ABMAHNUNG!

Abmahnung S.1

Abmahnung S.2

Abmahnung S.3

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82 responses to “ABMAHNUNG!”

  1. Andreas Abels says :

    Wow, „nette“ Abmahnung…

    Gut, war ja zu erwarten, Marcel, dass Du irgendwann eine bekommen wirst. Nun ja, nicht einschüchtern lassen, denke immer daran:

    In erster Linie bist Du DEINEM eigenen Gewissen verpflichtet, und NICHT in 1. Linie einem Arbeitgeber oder irgendeinem Gesetz.

    Und gerade bei der BA als Arbeitgeber muss der Arbeitnehmer aufpassen, die Loyalität zum Arbeitgeber NICHT über die Loyalität zu den Mitmenschen (wozu „Arbeitslose“ immer noch gehören) und zum eigenen Gewissen zu stellen.

    Die BA will aber absolutes Gehorsam, genauso wie das gesamte Herrschaftssystem in Deutschland und auch global, es stellt die Gesetze der Herrschenden über das eigene Gewissen des einzelnen.

  2. Ash-Li says :

    Ich denke nicht, dass Du, lieber Marcel, dem Image der BA noch schaden kannst. – Das haben die schon ganz allein hinbekommen!
    Du hältst ihnen lediglich den Spiegel vor: uneinsichtig und stur. 🙂 Völlig richtig von Dir. – Nur in Einem tust Du es nicht: ihre Unmenschlichkeit. Und damit meine ich in erster Linie diejenigen in den eher oberen und obersten Etagen bis hin zum „Thron“ des Herrn Weise. (Leider kann man bei ihm den Satz „Nomen est omen“ nicht anwenden…)

  3. Alfred says :

    Werte dies als Teilerfolg. Sie würden dies nicht tun, wenn Du nicht etwas ganz Wertvolles und Richtiges getan und ausgesprochen hättest. Da hat jemand mächtig Muffensausen bekommen. Und es soll noch sehr viel mehr werden (gerade auch auf dieser „Seite“), wenn nicht endlich von offizieller Seite jeglichen Prinzipien einer soliden, menschenwürdigen und tragbaren Gesellschaft entsprechend eingelenkt wird.

  4. ro says :

    ich finde deinen Mut, mit den Missständen, die du siehst, an die Öffentlichkeit zu gehen, sehr gut. Auch ich denke, dass nicht du der BA schadest bzw. schaden kannst, sondern die BA das alleine schaffte.

    Wäre in der BA, AfA / Jobcenter alles in Ordnung und korrekt, was auch das Verhalten gegenüber Mitarbeiter und Kunden einschließt, gäbe es weder die verschieden FB-Seiten oder Blogs noch Reportagen u.a. (auch im öffentlich-rechtlichen TV), die über Missstände bei der BA / AfA / Jobcentern berichten. Diese Seiten gäbe es nicht, wenn alles korrekt wäre, denn dann könnte man auch bei intensivem Suchen nichts negatives finden, über das man berichten könnte.

    Vielleicht sollte man (als BA samt allem, was dazu gehört) zuerst vor der eigenen Haustür kehren und sich alles, was falsch läuft, eingestehen (bzw. dazu stehen), bevor man andere dafür verantwortlich machen möchten, wenn das eigene Image Schaden erleidet.

    Ich finde es gut, dass Dinge, die nicht richtig sind, ans Licht kommen.

  5. Wolke7 says :

    Tja, Marcel ich glaube du wirst den Herrschaften da oben so langsam unbequem.
    Im Grunde genommen ist eine solche Abmahnung ja schon eine Bestätigung deines Erfolges. Oder sollte ich mich damit irren?

    • kritischerkommilitone says :

      Ihr habt recht mit euren Vermutungen. Tatsächlich betrachte ich die Abmahnung als beste Bestätigung, die ich für meine politische Arbeit bekommen konnte.

      Insofern sehe ich mich in meinem Handeln bestätigt. Wenn ich mit meinen Aktionen nichts bewirken würde, dann würden die BA-Obersten auch nicht so unruhig werden:)

  6. Heidi says :

    Marcel, ich komme demonstrieren, wenn Du gefeuert wirst!!! Hoffentlich lesen das die Typen von der BA :-)), weißt ja, mit F. im Tragetuch, Trillerpfeife und allem drum und dran.

  7. Ingo says :

    Wie schon bei Inge Hannemann der Holzhammer geschwungen wurde, nur damit die Wahrheit nicht ans Licht kommen sollte, wird jetzt die nächste große Keule der BA herausgeholt um einen Studenten der BA mundtot zu machen. Wenn das nicht für den Betroffenen sehr ernst wäre könnte man über diese erneute Posse der BA wieder herzhaft lachen.

    Man stellt sich ja langsam die Frage ob in der Chefetage der BA wirklich nur noch verblödete Menschen sitzen (von Moral und Ethik zu reden wäre bei diesen BA-Leuten ohnehin nur Perlen vor die Säue werfen), die glauben, dass man Hartz-IV noch lange am Leben erhalten kann indem man alle kritischen Mitarbeiter der BA mit Entlassung bedroht.

    Das wirkliche Problem sind aber unsere angeblich unabhängigen Medien. Hätten wir richtige Journalisten die noch die Wahrheit sagen und schreiben dürften, wäre die BA und diese Pseudobehörde JC schon lange aufgelöst worden.

  8. Burkhard Tomm-Bub says :

    http://tombbloggt.blogspot.de/p/solidaritat-mit-dem-noch-ba-studenten.html?showComment=1384533562556

    = diesen Blogeintrag verbreite ich zur Zeit auf fb, G+, twitter, etc. – gern alle beteiligen!

    *******

    „Solidarität mit dem (Noch-) BA – Studenten Marcel Kallwass! #BA #HartzIV
    Solidarität mit dem (Noch-) BA – Studenten Marcel Kallwass!

    Marcel Kallwass ist Student. In der Bundesrepublik Deutschland.
    Diese ist in gewisser Weise auch sein Arbeitgeber, bzw. „Ausbildungsgeber“, denn er studiert an der Hochschule der Bundesanstalt für Arbeit (BA).
    Allerdings ist Marcel Kallwas ein konstruktiv – kritischer Student, der sein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nur besitzt – sondern auch benutzt und beansprucht.
    Nun steht er kurz vor dem Rauswurf, eine mehrseitige Abmahnung liegt bereits auf dem Tisch. Was ist geschehen?
    Unangemeldete Sitzstreiks? Farbbeutelwürfe? Sachbeschädigungen? Oder gar ein Ohrfeigen des Direktors? Nichts davon.
    Auch Geld hat er nicht gestohlen oder unterschlagen (was ja, wenn es weniger als etliche Millionen wären, tatsächlich sehr streng geahndet wird).
    Aber er hat seine Meinung gesagt. Sogar zu mehreren Themen. Und er hat wohl auch mal ein paar Flugblätter an Stellen liegen lassen, von denen ihm nicht bekannt war, dass dies dort verboten ist. Das ist natürlich schlimm (Zitat): „Durch Ihre Aktionen stören Sie den Betrieb der Hochschule.“, so heißt es.
    Ich versuche mir das grad` vorzustellen … rascheln die Blätter denn beim Lesen SO laut …?
    Wie dem auch sei. Auch einen öffentlichen Blog betreibt Marcel Kallwass. Das soll ja im Jahre des Herren 2013 auch nichts extrem ungewöhnliches sein. Aber auch die dort geäußerten Meinungen stoßen den Alten und Weisen Herren der Hochschule und des „Internen Service“ in Ulm bitter auf.
    Eine ausdrückliche Abmahnung wurde schriftlich ausgesprochen, gedroht wird mit Kündigung! … die BA schafft sich ihre eigenen Kunden. Fast lachhaft, wenn es nicht so zynisch wäre.
    Unter den Talaren – der Muff von tausend Jahren. Das hatte wir doch schon durch, eigentlich, dachte ich! Was für Studenten möchte man denn? Aktive, mitdenkende, innovative, konstruktiv – kritische? Oder roboterähnliche Maschinenmenschen, die Gesetzestexte in sich hineinfressen und später seelenlos auch wieder „ausspucken“ und „umsetzen“?
    Eine Frechheit sowas! Das sollte man nicht auf sich beruhen lassen. Aktive Solidarität tut not, das ist meine Meinung.
    Der junge Student Marcell ist manchmal nicht gänzlich zimperlich in seiner Wortwahl (stets aber überlegt und positiv engagiert) – aber zimperlich ist ja die BA mit öffentlichen Äußerungen nun eben auch gerade nicht! Denken wir nur an Inge Hannemann, eine zertifizierte Fallmanagerin mit viel Berufserfahrung und guten Zeugnissen. Auch sie wagte es, Dinge beim Namen zu nennen und zu kritisieren. Neben der Suspendierung brachte ihr dies eine m.E. äußerst freche und kränkende öffentliche Bezichtigung (benamst „Presseerklärung“) ein.
    Der erste und der letzte Satz:

    „Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter
    … Frau Hannemann hat sich den falschen Beruf ausgesucht. Sie sollte nicht ihre Kolleginnen und Kollegen darunter leiden lassen.“

    Und alles was dazwischen steht, ist auch nicht besser!

    Nun also ist Marcel Kallwas an der Reihe. Manche pointierte Äußerung von ihm hätte ich evtl. etwas „zahmer“ formuliert, das ist möglich – aber in der Sache bin ich jeweils völlig bei ihm!
    Und spreche ihm hiermit meine uneingeschränkte Solidarität aus!
    Fehlentwicklungen und unethisches Verhalten dürfen und müssen benannt werden. Auch öffentlich.
    Kündigungsdrohungen und andere Repressalien sind kein angemessener und sinnvoller Weg um hierüber in einen Dialog zu kommen!

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bei Marcel Kallwass bedanken für seine Unterstützung meiner Aktion:
    „JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!“
    Auch wegen des Verteilens dieser Flugblätter wurde er übrigens gemaßregelt.
    Ich hatte diese Aktion als ehemaliger Fallmanager, der ebenfalls aus dem jobcenter gedrängt wurde, vor einiger Zeit gestartet und sie fand Unterstützung unter anderem durch Konstantin Wecker, Prinz Chaos II, Inge Hannemann und andere Prominente.
    Marcel ist nun einer derer, die für sein Engagement büßen müssen – was ich bedauere!

    Solidarität mit Marcel Kallwass!

    Wer dies unterstützen mag: bitte gern entsprechend äußern, liken, Teilen, vermailen, RT, usw.!

    Burkhard Tomm – Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    Blog von Marcel Kallwass:
    https://kritischerkommilitone.wordpress.com/

    Blog von Burkhard Tomm – Bub:
    http://tombbloggt.blogspot.de/

    Aktion „JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!“:
    http://tombbloggt.blogspot.de/p/blog-page.html

    Der Clip hierzu:

    „Presse – Erklärung“ gegen Inge Hannemann:

    Siehe hier: (Link vom 31.07.2013)
    http://www.arbeitsagentur.de/nn_27044/zentraler-Content/Pressemeldungen/2013/Presse-13-035.html

    Oder auch hier: (Link vom 31.07.2013)
    http://altonabloggt.wordpress.com/2013/06/14/bundesagentur-fur-arbeit-diffamiert-inge-hannemann/

  9. Berthold Kogge says :

    Na – dann aber herzlichen Glückwunsch von mir.

    Zu dem Kommentar zu Abels + Ash-Li

    Kritik ist ja erlaubt, aber hier wurde in dem Bereich eindeutig weit über die Strenge geschlagen.
    Auch ein Auszubildender in der freien Wirtschaft muss sicher seinen Ausbildungsbetrieb nicht über den Klee loben und darf auch kritisieren. Aber wenn das so weit läuft, dass man nur noch über den Ausbildungsbetrieb schimpft, teilweise durch aus schon beleidigend, un das nicht nur unter Freunden, sozusagen privat, sondern richtig bewusst in der Öffentlichkeit, sozusagen auf einem Rednerpodest mitten auf dem Marktplatz, geht das halt zu weit. Was hier abläuft, geht doch über konstruktive Kritik weit hinaus.

    Zu dem Kommentar von Alfred.

    In welcher Welt leben Sie denn. Wow. Nach Ihrer Meinung ist es also für den Abgemahnten ein Teilerfolg, wenn er abgemahnt wird. Ansonsten würde man ja nicht abmahnen.

    Bei der Bewusstseinserweiterung, die hier vorherrscht, hätte man doch hier irgendwann es als auch als Erfolg gesehen, wenn nicht abgemahnt worden wäre. Nach dem Motto: Wenn das BA glauben würde, der Blog und der Flyer wären nicht berechtigt, dann hätten sie abgemahnt. Um zu glauben, dass ein Arbeitgeber abmahnt, weil er Muffensausen, man man bei der Bewusstseinserweiterung aber sehr nachgeholfen haben.

    An Kritischerkommilitone

    Bravo – haben Sie schon einmal etwas von Briefgeheimnis gehört. Ihr mageren Versuche, da etwas zu löschen und die Sache etwas anonym aussehen zu lassen, ist dafür zu mager. Dazu ist zu deutlich wer der Absender ist und wer der Adressat.

    Im Grunde dürfte jeder Arbeitgeber, ohne Muffensausen zu haben, nach dem so ein Brief veröffentlichen wurde, die nächsten Schritte einleiten. Sollten Sie das dann als eine weitere Bestätigung Ihrer politischen Arbeit ansehen, sollten Sie mal die Mittel für Ihre Bewusstseinserweiterung überprüfen.

    Wenn jeder Auszubildende eine Abmahnung als Erfolg seiner politischen Arbeit ansehen würde, dann hätten wir ja eine Menge politisch Aktive in Deutschland.

    Und bevor hier wieder mich jemand als neoliberal beschimpft, was ich nicht bin,sei Ihnen allen gesagt. Es gibt Gesetze in diesem Land, und wenn jeder, der sich einer Bewusstseinserweiterung zulegt (egal mit welchen Mitteln), glaubt, er dürfte dann gegen Gesetze verstoßen, muss auch damit leben, dass die anderen sich wehren.

    Also – wenn ich Ihr Ausbildungsbetrieb wäre, würden Sie, alleine schon wegen der Originalveröffentlichhung der Abmahnung den nächsten Tritt in den Arsch bekommen. Und das nicht, weil angebllch Muffensausen hätte.

    • Ash-Li says :

      Hallo Herr Kogge!

      Zitat: Zu dem Kommentar zu Abels + Ash-Li

      Kritik ist ja erlaubt, aber hier wurde in dem Bereich eindeutig weit über die Strenge geschlagen.
      Auch ein Auszubildender in der freien Wirtschaft muss sicher seinen Ausbildungsbetrieb nicht über den Klee loben und darf auch kritisieren. Aber wenn das so weit läuft, dass man nur noch über den Ausbildungsbetrieb schimpft, teilweise durch aus schon beleidigend, un das nicht nur unter Freunden, sozusagen privat, sondern richtig bewusst in der Öffentlichkeit, sozusagen auf einem Rednerpodest mitten auf dem Marktplatz, geht das halt zu weit. Was hier abläuft, geht doch über konstruktive Kritik weit hinaus.

      Wurde hier wirklich „geschimpft“ und „über die Stränge geschlagen“??? – Ich sehe das nicht so. Ich habe lediglich meine Meinung geschrieben, und das steht mir und jedem von uns zu.

    • fatkat says :

      Nur dass die BA KEIN privatwirtschaftliches Unternehmen, sondern ein von Steuerzahlern finanziertes öffentliches Unternehmen ist. In öffentlichen Betrieben gilt die Remonstrationspflicht und die hat Marcel für sich in Anspruch genommen. Das „Argument“ mit den privatwirt. Unternehmen wurde auch bei Inge Hannemanns Fall immer angeführt, hat aber da schon nicht gezündet, weil die BA einen ganz anderen Stand hat als ein auf Profit ausgerichtetes Unternehmen, dem solch ein Blog tatsächlich schaden und dem Ziel der Gewinnmaximierung entgegenwirken könnte.

  10. Mathias DrSchröter says :

    Die BA ist eh krank und korrupt !

  11. Mensch says :

    Hut ab vor soviel Courage!!!
    Ich wünschte, es gäbe mehr von Ihrer Sorte!

    Vor allem auch in Ihrem Alter!

    Auf dass es immer mehr werden, die die immer lauter werdende und allgegenwärtig vorherrschende Gehirnwäsche und Manipulation der „herrschenden Klasse“ durchschauen und wieder ihr eigenes Gehirn zum nach-denken benutzen, und die wieder auf ihr Gewissen hören und die sich auf ihr wahres „Mensch-sein“ besinnen und entsprechend handeln.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

  12. DerPriester says :

    „…Äusserungen, die die BA in Misskredit bringen, sind zu unterlassen.“ Wie witzig! Es sind also nicht die menschenverachtenden Handlungen an ihren „Kunden“, die die BA in Misskredit bringen, sondern deren Anprangerung.

    „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“ Kurt Tucholsky

  13. ro says :

    vielleicht kann man die Karikatur bald dahingehend ändern, dass man den JC-Mitarbeiter durch einen Computer / Roboter ersetzt, wenn man die beiden links liest: 😉 (mal sehen ob das Smiley funktioniert.)
    1. „Computer machen die Arbeit. Was machen wir?“ http://www.heise.de/tr/artikel/Computer-machen-die-Arbeit-Was-machen-wir-1982495.html
    und
    2. „Opfer der Automatisierung“ http://www.heise.de/tp/artikel/40/40241/1.html.
    Studie prophezeit: 47 Prozent aller Jobs stehen vor dem Aus
    Eine kürzlich als Working Paper der Oxford Martin School veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, das 47 Prozent aller Jobs in den USA sehr wahrscheinlich in naher Zukunft der Automatisierung zum Opfer fallen werden. Die Prognose beruht auf der Analyse der Merkmale von gegenwärtigen Arbeitsplatzbeschreibungen, die es wahrscheinlich machen, dass die betreffenden Tätigkeiten in naher Zukunft von Robotern oder Computern übernommen werden können.“ (Studie ist im Internet als pdf verfügbar).

    Da sich der Anteil der Beschäftigten nach Sektoren (in %) in Deutschland nicht wesentlich von den USA unterscheidet, nehme ich an, dass auch in D. der Anteil der Arbeitsplätze, die durch Automatisierung in naher Zukunft ersetzt werden können (oder werden) ähnlich hoch ist.

    Was machen dann die JC-und AfA-Mitarbeiter, wenn viele Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen? Wohin will man dann die (nicht benötigten) Arbeitskräfte vermitteln oder vermittelt man dann vielleicht anstelle von Menschen Roboter?(kleiner Scherz)

  14. 5jahrehartz4 says :

    Abmahnung für die Wahrheit? Sei froh, bei ‚Kunden‘ gilt schon lange wieder die Todesstrafe! Denn wenn die BA Leute zu Tätern werden, versteckt sich der Reservist und Großevangelisator.

    Auf unseren Webseiten wird seit Jahren nachgewiesen wie BA/AA/ARGE/Jobcenter gegen einen Menschen vorgehen – inklusive Namensnennung und dies seit Jahren unbeanstandet.
    http://5jahrehartz4.wordpress.com/
    http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com/the-murderer-of-bruno/

    Noch was Allgemeines mit Aktenzeichen
    „Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen kontinuierliche Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, dass es angewendet und befolgt wird.“ BVerfG, Az: 2 BvR 557/62, 14.02.1968

    oder falls die Abmahner der Abmahnung Beamte sind:
    BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 12.5.2011, 2 AZR 479/09
    ………27 aa) Beamte unterliegen einer gesteigerten politischen Treuepflicht. Diese fordert ihre Bereitschaft, sich mit der Idee des Staates, dh. seiner freiheitlichen, demokratischen, rechts- und sozialstaatlichen Ordnung, zu identifizieren und dafür aktiv einzutreten.

    Zitat aus dem Urteil: „Wahrheit ist grundsätzlich nicht rechtswidrig”. Quelle http://www.regensburg-digital.de/foerderverein-mitglied-werden/

    und noch 2 Klassiker
    „Jetzt war es an der Zeit, an die Stelle nutzloser Reden die That zu setzen“ Friedrich Hecker 1811-1881 Badischer Freiheitskämpfer

    „Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.“ – Jean Paul Sartre

    Alles Gute und durchhalten!

  15. Humanist says :

    Hallo Marcel,

    die Abmahnung kommt mir total lächerlich vor.
    Ethisch-moralisch bist Du jedenfalls definitiv auf der richtigen Seite.
    Ich zolle Dir meinen hohen Respekt dafür, daß Du Dich nicht einfach zum willfährigen Handlanger machen lassen willst wie so viele andere, sondern die Dinge kritisch hinterfragst.

    Wenn es um Gerechtigkeit geht, gibt es eine Pflicht des Bürgers zum Ungehorsam gegen den Staat. (Diese Aussage stammt von dem bekannten Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach und wurde im Zusammenhang mit dem Whistleblower Edward Snowden getätigt, paßt aber hier auch ganz gut hin, wie ich finde.)

    Humanist

    PS: Ich halte Dich übrigens nicht für linksextrem, sondern schlichtweg für vernünftig und auch mutig.

  16. taspie says :

    Das ist ein Einschüchterungsversuch – und natürlich die Vorbereitung dazu, dich loszuwerden.

    Ich weiß nicht, was deine Pläne sind, aber ich würde mir jetzt überlegen, ob ich diesen Konflikt austragen kann und will:

    – Ein Kündigungsprozess dürfte interessant werden. Ohne Jurist zu sein, maße ich mir an zu behaupten, das die Vorwürfe vor Gericht nicht einfach aufreicht zu halten sein werden.

    – Wie geht es mit Ausbildung und Arbeit bei der BA weiter? Hast du Unterstützung von anderen Kommilitonen und Mitarbeitern, oder verteilst du die Flugblätter alleine? Wie reagieren die Mitstudenten auf kritische Äußerungen?

    So eine Auseinandersetzung kann auf Dauer eine enorme psychische Belastung sein, vor allem, wenn man keine Mitstreiter (in der BA / im Studium) hat. Es kann aber auch sehr beflügelnd sein, zu wissen, dass man das Richtige tut, auch gegen Widerstände. Erst recht mit der Hoffnung, etwas zu bewirken.

    Wie auch immer: Herzlichen Dank für die bisherige Aufklärungsarbeit. Ich drücke feste die Daumen.

    t.

    PS: Seit wann hat die BA einen sozialpolitischen Auftrag? Ich dachte, sie wäre ein Unternehmen (Zitat Weise) mit Zielvorgaben (Auftrag: Ausbeutung, Zahlenspiele, Geld sparen).

    Sozialpolitisch ist die BA ein Rohkrepierer, der vor allem Armut, Krankheit und Traumatisierung bewirkt.

  17. Burkhard Tomm-Bub says :

    … nanu. Mein Beitrag wird nicht freigeschaltet? Ist der Zorn so groß auf mich? Und ohne Benachrichtigung / Erläuterung. Kein schöner Stil …
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.

    • Andreas Abels says :

      @Burkhard Tomm-Bub

      Zitat: „… nanu. Mein Beitrag wird nicht freigeschaltet? Ist der Zorn so groß auf mich? Und ohne Benachrichtigung / Erläuterung. Kein schöner Stil …
      Burkhard Tomm-Bub, M.A.“

      Was denn für Zorn? Nein, keine Panik, Marcel kann nichts dafür, das kommt hin- und wieder vor, und Marcel weiß auch nicht, woran das liegt; ich habe damals per mail mit ihm darüber gesprochen, dass manche Beiträge von mir erst freigeschalten werden müssen, andere nicht.

      Manchmal passiert es, wenn ein Link im Kommentar vorkommt, aber manchmal auch ohne Links…

      Normalerweise muss Marcel nichts freischalten, aber wenn mal ein Beitrag auf „Moderieren“ steht (steht ja dann unten), dann wird Marcel ihn auch freischalten, wenn er mal Zeit dazu hat.

      Also: Alles ist gut. 🙂

  18. Burkhard Tomm-Bub says :

    Andreas Abels: … das so etwas, wie geschildert, seltsam ist, aber grundsätzlich vorkommt: weiß ich.
    Es ist nur so, dass Beiträge die offensichtlich später als meine von anderen Menschen geschrieben wurden, bereits lesbar sind. …

    Von einer Konfiguration exakt wie hier geschildert, habe ich allerdings noch nie gehört.
    In meinen Blogs gibt es auch keinerlei lästige Sicherheitsabfragen – allerdings muß ich alle Kommentare freischalten.
    Das halte ich auch für besser. Bei Urlaub, Krankheit, Fortbildung, o.ä. – könnten sonst tagelang Naziparolen oder pronographische Texte bei mir zu lesen sein.

    Aber nun gut. Warten wir es ab.

    MfG
    BTB

    • Andreas Abels says :

      Zitat: „das so etwas, wie geschildert, seltsam ist, aber grundsätzlich vorkommt: weiß ich.
      Es ist nur so, dass Beiträge die offensichtlich später als meine von anderen Menschen geschrieben wurden, bereits lesbar sind. … “

      Ja, das liegt eben daran, dass Dein Beitrag freigeschalten werden muss, während Beiträge anderer nicht freigeschalten werden müssen, und darum sofort zu sehen sind.
      Das kann aber anderen umgekehrt auch jederzeit passieren, liegt wohl am Anbieter wordpress.

      Genau das habe ich vor Monaten in diesem Blog auch schon hin- und wieder erlebt, hat aber nichts mit dem Inhalt zu tun, und Marcel scheint darauf keinen Einfluss zu haben (die Blog-Einstellungen hat er sich schon angeschaut, vor ein paar Monaten).
      Es kann halt dauern, bis er Deinen Beitrag freischaltet, je nachdem, wann er reinschaut. 🙂 Gerade am Wochenende kann es dauern.

      Ich habe vor einigen Monaten auch ein Blog bei wordpress eröffnet, und stellte fest, dass ich die ersten Beiträge eines neuen Users immer freischalten muss; wenn dieser ein paar mehr Beiträge schreibt, entfällt irgendwann das Freischalten.
      Warum es in diesem Blog selbst dann immer mal passiert, obwohl ein User schon viele Beiträge auf dem Konto hat, die nicht freigeschalten werden mussten, ist mir auch ein Rätsel.

  19. Andreas Abels says :

    Hallo Martin,

    guter Kommentar…

    Es ist wichtig, wieder „naiv“ zu denken…Naivität nicht im Sinne von „Dummheit“, sondern im Sonne von kindlicher Offenheit und Träumerei/Phantasie, welcher zur Realität werden kann…

    Ich ermutige gerne zu dieser Art von Naivität, also nur weiter so. 🙂

  20. Ash-Li says :

    Die menschenunwürdige Handlungsweise der BA (und anderer Institutionen) zeigt aber auch Eines ganz klar: Sie führt uns zurück in unsere Eigenverantwortung! Wir wachen auf aus unserer Lethargie und wollen uns das nicht mehr gefallen lassen. Auf diese Weise werden wir über kurz oder lang auch unsere eigenen Träume leben können.
    Die BA (und die anderen) zeigen uns durch ihre Handlungsweise deutlich, wie wahr das Sprichwort doch ist: Es ist nirgendwo ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen ist.
    Natürlich ist das das Letzte, was sie wollen! *zwinker* – Aber durch diesen „Arschtritt“ kommen wir in die Gänge. Und das ist gut so.

  21. Burkhard Tomm-Bub says :

    …. Dank für die nochmalige Mühe und Erklärung Andreas Abels.
    Derlei ist mir wirklich unvertraut. Ich selbst habe meine drei Blogs bei
    Blogger . com, – da erlebte ich derlei nicht.
    Da nun Beiträge von mir ohne Links, Filme, etc. schon „durchgekommen“ sind hier mal nur im Fließtext der Hinweis, dass ich eine Solidaritäterklärung, der man sich gern anschließen darf, für Marcel gestartet habe.
    Verteilt über fb, G+ , twitter, etc.
    Ausgangspunkt ist in meinem Blog tombbloggt, die unterste Seite unter „Seiten“ rechts in der Leiste.
    MfG
    BTB

  22. Mario Trutschel says :

    Lieber Marcel,

    Menschen wie Dir wurde es schon seit Menschen gedenken schwer gemacht.
    Du befindest Dich damit im Kreise sehr reger geistiger Größen, denn es g e h ö r t Größe dazu, seine Meinung zu vertreten, auch in diesen Zeiten.

    Ich lese zur Zeit Platons SOKRATES, der wohl ebenfalls gefährlich wurde so manchen Leuten seiner Zeit, die tatsächlich meinten, sie allein hätten Recht, weil sie bloß ordentlich funktionierten, wie man es ihnen hieß zu funktionieren oder weil sie anderen meinten heißen zu können, weil sie meinten etwas mehr zu wissen, etwas Besseres zu sein, als das, was sie und alle sind.

    Lieber Marcel, es gibt nichts zu befürchten, es gibt nichts zu verlieren, solange man sich selbst, seinem eigenen einfach Sein, seinem Herzen und damit der Wahrheit treu bleibt, denn wer die Offenheit eines mutigen, couragierten und damit also eines beherzten Menschen fürchtet, kann niemals im Recht sein.

    Eine Abmahnung ist ein jämmerlicher Versuch, einem beherzten Menschen in seinem Bestreben nach Wahrheit zu bremsen, veranstaltet von ebenso jämmerlichen, eingebildeten, dummen Menschen, die – wie viele Menschen schon zu Zeiten des 3. Reiches (wenngleich zu jener Zeit auch mit schwerwiegenderen Folgen – sich zu entschuldigten suchten, wenn sie äußerten:

    „Ich mache doch bloß meine Arbeit …“

    Unsere Gesellschaft hat durch jene Menschen keinen Fortschritt erfahren, sondern andauernden Stillstand im Kleinen und durch ihre Masse im Großen.
    Deshalb sind Menschen wie Du w i c h t i g, von allergrößter Bedeutung, die den Boden nicht unter den Füßen verlieren, bloß weil sie Hochschulbildung genießen.

    Vielleicht hilft Dich Sokrates vertrauen in die Wahrheit.

    Zur Übung des Verstandes empfehle ich die Apologie des Sokrates.
    Nachzulesen ist sie in einer neuen, verständlichen Übersetzung hier:
    http://www.chbeck.de/Platon-Apologie-Sokrates/productview.aspx?product=8550516

    und in einer alten, weit verbreiteten Übersetzung hier:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/4887/1 und auf
    http://www.textlog.de/platon-apologie.html

    Zum Anhören auf:
    http://librivox.org/des-sokrates-verteidigung-by-plato/

    Herzlichst, Mario

    post scriptum:

    Auch Henry David Thoreau ist empfehlenswert, denn er verfasste die Schrift: Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat, zu lesen auf:
    http://www.thoreau.de/Civil_Disobedience.pdf

    Auch Mahatma Gandhi und Rosa Luxemburg waren frei im Geist, weil sie sich Herz und damit Mut gefasst hatten.

    D i e s e Menschen sollten unsere Lehrer sein und keineswegs so angsterfüllte, in einer Reihe nach ein und derselben „Musik“ marschierende Menschen, über die Albert Einstein einst sehr treffend äußerte:

    „Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied marschieren kann, dann verachte ich ihn schon; er hat sein Hirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.“

  23. Heidi says :

    BTB das mit der Solidaritätserklärung mit Marcel finde ich eine tolle Idee – einen Link kannst Du scheinbar nicht posten? Kannst Du vielleicht da einfach ein paar Sternchen in den link setzen, vielleicht geht es dann ja? Weil: DAFÜR würde ich mich auch auf FB mal anmelden, was ich bisher nicht gemacht habe.

    Wäre super wenn ich das finden könnte!

    Danke und lieben Gruß

    Heidi

    • Michael says :

      Nette Abmahnung der BA, für Marcel Kallwass

      Marcel Kallwass ist Student der “Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und hat bei seinem Arbeitgeber zur Zeit einen schweren Stand.

      Von ZeitBote Saar Redaktion (CC)

      “Marcel Kallwass ist linksextrem (eigentlich nichts verbotenes), weil Er gegen das bestehende kapitalistische System kämpft, und zwar auf allen Ebenen.

      So meint Er auch, dass die sogenannte Demokratie nicht auf dem Arbeitsplatz enden darf. Mangels fehlender Mitbestimmung blogt Er daher seine Kritik am Arbeitsamt auf seinem Blog “Kritischer Kommilitone“

      Marcel bekam auf Grund dessen eine Abmahnung von seinem Arbeitgeber wegen angeblicher Beleidigung seines Arbeitgebers (§ 185 STGB), der Verletzung der Loyalitäts -und Rücksichtsnahmepflicht (§§ 241, 242 BGB) gegenüber seinem Arbeitgeber, wegen Verstößen gegen die Dienstvereinbarung zur Nutzung der Informations – und Kommunikationstechnik, Datenschutzbestimmungen sowie die Geschäftsordnung .

      Gut, das war ja zu erwarten, das Marcel, hier irgendwann eine Abmahnung bekommen wird. Aber immer daran denken, nicht einschüchtern lassen.

      In erster Linie ist ein jedermann seinem eigenen Gewissen verpflichtet, und nicht in 1. Linie einem Arbeitgeber oder irgendeinem Gesetz.

      Und gerade bei der BA als Arbeitgeber muss der Arbeitnehmer aufpassen, die Loyalität zum Arbeitgeber nicht über die Loyalität zu unseren Mitmenschen (wozu “Arbeitslose” immer noch gehören) und zum eigenen Gewissen zu stellen.

      Die BA will als Monopol aber den absoluten Gehorsam, genauso wie das gesamte Herrschaftssystem in Deutschland und auch global, es stellt die Gesetze der Herrschenden über das eigene Gewissen des einzelnen.

      Dies erinnert uns an den Fall Inge Hannemann, Fallmanagerin die wegen ihrer scharfen Kritik an unserem System von ihrem Arbeitgeber der BA Hamburg von ihrem Dienst Suspendiert wurde. Eine Entscheidung der Suspendierung steht noch über das Arbeitsgericht aus. Auch Sie betreibt einen eigenständigen Blog (Altonabloggt) dazu…

      WIR denken nicht, dass Marcel, dem Image der BA noch vielmehr schaden kann. – Das haben die (BA) schon vor langer langer Zeit ganz allein gut hin bekommen!
      Marcel hält ihnen lediglich den Spiegel vor, uneinsichtig und stur. Völlig richtig von Ihm. – Nur in Einem tut Er es nicht, und zwar wegen ihrer Unmenschlichkeit. Und damit meinen WIR in erster Linie diejenigen in den eher oberen und obersten Etagen bis hin zum “Thron” des Herrn Weise. (Leider kann man bei ihm den Satz “Nomen est omen” nicht anwenden…)

      Die Abmahnung können Sie hier einsehen

      Seite 1
      Seite 2
      Seite 3

      Karikatur

      Quelle: der Abmahnung Karikatur Kommentare dazu

      Weiterer Beitrag dazu: Solidarität mit dem (Noch-) BA – Studenten Marcel Kallwass!

      Quelle: http://z-b-saar.cwsurf.de/?p=61427

      • Ash-Li says :

        Lieber Michael,

        warum wurden ich und noch jemand in dem Zeitungsartikel zitiert, ohne, dass man auf uns Bezug nahm? – Das finde ich komisch und dürfte so nicht sein…

    • Andreas Abels says :

      @Heidi

      Mal sehen, ob das Verlinken bei mir klappt:

      http://tombbloggt.blogspot.de/p/solidaritat-mit-dem-noch-ba-studenten.html

      Ich schließe mich dieser Erklärung gerne an, und stehe voll hinter Marcel.

      • Heidi says :

        Danke, da habe ich nun auch mal geschrieben – möchte gerne Marcel unterstützen, weiß aber nicht genau wie ich das am besten anstelle, außer dass er natürlich jederzeit zu uns kommen kann. Wie kann ich die Solidarität aber nach außen tragen?

        LG Heidi

  24. kritischerkommilitone says :

    Hey Martin,   danke auch für deine ermutigenden Worte. Es ist schön, dass ich so direkt aus der  Hochschule unterstützt werde.   Vielleicht magst du mich einmal direkt  auf meine e-mail anschreiben. Dann können wir vielleicht auch mal eine gemeinsame  Aktion überlegen?   gruß   Marcel

  25. Burkhard Tomm-Bub says :

    Guten Tag,

    so, nun scheint wohl alles freigeschaltete zu sein, egal ob mit oder ohne Links, neu oder alt.
    Tut mir leid, das mit dem Missverständnis – aber mit so IMHO und mit Verlaub skurrilen Dingen hatte ich nicht gerechnet und bin selbst, wie gesagt, bei einem anderen Bloganbieter.

    Zu Herrn Berthold Kogge möchte ich sagen, dass ich es ehrenwert finde, dass er nicht anonym auftritt. Das findet man sonst ja oft.
    Es ist auch doppelt gut, da ich ihn sonst als jobcenter – Mitarbeiter eingeschätzt hätte.
    So kann man sehen, dass er nur ein, m.E., sehr konservativer, leistungsorientierter Mensch ist.
    Es ist richtig, dass man dem eigenen Betrieb Loyalität schuldet – ein Teil des Gehaltes bezahlt dies.
    Jedoch haben wir hier keine konkurrierenden Unternehmen in der Herstellung von Luxus – Kameras vorliegen – sondern eine Institution, die im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger, im Auftrage der Menschen handelt – bzw. handeln SOLLTE! Es aber oftmals nicht tut. Und manches Mal in eklatanter Weise nicht.
    Und weiter ist es richtig, dass man sich an Gesetze zu halten hat. Auch das tun die jobcenter aber oftmals nicht! Die vielen von Kund_innen gewonnenen Klagen, die Stellungnahme des Deutschen Richterbundes, die – in der Praxis eigenartigerweise sich nicht auswirkende Rechtsprechung des Verfassungsgerichtes – welche Zeugen muss man noch aufrufen?
    Soweit hierzu.

    Heidi: die Links sind ja nun sichtbar.
    Zu facebook muß Du nicht, wenn Du das nicht magst. Ich verstehe sämtliche Bedenken da vollkommen.
    Ich habe mich für mich nur anders entschieden und erreichen über fb, G+, wkw, LinkedIn, twitter, yt, usw. etliche tausend Menschen, zumindest potentiell.

    Den Solidaritätsaufruf in meinem blog findest Du, wie gesagt, hier:
    http://tombbloggt.blogspot.de/p/solidaritat-mit-dem-noch-ba-studenten.html

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    • Heidi says :

      Also wenn es eine FB Gruppe der Solidarität gäbe ich würde mich dafür sogar dann anmelden! TROTZ Bedenken, denn Marcel liegt mir nun mal sehr am Herzen.

      Falls also ja, dann bitte sehr gerne auch einen Link dazu.

      Danke und lieben Gruß

      Heidi

  26. Andreas Abels says :

    Damit es nicht in den Kommentar-Verschachtelungen untergeht, schreibe ich es hierhin: Ich beziehe mich auf den Kommentar von Herrn Kogge.

    —>https://kritischerkommilitone.wordpress.com/2013/11/14/abmahnung/comment-page-1/#comment-793

    @H. Kogge

    Herr Burkhard Tomm-Bub hat weiter unten als Kommentar schon erwähnt, dass wir hier über die BA reden, und nicht über irgendein produzierendes Wirtschaftsunternehmen.

    Wer bei oder für die BA arbeitet, arbeitet auch gleichzeitig für die Menschen, die als „Kunden“ bezeichnet werden, und nicht allein für seinen „Brötchengeber“.

    Wenn Arbeitnehmer der BA die „Kunden“ misshandeln, weil es von „oben“ so gefordert wird (Sanktionspraxis ist nichts anderes als eine Misshandlungs-Praxis, um nur ein Beispiel zu nennen), dann wird es Zeit, dass diese Arbeitnehmer sich wehren.

    Es ist enorm wichtig für den Arbeitnehmer, JEDEN Arbeitsschritt in der BA mit dem eigenen Gewissen zu überprüfen.

    In 1. Linie ist Marcel genauso wie JEDER Mensch seinem eigenen Gewissen verpflichtet und nicht irgendwelchen Gesetzen oder Arbeitgebern.
    Wenn die Menschen das nicht begreifen, werden sie sich in dem System verlieren, vor allem aber verlieren sie sich SELBST, weil sie gar kein eigenes Gefühl für sich selbst entwickeln, sie wandeln auf Erden nur noch wie Soldaten beim Marschieren…

    Marcel, genauso wie Inge Hannemann und sicherlich auch Burkhard Tomm-Bub haben intern versucht, Kritik zu äußern, ohne diese öffentlich zu machen.

    Doch sie stoßten auf taube Ohren, und dann machten sie das einzig Richtige:

    Da es um den Menschen geht, und die BA beständig gegen das GG verstößt, sahen und sehen sie sich verpflichtet, ihrem eigenen Gewissen zu folgen, und die Menschen öffentlich auf die Missstände und Verstöße aufmerksam zu machen; sie machen also genau das, was in Artikel 20, GG, gefordert ist: Widerstand wird zur Pflicht!

    Was hätten sie sonst tun sollen, wenn der Arbeitgeber nichts verändern will? Kündigen? Klar hätten sie kündigen können, aber ihnen geht es doch nicht nur um sich selbst, sondern sie prangern -zurecht- den verfassungswidrigen Umgang mit den Menschen („Kunden“) an und wollen, dass sich das ändert.

    Ein System durchbricht man, indem man den Kern von INNEN (gewaltlos!) auflöst, dazu muss man IM System sein.

    • Heidi says :

      Naja eine eigene Kündigung hätte natürlich auch eine Wirkung nach Außen, als Solidarität den „Kunden“ gegenüber. Denn das Verändern des Systems wird, m. E. nach zumindest, von innen wird sicher nicht mehr allzu lange möglich sein, wenn der Arbeitgeber dann kündigt. Und dann ist Marcel persönlich nicht geholfen, ob dann den viele Arbeitslosen geholfen ist sei mal dahin gestellt.

      Aber mal was anderes, warum hat die BA nicht den Spiegel wegen Beleidigung verklagt, das hatte sogar noch mehr öffentliche Wirkung als die Beiträge und Aktionen von Marcel, oder schätze ich da was falsch ein?

      Ich wünsche Marcel, dass er seine Bachelor Arbeit schreiben kann und einen tollen Abschluss macht – danach ist ihn doch die BA auch los, oder?

    • Berthold Kogge says :

      A. Abels,

      Bei der Frage, wie man sich gegenüber seinem Arbeitgeber zu verhalten hat, spielt es erst einmal keine Rolle, ob es ein Wirtschaftsunternehmen oder eine Behörde ist, und hier geht man weit über die angemessene Kritik hinaus.

      Auch Ihre pauschale Behauptung, dass Sanktionen automatisch eine Misshandlung ist, mag ja Ihre persönliche Auffassung sein, muss aber deshalb noch lange nicht stimmen und tut es auch nicht.

      Wenn ein Arbeitnehmer es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, bei seinem Arbeitgeber zu arbeiten, muss er kündigen. Ansonsten wird er halt, bei solchen Äußerungen, wie hier von sich gegeben, abgemahnt. Der kritische Kommilitone hat Verträge unterschrieben, daran hat er sich zu halten. Passt ihm das nicht, hat er zu kündigen.

      Es mag Ihre Auffassung sein, dass man sich nicht an Gesetz, Recht und Verträge halten muss, aber dieses ist nun einmal irrelevant.

      Und es muss sich wirklich jemand eine ganze Menge Bewusstseinserweiterung eingeworfen haben, wenn er ernsthaft glaubt, die Abmahnung wurde geschrieben, weil die BA jetzt Muffensausen hätte.

      Und der kritische Kommilitone hätte ja von seiner Abmahnung hier berichten können, aber das Original hier hineinstellen, verstößt nun einmal gegen diverse Gesetze. Mit den Konsequenzen musst er dann eben leben.

      Und irgendjemand hat hier den Spiegel genannt und nicht verstanden, warum man nicht gegen ihn vorgeht.

      Nun.

      1. ist der Spiegel nicht bei der BA angestellt, hat auch die Verpflichtung, die ein Angestellter hat, nicht unterschrieben

      2. Macht auch der Ton die Musik. Das was hier abläuft, geht weit über eine Kritik hinaus. Wer beleidigt, aber meint, die BA ist ja gar nicht zu beleidigen, hat eben eine sehr einseitige Auffassung. Ist doch klar, dass die BA sich da wehrt.

      Und wie geschrieben, zwischen sachlicher und konstruktiver Kritik nehmen, und das Gehetze hier, ist ein Unterschied.

      Mit sachlicher Kritik, – die sicher berechtigt ist, das streite ich ja gar nicht ab -, die auch sachlich vorgetragen, hätte der kritische Kommilitone in seinem Blog sicher genauso viel Aufmerksamkeit, wenn nicht sogar mehr, erregt, als jetzt. Hier waren ja auch schon mehre, die Abgesprungen sind, weil dass hier alles zu unsachlich und viel zu hetzerisch ist.

      Und, wäre es sachlich geblieben, wäre er eben nicht so angreifbar geworden. Bei dem, was hier abgelassen wurde, dürfte er auch vor einem Arbeitsgericht scheitern. – was hier sicher dann nur als staatliches Machtgeklüngel abgelästert wird.

      Pech gehabt.

      Noch einmal. Wer wirklich glaubt, die Abmahnung wurde geschrieben, weil die BA Muffensausen hat, sollte seine Bewusstseinserweiterung schnellstens einstellen.

      • Andreas Abels says :

        Zitat H. Kogge: „Es mag Ihre Auffassung sein, dass man sich nicht an Gesetz, Recht und Verträge halten muss, aber dieses ist nun einmal irrelevant. “

        Wenn Verträge und die Haltung plus Handlungen eines Arbeitgebers gegen das Grundgesetz und damit gegen die Menschenwürde verstoßen, ist das natürlich sehr relevant.

        Recht und Gesetz wird IMMER an der Menschenwürde (und in Deutschland am GG) gemessen werden müssen, ansonsten kann ja jede Regierung und jeder Arbeitgeber machen, was sie/er will.

        Und darum ist das eigene Gewissen IMMER vorrangig, denn ein funktionierendes Gewissen weiß, was Menschenwürde ist.

      • Unbequem says :

        „… das Original hier hineinstellen, verstößt nun einmal gegen diverse Gesetze…“

        Unbewiesene Tatsachenbehauptung, Herr Kogge. § 186 StGB (Üble Nachrede).

      • Freddie says :

        „Bei der Frage, wie man sich gegenüber seinem Arbeitgeber zu verhalten hat, spielt es erst einmal keine Rolle, ob es ein Wirtschaftsunternehmen oder eine Behörde ist, und hier geht man weit über die angemessene Kritik hinaus.“

        Exakt erfasst, Herr Kogge. Wenn sie BEIDE gegen das Grundgesetz verstossen, ist es unsere Pflicht, sie BEIDE anzuzeigen.
        Wie gesagt: unsere Pflicht, die aus jenem selbst hervorgeht.

  27. Humanist says :

    Wollte mich noch für meinen Zensurverdacht entschuldigen.
    Da war ich wohl ein wenig vorschnell mit meinem Urteil.

    Humanist

  28. Burkhard Tomm-Bub says :

    Guten Tag,

    tja, der Herr Kogge.
    Interessant der infinite Regress, in den er sich immer wieder selbst stürzt.
    Die Gesetze sind zu beachten – die BA beachtet wichtige Gesetze an entscheidenden Punkten nicht – egal, man darf nicht kritisieren, weil ja die Gesetze zu beachten sind – …
    Die Stellungnahme zur Veröffentlichung der Abmahnung hier teile ich übrigens keineswegs. Einige Angaben wurde geschwärzt. Alle nicht geschwärzten Angaben sind auch auf anderen Wegen dem öffentlichen Internet zu entnehmen, soweit es um Formalia / persönliche Daten geht.
    Es findet sich in der Abmahnung auch kein gesonderter Hinweis darauf, dass der Inhalt vertraulich ist, oder dergestalt zu behandeln ist.

    Heidi: das mit der Unterstützergruppe bei fb … ist gar nicht so übel – da habe ich auch schon daran gedacht.
    Nicht dass ich wirklich viel Zeit hätte … aber ich denke intensiv darüber nach!

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    • Heidi says :

      Burkhard, das wäre wirklich toll!!! Marcel war ganz überrascht, dass ich mich dann sogar bei FB anmelden würde :-).

      aber klar wenn die Zeit fehlt…

      LG Heidi

  29. Unbequem says :

    „Wenn Verträge und die Haltung plus Handlungen eines Arbeitgebers gegen das Grundgesetz und damit gegen die Menschenwürde verstoßen, ist das natürlich sehr relevant.“

    Eben. Deswegen endet die Loyalität eines Arbeitnehmers gegenüber seinem Dienstherrn stets an dem Punkt, wo er bemerkt, dass wissentlich gegen die höchste Rechtsnorm – unser Grundgesetz – verstoßen wird.
    Auch ein Arbeitgeber hat gegenüber seinen Untergebenen eine Fürsorgepflicht, die ihm verbietet, von seinen Untergebenen zu verlangen, gegen das GG zu verstoßen.

    Die Abmahnung als solche ist eine reine Formsache. Beliebtes Druckmittel bei Behörden und im öffentlichen Dienst um MitarbeiterInnen auf Linie zu bringen und Mundtot zu machen.

    Obrigkeitsdenken herrscht immer noch vor in deutschen Amtsstuben, obwohl die Amts- und Diensteide eigentlich eindeutig eigenständiges Denken und Handeln einfordern. Unser Grundgesetz ist und bleibt die höchste Rechtsnorm.

    Sich auf geltende Gesetze heraus zu reden, hatten wir schon einmal. Gerade wir dürften es am besten wissen, dass Recht und Gesetz nichts miteinander zu tun haben müssen.

  30. Unbequem says :

    Ein Artikel der NACHDENKSEITEN beschreibt, wie es um die Hochschulen in diesem Land bestellt ist:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=19290

    Umso mehr ist der mündige Bürger gefragt, wie jüngst ein Urteil des BVerfG klar herausstellte:

    http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverfg-beschluss-1bvr44413-1bvr52713-ueble-nachrede-meinungsfreiheit-behoerde-strafrecht/

    • Unbequem says :

      Marcel, Beiträge mit zwei oder mehr Links werden automatisch unter Moderation gestellt. Bitte ändere einmal deine WordPress-Einstellungen, wenn’s geht.

      Danke.

  31. Heidi says :

    Hm also warum Marcel den Brief hier nicht einstellen sollte oder dürfte, ist mir ein Rätsel. Postgeheimnis, ok, die BA dürfte das hier nicht einstellen. Aber was gibt Marcel denn preis – eigentlich nur Dinge, die gegen ihn gerichtet sind. Damit verletzt er doch keinen Dritten, oder irre ich mich da?

    Allerdings find ich auch, lieber Marcel, dass manche Kritik sicher sachlicher vorgetragen werden könnte (wobei ich jetzt auch keine Beleidigung der BA erkenne bisher). Und es wäre doch toll, wenn Du einen Abschluss hättest (ich sehe Dich die Augen verdrehen, macht aber nichts). Danach ist die BA Dich doch los, und Du sie auch – man wird Dich dann sicher gerne ziehen lassen.

    Du hast das Potenzial, danach was tolles anderes zu machen beruflich, in die Politik zu gehen zum Beispiel, in Krisengebieten zu helfen, es gibt so viele Felder in denen Du sinnvolle Dinge machen kannst. Leider ist das System jedoch so gestaltet, dass man ständig nach Abschlüssen gefragt wird (naja es gibt auch Ausnahmen 😉 wie Du weißt).

    Die letzten paar Monate sind doch absehbar – zieh Deine Ausbildung durch. Und vorher ein Schreiber schrieb ja auch, wenn Du mit der BA gar nicht kannst, dann ist es vielleicht auch an der Zeit, selbst zu kündigen – das wäre nur konsequent. Eine sinnvolle Alternative für Dich selbst solltest Du dann aber schon an der Hand haben.

    Ich wünsche Dir, dass Du das Wichtigste in Deinem Leben nicht vor lauter Protest verlierst (K., Du weißt ja…).

    Ganz lieben Gruß

    Heidi

    • Ash-Li says :

      Zitat: Und es wäre doch toll, wenn Du einen Abschluss hättest…

      Liebe Heidi,

      was ist ein Abschluss – ethisch und moralisch gesehen – denn wert, wenn er unter diesen Umständen zustande kommt? In meinen Augen NICHTS! 🙂

  32. Yoko says :

    Reblogged this on Minderheiten-Stammtisch and commented:
    So sieht das also aus… Nur keine Kritik üben…

  33. Burkhard Tomm-Bub says :

    Guten Tag.
    Eben erreichte mich in meinem Blog eine Klage über den „rufmörderischen“ Marcel Kallwas. Vorgeblich von einer Mitstudentin, die für mehrere andere spricht. Jedoch wird nur ein weit verbreiteter Vorname angegeben …
    Hier ist anscheinend noch nicht „gelandet“.
    Anhand der Wichtigkeit, die ich diesem taktischen Zug beimesse, bringe ich dann mal selber beides hier, erst den Anwurf, dann meine Antwort darauf. Freue mich ggf. über Diskussionen / Aktionen.
    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    ……..

    Ellen22. November 2013 13:56
    Hallo,
    ich gehöre zu Marcels Mitstudenten und verfolge die Vorfälle seit Anfang an. Wir haben mehrfach versucht mit Marcel zu reden, aber jegliche Versuche ihn von seinen teilweise sehr krassen Aussagen „wir seien Beihelfer zum Mord“ oder „er wäre wie die Geschwister Scholl“ weg zu bewegen sind gescheitert. Die BA ist keinesfalls eine Behörde ohne Fehler und jeder von uns Studierenden weiß dass so manches im System schief läuft. Doch an der HdBA wird uns beigebracht, unser eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen und im Arbeitalltag dies umzusetzen. Jeder von uns kann selbst entscheiden wie er die Vorgaben unseres Arbeitgebers umsetzt, keiner wird gezwungen Sanktionen zu verhängen und ich würde behaupten, dass man uns sogar die Möglichkeit gibt manches zu verbessern. Und sei es nur in unserem eigenenen Arbeitsumfeld. Man sollte auch nicht vergessen, dass vielleicht mal ein bischen Dankbarkeit dem deutschen Staat gegenüber erbracht werden sollte, dass wir überhaupt ein Sozialsystem haben dass Menschen bei Arbeitlosigkeit unterstützt und ihnen Geld und Unterkunft auf unbestimmte Zeit bereit stellt. Es wird sehr oft vergessen dass dieser Luxus in kaum einem anderem Land existiert.
    Das was Marcel derzeit veranstaltet ist Rufmord, keine Kritik! Er will den „Märtyrer-Tod“ durch seine Kündigung erreichen, auf Kosten von uns Mitstudenten. Wir die uns Mühe bei unserer Arbeit machen, werden, sofern die Medien wirklich so blöd sind darauf anzuspringen (jemand der behauptet dass das Bundesverfassungsgericht aus gekauften Systemidioten besteht und keinerlei Gültigkeit besitzt darf man in Deutschland nicht ernst nehmen!!!) wird es mal wieder öffentliche Empörung geben die unabhängig von den Fakten breitgetreten wird. Jeder einzelne Mitarbeiter wird dafür gerade stehen, vielen Dank Marcel!

    ……..

    MEINE ANTWORT:
    …….

    Burkhard Tomm-Bub, M.A.22. November 2013 18:34
    Guten Tag Herr oder Frau Ellen,
    genauer kann ich Sie nicht ansprechen, solange Sie nicht die Anonymität verlassen.
    Solange Sie dies nicht tun, gehe ich auch nicht zwingend davon aus, dass Sie wirklich eine Mitstudentin sind.
    Reden und handeln Sie doch mit offenem Visier! Marcel Kallwass ist da mutiger und ehrlicher.
    Einige Ihrer Zitate klingen sicherlich übertrieben. Wenn es denn welche sind. Quellen oder Links suche ich vergeblich. Liefern Sie die noch?
    Ich zitiere Sie mal, mit einem eminent wichtigen Satz: “ …keiner wird gezwungen Sanktionen zu verhängen …“.
    Das ist falsch. Definitiv. Glauben Sie dies ruhig einem langjährigen, qualifizierten Fallmanager. Überall dort, wohin das Controlling reicht: werden wir ganz direkt gezwungen. Dort, wohin es nur halbwegs reicht, wird zumindest in mehrfacher Hinsicht mit indirektem Druck gearbeitet. Und bei denen, die dafür empfänglich sind, auch mit „Lockmitteln“.
    Ich biete Ihnen an, mich einer Podiumsdikussion oder ähnlichem zu stellen. Wie wäre das? Wenn Marcel mittut freue ich mich – und Sie entsenden einige derjenigen, die sich mit Rufmord belegt fühlen. Gern auch Professor_innen Ihrer Hochschule oder sonstige Würdenträger.
    Melden Sie sich gern!
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    ogma1@t-online.de

    • 5jahrehartz4 says :

      Zitat Wir haben mehrfach versucht mit Marcel zu reden, aber jegliche Versuche ihn von seinen teilweise sehr krassen Aussagen “wir seien Beihelfer zum Mord” oder “er wäre wie die Geschwister Scholl” weg zu bewegen sind gescheitert. Die BA ist keinesfalls eine Behörde ohne Fehler und jeder von uns Studierenden weiß dass so manches im System schief läuft. Doch an der HdBA wird uns beigebracht, unser eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen und im Arbeitalltag dies umzusetzen. Zitatende

      MÄRCHENSTUNDE oder SELBSTBETRUG – außerdem genügt es nicht, sich zu hinterfragen, man muss es auch umsetzen und nicht nur rumschwurbeln/entschuldigen/erklären – Darüber geredet ist keine Änderung/Lösung!
      Kleine Leseempfehlung hier wird schon lange dokumentiert – inkl. Namensnennung völlig unbeanstandet – http://5jahrehartz4.wordpress.com und http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com

      Persönliche Frage an diese/n Ellen:
      Sie können sicher diese Frage beantworten – ihre Kollegen flüchten davor:
      Gretchenfrage
      Haben Sie xxxxxxxxxxxxxx, die beteiligten, informierten Kollegen und Mitarbeiter, Behörden, usw. bei Herr Bruno Schillinger; Bachstraße 1; 79232 March; entsprechend Sozialgesetzen, Landesverfassung von Baden-Württemberg, Grundgesetz, Menschenrechten, UN Behindertenrechtskonvention gehandelt – JA oder NEIN?

      Wird dies immer eingehalten – auch durch Hartz IVerbrechen?
      Grundgesetz „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ – „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
      Menschenrechte ‚Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.‘, ‚Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person‘

      Übrigens, wenn Sie unsere Webseite gelesen haben, gehen wir davon aus, dass Sie die Straftaten ihrer Kollegen auch zur Anzeige bringen werden – oder begehen sie lieber Strafvereitelung im Amt?

      Kleiner Hinweis auf BAG – Beamte/Amtsträger haben sich AKTIV für das Grundgesetz einzusetzen…..

      Für hardcore Leser hier http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com/take-care-for-bruno-please/
      und vielleicht fragt sich Frau/Herr Ellen nun langsam wieso das alles ohne Probleme, seit Jahren öffentlich dokumentiert wird.
      Übrigens, die Mörder der Geschwister Scholl wurden von einer Person beauftragt, die selbst im Auftrag von Bürokraten, denen man vorher die Gehälter kürzte, aus Österreich geholt hatte und dessen Reich am 8.May 1945 endete – doch nun kam IV Hartz IV.

    • kritischerkommilitone says :

      Hey Burkhard,   danke für den Beitrag und für deine Reaktion. Kann mich an deine Antwort eigentlich nur anschließen. Die Idee mit der Podiumsdiskussion finde ich sehr gut.   gruß   Marcel

  34. Burkhard Tomm-Bub says :

    P.S.: Noch ein Nachsatz. Es manifestiert sich da auch mal wieder ein fundamentaler Irrtum in der Perspektive.
    Nicht die Bevölkerung hat die Wünsche und Gnadenerweise des Staates zu honorieren.
    Sonst könnten wir auch sagen, bei Mißfallen löst der Staat halt das Volk auf und wählt ein neues …
    Es ist so, dass der Staat Diener und Beauftragter des Volkes, der Bevölkerung, der Menschen ist.
    Ein Land das unter den reichsten der Welt ziemlich weit oben ist – dessen Staat hat, mit Verlaub, verdammt noch mal die Pflicht und Schuldigkeit, der Bevölkerung das bestmögliche zu bieten.
    Wenn statt dessen die Reichen immer reicher werden, Prachtbauten finanziert werden, sinnlose Bahnhöfe und nicht einsetzbare militärische Drohnen als Geldvernichtungsmaschine genutzt werden, und vieles mehr – woher nimmt der Staat dann das Recht unter anderem von gut 3 Millionen verfügbaren Arbeitslosen, denen theoretisch 1 Million offene Stellen gegenüber stehen, zu verlangen, dass Sie bei „sinnlosen Rollenspielen“ mitmachen und so springen, wie das jobcenter pfeift? Dies alles unter dem Schwert von Sanktionen, die das ohnehin geringe ALG II bis auf Null schmälern können?
    Obige Rechnung ist übrigens sehr vorsichtig, die genauen, belegten Zahlen sind gern in meinem Blog nachlesbar.
    MfG
    B. Tomm-Bub

    • Berthold Kogge says :

      Auch Sie haben es nicht kapiert – Oder wollen Sie nicht.

      Es darf jederzeit kritisiert werden, auch öffentlich. Was hier schon von Anfang an betrieben wird, ist eine völlig unsachliche Hetze, die

      Aber mir ist es egal. ich trage nicht die Konsequenzen und ich habe, und das bereits schon im Juli und August gewarnt. Aber wenn Sie hier so weiter machen, ist es eben der kritische Kommilitone ausbaden muss.

      Auf den Rest Ihres Kommentares gehe ich gar nicht näher ein. Hier wurde ja schon behauptet, dass niemand in diesem Land die Politik von Frau Merkel will und daher die Bundestagswahl manipuliert ist. Wenn niemand Frau Merkel will, hieße es ja wohl, dass sie, genauso wie die SPD keine 5% der Stimmen in Wirklichkeit bekommen hat.

      Da sieht man einmal, wie verblendet der Laden hier ist. Genauso wie mit dem Hinweis, dass die Abmahnung der BA nur zustande kam, weil die BA angeblich Muffensausen hat. Hier gibt es eine künstliche Bewusstseinserweiterung, die ist schon wirklich irre.

      Im übrigen, bevor hier einer was falsch versteht. ich bin auch nicht für Merkel. Aber ich leide nicht unter einer künstlichen Bewusstseinserweiterung, und behaupte, dass niemand diese Regierung will.

  35. Berthold Kogge says :

    Andreas Abels schrieb:

    Zitat H. Kogge: “Es mag Ihre Auffassung sein, dass man sich nicht an Gesetz, Recht und Verträge halten muss, aber dieses ist nun einmal irrelevant. ”

    Wenn Verträge und die Haltung plus Handlungen eines Arbeitgebers gegen das Grundgesetz und damit gegen die Menschenwürde verstoßen, ist das natürlich sehr relevant.

    Recht und Gesetz wird IMMER an der Menschenwürde (und in Deutschland am GG) gemessen werden müssen, ansonsten kann ja jede Regierung und jeder Arbeitgeber machen, was sie/er will.

    Und darum ist das eigene Gewissen IMMER vorrangig, denn ein funktionierendes Gewissen weiß, was Menschenwürde ist.

    Sie dürften nicht die Kompetenz haben, zu entscheiden, ob das Jobcenter gegen das Grundgesetz verstößt. In diesem Land würde das Chaos herrschen, wenn jeder, dem es passt, einfach behauptet, jemand verstößt gegen das Grundgesetz.
    Sie haben hier schon früher ziemlich deutlich gemacht, dass Ihnen die Wahrheit relativ egal ist, sondern Ihre ideologische Einstellung immer über alles steht. Somit gehören Sie auch zu den Leuten, die anscheinend das eigene Gewissen sogar über die Wahrheit stellen. Ein komisches Gewissen ist das.

    Und außerdem, der kritische Kommilitone wird dafür die Verantwortung tragen müssen. Das werden auch Sie nicht verhindern können. Ich hoffe doch wenigstens, sie haben so viel Größe und unterstützen Ihn, sollte er seinen Job verlieren, selbst ALG II Empfänger werden und vielleicht noch eine Strafe für sein gesetzeswidriges Verhalten bekommen.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Marcel hat immer meine Unterstützung, geistig und moralisch auf jeden Fall, reell mit Kohle kann ich weniger helfen, Herr Kogge. 😉

      Tjaja, Gesetz und Ordnung…seien wir also immer alle schön weiter brav, denn der gute Gesetz- und Arbeitgeber könnte uns ja für unser Ungehorsam betrafen…
      Seien wir lieber weiter brave Soldaten, die tun, was die Damen und Herren in Politik und in Unternehmer- und Behördentum anordnen…

      Seien wir lieber weiterhin brave Marionetten, damit uns die Puppenspieler, die uns an ihren Fäden hängen lassen, weiter unter Kontrolle haben…

      Bloss nichts hinterfragen, bloss keinen Widerspruch, bloss nicht auffallen, bloss kein Verstoss gegen „Recht und Ordnung“…

      Wer auf sein Herz hört, der kennt die Wahrheit, wer auf sein Gewissen pfeift, der spielt die Unterdrücker-Musik der Herrschenden…

      • Berthold Kogge says :

        Tja – für Ihre geistig moralischer Unterstützung, wird er sicher sehr froh sein, wenn er als ALG II Empfänger dann wieder beim Jobcenter sitzt, und auch noch eine Klage, vielleicht sogar eine Strafanzeige am Hals hat.

  36. Berthold Kogge says :

    Heidi schrieb:

    Hm also warum Marcel den Brief hier nicht einstellen sollte oder dürfte, ist mir ein Rätsel. Postgeheimnis, ok, die BA dürfte das hier nicht einstellen. Aber was gibt Marcel denn preis – eigentlich nur Dinge, die gegen ihn gerichtet sind. Damit verletzt er doch keinen Dritten, oder irre ich mich da?

    In welcher Welt leben Sie eigentlich. Hier sieht man eigentlich ein Problem dieses ganzen Blogs. Absolut weltfremd, total an der Realität vorbei.

    Er darf so etwas nicht hineinstellen. Bevor irgendjemand irgendwo dann noch einen Kommentar schreibt, wie Sie, sollte man sich vielleicht doch einmal erkundigen. Das ist doch heutzutage, mit Internet, nicht das Problem Wer hier posten kann, wird sich ja vielleicht auch mal mit dem Thema Briefgeheimnis beschäftigen können.

    Hier sind alle so abgehoben, dass Sie sich für die reale Welt gar nicht interessieren.

    • Andreas Abels says :

      @Herr Kogge

      Ja, und der Herr Snowden durfte eigentlich die letzten Monate kein einziges geheimes Dokument veröffentlichen, und doch tat er es, und das war absolut not-wendig, damit die Menschen mehr über die totale, globale Überwachung durch Regierungen erfahren.

      Dafür hat er aber auch „Gesetze“ brechen müssen, und das war absolut not-wendig!

      Gegen die Dokumente, die Snowden veröffentlichte, sind die Briefe, die Marcel reinstellte, mehr als harmlos.

      Und doch waren auch diese wichtig, denn je mehr an die Öffentlichkeit kommt über das, was WIRKLICH intern abläuft, desto besser, denn nur so kann Missbrauch aufgedeckt werden (siehe Snowden).
      Nein, keiner von beiden ist für mich ein Held, sondern einfach nur ein Mensch; die meisten Systemlinge sind zu Unmenschen -sprich: Marionetten- geworden, aber auch sie können jederzeit aufwachen, und die Fäden durchschneiden…

      • Berthold Kogge says :

        Wow – Snowden und das hier in einen Topf zu werfen. Sie müssen wirklich viel eingeworfen haben, um so eine Bewusstseinserweiterung zu bekommen.

        Wenn ich es richtig mitbekommen habe, hat sich Snowden zwar sehr kritisch geäußert, aber er hat nie beleidigend formuliert, was hier eigentlich ständig passiert.

    • Dennis82 says :

      Herr Kogge – ihre Argumentation bzgl. „Recht“ und „Gesetz“ zeugt auch aus einer rein formal-juristischer Sicht: von wenig Ahnung… Beamte und Verwaltungsangestellte leisten zu allererst einen Eid – und zwar auf das GG und ggf. die Landesverfassungen. Nicht auf die einzelnen Gesetze… Ein Beamter verpflichtet sich darin sogar, sein tagtägliches, von Paragrafen und Richtlinien bestimmtes Handeln stets mit diesen höherwertigen Rechtsnormen abzugleichen. Dies sollte u. a. eine Lehre aus der Zeit des Nationalsozialismus sein. Der eigentliche Skandal ist, dass dieser Millionenfache Meineid nicht bestraft wird, sondern in der Verwaltung wie seit jeher nach dem Prinzip verfahren wird, „dies habe man immer schon so gemacht“.

      Kritische Menschen werden heutzutage von den Strukturen in den Studiengängen und Ausbildungsberufen im ÖD systematisch aussortiert. Ein paar wie der Blogbetreiber schaffen es dann doch, noch relativ „unbeschadet“, diese Hürde zu überwinden – werden dann aber in der Form wie jetzt abserviert oder werden angesichts dessen, was direkt um sie herum (von Seiten der Vorgesetzten oder der Kollegen) vorgeht depressiv oder wahnsinnig… Die meisten halten diesen Job nur aus, wenn sie kein Gewissen haben – oder es schaffen, es vorübergehend zu betäuben.

      Aber zurück zu der von Ihnen so hervorzuhebenden „Gesetzestreue“. Wenn Sie wie bereits erwähnt ein wenig Ahnung hätten, wüssten Sie, dass auf subsummierende Sachverhalte anzuwendende Paragrafen (in Gesetzesform gegossenes Recht) sich bereits in Rechtsnormen wie einfachen Gesetzen oder Verordnungen auf gleicher Ebene widersprechen bzw. kollidieren können. Das Beispiel Snowden wurde genannt – folglich muss eine Abwägung stattfinden, ob es „Rechtens“ ist, wenn jemand mittels „Vorschrifen“ daran gehindert wird, (eklatantere) Rechtsverstöße bekannt zu machen.

      Wenn wir dann noch auf die höhere Ebene der Verfassung oder der Menschenrechte gehen, bleibt im Zweifel von vielen gesetzlichen Vorschriften: nicht mehr viel übrig. Dann wird einem sehr schnell klar, in welch eklatanter Weise im tagtäglichen bürokratischen Betrieb ohne mit der Wimper zu zucken Grundrechte gebrochen werden – einfach nur, weil Unrecht in Gesetzesform geprägt wurde. Seltsamerweise wird dies jedoch nicht skandalisiert. Ich hatte bereits die Ausbildung angesprochen – hier widmet man sich dem Problem in der Art, dass man den (streng unterkühlt-juristisch gedrillten) Kleinen (im Widerspruch zu ihrem Amtseid) bereits sehr früh eintrichtert, dass Sie selbst nicht (formal-juristisch per konkreter Rechtsnorm) befugt, befähigt oder gar in der Lage seien, ihr tagtägliches Handeln oder auch konkrete gesetzliche Vorschriften auf ihre Verfassungsmäßigkeit hin zu prüfen. Dies sei allein die Sache von Karlsruher Richtern…

      Den meisten gefällt diese Ausrede – weil man sein Gewissen so lange nicht belasten muss, wie sich auch nur in irgendeinem Gesetz oder einer Richtlinie (und sei es mit Gewalt – was nicht passt, wird passend gemacht…) eine Möglichkeit findet, einen komplexen Lebenssachverhalt kalt-technokratisch (und im Widerspruch zu anderen Rechtsnormen) zu subsummieren. Akte zu – die nächste Bitte…

      • Berthold Kogge says :

        Wenn Sie hier schon irgendjemanden wenig Ahnung unterstellen, dann sollten Sie das lieber zu sich selbst, Sie können sich dabei ja vor einen Spiegel stellen, tun .

        Meines Wissens ist der kritischer Kommilitone in der Ausbildung, dürfte also dann wohl nicht verbeamtet sein.

        Außerdem ist es nicht entscheidend, ob irgendwelche Leute behaupten, dass das Jobcenter und der Staat gegen die Verfassung verstößt.

        Und schreiben Sie es sich hinter die Ohren: Das was hier auch an Formulierungen passiert, geht weit über konstruktive Kritik hinaus.
        Ob es Ihnen nun passt oder nicht.

      • 5jahrehartz4 says :

        aweia, da spricht man Erwachsenen Menschen die Kompetenz ab, zu erkennen, dass das Grundgesetz entwertet wurde: Nehmen Sie Artikel 1 und lesen nicht nur Satz 1 sondern auch Satz 2:und dann können Sie jeden Amtsträger – das muss KEIN Beamter sein – fragen ob das GG eingehalten wurde.

        Grundgesetz Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung ALLER staatlichen Gewalt.
        # Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. # Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich,

        Menschenrechte Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. * Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden,

        UN Behindertenrechtskonvention (Bundesgesetz) Zugang zur Justiz # Freiheit von Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe # Gesundheit f) verhindern die Vertragsstaaten die diskriminierende Vorenthaltung von Gesundheitsversorgung oder -leistungen oder von Nahrungsmitteln und Flüssigkeiten aufgrund von Behinderung.

        Sozialgesetze z.B. Informations- Beratungspflicht durch die Behörden SGB I § 13/14/15 und vor allem auch 10 – es kommt immer die Ausrede ‚Für uns gilt nur SGB II!!!!!!!!!‘ Wenn man auf GG, Menschenrechte oder gar nur auf SGB I/XII hinweist, dann sieht man durch die hohlen Augen wie die Anfrage an die Adresse NUL geschickt wird und es kommt maximal noch sinnloses Gebrabbel zurück – meistens erscheint dann TILT auf der Stirn.

        AMTSEIDE = MEINEIDE?!
        Art. 78 Jeder Beamte leistet folgenden Amtseid: „Ich schwöre, dass ich mein Amt nach besten Wissen und Können führen, Verfassung und Recht achten und verteidigen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

        …27 aa) Beamte unterliegen einer gesteigerten politischen Treuepflicht. Diese fordert ihre Bereitschaft, sich mit der Idee des Staates, dh. seiner freiheitlichen, demokratischen, rechts- und sozialstaatlichen Ordnung, zu identifizieren und dafür aktiv einzutreten….. Bundesarbeitsgericht 12.5.2011, 2 AZR 479/09

        Wir haben dazu diese Gretchenfrage gemacht:
        Haben Sie xxxxxxxxxxxxx, die beteiligten, informierten Kollegen und Mitarbeiter, Behörden, usw. bei Herr Bruno Schillinger; Bachstraße 1; 79232 March; entsprechend Sozialgesetzen, Landesverfassung von Baden-Württemberg, Grundgesetz, Menschenrechten, UN Behindertenrechtskonvention gehandelt – Ja oder Nein?
        Danach flüchten alle!

        Dokumente einstellen nicht erlaubt? Komischerweise steht auf den Seiten von Bruno schon seit Jahren alles – inklusive Namensnennung und völlig unbeanstandet. Weil man dem Gericht erklären müsste, dass alles wahr ist, man als Jobcenter selbst Arbeitsplätze sabotierte, dies im eigenen Fallmanagerbericht sogar bestätigte, setzt man auf die biologische Endlösung.
        http://5jahrehartz4.wordpress.com/
        http://5jahrehartz4.wordpress.com/helft-bruno/kretschmann-jagt-krueppel/
        http://5jahrehartz4.wordpress.com/helft-bruno/spd-auf-kruppeljagd/
        http://5jahrehartz4.wordpress.com/spd-auf-kruppeljagd-justiz-innenminister/
        http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com/take-care-for-bruno-please/
        http://crimeagainsthumanityingermany.wordpress.com/the-murderer-of-bruno/verbrecher-gegen-menschenrechte/
        usw.

        Interessant ist dass sich immer eine endlose Diskussion entwickelt, aber niemand die Ärmel hochkrempelt. Aber auch so wird die Energie gebremst.
        Es wird Zeit wieder die persönliche Haftung für Schäden an Menschen/Steuern einzuführen. Vor allem auch die Zeitschinderei abzustellen – es müssen Entscheidungen getroffen werden.
        Wir erinnern uns noch an ein Gespräch mit einem ARGE Geschäftsführer – der war stolz darauf, dass sein Laden zu den Besten in Deutschland (Vermittlungsquote) gehörte – alle waren beeindruckt, nur Bruno fragte mal nach, wie hoch seine Quote ist, denn diese Basisinfo hatte er unterschlagen. Nach mehrfachen Nachfragen konnte er nicht mehr flüchten und nannte 15 fünfzehn % – die nächsten Fragen: wie viele mit Vollzeit, unsubventioniert, unbefristet, usw. wurden stur ignoriert.
        Für uns wird in den Behörden/Politik eine Scheinwelt zusammenkonfabuliert und daraus dann anderen Menschen als ‚Realität‘ aufgezwungen.

        Wir wissen nicht wann wir wieder Zeit haben was zu schreiben (unsere Schicht beginnt gleich), im Moment geht das Leben von Bruno vor.

        Wir wünschen allen einen guten Kampf für Grundgesetz, Menschenrechte und gegen diese asozialen Gesetze, Bürokrateten, Politiker…….

      • Dennis82 says :

        Lustig – und schon fast süß; ihr schnelles Abtauchen in Kindisches Trotzverhalten. Ich war übrigens Beamter und habe in einer Verwaltungsinternen FH „studiert“ (so zumindest die offizielle Bezeichnung)…

        Sie wissen es also gar nicht, ob Auszubildende/Studierende eigentlich verbeamtet sind oder nicht! In allen Laufbahnen des Gehobenen Dienstes sind die Studierenden (wie auch die Azubis im Mittleren Dienst) Beamte auf Widerruf. Bei allen Verwaltungsbehörden, Finanzämtern oder als Rechtspfleger bei Gerichten. Also: Beamte, mit allen Rechten und Pflichten. Und auch Angestellte (wie sie in Jobcentern oder Arbeitsagenturen oft zufinden sind) leisten bei ihrer Einstellung einen Eid auf das GG und jeweilige Landesverfassung.

        § 154 StGB ist Ihnen bekannt…?

        Auch interessant, was für Sie (ich höre den Fuß laut auf den Boden aufstampfen) entscheidend zu sein habe, oder nicht. „Irgendwelche Leute“ (d. h. auch fertig ausgebildete) Beamte oder Angestellte der Öffentlichen Verwaltung interpretieren tagtäglich weitgehend willkürlich(!) niederrangiges Recht, indem sie versuchen, Lebenssachverhalte mit Gesetzestexten in Übereinstimmung zu bringen. Diese Leute können auch ganz skrupellos für den Betroffenen offenkundige Rechtsverstöße begehen, indem sie falsch subsummieren – oder begünstigende Paragraphen bzw. Urteile ignorieren. Die dann unter Umständen von Gerichten wieder korrigiert werden müssen (sofern der Betroffene sich überhaupt wehrt). Damit haben Sie offenkundig kein Problem, „haben wir ja schon immer so gemacht“.

        Aber wehe, jemand käme auf die Idee, eine Vorschrift (bspw. die Sanktionen im SGB) könnten evtl. doch gegen die Verfassung verstoßen, auf die man ja vereidigt wurde… Ja wo kämen wir denn da hin…?!

        Überlegen Sie mal, wenn damals, 30er, Anfang 40er Jahre die ganzen fleißigen Beamten, Soldaten und Staatsbediensteten plötzlich die damalige Verfassung, die deklarierten Menschenrechte oder ihr Gewissen entdeckt hätten… Nicht auszudenken! Eine wahrhafte Katastrophe…!

  37. Alfred says :

    Sehr geehrter, etwas nerviger Herr Kogge,

    Die „Bewusstseinerweiterung“ scheint Ihnen ja mächtig auf den Senkel zu fallen, so oft wie sie das Wort erwähnen. Indes wollen wir keine voreiligen Schlüsse darauf ziehen, auch wenn Sie sich selbst gerne mit (Ihrem) egobehafteten Bewusstsein befassen. Das scheint direkt Ihre Hauptbeschäftigung zu sein quer durch die Internetblogs.
    Dafür nämlich, dass wir hier alle ziemlich abgehoben sind, nehmen Sie sich doch ziemlich ausgiebig Zeit für uns Verrückte, meinen Sie nicht? Wenn Sie aus Ihrer Sicht selbstlos helfen möchten, weshalb konzentrieren Sie sich dann nicht vordringlich auf den Betreiber dieser Seite selbst, anstatt wild einen nach dem anderen in schärfstem Ton anzugehen?

    Und desweiteren: Wenn Herrn Kallwass Kommilitonen der Reihe nach vorgeladen werden, um unter Drohgebärden ihrer Vorgesetzten Stellung zu seiner ganz persönlichen Aktion zu beziehen, so zeugt dies natürlich von der Ersteren Angst und niemandes sonst. Undenkbar wäre jedwede Gesetzlichkeit, die damit nicht selbstverständlich in Einklang zu bringen wäre.

    • Berthold Kogge says :

      Sie irren sich. Es nervt nicht. Ich finde es einfach nur lächerlich zu verlangen, das die Bevölkerung endlich mal eine Bewusstseinserweiterung benötigt, wenn die bornierten köpfe hier sitzen.

      Absolut borniert und verblendet und dann verlangen, die anderen sollen mal eine Bewusstseinserweiterung erleben.

      Und auch Sie scheinen unter einer Bewusstseinserweiterung zu leiden. Seit meinem Urlaub im August habe ich mich hier relativ selten blicken lassen, eben weil das hier zum größten Teil einfach nur lächerlich ist und in keiner Art und Weise konstruktiv.

      Wenn Sie behaupten, ich nehme hier mir viel Zeit, müssen sie ja schon wirklich Halluzinationen haben.

      Und Ihr letzter Absatz ist total lächerlich. Was verstehen Sie unter Drohung und was ist das wirklich passiert. Und jeder Arbeitgeber würde, wenn in einem Forum – weit über Kritik hinaus – über ihn hergezogen wird, und vielleicht auch bekannt ist, dass dieses Forum im Betrieb gelesen wird, von seinen Mitarbeitern Stellung verlangen.

      Ich übertreibe jetzt einmal bewusst. Wenn in ein Forum steht, mein Chef ist ein Arschloch (wobei sinngemäß stand es hier ja schon), und der Chef weiß, dass andere Mitarbeiter in dem Forum lesen, kann er wohl eine Stellungnahme erwarten. Die Frage ist, was sind dabei wirklich Drohgebärden? So wie hier gerne negativ übertrieben wird, stellt sich die Frage, ob es wirklich Drohgebärden waren.

  38. Ingo says :

    Vor einiger Zeit wurden auf dem altonabloggt von Inge Hannemann einige BA-Leute enttarnt, die so blöd waren sich mit der IP-Adresse der Bundesagentur für Arbeit einzuloggen um auf Frau Hannemanns-Blog ihre „Ansichten“ als „Privatmensch“ breit zu treten. Wer sagt uns denn, dass diesmal die BA nicht etwas schlauer geworden ist und jetzt ein BA-Segelschiff (Kogge), diesmal mit einer unverdächtigen IP-Adresse, hier wieder sein Unwesen treibt?

    • Ingo says :

      Berthold Kogge says : November 22, 2013 at 7:07 pm:
      „Sie dürften nicht die Kompetenz haben, zu entscheiden, ob das Jobcenter gegen das Grundgesetz verstößt. In diesem Land würde das Chaos herrschen, wenn jeder, dem es passt, einfach behauptet, jemand verstößt gegen das Grundgesetz.“

      Ich denke diese Aussage von Berthold Kogge genügt, um zu erkennen mit wem man es hier zu tun hat. Wer immer noch nicht sieht, dass die BA unser Grundgesetz mit Füßen tritt, ist entweder naiv, mit einem Hang zur Infantilität, oder er ist ein Vasall der BA. Ich tippe auf das Letztere, und damit wäre eine Diskussion mit Berthold Kogge ohnehin nur Zeitverschwendung.

      Vielleicht sollte Herr Kogge einmal das Grundgesetz lesen, denn wie mir scheint hat er hier eine frappierende Wissenslücke, was natürlich eine gewisse Nähe zur BA nur noch plausibler machen würde, da der kleine Mitarbeiter in der Bundesagentur für Arbeit das Grundgesetz gar nicht kennt bzw. kennen darf. Das die Verantwortlichen in der BA-Chefetage das GG und dessen Hierarchie in der Gesetzgebung natürlich kennen, muss dem kleinen Gefolgsmann/frau aus den unteren Etagen der BA ja nicht aufs Brot geschmiert werden, ansonsten würden sich ja noch mehr Leute wie Inge Hannemann und Marcel Kallwass zu Wort melden und die Missstände in der BA anprangern und das will man natürlich vermeiden.

    • Berthold Kogge says :

      Sie sollten mal zum Psychologen gehen. Sie leiden ja an Verfolgungswahn.

      Ihre Unterschwellige Behauptung ist ja nun wirklich lächerlich. Wenn hier ein BA-Segelschiff (Kogge) sich einnisten würde, dann sicher nicht mit meiner geharnischten Kritik.

      Sie leiden auch unter Bewusstseinserweiterung.

      • Ingo says :

        Berthold Kogge says, December 7, 2013 at 6:21 pm: „Sie sollten mal zum Psychologen gehen. Sie leiden ja an Verfolgungswahn.“

        Außer infantile Frechheiten hat der BA-Troll auch nichts zu bieten.

  39. Burkhard Tomm-Bub says :

    Guten Tag,

    in der Tat.

    Berthold Kogge says : November 22, 2013 at 7:07 pm:
    „Sie dürften nicht die Kompetenz haben, zu entscheiden, ob das Jobcenter gegen das Grundgesetz verstößt. In diesem Land würde das Chaos herrschen, wenn jeder, dem es passt, einfach behauptet, jemand verstößt gegen das Grundgesetz.“

    Das ist WIRKLICH eine SEHR seltsame Aussage.

    In der Tat darf das Jede und Jeder in diesem Land behaupten.
    Mündlich, schriftlich, allein und in Gesellschaft.
    Einzige Bedingung: wenn er es als Tatsache behauptet, muss er das beweisen können und dies ggf. auch tun.
    Wenn er das als Meinung äußert: muss er gar nix. Das darf man. Einfach so.
    Ja, wirklich.
    Hat was mit den Begriffen „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“ zu tun.
    Steht übrigens so auch im … – richtig! Grundgesetz.

    Zu meiner Zeit als Fallmanager stand das Grundgesetz übrigens immer gut sichtbar und erkennbar auf dem Fensterbrett.
    Sichtbar und erkennbar für Kund_innen. Und Kollegen / Vorgesetzte.

    Na ja,die Quittung habe ich irgendwann bekommen.

    Aber schauen wir mal. Noch ist das „Spiel“ nicht vorbei.

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    • Berthold Kogge says :

      Sie dürfen es sicher behaupten, aber dann müssen Sie auch mit den Konsequenzen leben. Immerhin, wenn das nicht stimmt, dürfte der Vorwurf schon eine üble Nachrede darstellen. Erst recht, wenn man liest, wie hie schon der Vorstand der BA genannt wurde.

      Und hier haben einige eine sehr skurrile Ansicht zum Grundgesetz. Schon bei dem Thema BGE haben hier einige die Auffassung vertreten, dass das BGE nur für Sie Rechte hat.

      Es wurde ja z.B. behauptet, das Grundgesetz würde eigentlich jedem eine Grundeinkommen zugestehen, da ja das Grundgesetz einem ein menschenwürdiges Leben zusagt.

  40. Burkhard Tomm-Bub says :

    … vielleicht etwas off topic. Aber nur halb, denke ich.
    Marcel wurde u.a. gerügt für die Verteilung des „Aufruf – Flugblattes“ von mir.

    Und auch sonst habe ich ihn erwähnt.

    Daher auch hier zur Info:

    #Mailaktion #Aufruf #HartzIV #ALGII #jobcenter

    … der Marcel Kallwass hat Stress mit seiner Abmahnung, Inge Hannemann ist schwer beschäftigt mit ihrer Petition – in mehrfacher Hinsicht Grund genug für mich, auch wieder etwas offensiver und fleißiger zu werden.
    Selbst abzüglich 15% Schwund für technische Probleme, u.ä. trotz Sorgfalt – werden morgen, Montag früh, etwa 1000 jobcenter – Mitarbeiter_innen voraussichtlich ein Mail von mir empfangen haben.

    Den Inhalt möchte ich Euch nicht vorenthalten.
    Schauen wir mal „was geht“ ! …
    MfG
    BTB

    ******

    Guten Morgen liebe Ex – Kolleg_innen,

    nach längerem Zögern habe ich mich nun doch entschlossen, Ihnen allen meinen kleinen Aufruf direkt zuzusenden.
    Ihnen allen heißt, dass ich alle jobcenter – Mailadressen nutze, die offen im Netz auffindbar sind.

    Ich zögerte, weil ich ungern unaufgefordert viele Mails auf einmal versende.
    Jedoch war ich nun ein wenig geschockt, wg. der Kündigungsdrohung der BA gegen den Kollegen Marcel Kallwass.
    Sein Blog heißt „kritischerkommilitone“ – gern einmal danach googeln.
    Ermutigt hingegen hat mich die laufende Bundestags – Petition der Kollegin Inge Hannemann zur Abschaffung der Sanktionen.
    Vielleicht möchten Sie ja mitzeichnen? Ihr Blog mit näheren Informationen heißt „altonabloggt“.
    Mein eigener kritischer Blog schließlich ist „tombbloggt“. (Und der vom Ex – Kollegen Norbert Wiersbin schließlich, der heißt wie er selbst: „norbertwiersbin“.)

    Genug der Vorrede. Hier nun mein kleiner Aufruf an Sie, liebe Ex-Kolleg_innen – den gibt es übrigens auf youtube. „Live“ und in Farbe.

    Eine gute Zeit und
    mit freundlichen Grüßen
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

    JOBCENTER: Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

    Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

    FallmangerInnen, ArbeitsvermitterInnen – KollegInnen!

    Einige von Euch werde ich mit meinen Worten nicht erreichen, zumindest nicht ihre Herzen … (vielleicht aber doch ihren Verstand).
    Einigen ist recht vieles egal, einige legen es sich so zurecht, dass Andere schuld sind, die Kunden, die Gesetze, die Chefs, …
    Einigen ist es wichtig, ihre Ruhe zu haben, ein gutes Auskommen, Versorgung für die Kinder, evtl. sogar noch ein kleiner beruflicher Aufstieg. Das kann man verstehen.

    DOCH VIELEN IST ES NICHT EGAL.

    Ich kann Euch hier nur Schlagworte liefern – doch sie sind belegt (s.u.).

    Bei UNGÜNSTIGSTER Rechnung haben wir für JEDE (!) offene Stelle ZWEI verfügbare und topmotivierte ALG II – BezieherInnen. WARUM konzentrieren wir uns auf die Kontrolle und Sanktionierung von (angeblich) Unwilligen?

    Ein ExistenzMINIMUM kann man schon vom Begriff her nicht mehr kürzen. Auf keinen Fall aber um 60% oder 100%. Das ist verfassungswidrig und unmenschlich, in einem reichen Land wie unserem allemal.

    Das handling von Fallzahlen, EGV`s, Maßnahmezuweisungen, Sanktionsquoten, Bewerbungsnachweisen, u.ä. hat schon lange das Urkonzept vollständig verraten und wird immer sinnloser und absurder.

    Schon diese wenigen Beispiele reichen völlig aus, finde ich.

    Aufruf vorm Spiegel zu verweilen!

    Wir alle wissen, dass es stimmt, was oben beschrieben wird.
    Wir alle stehen am Morgen vor dem Badezimmerspiegel.
    Verweilt. Schaut Euch in die Augen.
    Was kann ICH tun, um das zu geben, was ich ja auch selbst bekommen will?
    Was kann ICH tun, um etwas mehr Würde, etwas mehr Gerechtigkeit, etwas mehr Menschlichkeit zurück zu bringen in die (jobcenter-) Welt?
    Vielleicht etwas ganz Großes. Kündigen, Klage einreichen, etwas in dieser Art. Vielleicht etwas anderes. Im Alltag den MENSCHEN helfen. In Teamgesprächen diskutieren. In Foren im Internet mitreden. Leserbriefe schreiben. Mit Kollegen reden. Mit den örtlichen Hartz IV – Gruppen / Beratungsstellen Kontakt aufnehmen. Etwas noch ganz anderes, kreatives.

    Und dann schaut wieder in den Spiegel. Ihr werdet schöner aussehen, stärker und stolzer – versprochen! Mein Wort darauf.

    Unterstützt von / Unterstützend für:

    Marcel Kallwass, Student a.d. Hochschule der BA (Bundesanstalt für Arbeit).

    Norbert Wiersbin, (Dipl.-Päd., Dozent und Ex – Fallmanager)

    Inge Hannemann, z.Zt. suspendierte jobcenter – Mitarbeiterin

    V.i.S.d.P.: Burkhard Tomm- Bub, M.A., 67063 Ludwigshafen,
    (Ex – Fallmanager)
    BELEGE im Blog „tombbloggt“

    ******
    Unterstützt von: Prinz Chaos II, Konstantin Wecker, uva.

  41. monopoli says :

    Hat dies auf monopoli rebloggt.

  42. Ash-Li says :

    @B. Kogge
    Ich denke, wer selbst im Glashaus sitzt (bezüglich „Beleidigungen hier), sollte nicht mit Steinen werfen…
    Es ist in meinen Augen unterstes Niveau, wenn Sie die Leute einer Geisteskrankheit oder des Konsums von Drogen bezichtigen, nur, weil sie eine andere Meinung haben als Sie.

    • Berthold Kogge says :

      Ha ha. Wer wirklich glaubt, dass die BA hier Angst bekommen hat, muss irgendwie eine künstliche Bewusstseinserweiterung haben. Unter normalen Gesichtspunkten wäre es jeden klar, dass die BA deswegen keine Angst hat.

      Im Übrigen habe ich nicht gesagt, dass jemand was eingeworfen hat, sondern jemand nur was eingeworfen haben muss, wenn er ernsthaft glaubt, dass die BA die Abmahnung wegen Angst geschrieben hat.

      Und wer unterschwellig unterstellt, eine gewisses Segelschiff würde hier für die BA einen Blick riskieren, muss unter einer Bewusstseinserweiterung leiden. Wie auch immer die zustande gekommen ist. So einer sollte wirklich mal zum Psychologen gehen.

      Aber man kann na klar auch behaupten, er meinte es gar nicht so. Ich bin nur nicht seiner Ansicht und daher muss er na klar irgendwelche dummem Sprüche bringen, und das mit dem Segelschiff bringen. So was tun nun mal Leute, denen die Argumente fehlen.

      Und Sie sind verlogen.

      Wer nur ein bisschen Ehrlichkeit besitzt, weiß, dass hier gegen die BA, teilweise sogar gegen die Vorstandsmitglieder beleidigende Sätze geäußert wurden. Das schien Sie aber nicht aufgeregt zu haben.

      Es hat Sie auch nicht aufgeregt, dass mir jemand hier unterschwellig BA-Spionage untergeschoben ist.

      Sie sind genauso eine Pfeife, wie die anderen hier.

      Es kommt bei ihnen nicht darauf, was jemand macht, sondern wer dieses macht. Und ich beiße hier nicht gegen Leute, die nicht einmal anwesend sind.

      Hier wird ständig beleidigt, gelogen, und das GG völlig falsch interpretiert.

      Dieses ganze Forum ist unterste Schublade. Ein dumpfes abkotzen von einigen Gefrusteten.

      Wer das hier eine konstruktive Kritik nennt, muss einige geistige Verwirrungen haben. Geben Sie da nicht mir die Schuld

      • Ash-Li says :

        Was ist denn für Sie eine „Lüge“? Das frage ich mich allen Ernstes.
        Ich denke eher, dass Sie gerade in den Spiegel sehen und es nicht mehr aushalten könnnen, was Ihnen da entgegenkommt.
        Sie haben mein Mitgefühl!

  43. Michael Heider says :

    Berthold Kogge ist nicht Berthold Kogge, zumindest im realen Leben. Er heißt Christian Ernst und kommt aus Lübeck.

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