Freihandelsabkommen mit den USA

Das Ziel der Regierung Merkel (CDU/FDP) ist auch weiterhin, trotz Spionageskandal ein Freihandelsabkommen mit Amerika abzuschließen. Nicht nur, dass das inkonsequent wäre, sondern auch das Freihandelsabkommen an sich ist mindestens Fragwürdig, wenn nicht sogar abzulehnen.

Was aber ist ein Freihandelsabkommen und was hat es für Folgen? Zuerst einmal ist es Freiheit. Aber nicht für Menschen, wo kämen wir denn da hin?! Sondern für den Handel und Geldverkehr über die Grenzen. Dieser soll frei werden von Schutz – und Strafzöllen, von Kontrollen und Einfuhrverboten.

Da könnte man denken: „Super, Verbote sind eh doof“, aber wenn man näher hinschaut, merkt man, dass diese Verbote zum Beispiel vor Genmanipulierten Produkten schützen und die Zölle Produkte verteuern, die in den USA subventioniert werden und so die Produktion in Europa schützen.

Einem Freihandelsabkommen – vor allem mit den USA – muss ein Sozialabbau und eine Liberalisierung (Arbeitgeber-orientiert) der Finanz- und Arbeitswelt nach sich ziehen. Hartz 4 muss weiter ausgebaut und marktfähiger werden, genauso wie das Renten- und Gesundheitssystem. Zudem müssen Innovationen vorangetrieben und Produktivität gesteigert werden. Auch auf die Umwelt kann keine Rücksicht mehr genommen werden, beziehungsweise noch weniger. Das kostet nur Geld.
Zukunftsfähiger muss auch die Rüstungsindustrie, die Tötungsmaschinerie werden, sie ist auch in Wirtschaftskrisen ein stabiler Absatzmarkt.
Eine Stadt für die untere Schicht, mit billigsten Wohnungen, in der Form eines modernen Slums, in dem bloß die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt wird, könnte die Kosten für den Staat senken und nicht eingliederbare Erwerbslose aufnehmen. Eine Mauer wäre sinnvoll.

Diese Zwänge entstehen aus einem solchen Abkommen (mit den USA), da deren Markt sehr liberal und frei (von sozialen Sicherungen) ist. Werden oben genannte Punkte nicht eingehalten, bricht der Export zusammen und der europäische Markt wird von billigen Importwaren überflutet. Das bedeutet Deflation, Arbeitslosigkeit, höhere staatliche und private Verschuldung und eine von Standard and Poors festgestellte Zahlungsunfähigkeit. Das führt zu einer ähnlichen Situation, wie sie in Griechenland momentan vorzufinden ist: Sozialabbau aufgrund von Zwang. Austeritätspolitik durch die USA. Oben genannte Szenarien müssen wegen Zwang erfüllt werden.

Außerdem fördert solch ein Abkommen Transporte und Outsourcing, die der Umwelt zu Lasten fallen.

Alles in allen: Wie frei ist ein solches Freihandelsabkommen wirklich?

*Für diesen Artikel bedanke ich mich bei dem anonymen Mitstreiter, der diesen Text verfasst hat!

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2 responses to “Freihandelsabkommen mit den USA”

  1. Michael says :

    Es stellt sich beim Lesen der Posts auf dieser Seite die Frage, was Ziel der Beiträge ist. Meinungsaustausch?

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  1. Freihandelsabkommen mit den USA | WIR Der ZeitBote Saarland - August 15, 2013

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