Ursachen der Sanktionen

Sowohl im SGB II-Bereich (Arbeitslosengeld), als auch im SGB II-Bereich („Hartz IV“) gibt es für die Behörden die Möglichkeit Geldleistungen zu kürzen oder gar ganz zu streichen. Mit den sogenannten Sanktionen wird das Machtgefälle zwischen Behörden und erwerbslosen Menschen täglich spürbar. Zum einen sind Menschen direkt von Geldkürzungen und -streichungen betroffen, zum anderen stellen Sanktionen eine Drohkulisse für alle Beteiligten dar. Im Hartz IV-Bereich wird sogar mit jeder Kürzung das Recht auf ein „soziokulturelles Existenzminimum“ unterschritten. Dabei ist bereits die Berechnung zu kritisieren, das wiederum ist ein anderes Thema.

Eine interessante Frage zu diesem Thema ist, was die Ursachen für die Sanktionen sind. Warum, also werden Sanktionen verhängt?
Als erstes gibt es konkrete Verhaltensanforderungen der VermittlerInnen an die Erwerbslosen. Diese treffen auf individuellen Motive und Lebensumstände der betroffenen Menschen. Die persönlichen Motive können evtl. dazu führen, dass diese Anforderungen der VermittlerInnen angepasst werden.
Als zweites erfolgt ein Verhalten der erwerbslosen Menschen, das im dritten Schritt von den VermittlerInnen bewertet wird. Die Verhaltensbewertung wird maßgeblich durch politische Vorgaben beeinflusst.

Sanktionen-Schema

Bereits dieses Schema macht deutlich, dass es viele Möglichkeiten für Kommunikationsstörungen gibt.
Vereinfacht gesagt, führt ein „falsches Verhalten“ der Erwerbslosen zu einer Sanktion durch die Behörde. Daher ist aus meiner Sicht die spannende Frage, warum die Menschen sich „falsch“ verhalten. Alle SchmarotzerInnen? Alle arbeitsunwillig?
Diese Fragen sind bewusst so provokant gestellt, da diese Ansicht über die Medien v.a. von der Axel-Springer Presse (BILD, Welt, etc.) propagiert wird und auch in manchen Teilen der Bevölkerung vertreten wird. An dieser Stelle möchte ich nun die Gründe erläutern, die die Hans-Böckler-Stiftung (Ames, Anne (2009)) auf Grundlage von 30 intensiv problemzentrierten Interviews mit Sanktionierten Erwerbslosen zusammengestellt hat:

1. Ansprüche an die Arbeit und eigene Rolle als ArbeitendeR
Die Arbeit stellt für die Erwerbslosen mehr als nur eine materielle Grundlage dar. Vielmehr sind ihnen auch die Arbeitsbedingungen sehr wichtig. Oftmals ist die Arbeit zu monoton oder übersteigt die individuellen Kompetenzen. Manchmal kommt dazu noch die fehlende Kollegialität, respektlose Vorgesetzte, geringe Erholungszeiten und/oder schlechte Bezahlung.

2. Ablehnung der behördlichen Definition der „Klientenrolle“

Das Problem ist bereits die extrem ungleiche Rollenpartnerschaft zwischen Behörde und Erwerbslosen, in denen die Erwartungen der Behörden maßgeblich sind. Oftmals fehlen rationale Begründungen der Behörden, wenn sie über die Zeitverwendung der Menschen verfügen wollen. Dadurch ergibt sich für die Betroffenen eine Angst vor Kontrollverlust u.a. darüber, welche Tätigkeit sie ausüben können.

3. Fehlende Motivation zur Erfüllung der behördlichen Erwartungen
Manche Erwerbslosen glauben nicht, dass sich die Arbeitsmarktchancen erhöhen, wenn sie die Erwartungen der Behörde erfüllen. Es ist also keine fehlende Motivation zur Aufnahme einer Erwerbsarbeit!

4. Belastende/behindernde Lebensumstände

Belastungen im Wohnungsumfeld können z.B. zu Überforderungen führen. Wechselnde Unterkünfte erschweren den Zugang zur Post. Die Liste ließe sich sicherlich weiter fortführen.

5. Psychische Belastungen und Behinderungen der Handlungsfähigkeit
Manche Erwerbslosen haben in der Vergangenheit psychische Belastungen, Gewalt, Beziehungsabbrüche und/oder Einschränkungen im Selbstbestimmungsrecht erlebt. Ein fehlender familiärer Rückhalt in der Jugend führt oftmals zu Wohnungsproblemen. Aufgrund seelischer Belastungen können mehrere Folgen auftreten:
– Mangelnde Fähigkeit zur Selbstbehauptung
– Ängste vor Überforderung im Job
– depressive Störungen und Drogenabhängigkeit

6. Gestörte Kommunikation zwischen Behörden und „Klienten“

Die Fachkräfte haben zu wenig Zeit um die Motive der Erwerbslosen festzustellen. Oftmals fehlt den Fachkräften die Qualifikation, um die Menschen darin zu unterstützen ihre Gedanken vorzutragen. Problematisch ist zudem der begrenzte Freiraum für die Fachkräfte, die bereits im 1. Gespräch selektiv vorgehen sollen. Außerdem werden die Gespräche oftmals mit den Anforderungen der Behörde „überfrachtet“. Zusätzlich wird die Kommunikation durch wechselnde Zuständigkeiten und die floskelhafte Behördensprache erschwert.

7. Überforderung der MitarbeiterInnen und der SGB-II-Träger

Der politischer Auftrag zur „Aktivierung“ ist schwierig umsetzbar, da die allermeisten Betroffenen sehr intensiv und geduldig nach einer Arbeitsstelle suchen. Die „Aktivierung“ gegen die Resignation von Arbeitssuchenden ändert nichts an den Gründen der Arbeitslosigkeit. So können SGB II-Träger keine Erwerbsarbeitsplätze schaffen, die Arbeit nicht umverteilen und die Ausschlusskriterien des Arbeitsmarktes nicht ändern. Die „Aktivierung“ führt eher zur Bestätigung des Ausschlusses.

Diese, hier aufgeführten Gründe, haben so gar nichts mit dem zu tun, was so oft über die Erwerbslosen erzählt wird. Im Gegenteil, können diese verschiedenen Motive dazu führen den Blick zu weiten. Mir ging es zumindest so, als ich diesen Bericht gelesen habe. Bereits vorher habe ich die Sanktionen schon abgelehnt. Nun ist es mir noch bewusster geworden, was die erwerbslosen Menschen beschäftigt und belastet. Da ich weiß, dass Menschen mit psychischen Krankheiten Sanktionen ausgesprochen werden, weil die BehördenmitarbeiterInnen das Ganze nicht sehen, dann läuft es mir eiskalt den Nacken herunter. Da ich weiß, dass Menschen (zurecht) nicht an die Kompetenz der Behörde glauben und dafür sanktioniert werden, dann stimmt mich das sehr traurig.
Ich hoffe, dass diese Tatsachen zum Nachdenken anregen!

Ein erster Schritt, um diesen Zustand ist ein Sanktionsmoratorium:

http://www.sanktionsmoratorium.de/

Weitere Schritte müssen Folgen, um diesem menschenunwürdigen Druck endlich ein Ende zu bereiten!

Quellen:

http://doku.iab.de/kurzber/2010/kb1010.pdf

Götz, Susanne; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Schreyer, Franziska (2010): Sanktionen im SGB II: Unter dem Existenzminimum. (IAB-Kurzbericht, 10/2010), Nürnberg, 8 S.

http://www.sofeb.de/Kurzfassung%20Sanktionsprojekt.pdf

Ames, Anne (2009): Ursachen und Auswirkungen von Sanktionen nach § 31 SGB II. (edition der Hans-Böckler-Stiftung , 242), Düsseldorf, 188 S.

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139 responses to “Ursachen der Sanktionen”

  1. Wolke7 says :

    @ unbequem

    eben genau das

    @ Andreas Abels

    Ja vom Gewissen her haben Sie recht, sowas lässt sich eigentlich nicht vereinbaren, Kuchen herzustellen die massenhafte chemische Substanzen, für den Geschmacksnerv und schlecht für die Gesundheit, beinhalten nur weil es guten Profit verspricht.

    Eine gute darstellung dieser Lage bietet auch der Film „Road to Perdition“ mit Tom Hanks, der als Vater der Familie die Aufgaben eines Auftragskillers innerhalb der Mafia übernimmt zu Zeiten der Prohibition.
    In der Szene wo der Sohn seinen Vater am Frühstückstisch fragt als was er Arbeitet und die Mutter daraufhin erwidert das der Vater dafür sorgt dass das Essen auf dem Tisch steht, kann man deutlich erkennen das diese Sympathie auch heute noch vielerorts präsent ist, auf die Gesundheit anderer Menschen keine Rücksicht nehmen zu müssen solange es einem selber noch gut geht.
    Das sieht man heute am besten in der Waffenindustrie, dort ist das Phänomen des sogenannten „Mir geht es gut und hauptsache ich habe Arbeit“-Slogans allgegenwärtig. Den Menschen ist entweder bewusst oder unbewusst das selbst Bürostuhlakrobaten innerhalb einer solchen Produktionskette mit dafür verantwortlich sind das eben jene Waffen hergestellt, Exportiert, im Krieg verwendet, verloren gehen und anschließend durch ominöse Strukturen in anderen Kriesengebieten wieder auftauchen zugunsten eines Gottes den wir Menschen selber erschaffen haben, obwohl sie selber eine Waffe niemals in die Hand genommen haben.
    Wobei die Waffenindustrie nur eines von vielen Beispielen wäre.
    Fakt ist das 95% der Arbeit auf der Welt die heute geleistet wird der reinen Spekulation von Geldwerten dient und lediglich 5% noch einen reinen nutzen versprechen.

    Wieviel ist ein Menschenleben wert? 5, 50, 5000 Euro?
    Wer sind wir eigentlich das wir es überhaupt wagen einem Menschen einen gewissen materiellen Wert zuzuschreiben. Jeder Mensch ist gleichwertig dabei spielt es keine Rolle ob es nun ein Rockefeller oder eine arme Mamme in einem Slum ist. Menschen glauben eine Wertigkeit zu besitzen, weil sie sich selbst durch andere Menschen diese Wertigkeit geben und sich zum größten Teil dadurch auch bestätigt fühlen. Aus solchem Machtmissbrauch entsteigt nicht selten Korruption, Habgier zugunsten des eigene Ego´s, des eigenen Ich´s, der eigenen Existenz. Menschen sind so krankhaft darin verwickelt sich eine Wertigkeit zu geben und dabei die Existenzberechtigung ihrer eigenen Mitmenschen zu hinterfragen während sie damit beschäftigt sind das neue Rinderfilet an der Wursttheke für ihren treuen Vierbeiner herauszusuchen.

    Auftragen und Polieren heißt es.
    Etwas erlangen und sich damit Schmücken.

    Doch das Opium für die Menschen wurde durch wenige so gut entwickelt das es uns erst dorthin gebracht wo wir jetzt sind.

    Teile und Herrsche ist es was abläuft unter dem Deckmantel der Sozialisierung.

    • Wolke7 says :

      Oder besser ausgedrückt, sich selbst einen Wert zu geben und durch andere Menschen diesen bestätigt zu bekommen.
      Typisches Rudelverhalten eben.

      • Andreas Abels says :

        Zitat Wolke7:

        „Jeder Mensch ist gleichwertig dabei spielt es keine Rolle ob es nun ein Rockefeller oder eine arme Mamme in einem Slum ist. Menschen glauben eine Wertigkeit zu besitzen, weil sie sich selbst durch andere Menschen diese Wertigkeit geben und sich zum größten Teil dadurch auch bestätigt fühlen.“

        Ja, genau so ist es, und natürlich vom herrschenden System auch genau so gewollt.
        Gleichtwertigkeit ALLER Menschen, ganz ohne Erfüllen bestimmter Bedingungen, eine bedinungslose Gleichwertigkeit sozusagen, das ist für mich die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft.

        Die amerikanische Verfassung in seinem Ursprung und eben auch unser Grundgesetz drücken diese Gleichwertigkeit aus, es gibt und darf da auch keine Ausnahmen geben.
        Und doch machen die Gesetze (so auch das SGB II) genau das: Ausnahmen, demnach sind einige dann doch wertiger als andere.

        Das darf eine Gesellschaft einfach nicht zulassen.

      • unbequem says :

        „Oder besser ausgedrückt, sich selbst einen Wert zu geben und durch andere Menschen diesen bestätigt zu bekommen.“

        Die „Krone der Schöpfung“ ist nichts anderes als eine Laune der Natur, begreift sich aber gerne als eine Spezies die sich in einer beständigen positiven geistigen Entwicklung befindet.

        Diese Annahme wird alleine schon durch die Tatsache konterkariert, dass wir uns selbst als Einzigartig unter allen Lebewesen betrachten. Nicht unbedingt ein Zeichen von Intelligenz.

        Wer einmal einen Blick in einen Ameisenhaufen oder Bienenstock geworfen hat, begreift – wenn er denn in der Lage ist, sich von seinem eigenen Größenwahn zu lösen – was wir sind.

        Auch die Frage nach unserer Bestimmung stellt sich danach eigentlich nicht mehr, wären wir die intelligenten Lebewesen für die wir uns gerne halten.

        Herr Abels wird es mir verzeihen… das ganze Geschwurbel von einer friedlicheren und schöneren Welt ohne Gewalt, ist auch nur ein Ausdruck von Großmachtphantasie. Einer Phantasie, die den menschlichen Geist zu etwas überhöht, zu dem er nicht geschaffen ist.

        Die Zähmung des Menschen… auch da empfehle ich einen Blick auf die Natur zu werfen.

  2. unbequem says :

    Der Friedenspsychologe Prof. Sommer mahnt:

    „Mit sich selbst im Frieden zu sein ist auch schön. Aber selbst
    wenn 99% der Weltbevölkerung im Frieden sind und 1% ist
    es nicht, dann reicht das völlig aus, um Kriege zu führen.“

    • Wolke7 says :

      Eben drum, natürlicher Lauf der Dinge. Dennoch fprdern viele Individualität wo niemals welche sein wird.

      Natürlich ist es naiv zu glauben die Menschen würden alle gerne in Frieden leben wollen, genauso naiv ist es auch zu glauben das wir die einzigen Lebewesen in einer von abertausenden von Galaxien wären.

      Das ist es nämlich was ich damit Aussagen möchte, es wird immer Gegenseiten geben.

      100% gibt es nur rein rechnerisch auf dem Papier aber sonst nicht, die Regierung macht es ja vor, z.B. mit ihrem Armutsbericht.

      Wie gesagt schaut euch Ying und Yang an.
      Dieses Zeichen symbolisiert es so wie es ist. Gegensätzlichkeiten.

      Das ist alles ganz natürlich genau wie der Tod die einzige logische Konsequenz auf das Leben ist was viele meist nicht wahrhaben wollen und dann auf dem Sterbebett oder in ihrer letzten Stunde sich dem Leiden hingeben.

      Auf Handlungen gibt es nur logische Konsequenzen. Alles folgt einer gewissen Bahn.

      Und um nicht ganz vom Thema hier abzuweichen, so interessant es auch gerade hier wird, ist Arbeitslosigkeit lediglich das Symptom einer Ursache, demnach also auch nur eine logische Konsequenz einer Handlung.
      Nicht mehr und nicht weniger.

      Man kann darüber diskutieren oder einfach den Faden weiterspinnen und darüber sinnieren was kommen kann und einen Weg wählen der vielleicht dort hinführt wo wir hin wollen.

      -Ein großer Geist beschäftigt sich mit Visionen, eine mittlerer mit der Gegenwart und ein niederer mit dem Leben der anderen.-
      Den Namen des Verfassers dieser Zeile habe ich leider vergessen.

      @ unbequem

      Der Mensch als solches kann sich nur schwer als „Krone der Schöpfung“ darstellen. Wir sind nur eine Lebensform die sich mit ihrer Dominanz entwickelt hat und daher in unserem übermäßigem Wahnsinn glauben, wir seien das höchste Maß der Gefühle, was aber nicht heißen muss das wir wesentlich intelligenter sind. Ein Rüpel der sich in der Schule gegen die Schwächeren durchsetzt (Dominanz) muss nicht zwangsläufig schlauer sein als diejenigen die er niedermacht.

      Was der Friedenspsychologe ermahnt hat ist lediglich das was die Natur ausmacht. Natürlich Gegensätzlichkeiten. Das eine existiert nicht ohne das andere.

      Wie Sie es treffend formulieren, man schaue einfach nur mal auf die Natur.

      Lustig fände ich nur den Gedanken was wäre wenn sich eine andere Spezies als die Dominantere entwickelt hätte wie es heute dann wohl aussehen würde ^^
      Vielleicht würden uns Fische ja heute Gassi führen wenn es anders gekommen wäre ^^
      Vielleicht ist das auf einem unbekannten Planeten ja sogar der Fall und wir werden dann irgendwann mal von unserer eigenen Spezies am Hintern beschnüffelt sollten wir so einen Planeten jemals entdecken 😀
      lustig wäre es jedenfalls ^^

    • Andreas Abels says :

      Zitat:

      „„Mit sich selbst im Frieden zu sein ist auch schön. Aber selbst
      wenn 99% der Weltbevölkerung im Frieden sind und 1% ist
      es nicht, dann reicht das völlig aus, um Kriege zu führen.”

      Vollkommen richtig. 🙂

      Aber was soll daraus die Schlussfolgerung sein, das ist hier die Frage. Ich für mich kann nur sagen:

      Ich bin lieber im Frieden als im Krieg mit mir selbst.

      In meiner spirituellen Lebenseinstellung hört das Leben sowieso nicht mit dem Erdenleben auf, es gibt kein Ende von „Leben“, der Geist lebt ewig.

      Wenn auf Erden also alles endet, ist das nicht das Ende des Lebens. Insofern lohnt es sich IMMER, den Frieden mit sich selbst anzustreben.

  3. unbequem says :

    „Aber was soll daraus die Schlussfolgerung sein, das ist hier die Frage.“

    Die Schlussfolgerung ist die, das es nicht ausreicht nur mit sich im Reinen zu sein.

    Ich achte jede Lebenseinstellung, keine Frage. Aber alleine mit Spirit halten Sie keine Panzer auf, Herr Abels.

    Meine Schule war das Leben. Und es gibt leider Zeitgenossen die, wenn man ihnen schon nicht aus dem Wege gehen kann, nur eine Sprache verstehen. Sie kennen sicher den Spruch: „Der bettelt um Schläge“.

    Nennen Sie es primitiv, aber ich muss meine menschliche Natur nicht an eine Gesellschaftsform anpassen, die sich gerne als fortschrittlich und zivilisiert präsentiert, aber im Grunde dekadent und degeneriert handelt.

    Für gesellschaftliche Strukturen wie wir sie heute „erleben“, ist der Mensch eigentlich gar nicht geeignet. Abermillionen in Staatsgebilde gepresst, wo der einzelne nichts, die Masse alles zählt, anonyme lebensfeindliche Großstädte, etc.

    Angefangen hat der Mensch als Individualist, gefolgt von kleinen überschaubaren Kollektiven. Einer für alle, alle für einen. Damit konnte man sich identifizieren und gab eine Identität.

    Schauen Sie sich heute die typischen Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft an. Psychosen, Depressionen, stoffliche Abhängigkeiten, u.v.m.

    Deutliche Anzeichen dafür, dass wir eigentlich wider unsere Natur leben.

    Und nun kommen Sie und möchten die Menschheit durch eine Bewusstseinsänderung in ein neues Korsett zwängen?

    Wenn es uns nicht gelingt, eine Gesellschaft zu entwickeln durch Rückführung zu den „alten Werten“, kleinere autarke Gemeinschaften, aufbrechen von zentralen Machtstrukturen, fürchte ich, dass Ihre Visionen Herr Abels so enden wie schon in Aldous Huxleys Roman Schöne neue Welt beschrieben, oder in dem Science-Fiction-Film Equilibrium gezeigt.

    Alles Sciene-Fiction? Vielleicht… vielleicht aber auch nur 1% von der Realität entfernt. 🙂

  4. Berthold Kogge says :

    @-Andreas Abels schrieb:

    “Sie sollten mal über den Tellerrand der Gesellschaft hinausgehen. Eine “Leistungsgesellschaft” muss nicht das Ende in der Entwicklung einer Gesellschaft sein.
    Diese muss in der Lage sein, sich auch mal weiter zu ent-wickeln.”

    Wir leben seit ca. 2 Millionen Jahren in einer Leistungsgesellschaft. Und wir werden so lange in ihr leben, so lange wir andersherum von Leistungen leben.

    Sie wollen das ändern? Dann lernen Sie ohne Leistung zu leben. Also nur von Luft und Liebe.

    Als unser Vorfahren in Afrika Pflanzen sammelten und Wasser suchten, waren sie eine Leistungsgesellschaft. Sie lebten von der Leistung, die erbracht wurde.

    Die Neandertaler lebten in einer Leistungsgesellschaft, da das Mammut sich nicht freiwillig über das Feuer legte, damit es durchgebraten wurde.

    Und auch Sie leben in einer Leistungsgesellschaft – UND WOLLEN ES SOGAR:

    Ihr Essen wird durch Leistung erzeugt. Geplanzt oder gesäht, geerntet, aufbereitet usw.

    Ihre Wohnung ist durch Leistung entstanden.
    Durch Leistung können Sie in eine Porzellanschüssel scheißen, und das Zeug landet dann nicht einfach auf dem Fußboden in ihrem Bad.

    Das Sie warmes Wasser haben, ist durch Leistung entstanden.

    Ihr Kühlschrank den Sie benutzen ist durch Leistung entstanden. Der Herd, tische Stühle, usw.

    Diese Leistungsgesellschaft hat den Computer geschaffen, den Sie benutzen, Den Monitor, die Tastatur. Die Verkabelung für das Internet ist durch Leistung entstanden.

    Sie können grob 80 Millionen Menschen auf grob 357.121 qkm nur satt bekommen, für sie Wärme für den Winter schaffen, Infrastruktur erstellen, durch Leistung.

    Wenn Sie das abschaffen wollen, fangen Sie damit an, nur von Luft und Liebe zu leben. Ohne Essen, ohne Heizung, ohne Wohnung, ohne Straßen, ohne Kühlschrank.

    Wenn Sie denn unbedingt über den Tellerrand schauen wollen, fangen Sie bei sich an. Hören Sie auf durch Leistung – auch wenn es Leistung von anderen ist – leben zu wollen.

    Und selbst wenn Sie auf einer Insel wären – ganz alleine – müssten Sie von Leistung leben. Wenn Sie dort nichts leisten würden, würden Sie einfach in kürzester Zeit sterben.

    Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, die viel besser als die früheren Generationen, uns Möglichkeiten bietet, Freizeit zu haben. Wir müssen nicht, wie frühere Generationen ständig etwas leisten, um zu überleben. Noch keine Generation ist es so gut gegangen, wie den letzten zwei Generationen.

    Dass Ihnen der Zusammenhang zwischen Leistung und dem Nutzen, den auch Sie durch die Leistungen erhalten, abhanden gekommen ist, ist eigentlich eher ein Zeichen, dass es uns wirklich gut geht .Im Unterschied zu den meisten Menschen auf der Erde, sehen nämlich viele nicht mehr diesen Zusammenhang, obwohl er noch da ist.

    Nu weil Sie nicht die Wahrheit erkennen, sollten Sie nicht behaupten, andere können nicht über den Tellerrand schauen.

    Wer in ohne Leistungsgesellschaft auskommen will, muss ohne Leistung leben können. Üben Sie doch einfach mal und fangen Sie damit an, Ihren Computer einfach aus dem Fenster zu werfen.

    Denn genau so herum wird ein Schuh daraus. Schauen Sie über den Tellerrand und lernen Sie ohne Leistung – auch ohne die Leistung anderer – zu leben.

    Sie haben sich hier schon mehrmals als Materialist geoutet, der selbst die Leute bemitleidet hat, die einfach im Stadtpark das schöne Wetter mit Fußball oder ähnlichem genießen. Sie haben behauptet, diese Leute würden viel lieber in einem Restaurant (Leistung durch andere) sitzen.

    Seien Sie mit weniger Leistung glücklich. Machen Sie eine Fahrradtour mit Picknickkorb. – gerne auch mit Ihrer Freundin. Das wäre der erste Schritt, damit Sie über den Tellerrand der Leistungsgesellschaft hinausschauen.

  5. Andreas Abels says :

    Zitat unbequem:

    „Und nun kommen Sie und möchten die Menschheit durch eine Bewusstseinsänderung in ein neues Korsett zwängen? “

    Was denn für ein Korsett? Bewußtseinsveränderung heißt ganz einfach, dass sich jeder wieder seiner SELBST bewußt wird, dadurch wird er sich wieder in der Lage fühlen, sich aus Zwängen zu befreien und so zu leben, wie er es für richtig hält, und er wird das tun, OHNE anderen zu schaden.
    Das ist Freheit und nicht Korsett.

    Das Korsett haben wir ja jetzt. Aber in der Tat wird nicht jeder diese Bewußtseinsveränderung wollen oder noch nicht bereit dazu sein, auch das ist sein gutes Recht. Aufgezwungen wwerden diese Veränderungen niemandem.
    Aber jeder wird sich entscheiden müssen, in welche Richtung er/sie gehen will, weil die Erde dabei ist, sich definitiv zu verändern.
    Gut, meine Visionen geht halt noch viel weiter, und betreffen auch andere Planeten, Galaxien, Dimensionen etc., nur das führt hier wohl zu weit. 😉

    Für JEDEN und seinen Lebensvorstellungen ist eben Platz im Multiversum.

    Ein Weg zurück in alte Zeiten wird es nicht mehr geben, auf Erden nicht, sondern eher eine neue Zukunft, aber wie gesagt: Das entscheidet jeder für sich selbst.

    • unbequem says :

      „Bewußtseinsveränderung heißt ganz einfach, dass sich jeder wieder seiner SELBST bewußt wird, dadurch wird er sich wieder in der Lage fühlen, sich aus Zwängen zu befreien und so zu leben, wie er es für richtig hält, und er wird das tun, OHNE anderen zu schaden.
      Das ist Freheit und nicht Korsett.“

      Mmmh… hört sich ja alles recht einfach an. Ich als Pragmatiker stelle mir allerdings die Frage: Wie sollen sich denn dann die ganzen Bewußtseinsveränderten auf diesem Planeten organisieren, wirtschaften, und Handel und Wandel betreiben.

      Welche Gesellschaftsformen könnten denn mit ihrem „neuen“ Menschen überhaupt noch funktionieren, wenn jeder nur noch das tut was er für richtig hält und das auch noch ohne anderen zu schaden?

      Ich stelle mir gerade einen wirren Haufen vor, der zwar mit neuem Bewusstsein und Selbstvertrauen ausgestattet zu allem fähig ist, aber zu nichts in der Lage, da es keine Strukturen mehr gibt auf die man aufsetzen kann.

  6. Andreas Abels says :

    @Herr Kogge

    Zitat:

    „Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, die viel besser als die früheren Generationen, uns Möglichkeiten bietet, Freizeit zu haben. Wir müssen nicht, wie frühere Generationen ständig etwas leisten, um zu überleben. Noch keine Generation ist es so gut gegangen, wie den letzten zwei Generationen.“

    Na klasse, das erzählen Sie mal bitte all den Millionen von HartzIVlern und all den Millionen von Arbeitenden, die -vom Lohn her- am Existenzminimum oder darunter leben müssen.

    Millionen von Arbeitenden allein in Deutschland schuften bis zum Umfallen zu einem Lohn, der ihnen im BESTEN Fall gerade noch so das Überleben sichert. Denen erzählen Sie mal bitte, dass sie ja gar nicht „ständig etwas leisten müssen, um zu überleben“.
    Und die Millionen von HartzIVlern sollen tagtäglich gezwungen werden, es diesen Arbeitenden gleich zu tun, denn schließlich sollen sie ja ALLES tun, um in Arbeit zu kommen.

    Sie halten mir hier einen Vortrag über „Die Leistungsgesellschaft“, beginnend von vor über 2 Millionen Jahren, und sehen gleichzeitig die einfachste Realität im Hier und Jetzt nicht. Dabei liegen die meisten Informationen dank des Internets offen, so dass man darüber sehr gut informiert ist, wenn man die Infos nicht einfach ignorieren würde.

    Der Mensch braucht wieder Visionen, und wer da genau hinfühlt, wird verstehen, was ich meine. Ohne Visionen wird der Mensch tatsächlich weitere 2 Millionen Jahre in einer Gesellschaft gefangen bleiben, die rein von Leistung und nicht von Menschlichkeit, Freiheit und Liebe geprägt ist.

    Viele Menschen trauen sich ja kaum noch, diese 3 Begriffe, die ich eben nannte, in den Mund zu nehmen, weil sie sich gar nicht mehr vorstellen können, dass diese sich auch verwirklichen können.

    Der Mensch muss sich wieder zutrauen zu TRÄUMEN, und zwar das Kühnste, was sie sich nur vorstellen können, nur dann kann sich etwas Wesentliches ändern in ihrem Leben.
    Was das für Träume und Visionen sind, gebe ich mit Sicherheit nicht vor, das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    Ein Mr. EINSTEIN ließ sich niemals aufhalten zu träumen, seine heutigen Theorien, die damals für die meisten wohl nur Träumereien und Visionen waren, sind heute weitestgehend anerkannt, ja sogar bewiesen und werden teilweise genutzt.
    Ein Beispiel von vielen, er traute sich zu träumen…physikalisch und mathematisch konnte er dann vieles belegen, am Anfang steht aber immer die unbändige Vorstellungskraft, die Vision.

  7. Berthold Kogge says :

    Ich schrieb:

    “Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, die viel besser als die früheren Generationen, uns Möglichkeiten bietet, Freizeit zu haben. Wir müssen nicht, wie frühere Generationen ständig etwas leisten, um zu überleben. Noch keine Generation ist es so gut gegangen, wie den letzten zwei Generationen.”

    @Andreas Abels schrieb:

    „Na klasse, das erzählen Sie mal bitte all den Millionen von HartzIVlern und all den Millionen von Arbeitenden, die -vom Lohn her- am Existenzminimum oder darunter leben müssen.“

    Warum nicht. Glauben Sie wirklich, dass es den Durchschnittbsbürgern vor 50 Jahren – oder in einen der vielen Generationen davor – so gut ging??????

    Früher musste mehr gearbeitet werden, man hatte weniger Freizeit. Komischerweise waren die Leute trotzdem glücklicher, als viele heute.
    Komischerweise konnte man sich damals an einem sonnigen Sonntag mit einer Fahrradtour und Picknick am Rande eine Weider erfreuen – ohne das man sich arm fühlte.

    Ihr Werte sind materialistisch, das heißt Leistungsbezogen. Und Sie sind gegen die Leistungsgesellschaft. Sie widersprechen sich selbst.

    Sie mit Ihren Visionen.

    Ich wiederhole mich gerne. Wenn Sie Visionen haben wollen, dann nicht, wie sie alle Leistung haben wollen, ohne das Leistung geleistet wird. Denn das sind keine Visionen

    Leben Sie ohne Geleistetes, also nur mit Luft und Liebe, dann können Sie eine Gesellschaft ohne Leistung kreieren.

    Was Sie hier bringen, hat nichts mit Visionen zu tun.

    Sie wollen eine Leistung, ohne das die Leistung erzeugt wird.

    Das sind keine Visionen, sondern zeigt nur, dass es Ihnen im Grunde zu gut geht. Ihre Visionen sind übrigens uralt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaraffenland

    Es geht nichts verloren, sondern wird nur umgewandelt.

    Es entsteht nichts, sondern wird nur umgewandelt.

    Wer Leistung haben will, muss dafür sorgen, dass Leistung erbracht wird.

    Schaffen Sie die Schwarzarbeit ab. Viele Schwarzarbeiter sind gutbezahlte Fachkräfte oder sogar Unternehmer, selbständige Handwerker.

    13% der Wirtschaftsleistung unseres Landes wird durch Schwarzarbeit erzeugt. Da könnte so mancher Arbeitslose wieder richtig Geld verdienen.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Warum soll ich die Schwarzarbeit abschaffen? 😉 Schwarzarbeiten machen manche, weil Ihnen nicht genug zum Leben bleibt, die Abgaben und Steuern sind eben viel zu hoch.

      Sie machen das oft zusätzlich zur normalen sozialpflichtigen Vollzeitarbeit, das würden sie nicht machen, wenn sie genügend Lohn bekämen. Warum sollten sie zu den 40 Stunden wöchentlich nochmal 8 Stunden oder mehr arbeiten, wenn sie genug verdienen würden? Das ist kein Betrug am Staat, sondern nur der Versuch zu überleben oder besser zu leben.

      Man zahlt ja Abgaben und Steuern mehrfach; neben dem, was schon in den Lohnkosten steckt, sind ja in den Produkten, die man kauft (Waren und Dienstleistungen), -wie wir schon gesehen haben- auch nochmal nahezu 50% enthalten. Das alles will bezahlt werden.

      Das allein ist schon Betrug vom Staat, stattdessen aber sieht der Staat die Schwarzarbeiter als Verbrecher, alles Quatsch. Da werden die Tatsachen nur immer wieder verdreht, so ist das eben in totalitäten Staaten oder auch Diktaturen genannt.

      Genauso gehen Sie vor, Herr Kogge. Sie verdrehen auch alles, aber das muss man wohl machen, um das jetzige System weiterhin schönreden zu können.

      Genauso machen es Merkel&Co., oder ein Herr Obama. Die schimpfen jetzt auf Russland, weil Snowden dort 1 Jahr Asyl bekommt. Die Verbrecher sind Obama & Co. selbst, sie versuchen aber, die Tatsachen umzudrehen und so zu tun, als sei Snwoden der Schwerbrecher, alles nur noch lächerlich…

      Alles lächerliche Versuche, der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu wollen.

      Solange ein System Menschen nur ausbeutet und diese Ausbeutung mittels Gesetz erzwingen will, wird der Mensch zwangsläufig versuchen, Gesetze zu umgehen.
      Schwarzarbeit gehört dazu. Allein die unzähligen Steuergesetze sind ein einziges Verbrechen an die Menschen; keiner steigt da durch, alle sollen aber 100-fach Steuern zahlen, und zudem landen dann diese Steuern auch noch in Steuerlöchern und verschwinden im NICHTS (meistens im ZinsesZins-Nichts).
      Und wehe dem, der Steuern „hinterzieht“, der ist dann der „Böse“; das ist echt albern und kindisch, und zeigt den geistigen Notstand eines ganzen Systems.

      Ist eine Gesellschaft hingegen auf gesunden Füßen, gibt es keinen Grund mehr, schwarz zu arbeiten.

      So ist für mich ein sehr wichtige Vision, dass man den Menschen wieder einen Grund geben muss, sich in einer Gesellschaft wohl, angenommen und nützlich zu fühlen.
      Vollzeitarbeit ist und war da nie der richtige Weg dazu, zumal, wenn die eigene Existenz auch noch davon abhängig gemacht wird, ob man Vollzeitarbeit hat oder nicht. Wie soll sich der Mensch bei diesen Existenzängsten wohlfühlen?
      Manche schaffen das sicherlich, aber eine gesunde Gesellschaft sollte sich nicht an eine Minderheit orientieren, sondern an die Masse, die diese Angst nicht verdrängen kann.

      Da aber Vollzeitarbeit gerade in der heutigen Zeit eine Illusion ist (PRO Arbeitsplatz bewerben sich -statistisch gesehen- 8 Bewerber, wo soll es also genügend Arbeit geben?), ist es fatal, die Existenz des Menschen von Erwerbsarbeit abhängig zu machen.

      Und Sie, Herr Kogge, glauben immer noch an diese Illusion. Wir leben aber nicht mehr in einer Zeit wie vor 2 Millionen Jahren, auch nicht in einer Zeit wie vor 30 Jahren.

      Technologisch und auch globalwirtschaftlich leben wir nun mal völlig anders als noch vor 30 Jahren. Wir wären heute in der Lage, vieeeel weniger zu arbeiten, OHNE an Leistung zu verlieren, also ohne auf Produkte aller Art zu verzichten.
      Ich sagte also niemals, wir sollten auf Leistung generell verzichten; da sieht man wieder, wie sie meine Aussagen verdrehen.
      Ich sagte aber, wir sollten darauf verzichten, unsere Existenz davon abhängig zu machen, dass jeder einzelne enorme Leistungen erbringen muss.

      Denn Letzteres ist heutzutage nicht mehr nötig.

      Wir haben schon jetzt viel weniger Arbeit als vor 30 Jahren (wie gesagt: einem einzigen Arbeitsplatz stehen 8 Bewerber gegenüber) und trotzdem sogar immer mehr Überproduktionen. Das sollte einem doch die Augen öffnen, da muss man nicht mal Visionär sein.

  8. unbequem says :

    Die Schwarzarbeit ist ein Wirtschaftsfaktor. Sie abzuschaffen ist illusorisch und auch gar nicht gewollt.
    Das meiste aus Schwarzarbeit erwirtschaftete wird auch wieder verkonsumiert.

    Der Umbau zu einer Dienstleistungsgesellschaft – wo sich die kleinen selbständigen Hansel’n gegenseitig das Wasser abgraben, weil ihre „Dienstleistung“ nicht genügend nachgefragt wird, da sich die wenigsten diese Leistung leisten können – hat eben ihren Preis.

    Ich kenne sehr viele Subunternehmer bei denen die Frage obligatorisch ist: „Mit, oder ohne Rechnung“

    Jetzt so zu tun als ob die Schwarzarbeiter allesamt Schmarotzer sind, diese Denkweise kennen wir ja aus der Politik. Da wird auch immer gerne Ursache und Wirkung verdreht und man bekämpft dann die „Missstände“ die man selbst geschaffen hat.

  9. unbequem says :

    „Die politisch Verantwortlichen setzten auf die Methode die in die Krise geführt haben. Ähnlich verhalten sich Süchtige.

    Man tat so, als habe man ein Vermittlungsproblem und kein Arbeitsmarktproblem, und man beschloss tatsächlich, die Arbeitslosen – Opfer der Entwicklung – stärker zu drangsalieren.“

    Quelle:
    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/090731_sanktionen_gegen_arbeitslose.pdf

    • Andreas Abels says :

      @unbequem

      Gute Zusammenfassung der Situation, zwar von 2009, ist aber natürlich heute noch genauso gültig bzw. hat sich noch weiter verstärkt.

      Ich lese von manchen immer wieder (nicht nur in diesem Blog), dass Sanktionen generell eigentlich „ok“ sein, sofern man sie „vernünftig“ einsetzt.

      Eine schöne Illusion…gerechte oder vernünftige Sanktionen kann es nie geben, denn sobald man per Recht Sanktionsmaßnahmen einführt, sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.
      Es ist für das System und auch für einzelne Jobcenter-Mitarbeiter (Fallmanager bis hin zu Regionaldirektionen und Vorständen) zu verführerisch, die Situation auszunutzen, und sein eigenes Weltbild auf andere zu übertragen.
      Entspricht dann der Arbeitslose nicht dem Bild, was ein Mitarbeiter von diesem gerne hätte, hat er die Möglichkeit -per Sanktionen- den Arbeitslosen gefügiger zu machen, so dass das Bild wieder passt.

      Dabei spielt es keine Rolle, wann, wie oft, in welcher Höhe und wie angeblich „vernünftig“ Sanktionen angewandt werden, allein die Androhung einer Sanktion macht viele gefügig.

      Will eine Gesellschaft also vor allem gefügige und keine selbst-bewußten Menschen, ist die Sanktionspraxis sehr empfehlenswert.

  10. Berthold Kogge says :

    @unbeugsam schrieb:

    „Die Schwarzarbeit ist ein Wirtschaftsfaktor. Sie abzuschaffen ist illusorisch und auch gar nicht gewollt.
    Das meiste aus Schwarzarbeit erwirtschaftete wird auch wieder verkonsumiert.“

    Na klar ist das ein Wirtschaftsfaktor. Aber eben ein ungesetzlicher.

    Würde das Geld ehrlich verdient werden, würde es auch verkonsumiert werden.

    Es gehen aber dem Staat alleine durch Schwarzarbeit ca. 100 Milliarden Steuern verloren.

    Und wenn die Schwarzarbeit 13% des BIP ausmacht, sind auch ungefähr 13% der Arbeitnehmer, bzw. selbstständige, die da – am Staat und am Arbeitsmarkt vorbei. Überstunden produzieren.

    Es sind also für ca. 5 bis 6 Millionen Leute zusätzliche Arbeitsplätze vorhanden.

    Und die Zeiten, dass das so gewollt ist, sind vorbei .

    http://www.berthold-kogge.de/2013/08/01/new-deal/

    • unbequem says :

      „Na klar ist das ein Wirtschaftsfaktor. Aber eben ein ungesetzlicher.“

      Ein Wirtschaftsfaktor bleibt Wirtschaftsfaktor, ob ungesetzlich oder nicht. Steuerhinterziehung und Schwarzgeldkonten sind ebenfalls ungesetzlich, trotzdem bedient sich selbst unsere Regierung solcher „ungesetzlichen“ Praktiken.

      „Würde das Geld ehrlich verdient werden, würde es auch verkonsumiert werden.“

      Was sollte den Schwarzarbeiter daran hindern, sein Geld auszugeben? Sieht man seinem Hundert-Euro-Schein etwa an, das er durch Schwarzarbeit erworben wurde?

      „Es gehen aber dem Staat alleine durch Schwarzarbeit ca. 100 Milliarden Steuern verloren.“

      Bei ihrer zu tief gegriffenen Rechnung haben Sie den kriminellen Sektor mit Hehlerei, Drogen, verbotenen Glücksspielen, Betrug, Schmuggel und Menschenhandel, vergessen. Auch das fällt unter den Begriff Schwarzarbeit, bzw. Schattenwirtschaft.

      „Es sind also für ca. 5 bis 6 Millionen Leute zusätzliche Arbeitsplätze vorhanden.“

      Ja und. Sie können noch so viele Milchmädchenrechnungen aufmachen, es wird an der neofaschistischen Arbeitsmarktpolitik der Wirtschaft nichts ändern. Ergo wird sich an der Schattenwirtschaft nichts ändern.

  11. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels schrieb:

    Wow. Warum soll man ungesetzliche Arbeit abschaffen.

    Viele sind Facharbeiter, die verdienen auch so genug.

    Bei einem Anteil von 13% beim BiP, verstecken sich dahinter rund 5-6 Millionen vollwertige Arbeitsplätze.

    Gebe es mehr vollwertige Arbeitsplätze, würde auch weniger „Menschenmaterial“ zur Verfügung stehen, die jeden unterbezahlten Job annehmen müssten.

    Es vernichtet die Arbeitsplätzen von Leuten, die ehrlich ihren Job machen wollen – und nun Arbeitslose sind, es aber nicht sein wollen

    Schwarzarbeiter und die die schwarz arbeiten lassen, sind Schmarotzer.

    • Andreas Abels says :

      Nun, Herr Kogge, zu den „schmarotzenden“ Hartz IVlern gesellen sich nun auch noch die „schmarotzenden“ Schwarzarbeiter, denen Sie Verachtung entgegenbringen können.
      Wie praktisch für Sie, so können Sie weiterhin am kaputten Menschenbild festhalten.

      Ihr Verachtungen ändern aber rein gar nichts. Und ihr „New Deal“, der -unter anderem- mit noch mehr Kontrolleuren (Steuerfahnder, Zollbeamte) durchgeboxt werden soll, führt nur zu noch mehr Drangsal oder hält zumindest an der jetzigen Drangsal und den jetzigen Missständen fest.

      Sanktionen wollen sie beibehalten, Kontrolle ausbauen, mehr Investitionen in die Infrakstruktur und damit soll dann alles besser werden…

      Ihre Ideen könnten tatsächlich von einem Poltiker stammen, genau von denen, die Sie vermutlich auch verachten.
      Denn diese sagen fast exakt alle das Gleiche.

    • unbequem says :

      Ihr sog. „Menschenmaterial“ ist die Folge einer Politik die schon seit 1982 in Vorbereitung http://www.nachdenkseiten.de/?p=14397
      und durch die Agenda 2010 verfestigt wurde.

      Natürlich ist die Schattenwirtschaft ein Problem, aber sicher nicht ursächlich für die Probleme der Arbeitslosigkeit.

      Wie lange wollen Sie denn noch am eigentlichen Thema vorbei argumentieren, zudem mit völlig unzutreffenden Schlussfolgerungen?

  12. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels.

    Und wieder mal ein dummer Kommentar von Ihnen. dumm, absolut sinnfrei, und Ihnen daher durchaus würdig.

    Ich habe nie behauptet, dass Hartz IVler per se Schmarotzer sind.

    Schmarotzer sind nur welche, die eine Arbeit bekommen könnten, die sie auch ausüben könnten, und dann sich weigern diese anzunehmen, weil Sie sich dazu zu fein sind.

    Schmarotzer sind welche, die eine Dienstleistung einfordern (z.b. saubere Bahnhofstoiletten, oder auch gerne wieder saubere Bettpfannen), aber im umgedrehten Fall sich eben selbst zu fein finden, solche Dienstleistungen auszuüben.

    Schwarzarbeit

    1. ist gesetzeswidrig

    2. geht auf Kosten der Gesellschaft, und das aus purem egoistischen Eigennutz.

    3. vernichtet Arbeitsplätze und zwingt Leute in die Arbeitslosigkeit, oder in den Niedriglohnsektor.

    Ja es sind Schmarotzer, sogar gesetzeswidrige Schmarotzer.

    Dass Sie diese sogar noch verteidigen, zeigt mal wieder Ihren wahren Charakter.

    Sie tönen hier herum, dass Sie eine bessere Gesellschaft haben wollen, dabei verteidigen Sie die ganze Zeit Leute, die bewusst nicht in der Gesellschaft, sondern von der Gesellschaft leben wollen.

    Sie verteidigen Leute, die ganz bewusst auf Kosten der Gesellschaft sich bereichern wollen.

    Glauben Sie mir. Die von Ihnen als schlafend bezeichnete Mehrheit ist bereit wach. Sie wird solchen falschen Rattenfängern, wie Sie einer sind, nicht folgen.

    • Andreas Abels says :

      Ist schon interessant, dass sie „ist gesetzeswidrig“ immer wieder besonders hervorheben, hier auch gleich als 1. Punkt in der Aufzählung.

      An 1. Stelle sollte in einer Gesellschaft aber niemals der Anspruch verankert sein, dass es das Wichtigste in einer G. ist, dem Gesetz zu folgen. Denn das bedeutet ja, dass es egal ist, ob das Gesetz moral/ethisch/menschlich in Ordnung ist oder nicht, man hat einfach immer dem Gesetz zu folgen, ansonsten ist man ein Verbrecher.
      Im Grundgesetz steht im 1. Artikel nicht, dass die Gesetze der Politiker über allem stehen. Mich wundert immer wieder, wie man das einfach ignorieren kann.

      Das System freut sich natürlich, wenn ihre Bürger das so sehen, denn so sind sind manipulierbar und hinterfragen gar nicht mehr, ob die Gesetze auch moralisch und ethisch vertretbar sind, oder ob sie mit dem eigenen Gewissen vereinbar sind.
      Wenn das eigene Gewissen funktioniert und man es nicht ignoriert, wird man der Gesellschaft nicht schaden wollen. Mit Schwarzarbeit schadet man keinesfalls, denn verbrecherisch ist nicht der Schwarzarbeiter oder der HartzIVLer, der sich weigert, JEDE Arbeit für JEDEN Lohn anzunehmen, sondern der Gesetzgeber, den es einen Dreck schert, ob die Gesetze zur Drangsal und Knechtschaft führen oder nicht.

      Mich wundert jedenfalls nicht, dass Menschen schwarzarbeiten, denn wenn man unfassbar viele Steuern zahlen muss, und das auch noch mehrfach, und das auch noch oft versteckt in Preisen etc., und diese Steuern dann auch noch überwiegend in Schlüpflöchern verschwinden (ZinsesZins), dann MUSS der Bürger ja probieren, mehr Geld in der Tasche zu behalten…

  13. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Wow – Es ist also ihr Gewissen, dass verlangt, dass die Gesellschaft bestohlen werden darf. Ihre Gedankengänge werden immer krüder.

    Die meiste Schwarzarbeit passiert im Handwerksbereich. Von Leuten, die auch im Beruf schon gut bezahlt werden.

    Wer das Schwarzarbeit macht, vernichtet richtige – gut bezahlte – Arbeitsplätze, aus reinem egoistischen Eigennutz. Und bei einem BIP Anteil von 13% Schwarzarbeit, sind das ca. 5 – 6 Millionen Arbeitsplätze.

    Aber so sind Sie eben. Lieber von der Gesellschaft leben, als in ihr. Und dann noch herumquaken, es gebe sowieso nicht genug Arbeit im Lande.

  14. Berthold Kogge says :

    @ Andreas Abels

    Das habe ich doch glatt vergessen:

    Ihr letzte Kommentar ist typisch für Sie.

    Wenn Gesetze für sie einen Vorteil bringen, und wenn es nur dadurch ist, dass Sie von Ihnen nur einen geringen Teil kennen (Grundgesetz) – DANN POCHEN SIE AUF DEREN EINHALTUNG:

    Passen Ihnen Gesetz nicht, sind Sie der Auffassung, man sollte Sie brechen.

    Sie könnten glattweg Silvio Berlusconi heißen. Der hatte sogar die Macht, Gesetze, zu seinem Vorteil, zu ändern.

    Reine pure Egoisten, ohne soziale Kompetenz. Nichts anderes sind solche Leute, wie Sie

    • Andreas Abels says :

      Zitat B. Kogge:

      „Die meiste Schwarzarbeit passiert im Handwerksbereich. Von Leuten, die auch im Beruf schon gut bezahlt werden.“

      Von Leuten, die auch im Beruf schon abgezockt werden, indem sie viel zu viele Steuern+Abgaben zahlen sollen.

      Wie gesagt: Warum sollten diese Menschen nach 8-10 Stunden harter Maloche auch noch schwarzarbeiten, wenn es nicht darum ginge, endlich mehr Kohle in der Tasche zu behalten.
      Die wären ja dumm, anstatt 40 Wochen die Woche 50-60 zu arbeiten, wenn sie von den 40 Stunden schon gut leben könnten.

      Die machen das sicher nicht, weil sie dem Staat eins auswischen wollen, sondern ganz einfach deswegen, um sich mehr leisten zu können.

      Der Staat/die Gesellschaft schneidet sich halt immer nur ins eigene Fleisch, wenn er es den Leuten möglichst schwer macht, gut vom Lohn leben zu können, indem man ihn per Steuern+Abgaben abzockt.
      Natürlich dreht der Staat es dann so (wiederum per Gesetz), als sei dann der Schwarzarbeiter der Verbrecher.
      Dikaturen machen es immer so, sie verdrehen die Tatsachen, damit immer die Bürger als die „Bösen“ oder potentiellen Verbrecher dastehen, sie machen immer Gesetze, die drangsalieren und möglichst komplex sind.
      Diktatoren machen es immer so, dass die Gesetze nur ihnen dienen, und nicht dem Volk.

      Schaffen wir doch den Kinderkram an Steuergesetzen ab, und machen nur eine einzige Steuer, die jeder versteht, und schon ist Schwarzarbeit unnötig.

      Sie klammern sich halt weiterhin an den uralten Strukturen, die möglichst komplex sind, und die möglichst nur Experten durchschauen, und dann schimpfen sie auf diejenigen (oder verachten sie gar), die in diesem Komplex Schlupflöcher finden, und es „hintergehen“.
      Und dann rufen sie nach noch mehr Gesetzen und noch mehr Kontrollen (in ihrem Blog empfehlen sie ja den Ausbau von Kontrollen durch Polizisten, Fahnder und Zollbeamten), die alles nur noch schlimmer und komplexer und teurer machen; so, wie es halt Poltiker machen.

      Das macht einfach keinen Sinn.

      Schafft man hingegen ein einfaches System, welches so gut wie jeder verstehen kann, UND in dem jeder gut leben kann, hört auch der Missbrauch nach und nach auf.
      Das wollen bloss viele nicht mehr glauben, weil sie resigniert haben und geistig in diesen alten Strukturen gefangen sind. Allerdings hält sie dort niemand fest, jeder wäre in der Lage, sich daraus zu befreien, am Anfang steht nur der Wille dazu.

  15. Berthold Kogge says :

    @Anderas Abels.

    Wie schon erwähnt

    1. schadet es der Gesellschaft. Es werden rund 5-6 Millionen richtige Arbeitsplätze vernichtet.

    2. Weil Steuern nun mal notwendig sind. Sie wollen doch sogar die Steuern noch mehr erhöhen. Schon merkwürdig. Wenn der Staat Steuern erhebt, ist es abzocke, wollen Sie die Steuern noch mehr erhöhen, ist es ok.

    3. Die meisten können sich von Ihren Nettogehältern mehr leisten, als noch vor 20 oder 25 Jahren. Sie können von dem Geld, was sie verdienen, vernünftig leben. Aber es muss dann eben doch ein größeres Auto sein, oder der Zweiturlaub, oder der größere Plasmabildschirm. Die meiste Schwarzarbeit passiert im Handwerk, da verdienen die meisten nicht schlecht.

    3.Na klar machen Sie es, weil Sie sich mehr leisten können. Aus dem gleichen Grund hat Hoeneß auch Steuern hinterzogen. Die meisten sind wie Sie. Sie können nur noch materialistisch denken. Mehr, mehr, mehr.

    4. Die Gesellschaft schneidet sich ins Fleisch, wenn Sie Schwarzarbeit zulässt. Der Staat zockt nicht ab. Der Staat braucht die Einnahmen. Wir wollen ja kein Staat mit einer Organisation, wie vor der Völkerwanderung.

    5. Wow. Wie dumm sind Sie eigentlich. Es ist egal, ob man 10 verschiedene Steuern a. 100 € hat, oder 1 Steuer a. 1000. Wenn man nur eine Steuer hat, spart man vielleicht ein wenig an Verwaltungskosten, aber so viel ist es auch nicht. aber die Belastung ist auch einseitig.

    6. SOLLTE JEMAND; DER SO AUF GEWISSE GESETZE POCHT; NUR WEIL SIE SEIN VORTEIL SIND (WENN AUCH NUR; WEIL ER SIE NUR HALB VERSTEHT; NICHT BEI GESETZEN; DIE IM NICHT PASSEN; VERLANGEN; DASS MAN SIE BRECHEN DARF:

    Wenn jeder sich nur die Gesetze heraussuchen würde, die ihm passen, und die anderen ohne Straf einfach brechen dürfte, würde ei rechtliches Chaos herrschen.

    Ihre Einstellung zu Gesetzen zeigt ihren wahren egoistischen Charakter.

    Aber wie schon geschrieben. Das Volk dürfte wach genug sein, um solchen Rattenfängern, wie Sie einer sind, nicht zu folgen.

  16. Andreas Abels says :

    Herr Kogge, es ehrt mich ja, dass Sie mich für einen „Rattenfänger“ halten, denn dann mache ich offenbar etwas richtig, denn Sie halten mich offensichtlich für „gefährlich“ und „verführerisch“. 😉

    So dumm -wie Sie immer behaupten- kann ich dann ja gar nicht sein.

    Wenn ich Menschen dazu verführen kann, zu ihrer EIGENEN Kraft und ihrem EIGENEN Selbst-Bewußtsein zu finden, dann mache ich meine ARBEIT (Fulltimejob 😉 ) sehr gut.

    Zitat:

    „Die meisten können sich von Ihren Nettogehältern mehr leisten, als noch vor 20 oder 25 Jahren. Sie können von dem Geld, was sie verdienen, vernünftig leben. “

    Vor 20 oder 25 Jahren waren die Mieten, Stromkosten, Wasserkosten, Ölheizungskosten, Gasheizungskosten, generell die Lebenshaltungskosten wesentlich (!) geringer als heute.

    Leben Sie eigentlich auf der Erde? Mir wirft man ja manchmal fehlenden Realitätssinn oder fehlende Bodenhaftigkeit vor, aber Sie sind ja entweder völlig uninformiert oder ignorieren sämtliche Tatsachen, was z.b. Kosten des Alltags angeht.

    Allein der Strompreis der Haushalte von 1988 bis 2012 ist um 116% (!) gestiegen, von 12 Cent / kWh auf 26 Cent/kWh, hat sich also mehr als verdoppelt.
    Quelle: http://infografik.ea-nrw.de/graph_bild/graph_PFD001.jpeg

    Über 300.000 (!) Haushalten wurden 2012 ganz der Strom abgeschalten, weil die Leute ihn nicht mehr zahlen konnten.

    Die Mietpreise explodieren derzeit.

    Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/38/38991/1.html

    30 bis 40% höhere Mieten in manchen Großstädten bei Neuvermietungen, das wird sich noch steigern (es gibt da übrigens Zusammenhänge wiedermal mit der Entwicklung des ZinsesZins, heißt ja nicht umsonst „Mietzins“).

    Hinzukommen die zunehmenden Sanierungen (wegen der Förderprogramme des Bundes für Subventionen in der energetischen Gebäudesanierung).

    Viele Vermieter lassen ihr Eigentum jetzt modernisieren (sprich: bessere Dämmung etc.) und erhöhen dafür die Mieten ganz gewaltig, mit der Folge, dass viele Rentner, Geringverdiener und Arbeitslose die erhöhte Miete nicht mehr zahlen können (Erhöhung um 30% ist keine Seltenheit)…auch darüber gibt es mehr als genügend Infos im Netz, Berichte im Fernsehen etc.

    Vor 25 Jahren dürften die Mieten ja nochmal wesentlich geringer gewesen sein wie heute, und dazu kommt eben -wie schon gesagt- dass die Mietzinsen explodieren, besonders in den Großstädten; das ist kein Wunder, wenn der ZinsesZins explodiert bzw. exponentiell ins Unermessliche wächst.

    Sind denn die Löhne in den 25 Jahren auch dementsprechend angestiegen, um diese Kosten auszugleichen? Nein!

    Eher im Gegenteil, durch HartzIV wurde der Niedriglohnsektor nicht nur gefördert, sondern erst richtig etabliert. HIV hat also weitreichende Folgen für ALLE Arbeitnehmer, es drückt den Lohn.

    Natürlich gibt es Bereiche, in denen Löhne stabil bleiben oder steigen, aber das gilt doch nicht für die Bereiche, in denen die meisten arbeiten (mal von der Managementebene abgesehen oder in den Verwaltungsbereichen etc.), und es betrifft Fachkräfte genauso wie Hilfsarbeiter.

    Heutzutage werden per „Werksverträge“ und Leiharbeitsfirmen Fachkräfte beschäftigt (z.b. bei Mercedes), welche für die gleiche Arbeit und bei gleicher Ausbildung wesentlich weniger verdienen als festangestellte Fachkräfte.

    Aber natürlich kann man vor all diesen Fakten weiterhin die Augen verschließen und Leute, die von diesen Fakten erzählen, für dumm halten.

    So machen es manche Kinder, wenn sie etwas nicht hören oder sehen wollen… die halten sich die Ohren zu, halten die Augen geschlossen und wenn man ihnen was Ernsthaftes sagen will, rufen sie laut „Nananana“.

  17. unbequem says :

    Die Zahlen und ang. Fakten mit denen hier hantiert wird sind Ergebnis mehr als fragwürdiger „Rechenmodelle“, wie hier zu lesen:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=181

    Herr Kogge plappert nur nach, was er irgendwo aufgeschnappt hat und in seine klein-geistige Weltsicht passt.
    Gestern waren es die faulen Hartzler, heute die schmarotzenden Schwarzarbeiter, morgen könnten es schon die „Blaumacher“ oder Raucher sein die es gilt, als „Volksschädlinge“ an den Pranger zu stellen.

    @Herr Abels,
    Ihre Dialogfähigkeit und Geduld in allen Ehren, aber mittlerweile dürften auch Sie erkannt haben, dass es DEN Kogges nicht um vernünftige Argumente geht.

    Warum Sie versuchen jede Nebelkerze die er wirft auszutreten und dabei die Nebelschwaden nur noch mehr verbreiten, verstehe ich, ehrlich gesagt nicht.

    Im Interesse aller hier lesenden und schreibenden würde ich – zumindest Sie Herr Abels – bitten sich zukünftig, sachlicher und belegbarer Argumente zu bedienen.
    Ihre Mission, Kogge zu einer Bewußtseinsänderung zu bewegen, dürfen Sie als gescheitert ansehen.

    Solchen Menschen kann man nur mit Fakten begegnen, nicht etwa um sie zu überzeugen, das wäre verlorene Mühe. Nein, um allen anderen zu zeigen wer die wahren Rattenfänger und Volksverdummer sind.

    • Andreas Abels says :

      @Unbequem

      Heute vormittag -noch bevor ich Ihren Kommentar las- habe ich ein Kommentar an Herrn Kogge geschrieben, mit durch Links belegbaren Quellen über Strompreise, Mietpreise etc.

      Diesen Kommentar muss Marcel, der Admin, noch freischalten. Ich habe keine Ahnung, warum das System von „wordpress“ manchmal Kommentare auf „muss noch moderiert“ stellt und manche nicht.
      Ich vermute, es liegt an den Links, aber auch das trifft wohl nicht immer zu.

      Wie auch immer: Ich bleibe immer sachlich, und mache mir oft genug (wie heute vormittag) die Mühe, Links zum Belegen von Fakten zu liefern, ist ja auch zeitaufwendig.

      Mir ist aber bewußt, dass sich die Meinung von Herrn Kogge nicht ändern wird, ich will ja auch niemanden zu irgendwas „überreden“. Aber es kann nicht schaden, immer wieder über diese Themen zu reden, es lesen ja noch andere mit, es geht also nicht nur um Herrn Kogge (mir jedenfalls nicht).

      Und in diesem Blog geht es nun mal ständig um HartzIV und alles, was damit zu tun hat. Insofern kommt es natürlich immer wieder zu ähnlichen Diskussionen, Fakten liefere ich zugenüge.

  18. Berthold Kogge says :

    @ Andreas Abels

    Sie waren noch nie sachlich. Sie reden von staatlicher Abzocke, weil der Staat die Steuern erhebt. Was ist daran abzocke.

    Ich habe Sie schon mehrmals gefragt, auch schon beim BGE, als Sie die Staatsquote auf 0 setzen wollten, woher das Geld für den

    Straßenbau, Straßensanierung, Bau und Instandhaltung von Schifffahrtsstraßen, Schulen, Universitäten, Gesundheit, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Kindergärten Müllabfuhr, Kanalisation, Abwasser, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Justiz, und, und, und ,und herkommen soll.

    Dazu ist von Ihnen nie was gekommen.

    Meine Meinung können Sei alleine schon deshalb nicht ändern, weil meine Meinung pragmatisch ist. Nicht so ein Wirrwarr, wie Ihre Meinung, bei der Sie einfach Gelder streichen, tja – und das war es dann.

    Genauso pochen Sie auf Gesetze, wenn Sie Rechte dadurch haben, aber bei Pflichten, sind Sie der Meinung, die Gesetze könnte man ja einfach brechen.

    Sie sind hier nie sachlich gewesen. Probleme, die bei Ihrem Wirrwarr entstehen, ignorieren Sie einfach.

    Wenn Sie sachlich wären, dann würden Sie die berechtigten Fragen, nicht ignorieren. Wobei mir schon klar ist, dass Sie sie ignorieren müssen, da Ihre Berechnungen ansonsten auf noch tönernderen Füßen stehen.

    Sie haben geschrieben:

    „Wie auch immer: Ich bleibe immer sachlich, und mache mir oft genug (wie heute vormittag) die Mühe, Links zum Belegen von Fakten zu liefern, ist ja auch zeitaufwendig.
    Mir ist aber bewußt, dass sich die Meinung von Herrn Kogge nicht ändern wird, ich will ja auch niemanden zu irgendwas “überreden”. Aber es kann nicht schaden, immer wieder über diese Themen zu reden, es lesen ja noch andere mit, es geht also nicht nur um Herrn Kogge (mir jedenfalls nicht).

    Sie spinnen. Den Link aus Wikipedia konnten Sie nicht belegen. Begründung schon von mir hier oben beschrieben. Außerdem auch, weil sobald die alte Staatsquote erreicht ist, bei jeder weiteren MWST-Erhöhung, die Preise für die Ware steigen, somit man zwar immer noch 1.000 BGE haben würde, aber dafür nur gerade noch die Miete bezahlen könnte.

    Selbst wenn Sie Links bringen, können Sie die nicht selbst begründen.

    Aber beantworten Sie doch einfach mal die Frage, woher das Geld für die ganze Infrastruktur kommen soll, wenn sie die Staatsquote auf 0 setzen und dann die MWST für das BGE verwenden wollen.

    Wie oft habe ich das schon gefragt ? 10 x mindestens. Sie schweigen das Problem aus.

    Und dann reden Sie von sachlich. Wow.

  19. Berthold Kogge says :

    unbequem.

    Bis jetzt haben Sie nichts sachliches gebracht. Ich plappere – im Gegensatz zu Ihnen gar nichts nach.

    Und faule Hartzler sind nur die, die einen Job ablehnen, obwohl sie ihn ausüben könnten, nur weil Sie sich für den Job zu fein finden.

    Mir eine zu unterstellen, ich finde ALG iI Empfänger per se faul, ist eine böswillige Unterstellung.

    Und Schwarzarbeiter bereichern sich an der Gesellschaft. Ist schon interessant, dass auch Sie dieses gesetzeswidrige Verhalten noch verteidigen.

    Weder Sie noch Andreas Abels haben ein einziges vernünftige Argument gebracht. Ich schon.

    Es is ein vernünftiges Argument, dass bei eine Schwarzarbeiterquote von 13 % des gesamten BIP durch Schwarzarbeit 5-6 Millionen echte Arbeitsplätze vernichtet werden.

    Es ist ein Argument, dass die meiste Schwarzarbeit im Handwerk, wo die Leute sowieso im Großen und Ganzen gut bezahlt werden, ausgeführt wird.

    Es ist ein Agrument, dass wenn diese 5-6 Millionen zusätzlicher richtiger Arbeitspätze existieren würden, der Markt für den Niedriglohnsektor viel geringer wäre, da viele Leute auch anderen Jobs finden würde.

    Der Staat zusätzliche Einnahmen hätte, und gleichzeitige weniger Ausgaben im sozialen Bereich. Es würden Gelder frei werden für dringende Straßensanierungen, Schulsanierungen und vieles andere.

    Ich bin hier der Einzige, der hier in dem Bereich vernünftige Argumente bringt.

    Von Ihnen kommt doch nur bla, bla, bla, bla.

    • unbequem says :

      „Es is ein vernünftiges Argument, dass bei eine Schwarzarbeiterquote von 13 % des gesamten BIP durch Schwarzarbeit 5-6 Millionen echte Arbeitsplätze vernichtet werden.“

      Ein falsches Argument, dass auf falschen Annahmen gründet, wie hier nachgewiesen wurde:
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=181

      „Es ist ein Argument, dass die meiste Schwarzarbeit im Handwerk, wo die Leute sowieso im Großen und Ganzen gut bezahlt werden, ausgeführt wird.“

      Das ist kein Argument, sondern die Unwahrheit. Sie sind ein Phrasendrescher, noch dazu ein ziemlich engstirniger-kleingeistiger Zeitgenosse.

      Wenn sich nicht ständig Herr Abels auf ihre dumm-dämlichen Beiträge einlassen würde, hätten Sie sich schon längst eine andere Spielwiese gesucht.
      Wenn man ihnen nämlich mit stichhaltigen Argumenten begegnet, werden diese von Ihnen entweder negiert, oder es kommt nur inhaltleeres Gewäsch.

  20. Berthold Kogge says :

    +unbequem

    Wow – Mir werfen Sie vor etwas gelesenes nachzuplappern, und sie stürzen sich regelrecht auf eine Internetseite, um genau das zu tun.

    Die Internetseite, die Sie genannt haben stützt sich nun wirklich auf eine Spekulation. Sie nennt die Quellen, die die Zahlen von va. 350 Milliarden bestätigen und behaupten dann, dass das nicht stimmen kann.

    Und ich habe geschrieben, dass ein Großteil davon im relativ gut bezahltem Handwerk passiert – was Andreas Abels ja ständig bestritten hat.

    Und da sieht schon, dass Ihre genannte Seite absolut unseriös ist, denn die reduziert alles auf den Bau.

    Wobei geschätzte 14% Schwarzarbeit auf dem Bau ja dort sogar bestätigt wurde.

    Und wir reden hier nicht von Wertschöpfung (WERTSCHÖPFUNG IST WAS GANZ ANDERES)- auch das zeigt, dass der Autor des Artikels keine Ahnung hat.

    Bei einer Schwarzarbeit von ca. 350 Milliarden Euro, fehlt die MWST auf alle Lohnleistungen. Es fehlt die Lohnsteuer, es fehlen die Sozialversicherungsbeiträge, die in dem Bereich nicht bezahlt werden

    Und es würde auch die die Verringerung an Sozialleistungen zu Buche schlagen, wenn statt de Leiharbeiter weitere Leute in einem sozialpflichtigen Job arbeiten würden.

    Und Handwerk ist eine lohnintensive Arbeit, da gehört das Material zu den geringeren Kosten

    Daher sind die 100 Milliarden Schaden an den Staat, und damit an der Gesellschaft, eine reale Summe.

    Wenn Sie ein bisschen Ahnung hätten, würden Sie den Unterschied zwischen „Wertschöpfung und Steuern, Sozialabgaben, verringeren Sozialleistungen kennen.

    Wenn Sie und Andreas Abels mehr Ahnung von dem hätten, von dem Sie schreiben, wären wir hier schon längst fertig.

    Ich sags ja: Bla, bla, bla. mehr kommt nicht von Ihnen.

    • unbequem says :

      @Kogge,

      wenn Sie schon Ihren geistigen Dünnpfiff über uns ergießen müssen, dann doch bitte jetzt nicht auch noch mithilfe erbärmlicher Lügen.

      Zitat Kogge:

      „Wobei geschätzte 14% Schwarzarbeit auf dem Bau ja dort sogar bestätigt wurde.“

      Zitat Nachdenkseiten:

      „Noch weniger nachvollziehbar sind die Zahlen für das Baugewerbe. Die Bruttowertschöpfung lag hier laut Statistischem Bundesamt 2004 bei 82 Mrd. Euro. Ein Umfang der Schwarzarbeit von 140 Mrd. Euro in diesem Bereich scheint somit völlig unplausibel.“

      Zitat Kogge:

      „Und da sieht schon, dass Ihre genannte Seite absolut unseriös ist, denn die reduziert alles auf den Bau.“

      Zitat Nachdenkseiten:

      „Wenn es auf deutschen Baustellen, neben den 2,3 Millionen offiziell Beschäftigten, 6 Millionen Vollzeit-Schwarzarbeiter gäbe, müsste es doch sehr einfach sein, wenigstens 5 Millionen davon zu finden und sie bzw. ihre Auftraggeber zu bestrafen. Dass dies nicht gelingt, zeigt wie unrealistisch diese Zahlen sind…“

      „Dieses Durcheinander der Begriffe Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit zieht sich durch alle Veröffentlichungen Prof. Schneiders.

      Für ihn scheint Schwarzarbeit im engeren Sinn die einzig relevante Form der Schattenwirtschaft zu sein. Klar ist, dass in den 370 Milliarden für die Schattenwirtschaft auch Drogen- Frauen- und Waffenhandel, Diebstahl, Hehlerei usw. enthalten sind.

      Der Umfang dieser Wirtschaftszweige ist keineswegs gering. Vor allem sind natürlich die politischen Schlußfolgerungen andere,. wenn die Schattenwirtschaft wächst, weil z.B. immer mehr Waffen gehandelt werden, als wenn die Ursache in vermehrter Tätigkeit der Feierabendmaurer zu suchen ist.
      In der öffentlichen Diskussion geht der Unterschied zwischen Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit dann ganz verloren.“

      Von einem kleinen Prokuristen kann man nicht verlangen, dass er etwas von Ökonomie versteht. Allerdings sollte er wenigstens gelesenes auch wahrheitsgemäß wiedergeben können.

      Wenn Sie so rechnen wie Sie lesen, wundert mich allerdings nichts mehr.

      • Wolke7 says :

        @ unbequem

        Don´t feed the Troll

        Wollen Sie sich jetzt jetzt zur Zeilscheibe emotionaler Diarrhoe seitens H. Kogges machen?
        Der freut sich doch nen Ast ab wenn er Sie mit seiner rumdreherei auf die Palme bringen kann.
        Tun Sie sich selbst einen gefallen und lassen Sie ihn einfach irgendwo liegen.

        Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).

        Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.

        Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.

        Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen, etwa durch die Nutzung von Sockenpuppen.

        Mein Tipp H. Unbequem, ignorieren Sie ihn einfach der will nur Aufmerksamkeit erregen, weil auf seinem Blog nie auch nur irgendein Kommentar zu einem seiner Artikel zu erblicken ist 😀

  21. unbequem says :

    „Wollen Sie sich jetzt jetzt zur Zeilscheibe emotionaler Diarrhoe seitens H. Kogges machen?
    Der freut sich doch nen Ast ab wenn er Sie mit seiner rumdreherei auf die Palme bringen kann.
    Tun Sie sich selbst einen gefallen und lassen Sie ihn einfach irgendwo liegen.“

    Danke werd‘ ich beherzigen. Muss ich wohl noch lernen, meinen Emotionen im virtuellen Raum keinen freien Lauf zu lassen….

    Ich kann es eben nicht ertragen, wenn sich solche Dünnbrettbohrer immer auf einen vermeintlich Schwächeren stürzen.

    • Wolke7 says :

      Ja ich kann Sie gut verstehen, aber gerade solche Leute sollte man einfach laufen lassen und ignorieren (bewusstes Schweigen), halten sie sich stets vor Augen das diese Menschen auch irgendwann dazulernen werden auf die eine oder andere art.

      Wenn jemand unbedingt mit Vollgas gegen eine Wand fahren möchte die nur 10 meter von ihm entfernt ist und ich ihm sagen würde das er das besser nicht tun sollte da dort vorne eine Wand ist er aber das nicht wahr haben möchte, dann steige ich aus und lasse ihn fahren.

      Das ist das Prinzip der natürlichen Auslese, alles kommt wie es kommen muss, jeder sortiert sich auf seine Weise aus.

      Nutzen Sie ihre Energie lieber für wichtigeres als solchen Menschen immer wieder neues Brennmaterial zu liefern.

      Emotionen und rationales Denken sind zwei völlig unterschiedliche Sachen. Das Problem ist nur das man mit ersterem niemals dort hinkommt wo man eigentlich ankommen möchte und es ein gefundenes Fressen für Menschen wie ihrem momentanen Widersacher ist.

      Im Endeffekt müssen Sie entscheiden was sie jetzt tun, allerdings hat natürlich alles eine logische Konsequenz.
      Sie können jetzt mit H. Kogge weiterstreiten und ihren Emotionen freien Lauf lassen, allerdings müssen Sie damit rechnen das sich dies dann über 20 bis 30 Kommentare so hinziehen wird, Ihnen bis dato jeden Tag versaut und die Zeit und Muße nimmt sich über wesentlich wichtigere und interessantere Ereignisse weiterzubilden.
      Oder Sie lassen es einfach, nehmen es hin das dieser Mensch jetzt vielleicht 2 bis 3 Kommentare über Sie ablästern wird und dann alles vorbei ist.
      Er wird versuchen wollen Sie durch Beleidigungen und Diffamierungen Sie aus Ihrer Deckung locken zu wollen, aber das sind im Endeffekt nur Schreie eines unnachgiebigen Hungers auf mehr.
      Nehmen Sie ihm den Wind aus den Segeln durch bewusstes Schweigen.
      Dabei können sie auch interessiert mal beobachten was diese spezies Mensch auf einmal machen wird wenn ihr nichts mehr am herumdrehen geboten wird, wäre vielleicht auch eine wesentlich interessantere Erfahrung als sich auf ein unsachliches Wortgefecht einzulassen, finden sie nicht auch?

      Zumal zum Thema schwächere, wirklich schwach ist derjenige der ohne Einsicht und Lernwilligkeit durch das Leben läuft welches in stetem Wandel ist.
      Lassen Sie sich nicht auf diese Stufe herab, denn davon haben wir weiß Gott schon genug Menschen auf dieser Kugel.

      Und ob Sie es glauben oder nicht aber dies hat sogar sehr viel mit Bewusstseinserweiterung zu tun welche H. Abels schon seit geraumer Zeit anspricht, in diesem Fall ist es sogar nicht verkehrt gewesen auf jemanden wie H. Kogge zu treffen, der einem unbewusst auf so einen Schritt mit vorbereitet hat obwohl er selber nichts davon haben wird. Nehmen Sie es hin und genießen Sie die Erfahrung die Sie daraus mitnehmen werden.

      Es ist alles nur natürlich, nichts weiter.

      • Andreas Abels says :

        Zitat wolke7:

        „Und ob Sie es glauben oder nicht aber dies hat sogar sehr viel mit Bewusstseinserweiterung zu tun welche H. Abels schon seit geraumer Zeit anspricht, in diesem Fall ist es sogar nicht verkehrt gewesen auf jemanden wie H. Kogge zu treffen, der einem unbewusst auf so einen Schritt mit vorbereitet hat obwohl er selber nichts davon haben wird. Nehmen Sie es hin und genießen Sie die Erfahrung die Sie daraus mitnehmen werden.

        Es ist alles nur natürlich, nichts weiter.“

        Finde ich richtig und gut, was Sie sagen. Darum habe ich auch überhaupt keinen Groll auf Herrn Kogge, auch er ist ein wichtiger Bestandteil dieses ganzen Bewußtseinsprozesses.
        Jede Seele entscheidet nun einfach, wohin sein Weg gehen soll, und die ganzen Diskussionen, die gerade auch ich mit H. Kogge habe/hatte, zeigen eines ganz deutlich:

        Unsere Wege sind so unterschiedlich wie sie nur sein können, und darum sieht es scheinbar so aus, als würden H. Kogge und ich aneinander vorbeireden.
        Letztlich ist das nur eine logische Konsequenz aus der Trennung von Wegen, die sich gerade in diesen Zeiten besonders stark vollzieht, darum reden auch soviele Menschen aneinandervorbei, und jeder wundert sich, dass der andere bestimmte Dinge VÖLLIG anders sieht…

        H. Kogge und ich leben auf dem gleichen Planeten, aber innerlich leben wir schon längst in unterschiedlichsten Welten, darum auch die unterschiedlichsten Wahr-Nehmungen (also das, was jemand für wahr nimmt).

        Das alles ist für mich völlig in Ordnung, H. Kogge spiegelt hier im Blog sehr gut die Sichtweisen einer Masse von Erdenmenschen wieder.

        Das meine ich keinesfalls abwertend, meinen Respekt hat H. Kogge genauso wie jeder andere Mensch auf Erden.
        Denn für mich spielt es keine Rolle, welchen Weg jemand geht…

  22. Berthold Kogge says :

    +@unbeugsam.

    1.Das Dumme an Ihnen ist, dass Sie sich auf die Wertschöpfuing festlegen. Wertgschöpfung ist nicht Umsatz – Warum bilden Sie sich nicht erst einmal. bevor Sie etwas schreiben.

    NOCH MAL FÜR DUMMIS: DER AUSGANGSPUNKT IST NICHT DIE WERTSCHÖPFUNG; SONDERN DER UMSATZ:

    2. Gehört nicht jeder Handwerksumsatz, selbst wenn bei einem Haus umgesetzt wird, zur Bauwirtschaft.

    Sie schrieben:

    „Der Umfang dieser Wirtschaftszweige ist keineswegs gering. Vor allem sind natürlich die politischen Schlußfolgerungen andere,. wenn die Schattenwirtschaft wächst, weil z.B. immer mehr Waffen gehandelt werden, als wenn die Ursache in vermehrter Tätigkeit der Feierabendmaurer zu suchen ist.
    In der öffentlichen Diskussion geht der Unterschied zwischen Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit dann ganz verloren.”“

    Kriminelle Tätigkeiten, wie Waffenhandel usw. fallen nicht unter Schwarzarbeit.

    Sie schrieben:

    „Von einem kleinen Prokuristen kann man nicht verlangen, dass er etwas von Ökonomie versteht. Allerdings sollte er wenigstens gelesenes auch wahrheitsgemäß wiedergeben können.“

    Habe ich irgendwas verpasst. Wen meinen Sie denn damit?

    @Wolke 7

    Von Ihnen kommt wieder einmal nur bla, bla, bla. Bis jetzt haben Ihre begrenzten geistigen Ressourcen nur zu dummen Sprüchen gereicht

    @Andreas Abell

    schrieb:

    „Das alles ist für mich völlig in Ordnung, H. Kogge spiegelt hier im Blog sehr gut die Sichtweisen einer Masse von Erdenmenschen wieder.
    Das meine ich keinesfalls abwertend, meinen Respekt hat H. Kogge genauso wie jeder andere Mensch auf Erden.
    Denn für mich spielt es keine Rolle, welchen Weg jemand geht“

    Wenn Sie mehr Respekt hätten, dann würden Sie nicht, wie Sie hier ja mal kundgetan haben, nicht versuchen Leute zu überreden, sondern zu überzeugen.

    Wie oft haben sie jetzt schon behauptet, Sie hätten 100 x durchgerechnet, dass das BGE finanzierbar ist. Wie oft haben Sei dabei, die Kosten für die ganzen Infrastrukturmaßnahmen, ich habe sie schon x- mal aufgeführt (zumindest zum Teil) einfach weggelassen.

    In den ganzen letzten Kommentaren der hier von mir genannten, kommt eines zum Vorschein.

    Da Sie sachlich nichts bringen können, versuchen sie persönlich zu diffamieren. Dass war schon immer die Masche von Demagogen, wenn Sie sachlich nicht weiterkamen

    • unbequem says :

      „Habe ich irgendwas verpasst. Wen meinen Sie denn damit?“

      Sie Herr Kogge… wenn Ihre Vita auf dieser Web-Site der Wahrheit entspricht:
      http://www.epubli.de/shop/autor/Berthold-Kogge/3870

      Auszug:
      „… arbeite sich vom Sachbearbeiter zum Prokuristen hoch und machte sich dann im Baunebengewerk mit einem Installationsmeister selbstständig. Nach dem seine Firma wirtschaftlichen Schiffbruch erlitten hatte…“

      Erkennen Sie sich wieder Herr Kogge?

  23. Berthold Kogge says :

    Ich schrieb:

    „Kriminelle Tätigkeiten, wie Waffenhandel usw. fallen nicht unter Schwarzarbeit.“

    Es muss na klar heißen:

    „Kriminelle Tätigkeiten, wie illegaler Waffenhandel usw. fallen nicht unter Schwarzarbeit.“

    Es ist bezeichnent, dass hier jemand illegale Leistungen in die Schwarzarbeit-Diskussion hineibringt, so wie eben auch Menschenhandel usw.

    Das zeigt aber auch nur, dass man sich entweder mit dem Thema nicht beschäftigt hat, was nur zeigt, wie dumm derjenige ist, wenn er behauptet, er kenne sich aus,

    oder

    er sich beschäftigt hat, aber ganz bewusst hier versucht einen falschen Eindruck zu vermitteln. Was nur seine Unseriosität, was eben typisch für jemanden ist, der seine Ideologie zur Not eben auch mit Lügen, weil die Wahrheit da nicht funktionieren würde, verteidigt.

    Ich weiß, dass folgendes für Ihre doch wohl sehr begrenzten geistigen Ressourcen zu hoch ist, aber das ist wirklich eine eigene Studie und nicht reine Spekulationen von Leuten, die Ahnung haben:

    http://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/33427/ssoar-2010-boockmann_et_al-Abschatzung_des_Ausmaes_der_Schwarzarbeit.pdf?sequence=1

    Ach und noch was zu Wolke 7

    Trolle sind Leute, die bei konkreten Fragen auf Behauptungen, die keine Beweiskraft haben, einfach eine Antwort verweigern. Und Trolle sind welche, die nichts sachlich bringen, sondern hauptsächlich mit persönlichen Diffamierungen glänzen.

    Trolle sind meistens die, die da Sie nichts anderes können, anderen der Trollerei bezichtigen.

  24. Berthold Kogge says :

    @ Wolke 7

    Es ist mir schon klar, dass Sie mit die Fakten, die ich bringe, und die Sie ja auch widerlegen können, nichts anfangen können. Wenn Sie ein bisschen Anstand hätten, müssten Sie zugeben, dass meine Kritik berechtigt.ist.

    Aber für die Allgemeinheit dürfte der Hinweis, dass man hier nicht einmal den Unterschied zwischen Wertschöpfung und Umsatz – und das Andreas Abels sich ständig weigert, die Infrastrukturkosten, in jeder Hinsicht, einzelne Daten habe ich genannt, das muss ich nicht wiederholen, ignoriert.

    Ihre geistigen Ressourcen reichen ja nicht einmal aus, um – immerhin berechtigte Kritikpunkte aufzuarbeiten. Nur weil man Probleme,die anscheinend so groß sind, dass man sie nicht lösen kann, einfach ignoriert, kann man keine Ideologie durchsetzen.

    Das Volk ist eben nicht so dumm, auf Rattenfänger, wie Sie es sind, hereinzufallen.

    Warum gehen Sie nicht raus und spielen in der Sandkiste. Das würde Ihrem Niveau doch besser anstehen. Außer Pöbeleien kommt doch nichts.

    Zugeben, dass zwischen Wertschöpfung ein Unterschied ist, und die Zahlen für Schwarzarbeit vom Umsatz ausgehen, würden Sie ja sowieso nicht.

    Zugeben, dass es zu billig ist, die Schwarzarbeit einfach auf das Baugewerbe zu reduzieren, um dann zu behaupten, die Zahlen können nicht stimmen, würden Sie ja sowieso nicht.

    Pfeifen, die einfach die Wahrheit ignorieren, werden es nie schaffen, die Gesellschaft zu überzeugen. Dazu ist die Gesellschaft zu wach.

    Träumen Sie ruhig weiter vom Schlaraffenland, wo jeder machen kann, was er will, Schwarzarbeit, also die Schädigung der Gesellschaft regelrecht provoziert wird, und gleichzeitig verlangen, dass die Gesellschaft, woher auch immer, das Geld für ein BGE hernehmen soll.

    Entweder merken Sie die Widersprüche nicht – dann sind Sie einfach nur dumm,

    oder

    Sie kennen die Widersprüche, wollen die Gesellschaft täuschen – dann sind sie ein verlogener Agitator.

    Solchen Leuten überlässt man nicht das Feld. Diesen Fehler hat man 1933 gemacht. Nie wieder.

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