicht mehr. Ich war raus aus dem Beruf, als ich den Lütten so weit hatte, dass er heute fast normal wirkt .. aber nur fast. Wenn er nicht das Glück gehabt hätte, meine Intelligenz zu erben, wäre das viel schwieriger, denn körperlich wäre er sicher nicht in der Lage zu überleben, so ja.
        Ich machte das Abi nach und musste feststellen, dass mein Ex schon damals nicht damit klar kam, eine erfolgreiche Frau zu haben, denn ich war Spitze in der Schule, auch Spitze im Studium .. aber hatte das Problem, dass meine Mama es zu Hause nicht mehr packte, mein Ex sinnlos eifersüchtig auf jeden Menschen war, der mehr Verstand hatte als er selbst und sich einredete, ich würde ihm sicher irgendwann mit einem meiner Kommilitonen durchbrennen und schließlich war er es, der mich betrog, mit einen jungen und entsetzlich dummen Frau.
        Für mich brach eine Welt zusammen und inzwischen kriegte meine Jüngste mit 19 ein Kind, Papa blieb nicht, also habe ich erstmal für meinen Enkel gesorgt, damit sie ihre Ausbildung zu Ende machen konnte.
        Als sie damit fertig war, brach sich meine Mutter die Wirbelsäule, war sowieso komplett dement und ich hatte einen Pflegefall, zunächst Stufe 1, später 3, und wurde von meinem Ex sitzen gelassen .. mit 54.
        Mit einem Pflegefall unter Stufe 3, was meiner Mutter erst nach ihrem Tod zuerkannt wurde nach jahrelanger Klagerei gegen die Krankenkasse, muss man aber eigentlich arbeiten, man kann es aber nicht, denn ein dementer alter Mensch ist wie ein Baby, nur größer und schwerer.
        Ich lernte meinen heute 2. Ehemann kennen, der nach seiner Scheidung so versackte, dass er wirklich obdachlos war und fast gestorben wäre .. zu einer Zeit, wo ich davor stand, fast mit einer bettlägerigen alten Frau auch obdachlos zu werden .. und es hilft einem in so einer Situation kein Schwein.

        Mein Mann sagte, das überlebt Deine Mutter nicht .. kam zu uns und nur knapp landeten wir in dieser Sozialwohnung hier, wo wir immer noch leben. Als ich 59 war, starb meine Mutter.

        Zwei Monate später fand ich den Job als Werbetexterin. Mein Mann ist Chemiker, aber wurde damals in seiner Stress-Phase, weil er nach seiner Scheidung eine Weile echt gesoffen hat wie Loch, fristlos entlassen. Da hast Du null Chance, wieder in so einem Job .. Entwicklung in der Kautschukchemie, Führungsposition … unterzukommen. Einmal versagt, aus. So ist das in diesem Land.

        Also nahm ich meinen Mann mit ins Boot, wir texten heute beide.

        Jeder Werbetexter kämpft ums nackte Überleben, denn unser Job wird saumäßig bezahlt .. wie viele Jobs hierzulande, auch wenn man dazu Bildung und ein extrem gutes Allgemeinwissen haben muss und viele unserer Kollegen ausgebildete Journalisten sind und auch nicht mehr verdienen.

        Wir lernte die Farce der 50plus-Abteilungen kennen und so irgendwann, weil wir über den Job gelernt haben, wie man bloggt, auch Inge Hannemann.

        Das macht Sinn, was die Frau sagt.

        So kam ich hierher … weil Herr Kalwass ja sozusagen ein Kollege von ihr ist.

        Ich weiß das auch aus Kiel von einer Fallmanagerin, die ihren Namen nicht genannt haben will, weil sie heute irgendwo im Rathaus was anderes macht, dass man sie abgesägt hat. Sie war die Fallmanagerin einer Freundin von mir in Kiel, die wegen eines Lungenempysems heute in Frührente ist und die sie nicht hat so schickanieren wollen, wie sie eigentlich gemusst hätte.

        Insofern rede ich weder von Utopien noch von globalen Veränderungen, weil ich denke, irgendwo muss man ja anfangen und das wäre in meinen Augen erstmal hier zu Hause bei uns.

        Mein Opa hat Hitler miterlebt und immer gesagt, die Linken haben Hitler deswegen möglich gemacht, weil der in Deutschland begonnen hat, was zu ändern und sich die Linke auch damals total darin verrannt hatte, auf einmal die ganze Welt verbessern zu wollen .. aber sowas geht nunmal nicht.

        Und weil sie das dachten, haben sie gar nichts geschafft und die Menschen schließlich so Hitler in die Arme getrieben.

        Darüber finde ich, sollte die Linke mal nachdenken.

        Ich bin deswegen ganz sicher keine Rechte . ich wurde von meinem Opa erzogen und der war links eingestellt und nicht rechts und sein Sohn, der Bruder meiner Mutter, starb mit 19 in Leningrad.

        Ich kann deshalb gar nicht rechts denken, weil ich schon als Kind ganz anders gepolt worden bin.

        LG
        Renate

      • Unbequem says :

        Mein Opa hat Hitler miterlebt und immer gesagt, die Linken haben Hitler deswegen möglich gemacht, weil der in Deutschland begonnen hat, was zu ändern und sich die Linke auch damals total darin verrannt hatte, auf einmal die ganze Welt verbessern zu wollen .. aber sowas geht nunmal nicht.

        Na, na… nun wollen wir doch keinen Geschichtsrevisionismus betreiben, Renate. Deinen Opa in allen Ehren, aber diese Schlussfolgeung ist schlicht: Falsch.

        Wenn Du allerdings mit den linken der Weimarer Republik die Sozialdemokraten meinst, muss ich Dir recht geben. Wie Du weißt, wurde das Mandat der Reichtagsabgeordneten der KPD – 81 an der Zahl – 1933 vor der Machtergreifung Hitlers annuliert und ermöglichte erst dadurch die Zweidrittelmehrheit um Hitler an die Macht zu bringen.

        Also, bei allem Verständnis für Deinen Opa, aber viel Ahnung von den tatsächlichen Geschehnissen kann er nicht gehabt haben… Du offenbar auch nicht, wenn Du hier unreflektiert und geschichtsrevivisionistisch, die Ansichten Deines Opas weiterverbreitest!

      • Renate Hafemann says :

        Hei Unbequem,
        ich gehöre zu den Menschen, die mal Kurzschuljahre miterlebt haben. In meiner Jugendzeit fiel damit mangels genug Zeit im Geschichtsunterricht die Hitlerzeit leider komplett flach .. habe ich nicht gehabt, sorry dafür, aber ist eigentlich nicht meine Schuld.
        Ich bin ja später nochmal zur Schule gegangen und daher kenne ich Marx so gut .. meine Gemeinschaftskunde-Lehrerin war nämlich son Kommune-1-Typ … also sinngemäß .. und hat uns Marx volle 2 Jahre rauf und runter vertüdelt .. ich hoffe, ich habe jedenfalls das halbwegs begriffen .. ansonsten ist Gemeisnchaftskunde ein Fach, das mehr Geschichtsphilosophie ist als sich mit echten Begebenheiten zu befassen … von Plato bis Popper und so musst Du Dir das vorstellen.
        Meinen Großvater habe ich als jemand, der sich die Schuld am Tod seihes Sohnes gab, kennengelernt und der hatte den Mut, eigene Fehler zuzugeben. Mehr kann ich Dir dazu nicht wirklich sagen, denn ich war ja nicht dabei.
        Opa war zunächst Mitglied der KPD, einer seiner Brüder blieb das auch und wurde fatalerweise, da er eine Uniform trug, die er für seinen Job in Berlin brauchte, von den Russen für einen Soldaten gehalten und auf der Flucht erschossen .. über diesen Job als LKW-Fahrer kam der übers Land und entdeckte der damals die erste Grube mit erschossenen Juden, von denen viele noch nicht ganz tot waren und erzählte das im Dorf.
        Opa war inzwischen aus der Partei ausgetreten und in die NPD rein, hat er erzählt.
        Meine Familie hat miterlebt, wie der Pastor, der laut von der Kanzel predigte, dass Hitler Juden ermorden lässt, abgeholt und selbst ins KZ gebracht wurde und jeder, der sich gegen die NSDAP auflehnte, das gleiche erleben durfte, denn wer nicht für die Partei war, der war dagegen …. ähnlich wie in der Ex-DDR auch .. ich sehe das nämlich extrem kritisch, weil ich auch Verwandte hatte, die nach dem Krieg nicht in den Westen geflüchtet sind, sondern da blieben. Und auch die habe ich gut kennen gelernt .. ebenfalls die Generation meiner Großeltern, die aus Pommern stammen. Später im heutigen Mecklenburg-Vorpommern landeten .. Opa war Melkermeister.
        Opa sagte, aus der Partei wieder austreten, wäre lebensgefährlich geworden, also blieb er drin .. und zwar aus Angst.
        Es war wie in der Ex-DDR … die Kinder wurden ausgehorcht und es gehörte ja dazu, dass sie überall gleich in das neue System eingegliedert wurden … Opas Sohn oder Mamas Bruder war logisch Feuer und Flamme für Hitler und ging freiwillig an die Front, als es langsam mit Deutschland im 2. Weltkrieg zu Ende ging.
        Gegen Ende des Krieges war Opa in den sogenannten Röhm-Putsch eingeweiht, und zwar über seinen damaligen Chef, einen der Gutsbesitzer, für den er als Melkermeister arbeitete. Der Röhm-Putsch war eins der mißglückten Hitler-Attentate.
        Da man Opa im Verdacht hatte, wurde auch meine Mutter gefoltert.
        Mit dem Kopf immer wieder in einen Wasserbottich gesteckt. Sie hat ihren Vater nicht verraten.
        Sie war nur schwer psychisch gestört und ich habe sie mein Leben lang ernähren müssen und nie alleine lassen können .. vor ihrem Tod, als sie dement war, hat sie ständig davon geredet und hatte oft panische Angst, wir konnten sie dann kaum mehr in einem anderen Raum alleine lassen.
        Sag nicht, ich hätte die Folgen des 2. Weltkriegs und der Hitler-Zeit nicht indirekt mitbekommen, ich hatte sie auszubaden, und das nicht zu knapp.
        Opa sagte einfach, die NSDAP hat den Menschen zunächst viele gute Sachen gebracht und dass sie Juden töten und auch ihre eigenen Leute, wenn sie dagegen waren, das ist den Menschen erst später aufgefallen, als es lebensgefährlich war, da wieder raus zu kommen .. auch das ist vergleichbar mit den Zuständen in der Ex-DDR.
        Das war logisch seine subjektive Meinung und wenn ich das erzähle, ist das meine subjektive und sicherlich wie bei jedem Menschen selektierte Erinnerung. Mein Gedächtnis gehört allerdings zu den Eigenschaften, die laut IQ bei mir mit am besten funktionieren.
        Ich hoffe, damit kannst Du jetzt was anfangen.
        LG
        Renate

      • Unbequem says :

        Ich hoffe, damit kannst Du jetzt was anfangen.

        Nicht wirklich, da es mir am nötigen Verständnis für Menschen mangelt, die sich offenbar mit jedem System arangieren können. Diese Art von Oportunismus wurde mir leider nicht in die Wiege gelegt und so wurde ich auch nicht erzogen, tut mir leid.

        Vielleicht liegt es gerade daran, dass in unserer Familie keiner je Mitglied in der NSDAP gewesen ist. Gezwungen wurde niemand. Wer das behauptet, behauptet auch, von all den Greultaten nichts gewusst zu haben.

      • Unbequem says :

        Gegen Ende des Krieges war Opa in den sogenannten Röhm-Putsch eingeweiht, und zwar über seinen damaligen Chef, einen der Gutsbesitzer, für den er als Melkermeister arbeitete. Der Röhm-Putsch war eins der mißglückten Hitler-Attentate.
        Da man Opa im Verdacht hatte, wurde auch meine Mutter gefoltert.

        Wie kommst Du – bzw. der Opa – denn auf so eine hahnebüchene Geschichte? Um Gotteswillen, Renate.

        Wenn Du weiterhin so einen überlieferten Unsinn von Opas angeblichen Erlebnissen erzählst, machst Du dich lächerlich und was wir dann von Deinem Opa annehmen müssen…. na ja.

      • Renate Hafemann says :

        Ich habe übrigens nicht gesagt, dass mein Opa gezwungen worden wäre, in die Rechte einzutreten, sondern dass es gefährlich gewesen wäre, wieder auszutreten, als er bemerkt hat, was da abging .. das ist ein großer Unterschied .. und Du verdrehst da schon wieder alles.

        Ich glaube, manchmal ist es hinderlich, ehrlich die Du erzählen, die man aus alten Geschichten erfahren hat und auch nicht verändert erzählen kann, weil die Menschen, die dabei gewesen sind, schon lange nicht mehr leben und selbst diese Erzählungen so lange her sind, dass ich fast noch ein Kind war, als ich das erfahren habe, nämlich maximal 18 Jahre alt ..und ich bin heute inzwischen 60. … Aber eins weiß ich inzwischen, nach der Diskussion hier bei Kritischerkommilitone werde ich mir sehr genau überlegen, ob ich bei Facebook oder anderswo trotz aller sozialer toller Ideen, die da angeblich alles besser machen sollen, eine Partei wie die Linke noch weiter unterstützen werde … wegen des fundamentalisten Gedankenguts, das sich in keiner Weise mit vernünftigem Denken, das sich an der Realität im heutigen Deutschland und auch seiner Geschichte orientiert, zu vertragen scheint. Das hat es nach dem, was ich erfahren habe, schon vor dem letzten Krieg nicht getan und das tut es auch heute nicht … als letztes Beispiel, denn ich werde mich hier in Zukunft ausklinken, weil es mir zu blöd wird und nur noch mein Teil denken … als ich in die Partei die Linke eintrat, haben wir kurz darauf in Schleswig-Holstein 6 Sitze im Landtag bekommen. Die Leute aus unserem Kreisgebiet, die zum WASG gehört haben und die jahrelang dafür gearbeitet haben, dass die Linke so viele Stimmen bekommen hat, wurden damals plötzlich durch welche abgelöst, die irgendwoher kamen und eher PDS-orientiert gewesen sind. 60 Leute, darunter auch echte Hartz-IV-Empfänger, die das life kannten und hätten damit arbeiten können, traten wutentbrannt aus der Partei aus und machen heute irgendwas anderes abseits der Linken und ebenso abseits der SPD. Ich habe damals vollkommen irritiert mit einigen davon telefoniert und schon nach den ersten Wochen den Impuls gehabt aufzuhören, mich aber noch eine ganze Weile dann versucht einzuarbeiten und zu verstehen, was da läuft.
        Genau genommen beschränkte sich alles auf blinden Aktionismus gegen angeblich oder wirklich rechte Aktionen, aber auch nichts anderes, denn dazu blieb keine Zeit mehr.
        Ich habe mir dann gedacht, ich kann meine Zeit auch sinnvoller totschlagen als so, denn da wurden Feinde gesucht, wo es gar keine Feinde gab, aber nichts dafür getan, etwas an den Zuständen zu ändern, unter denen die armen Leute heute wirklich zu leiden haben.

        Das tun die anderen Parteien zwar auch nicht, aber es hilft auch nichts, wenn die Linke über etwas redet, wovon sie gar keine Ahnung hat und jeden Menschen mundtot macht, der vielleicht eigene Ideen hat und nicht nur das Parteibuch nachzubeten versucht .. was sich ja im ersten Moment schlau anhören mag .. aber bringen tut es gar nicht außer:

        Ich weiß, warum so viele Menschen heute gar nicht mehr wählen .. nämlich deshalb.

      • Unbequem says :

        Ich habe übrigens nicht gesagt, dass mein Opa gezwungen worden wäre, in die Rechte einzutreten, sondern dass es gefährlich gewesen wäre, wieder auszutreten, als er bemerkt hat, was da abging .. das ist ein großer Unterschied ..

        Das hat in der Tat noch einmal eine ganz andere Qualität – wenn man freiwillig eintritt. 😀

        Ich weiß nicht, ist es bei Euch Hannemann-Anhängern Usus, mit seinen Abi-Noten und einem vermeintlich überdurchschnittlichen IQ die Leute zu langweilen?
        Wenn man sich einmal mit euch eingehender beschäftigt, so scheint es mir, seid ihr durch die Bank intellektuelle Geisterfahrer. (Wen wunderts auch, bei diesem Vorbild).

      • monopoli says :

        Liegt es vielleicht daran das du gewohnt bist auf Copy & Paste zu drücken wenn du die Systempresse liest. Kein Wunder das wir von einer Krise in die andere schliddern, wenn solche Blindgänger das sagen haben.

      • monopoli says :

        Liebe Renate,
        das mit den Linken und Hitler hat mir meine Oma auch erzählt. Die hätten damals gewinnen können, haben sich aber doll verrannt und verstritten. Auch mir hat das zu denken gegeben. Tja auch müssen so einige noch dazu lernen.
        Und das hier Geschichtsrevisionismus betrieben wird, liegt eindeutig an den Mainstream-Medien, die jede alternative Umverteilung zu ihrer geliebten Marktwirtschaft tabuisieren wollen. Warum kann man sich ja denken, die wollen nicht teilen.
        Und zum Thema „denn wer nicht für die Partei war, der war dagegen …. ähnlich wie in der Ex-DDR auch“, stimmt auch nicht, es gab mind. 10 Mio Nicht-Partei-Mitglieder. Diese Vorurteile dienen nur der Dämonisierung,
        wenn du sie benutzt, musst du dich nicht wundern wenn keine Alternativen geschaffen werden. Denn in diesem Moment legitimierst du diese Wirtschaft so wie sie ist.
        Und wir wissen ja was das heisst: Geiz ist geil… Herr Kogge zahlt sicher gern für den ESM und was dieses Marionettentheater sonst noch so anstellt…

        Zum Thema Wasser in den Beinen ein kleiner Tip: Kauf dir normales Salz, kann ruhig billig sein. Eine Packung Salz auf eine Badewanne und dann geh baden. Durch bestimmte osmotische Reaktionen wird den Beinen dadurch Wasser entzogen. Das ist die billigste Kur die man machen kann. Hab ich für meine Mutter herausgefunden. Auf Dauer wirkt es, aber man muss es konsequent machen.

        Ansonsten mach ich mir eher Sorgen wo das hier noch hinführen soll? In diesem Staat läuft derart viel falsch. Und das Gesundheitssystem macht mir dabei am meisten Sorgen, denn wir haben schon heute eine 2-Klassen Medizin und das wird immer schlimmer. Der Patient wird immer mehr zum doppelt zahlendem Kunden. Das betrifft also Menschen sehr direkt und hat gravierende Auswirkungen, auf ihre Lebensdauer, ihren Lebensstandart und natürlich auch auf die Familien.

        Also entweder wir ändern so Einiges an diesem System oder es wird uns immer schlechter gehen. Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende, das sind die Alternativen.
        Ich weis von vielen Leuten denen es schlecht geht – trotz Arbeit. Weil die Arbeit immer schlechter bezahlt wird, es immer mehr schlechter unsichere Arbeit gibt, während die Preise steigen. Dazu kommt der Billigarbeiterimport, was ja auch nur eine Armutsindustrie der Umschichtung ist.
        Die propagierte Bildung sorgt dann dafür das die teuren Klugen durch die billigen Dummen ersetzt werden. Das nenn ich doch mal verfehlte Arbeitsmarktpolitik par exellence.
        Diese Finanznot hat gravierende Auswirkungen insbesondere in der Familie. Vielen ist das nicht klar, sie trennen das fein säuberlich in Arbeits- und Familienpolitik, doch es ist die gleiche Relation wie Operation und Gesundheit. Geldnot zerstört Familien.
        Im Sozialismus würde es Leuten wie dir besser gehen und natürlich müssten man da auch vieles anders machen. Aber das ist mit den gelernten Wessis total illusorisch. Die beissen wie dressierte Hunde wenn irgendwer von Sozialismus oder DDR redet. Das ist mehr ein pawlowscher Effekt als Verstand, also eine echte Dressur. 😉

        Daher plädiere ich für eine Umkehr nach 89 um diese Fehlentwicklungen die vor allen Dingen in den letzten 25 Jahren statt fanden einfach zu streichen. Dann hat man wieder die Chance einen anderen Kurs einzuschlagen der ggf. auch zu einem BGE führen könnte, oder auch nicht.
        Das wäre für uns alle das Einfachste… Und wenn man das friedlich hinkriegen könnte, könnten viele noch davon profitieren.
        Das ist vielleicht nicht die Ideallösung aber es würde einiges deutlich verbessern.

      • Andreas Abels says :

        @Renate

        Zitat: „Hallo Kienzle, ich vermute, Sie beide kennen sich schon länger und Sie zanken sich auch schon länger.“

        Nein, ich kenn ihn noch nicht lange (vielleicht ein paar Wochen), und auch nur aus diesem Blog. Und nein, zanken tue ich mich auch nicht mit ihm.

        Ich stehe aber zu jedem einzelnen Wort, welches ich hier schreibe.

        Was jeder außerhalb des Blogs noch macht, um Dinge zu verändern oder auch nicht zu verändern, bleibt doch bitte jedem selbst überlassen (@M. Kienzle).
        In einem Blog kann man halt nur schreiben und lesen, da wird man nicht sehen, was das Gegenüber so alles macht, wenn er grad nicht schreibt.

      • Renate Hafemann says :

        @ Andreas … ich bin hier in diese Diskussion deshalb rein geschliddert, weil ich eigentlich so einen Blog-Award-Preis weitergeben wollte an jemand, der ja sehr mutig war, um mit diesem Blog hier die Wahrheit über seinen Job zu erzählen und ihn so zu verlieren .. finde ich klasse und dachte, er hat ein „Best Blog“ verdient … seitdem bekomme ich Eure Kommentare und zu manchen musste ich einfach mal was sagen, auch wenn ich einfach nicht so viel Zeit habe, um wirklich in diesem oder noch mehr dem Hannemann-Blog (altonabloggt) echt alles zu lesen .. ich habe ja nen Job und so viel Zeit gar nicht. Aber ich erlebe da auch oft, dass Inge Hannemann wirklich ausgelastet ist damit, immer wieder diverse Zankäpfel zu besänftigen, die sich bei ihr regelmäßig in die Wolle kriegen, was ich sehr schade finde, denn die Frau hat auch sehr viel Mut. … Ansonsten sehe ich das wie Du .. in einem Blog oder Forum oder sozialen Netzwerken kann man eben nur schreiben, aber auch gar nicht selten viel bewegen, was ich schon oft erlebt habe … und auch wenn das Kleinigkeiten sein mögen, manchmal kann man auch helfen, wenn es nah dran ist … neulich haben wir einer älteren Frau geholfen, die umziehen musste und niemand hatte für so Sachen wie die Schränke wieder zusammenbauen, den PC wieder so zu verkabeln, dass der auch funktioniert .. konnte halt mein Mann machen und ich ihr einfach nur bissel packen helfen .. ich wäre genauso hilflos ganz alleine ohne Mann gewesen und konnte das gut verstehen und sie war nur 20 km weg, wo das dann ging. .. Oder ich konnte mal einer Bekannten aus Eutin bissel Geld pumpen, wo der Sohn einen Schulplatz bekommen hatte für den Sommer … war da 17 .. und dann auf der Grone-Schule einfach aufgehört hat, wo ihn das Jobcenter hin geschickt hatte .. die haben dem Kind eiskalt 3 Monate 100 % der Leistungen abgezogen .. bei Teenies geht das ja und es würde auch nichts helfen, wenn er danach wieder hin gegangen wäre, die Sanktionen blieben .. finde das unmöglich. Der Junge ist heute richtig gut in der Schule und hatte doch nur auf eine Zusage gewartet .. aber das ist Jobcenter life .. die Frau hat noch eine kleine Tochter, die erst in der 1. Klasse ist und momentan auch keinen Partner und auch keinen Papa, der zahlen würde … jobbt selbst nur stundenweise als Putzfrau .. also man kann auch über virtuelles Geschreibe manchmal jemand helfen, wenn man will und kann … uns hat Anfang Dezember z. B. eine junge Frau aus der Nähe geholfen, unsere vollkommen durchgeknallte Holsteiner-Stute zu Fuß von einem Stall in einen anderen zu bringen .. gab da verschimmeltes Heu und mein Pony war an Hufrehe erkrankt, musste da weg, ging in den Hänger, aber die Große halt nicht und musste dann alleine total aufgebracht zu Fuß rüber geführt werden und ich hatte mir beim Verladen unserer Ponystute eine Muskelzerrung zugezogen und konnte kaum laufen. Auch ein virtueller Kontakt, die spontan half. Das gibt es sehr oft und klar kann man sowas in Ecken wie hier höchstens andeuten. LG Renate

  36. Ash-Li says :

    @Herrn Kienzle
    Jetzt mal „Butter bei die Fische“! WER hier die Meinung anderer versucht, zu unterdrücken, sind doch Sie. Bei allem Respekt! Aber Sie versuchen immer und immer wieder, Ihre Meinung uns förmlich aufzudrängen. Und weil wir sie nicht annehmen wollen, sind Sie „sauer“ und unterstellen uns die wildesten Dinge.
    Sie leiden m.E. unter einem schwachen Selbstbewusstsein, sonst würden Sie nicht versuchen, die Kritik an Ihnen bzw. Ihren Aussagen dermaßen zu kompensieren.

    Und der Verfassungsschutz interessiert mich nicht. Auch wenn er sich evtl. für mich interessiert, ist es mir egal. Wenn er nichts Besseres zu tun hat… Bitteschön!

    Nein, ich „leide“ nicht mit Ihnen, ich FÜHLE mit Ihnen.

  37. Unbequem says :

    Tut mir leid, dass mit Deinem Sohn, Renate. Da würde ich mir auch wünschen, dass sich der Staat mehr bemüht, und die Eltern unterstützt. Aber das ist sicher nur eines der Probleme, die – parteiunabhängig – auf eine Lösung warten. Wir sehen es gerade aktuell, Stichwort: Inklusion.

    Gestern auf Panorama 3 ein Bericht dazu. Erbärmlich, wie einige Länder das umsetzen, kann ich nur sagen.

    Mit dem verwertbaren Humankapital hast Du sicherlich recht .. zeigt uns Hartz IV ja .. nur redet Ihr hier gegen das BGE, das gerade sowas verhindern würde und nennt die Piraten Rechte und vergleicht sie mit der NPD.

    Wenn Du meine Beiträge aufmerksam gelesen hast, wirst Du feststellen, dass ich keineswegs gegen ein BGE argumentiere, mich stört lediglich bei einigen, dass sie versuchen einem BGE Synergieeffekte anzudichten, die einer realen Betrachtung nicht standhalten.

    Ein BGE wird kommen, da bin ich mir fast sicher. Aber unter anderen Bedingungen wie wir es uns vorstellen. Es wird sozusagen das letzte „Geschäftsmodel“ der Kapitalisten sein, um uns 1. Ruhig zu stellen und um Krawalle zu vermeiden, 2. Um uns noch die letzten Kröten aus den Rippen zu leiern. Siehe Aufstocker, heute schon ein Subventionsinstrument für die Industrie und deren Überkapazitäten. Mit einem BGE kann man beim Plebs noch einmal richtig abkassieren und den Menschen weiterhin eine Binnenkonjunktur vorgaukeln.

    Damit ein BGE die Effekte erzielt, von denen einige hier träumen, müsste schon ein Großteil der Menschen einen gewaltigen geistigen Sprung nach vorne machen. Nur… den sehe ich in der Realität nicht – ganz im Gegenteil, Salto rückwärts scheint vielmehr der Trend zu sein.

    • Renate Hafemann says :

      Hallo Unbequem – Du meinst wie damals Fürst Bismarck mit seiner Sozialgesetzgebung geschafft hat, dass es in Deutschland keine Revolution hingeworfen hat, weil man den Menschen so einen Knochen hin geworfen hat, damit sie nicht doch beißen??? …Es ist lange her, aber das war mal mein Thema für eine mündliche Prüfung in Geschichte, als ich Realschülerin war .. lach.

  38. Andreas Abels says :

    Gutes Interview mit Götz Werner. Ist zwar von 2006, aber aktueller denn je:

    http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&dig=2006/11/27/a0146

    Der Schluss ist auch interessant für diesen Blog; er drückt auch meine Einstellung aus, gerade wenn es um Themen wie „Sozialismus“ und „Kapitalismus“ geht, und wie man beides miteinander vereinen könnte.

    Zitat: „Selbst in den Parteien, und zwar von ganz links bis rechts, findet das bedingungslose Grundeinkommen bereits Anhänger. Warum ist das so?

    Weil es gleichzeitig die radikalste Form des Sozialismus und die radikalste Form des Kapitalismus ist. Nach einem meiner Vorträge schrieb mir ein Zuhörer: „Ihr Grundeinkommensmodell hat mein sozialistisches Herz mit meinem neoliberalen Verstand versöhnt.“ “

    Und darum geht es diesen Zeiten: Altes mit Neuem zu vereinen, neue Wege gehen, in dem man von alten Erfahrungen profitiert. Weder war der Sozialismus komplett schlecht noch ist der Kapitalismus total übel. Beides hat seine guten Seiten, und wir müssen endlich verstehen, dass der Individualismus kein Widerspruch zum Einheits-Gedanken ist.

  39. Alfred says :

    Ja, dem Geisterfahrer erscheinen die ihm entgegenkommenden Autos schon einmal wie von lauter Geisterfahrern gelenkt. So leicht fertigt man Leute wie Sie ab.

    • Unbequem says :

      Ja, dem Geisterfahrer erscheinen die ihm entgegenkommenden Autos schon einmal wie von lauter Geisterfahrern gelenkt. So leicht fertigt man Leute wie Sie ab.

      Alfred, fast hätte ich Deinen Beitrag übersehen. Welche Leute möchtest Du denn abfertigen und warum?

  40. Berthold Kogge says :

    A.Abels schrieb:

    ALLE Regierungen und Wirtschaftsmächte dieser Erde beuten die gesamte Menschheit aus, das funktioniert wunderbar über Religionen, Arbeitszwang (zur Existenzsicherung) und dem Schuldgeldsystem.

    Das ist witzig. Arbeitszwang gab es schon vor 2 Millionen Jahren. Egal ob ob unsere Vorfahren auf die Jagd gingen oder Pflanzen sammelten, es war zwang, ansonsten wären Sie verhungert. So viel hat sich seitdem nicht geändert. Nur ist unsere Welt so komplex geworden, dass wir 1, nicht mehr jagen gehen können und 2. viele eben nicht in der Lage sind, die Situation zu erschaffen, dass sie selbstständig arbeiten können. Die sind dann froh, wenn andere ihnen Arbeit und Lohn geben.

    Das mit der Religion, da gebe ich Ihnen recht.

    Das Schuldsystem ist nur bedingt zu kritisieren. Vieles der Zinsen wird durch die Inflation ausgeglichen – Der Rest wird, zumindest bei Unternehmen, durch die vermehrte Produktion erwirtschaftet,

    • Andreas Abels says :

      Wenn jede Sekunde die Schulden um ca. 800 € steigen und wir mittlerweile bei über 2.1 Billionen € Schulden liegen, dann ist das mit Nichts auszugleichen.

      Exponentieller ZinsesZins-Zuwachs wäre nur mit exponentiellem Wirtschaftswachstum auszugleichen, ein Ding der Unmöglichkeit.

      • Berthold Kogge says :

        Die Frage ist nicht, um wie viel die Schulden steigen,sondern warum sie steigen. Etwas, was sie nicht verstehen.
        Die Menge der Zinsen, die Deutschland zahlt, ist, zumindest zurzeit geringer, als die Schulden, durch Inflation, an Wert verlieren.

      • Andreas Abels says :

        Zitat B. Kogge: „Die Menge der Zinsen, die Deutschland zahlt, ist, zumindest zurzeit geringer, als die Schulden, durch Inflation, an Wert verlieren.“

        Nur weil Herr Schäuble sowas verbreitet, sollten Sie ihm das nicht einfach glauben.
        Er und seine Zeitgenossen verarschen die Bevölkerung; damit hat er leichtes Spiel, weil die meisten gar nicht genau wissen, was Zinsen bzw. ZinsesZinsen- überhaupt sind, und was eine exponentielle Entwicklung ist.

        Zu zahlende Zinsen können gar nicht derzeit geringer sein, weil wir in der exponentiellen Kurve ganz rechts angekommen sind und die Steigung der Zinsen nur noch explosiv zunehmen kann.

        Es ist doch klar, dass die Bundesregierung mit eigenen Grafiken, Statistiken, verfälschten Zahlen und vor allem Umbuchungen die Wahrheit verschleiern will.

        Wenn zurzeit weniger Zinsen gezahlt werden, dann sind woanders die Kosten explodiert, das Wirtschaftsministerium wird dann eben entsprechende Umbuchungen vornehmen, ist doch alles kein Problem.

        Das ist eine Möglichkeit, aber noch einfacher ist es, verfälschte Zahlen und Statistiken zu veröffentlichen.

  41. monopoli says :

    Hat dies auf monopoli rebloggt.

  42. walterfriedmann says :

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Grundeinkommen

  43. monopoli says :

    Zum Thema Kapitalismus sei eigentlich nur folgendes zu sagen, man muss die Ursache bekämpfen und die liegt weitaus tiefer als der Kapitalismus, Feudalismus oder die Sklaverei. Das begann schon vor 6000 Jahren in Mesopotamien, Ägypten oder anderen Hochkulturen als sich einige über andere erhoben.

    Daher kann die Lösung auch nicht im gegenwärtigem Kapitalismus z.b. durch Abschaffung des Zinseszins oder der Einführung des BGE liegen, sondern das sind nur die Folgen einer kapitalistischen Gesellschaft. Man muss schon die ganze Gesellschaft grundlegend ändern und das inmitten einer rundherum kapitalistischen Welt.

    Noch vor 200 Jahren beschränkten sich Erfolge einer anderen Gesellschaft auf einige Wochen, inzwischen hat es die DDR schon auf 45 Jahre und die Russen sogar fast auf 100 Jahre gebracht. Die Rebellion gegen die Elite existiert aber schon seit 6000 Jahren. Die Menschheit will also, sie weiss nur noch nicht wie. Aber sie lernt, mit jedem Versuch mehr und mehr dazu.

    Das Problem dabei ist, das kein Kapitalist diese „Gesellschaftsrebellen“ in Frieden ihre neue Welt aufbauen lässt. Nein, er belegt sie mit Wirtschaftsblockaden, versucht die Regierungen zu stürzen oder die Menschen über Medien zu beeinflussen.

    Eine solche Gesellschaftsänderung muss sich also autonom und unabhängig und unbeeinflussbar machen, denn die Welt ist nunmal keine friedliche Käseglocke.

    Und zum BGE:
    In gewisser Weise hatte die DDR eine Art „Bedingtes Grundeinkommen“, denn Arbeit (und damit gerechter Lohn) war per Verfassung garantiert. Er hatte also die Garantie auf Grundlohn, auch wenn er dafür Arbeiten musste. Praktisch war ja jeder mehr oder weniger Staatsbeschäftigter, in den tausenden VE Betrieben, die ihrerseits dem Volk gehörten und vom Staat verwaltet wurden… Das ist nur vielen nicht bewusst.

    Und es sei auch vermerkt, das es in jeder Gesellschaft klügere und dümmere gibt, die auf ihrem Gebiet aber durchaus sehr gut sind, selbst wenn sich das nur aufs Kehren von Straßen beschränkt. Man kann sich das Volk nicht aussuchen und kluge Leute sind meist mieserable Bauern. Die Intelligenz würde ohne das „Fussvolk“ verhungern. Deswegen ist es eigentlich eine clevere Lösung wenn das Fussvolk die Vorherrschaft hat, weil sie sind in der Gesellschaft meist die Ärmsten.

    Oder man stellt die Frage anders: Wie gerecht ist der Lohn? Arbeitet nicht eine Putzfrau viel viel härter als ein Immobilienmarkler? Was ist uns diese „niedere“ Arbeit wert und kann eine Gesellschaft ohne sie leben?

    Und zu guter Letzt sei daran erinnert, das Gerechtigkeit im Sozialismus ein ansteigender Prozess, während er unter Kapitalismus ein absteigenden Prozess ist.

    Das bedeutet real gesehen das Sozialismus (aus Sicht der kapitalistisch erzogenen Menschen weil das sind sie zu Anfang ja) ungerecht beginnt (z.b. durch Verstaatlichung), aber zunehmend gerechter wird, während der Kapitalismus eher relativ gerecht beginnt, aber zunehmend ungerechter wird.

    Es ist also leicht alles abzulehnen aber es ist schwer es jedem recht zu machen. Um so mehr da noch keiner ein perfektes Gesellschaftssystem erfunden hat.

    Aber schaut euch die Filme an, Startrek ist durchaus eine Art von Sozialismus, während Aviator und andere Filme euch zeigen, wohin der Kapitalismus führt.
    Also ich für meinen Teil wähle lieber die Startrek-Version.

    • Berthold Kogge says :

      In einer Sache haben Sie recht. Schon die DDR hatte eine Art BGE – und das Ergebnis hat man gesehen. Und es ist zu kurz gesprungen, zu behaupten, dass der Osten durch Wirtschaftsblockaden zugrunde gegangen ist.

      Der Westen war kapitalistisch. Der Osten alles mögliche,Nennen wir es von mir aus sozialistisch oder kommunistisch.
      Stellt sich die Frage, warum ist nicht der Westen durch Wirtschaftsblockaden in die Knie gegangen, sondern der Osten?

      Und zum BGE in der DDR. Als ich das erste Mal nach Rostock kam, dass war Frühling 1990 erzählte man mir voller Stolz, dass Rostock die größte Kartoffelzuchtanstalt des gesamten Comecon hat. Rostock, also Mecklenburg war traditionsgemäß immer ein Agrarland. Als ich dann in einen HO Laden kam, sah ich verschrumpelte, verschimmelte Kartoffeln, Die Wurzeln waren hatten schwarze Flecke und alles andere sah auch nicht besser aus.

      Das hatte nichts mit einer Wirtschaftsblockade zu tun, sondern hatte andere Gründe. Ein Grund war z.B. dass jedem sein Lohn garantiert war. War der LKW für den Transport kaputt, und der entsprechende Mechaniker der LPG gerade krank, kümmerte sich eben niemand darum, dass die Ware irgendwie anders transportiert wurde. Es gab keine Eigeninitiative. LKW kaputt, dann eben Pause.

      ————–

      Die DDR wäre schon vorher zusammengebrochen, wenn die BRD (Strauß fädelte das damals ein,Schalck-Golodkowski.war der Mann aus der DDR ) nicht schon damals einen größeren Kredit gewährt hätte.

      Und apropos Wirtschaftsblockade. Der Antifaschistische Schutzwall,der den Osten vom Westen abschottete, wurde nicht von der BRD gebaut, sondern von der DDR.

      • monopoli says :

        Ich habe nicht behauptet das der Osten durch Wirtschaftsblockade zugrunde gegangen wäre, sondern das die Wirtschaftsblockade dem Osten geschadet hat und das sie natürlich jedem Land schadet.
        Sie verdrehen mir die Worte absichtlich.

        Der Osten hat im Gegensatz zum Westen quasi jede Schraube aus eigener Kraft erschaffen müssen, der konnte das nicht aus Amerika einfach aus importieren. Das sind also völlig andere Marktvorraussetzungen, aber das verstehen sie warscheinlich nicht.
        Und das die DDR solider war als 95% der EU Staaten ist auch ein historischer Fakt. Die sind ganz sicher nicht durch Strauß seinen Kredit gerettet worden.
        Aber gegen die seit 25 Jahren andauernde praktizierte Tatsachenverdrehung der Mainstream-Medien anzureden ist ziemlich mühseelig. Wie wäre es wenn sie sich mal selbst darüber schlau machen, statt Springer nachzuplappern?
        Die dt. Bank und verschiedene andere Unis haben das glasklar nachgewiesen, nicht das sie denken das habe ich erfunden.

        Und apropos Wall, die BRD baut jede Menge Wälle, den von Heiligendamm, womit sich auch eine Elite abschotten wollte und nicht zu vergessen den Nato-Draht an dem jeden Tag Menschen sterben.

        Ich habe eigentlich keine Lust darüber zu streiten, weil sie als Beweis ein paar schrumplige Kartoffeln anführen als wäre der Fäulnisprozess ein typisches DDR-Phänomen und Westdeutsche Kartoffeln besser. Das ist ihr Niveau….
        Auf http://antilobby.wordpress.com finden sie jede Menge Daten, Fakten, Beweise die jede ihrer Darstellungen widerlegt. Aber warscheinlicher ist
        das sie die Wahrheit sowieso nicht ertragen.

        Aber das nur am Rande, mir ging es eher darum das man aus der Vergangenheit lernt. Es ist durchaus ein Problem wenn man eine
        andere Gesellschaftsform (oder auch nur ein BGE als Variante) machen will und rundherum nur Staaten sind die genau das ablehnen und diesen Versuch anders zu leben mit allen Mitteln boykottieren werden.
        Damit könnte so ein Land ganz schnell in einer ähnlich kniffligen Marktsituation geraten. Keiner kann in Frieden leben, wenn es dem streitsüchtigem Nachbarn nicht gefällt. Das wollte ich damit ausdrücken.

        Und wie aggressiv Westeuropa die USA-Doktrin durchzieht, kann man sich am Beispiel Ukraine anschauen. Das unsere Medien hier nicht neutral berichten, sieht ja ein Blinder mit dem Krückstock.

  44. Berthold Kogge says :

    @A. Abels schrieb:

    Ja, Herr Kogge, ich nehme alles zurück und korrigiere mich:
    Ich habe das BGE-Modell von Götz Werner 101 Mal durchgerechnet, beim Zählen bis 100 hatte ich mich verrechnet.

    Und Sie wollen Respekt? Wir wissen beide, dass Sie das kein einziges Mal durchgerechnet haben. Sie sind bereit, nur um etwas zu belegen, was nicht zu belegen ist, zu lügen und glauben, dass die Lüge berechtigt ist, so lange man Sie Ihnen nicht belegen kann.
    Sie wissen doch selbst, dass Sie es kein einziges Mal durchgerechnet haben.

    • Ash-Li says :

      Herr Kogge, mit Verlaub: Lüge ist, wenn SIE behaupten, Sie wüssten es besser, als Herr Abels, wie oft er es durchgerechnet hat!

      Unterlassen Sie diese Beleidigungen.

  45. Berthold Kogge says :

    @Ash-Li schrieb:

    Woher wollen Sie das denn so genau wissen? Kennen Sie vielleicht ALLE Putzfrauen dieser Welt? – Ich glaube nicht.
    Es gibt ganz bestimmt viele, die selbst den wichtigen Zusammenhang zwischen Hygiene und Krankheiten kennen. – Gibt ja mittlerweile auch in diesem unseren Vaterlande genügend Akademikerinnen, die mangels Geld, ihren Lebensunterhalt durch diese verantwortungsvolle Tätigkeit aufbessern.

    1. ist es Fakt, dass die meisten, die so einen Job ausüben, ihn wechseln würden, wenn Sie eine Chance hätten, es zu tun. Das geben ja selbst die BGE-Propheten zu. Immerhin ein Grund für sie, nach einem BGE zu schreien.

    2. Haben Sie den Schluss gut geschrieben. Auch Akademikerinnen üben, aus Geldmangel, diesen Job auf. Aber Sie üben den Job aus Geldmangel aus, nicht weil Sie in ihm eine verantwortungsvolle Tätigkeit sehen. Wenn Akademiker in einem Bereich studiert haben, in den sie nicht gebraucht werden, und sie finden keinen anderen Job,dann putzen sie auch Toiletten. Aber auch die würden sofort wechseln, wenn sie einen anderen Job bekommen. Dass Akademikerinnen oft,wenn sie in ihrem Fach nichts finden, Putzfrau werden,liegt auch daran, dass in vielen Bereichen man sich sagt, wir brauchen Macher, nicht solche akademischen Theoretiker.

    Sie haben eine Vorliebe, Tatsachen zu verdrehen.

    • Ash-Li says :

      Herr Kogge, Sie verkennen die Tatsache, dass Sie NICHT ALLE MENSCHEN dieser Welt kennen. Sie können nicht so einfach – nur weil Sie es annehmen oder weil es „statistische Erhebungen“ gibt – alle über einen Kamm scheren. So etwas zu tun ist unmenschlich und grauenvoll.

      • Berthold Kogge says :

        Es dreht sich nicht darum, alle über einen Kamm zu scheren, aber im Großen und Ganzen ticken Menschen relativ ähnlich, in den beschriebenen Dingen. Machen Sie doch einfach mal eine Umfrage, scheiben Sie zehn Jobs auf einen Zettel und lassen Sie dann Ihre Umgebung diese nach der Beliebtheit einordnen. Sie würden vielleicht endlich mal ganz neue Erkenntnisse bekommen.

      • Andreas Abels says :

        @B. Kogge

        Zitat: „Machen Sie doch einfach mal eine Umfrage, scheiben Sie zehn Jobs auf einen Zettel und lassen Sie dann Ihre Umgebung diese nach der Beliebtheit einordnen. Sie würden vielleicht endlich mal ganz neue Erkenntnisse bekommen.“

        Warum sollten Menschen Jobs annehmen, von denen sie kaum leben können?
        Putzfrauen- und männer bekommen doch Hungerlöhne, dafür sollte kein Mensch arbeiten müssen.

        Ich bleibe dabei: Es gibt viele, die gerne putzen, ABER sie wollen natürlich auch gut bezahlt werden, wenn sie die Wohnnungen oder Büros anderer säubern. Und sie wollen für ihre Arbeit respektiert werden und nicht auch noch wie „Dreck“ behandelt werden.
        Meistens ist es doch heutzutage so, dass viele schlecht bezahlt werden und noch dazu schaut man auf sie herab.

        Selbst unbeliebte Arbeit wüde getan werden, wenn sie denn Anerkennung bekäme und richtig gut bezahlt werden würde.

        Geben Sie mir 10.000€, Herr Kogge, und ich putze auch ihre Wohnung.

        Natürlich sollten Sie mich dabei nicht wie „Dreck“ behandeln; tun Sie es dennoch, werde ich Ihnen die Putzmittel vor die Füße werfen und haue sofort wieder ab, die 10.000€ sind mir dann scheissegal.

        Andere putzen ihre Wohnung sicherlich auch für weniger als 10.000€, aber Putzfrauen- und männern sollten -aus meiner Sicht- monatlich mindestens 5000€ netto verdienen, denn die haben sie sich redlich verdient.

  46. Unbequem says :

    Liegt es vielleicht daran das du gewohnt bist auf Copy & Paste zu drücken wenn du die Systempresse liest.

    Wie kommst Du darauf. Nur weil es meiner Meinung nach den Anhängern von Inge Hannemann am nötigen Intellekt mangelt?

    Nun, ich bin kein Anhänger von Inge Hannemann, dass alleine macht mich noch nicht zwangsläufig zu einem Intellektuellen.
    Allerdings würde es mir auch nicht gelingen jemals ein Anhänger dieser Karrieristin zu werden… soweit kann und möchte ich meinen Intellekt nicht herunterschrauben.

  47. Ash-Li says :

    @Berthold Kogge

    …und genau so wird die Individualität des Menschen ad acta gelegt und völlig übersehen. DAS ist es, was Menschen, die nicht mit dem Strom schwimmen, sehr oft zu Aussätzigen werden lässt.

  48. Grundeinkommen Köln (@BGEKoeln) says :

    Kaum eine Idee bewegt die Menschen in den letzten Jahren so sehr wie das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Das lässt sich leicht an der Vielzahl von Modellen ablesen, die mittlerweile die Diskussionen durchfluten. Je nach Modell und Finanzierungsansatz gibt es unterschiedliche Begriffe für im Prinzip Vergleichbares: »Gesellschaftsdividende«, »Negative Einkommensteuer«, »ausgezahlter Mehrwertsteuerfreibetrag«, »Teilhabeabgabe« sind nur einige davon. Überall wird diskutiert, theoretisiert – wie soll das gehen? Arbeitet dann noch einer? Was ist mit den Schmarotzern? Aber wie geht es denn nun wirklich? Wie wäre es endlich mal mit Praxis statt mit Theorie?!

    Im Netzwerk BGE-Kreise besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen in einem geschützten Rahmen mit dem Grundeinkommen zu machen. Elemente von Tauschring, Komplementärwährung und Grundeinkommen wurden hier zu einer Einheit verschmolzen. Jeder Teilnehmer erhält dabei neben einem Startkapital ein monatliches Grundeinkommen in Form einer digitalen Währung. Dieses Geld kann eingesetzt werden, um z.B. Handel zu betreiben oder Dienstleistungen anzubieten. Über eine »Umlauf- und Umsatzsteuer« findet ein erneuter Rückfluss des Geldes in das BGE-Kreise-System statt. Das Geld ist zunächst als »Regionales Geld« vorgesehen, wobei nicht nur Einzelpersonen sondern auch Körperschaften an diesem System teilnehmen können.

    http://bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/bedingungsloses-grundeinkommen-nicht-warten-sondern-starten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: