Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

In einigen Kommentaren zu meinen Blog wird das BGE als Lösungsansatz für die beschriebenen Probleme vorgeschlagen. Auch, wenn ich diesem Thema nicht mit einem Blogeintrag gerecht werden kann, möchte ich hier versuchen einen groben Einstieg zu bieten. Bevor ich damit beginne, möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieses Thema natürlich kein Bestandteil von unserem Studium ist. Das ist wirklich bedauerlich und auch peinlich. AbsolventInnen des Studiengangs „Arbeitsmarktmanagement“ haben nicht mal etwas von dieser genialen Idee des BGE gehört! Wie kann da noch die Rede von „Studium“ sein? Offensichtliche Manipulation trifft es da schon besser.
Die Arbeitslosigkeit wird heutzutage als zentrales Problem gesehen. Regierungen messen sich maßgeblich daran, wie hoch die Arbeitslosenquoten sind. Aber ist die Arbeitslosigkeit auch wirklich ein Problem? Kann es nicht als Fortschritt und Errungenschaft der Menschheit betrachtet werden, dass heute nicht alle „arbeiten“ müssen?
Diese Fragen haben mich ca. vor einem Jahr zum Nachdenken gebracht. Auf den ersten Blick sind das ungewöhnliche Fragen. Schließlich bekommen wir tagtäglich zu hören, dass Arbeitslosigkeit ganz schlimm ist. Auf den zweiten und x-ten Blick, ist es eine geniale Erweiterung unseres Gedankenhorizonts. Über all die Jahrhunderte hinweg wurden Produktivitätsfortschritte erzielt (besonders ab der industriellen Revolution). Steigende Produktivität heißt, dass für die gleiche Produktion eine geringere Anzahl an Arbeitsstunden aufgewendet werden muss. In den vergangenen Jahrhunderten ist aber nicht nur die Produktivität, sondern auch die Produktion gestiegen. Aus verschiedenen Gründen ist die Produktivität aber stärker als die Produktion gestiegen, womit auch die Arbeitslosigkeit entstanden ist. Somit können wir festhalten, dass wir uns die Arbeitslosigkeit selbst erarbeitet haben. Diese Errungenschaft wird nun mit allen Mitteln bekämpft, in dem Glauben, das Ziel der Vollbeschäftigung erreichen zu können. Warum werden die Menschen nicht für diesen Fortschritt belohnt?
Das BGE setzt an diesen (und natürlich noch weiteren) Fragen an. Das Lösungskonzept besteht im groben darin allen Menschen eine Grundmenge an Geld zur Verfügung zu stellen, ohne Bedingungen. Arbeitslosigkeit wird es nicht mehr geben, da die Definition von „Arbeit“ nicht mehr den Arbeitgebern überlassen wird. Die Definition weitet sich nun aus, auch auf Tätigkeiten, die es heute nicht für rentabel erscheinen, um sie direkt zu entlohnen (z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen, politischen, künstlerischen Bereich, etc.). Zur Arbeit gehört dann auch das soziale Miteinander. Die Grundsäulen unserer Gesellschaft werden damit endlich materiell belohnt. Diejenigen, die weiterhin traditionelle Arbeit machen möchten, bekommen den Lohn zusätzlich zu dem Grundeinkommen (Einschränkungen gibt es beim Modell der negativen Einkommenssteuer).Mit dem BGE entsteht eine große Freiheit für alle Menschen. Wir sind nicht gezwungen eine traditionelle Arbeit anzunehmen, sondern können selber entscheiden, was wir tun möchten.
Jetzt mag sich der/die LeserIn sicherlich Fragen, ob diese schöne Theorie auch in der Praxis funktioniert. Tatsächlich wurde das BGE für 2 Jahre in einem Dorf in Namibia erfolgreich ausprobiert. Das erstaunlichste daran finde ich, dass die Menschen mit dem BGE anfingen zu arbeiten (entgegen dem Cliché, dass dann alles versoffen wird).
Daher sollten wir auch hier die Diskussion über das Thema BGE nicht scheuen. Natürlich werden dadurch nicht alle Probleme gelöst. Es kann aber ein Anfang für eine große Veränderung werden, davon bin ich überzeugt.
Zum Schluss dieser wirklich nur skizzierten Vorstellung des Konzepts möchte ich auf vorhandene Initiativen für das BGE hinweisen und im speziellen auch Ralph Boes erwähnen, der sich für die Abschaffung von Hartz IV und die Einführung vom BGE kämpft. Ich freue mich über die vielen AktivistInnen, die in diesem Bereich aktiv sind! Bleibt dran und kämpft weiter!

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131 responses to “Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)”

  1. Andreas Abels says :

    @B. Kogge

    Ach, Herr Kogge, mir ging es noch nie so gut wie heutzutage. Und damit meine ich nicht irgendwelche materiellen Dinge, sondern ich habe mich mit mir SELBST noch nie so wohlgefühlt wie jetzt, da ich gelernt habe, mich selbst so anzunehmen wie ich nun mal bin, mit allen Macken, mit allem Witz, allen Unzulänglichkeiten und allen Talenten…

    Das ändert aber nichts daran, dass ich Visionen für eine bessere Welt habe, in der sich alle wohlfühlen können, eben auch äußerlich und nicht nur innerlich.
    Um das zu erreichen, ist aber die erste Vorraussetzung, mit sich selbst klarzukommen, ja gar zu lernen, sich selbst zu lieben (was rein gar nix mit Egoismus zu tun hat).
    Alles andere wird sich dann fügen, ja, und diese innere Einstellung versuche ich vorzuleben, DAS ist meine Arbeit.

    Frust und Wut über das System gehört dazu, es sind Motoren für Veränderungen und können helfen aufzuwachen.

    Zitat:

    „Wenn Sie aber mit “Gutgehen” meinen, dass es denn unbedingt ein Porsche sein muss, und ein riesiges Haus, Urlaub auf den Malediven, usw, dann zeigen Sie nur ihr wahres Gesicht. Nur Materialisten meinen, dass Luxus notwendig ist, um glücklich zu sein. Es ist wirklich witzig. Vor 40 Jahren war schon ein Urlaub, alle zwei oder drei Jahre, nach Italien oder Österreich totaler Luxus, die meisten machten Urlaub am Baggersee, machten Fahrradtouren durch die Landschaft mit Picknick und alle waren zufrieden. Es gab damals nicht so viele Frustköpfe, wie Sie einer sind.“

    Joar, damals musste ja auch alles wieder aufgebaut werden, die Wirtschaft boomte nach der Währungsreform.
    Der Krieg war vorbei, und endlich wollte man wieder leben, all das ist verständlich und richtig so.

    Gleichzeitig wurden aber die Probleme der Vergangenheit verdrängt. Wie konnte es dazu kommen, dass Hitler soviel Macht hatte? Waren wir als Volk nicht mitverantwortlich dafür, haben wir ihm nicht zugejubelt, als er fragte: Wollt ihr den totalen Krieg? Hat man nicht weggeschaut, als Millionen von Juden getötet wurden?

    Diese Fragen haben sich viele nach 1945 nicht mehr gestellt, sie wollten nichts mehr dazu tun haben, sie wurden verdrängt.

    Das ist bis heute so, und darum haben heute noch totalitäre Systeme freie Fahrt, und ja, diese unsere Demokratie genauso wie alle westlichen und nicht-westlichen Regierungssysteme (also nicht nur Demokratien, auch islamische und andere Regierungsformen) sind totalitäre Systeme.

    Nur in solche Systemen überwacht man die Menschen TOTAL (siehe Prism etc.) und versucht die Menschen zum Arbeiten zu zwingen und ihnen möglichst wenig Kohle zu geben.

    Klar bin ich wütend darüber, und gleichzeitig voller Hoffnung, denn ich sehe besonders dieses Jahr, wieviel unter den Menschen in Bewegung gekommen ist.

  2. tintenkleks says :

    „Wie konnte es dazu kommen, dass Hitler soviel Macht hatte? Waren wir als Volk nicht mitverantwortlich dafür, haben wir ihm nicht zugejubelt, als er fragte: Wollt ihr den totalen Krieg? Hat man nicht weggeschaut, als Millionen von Juden getötet wurden?“

    Hitler scheint für viele ein Phämomen zu sein, die Grausamkeiten seiner Diktatur unbegreiflich.

    Was begreifen wir denn nicht? Die Summe der Greueltaten, gemessen an der relativ kurzen Zeit seiner Herrschaft? Das uns als Volk eine Kollektivschuld trifft? Ein gewisses Unbehagen, wie leicht man selbst zum Täter werden kann?

    Wenn wir uns diese Fragen beantworten wollen, müssen wir uns zuallererst mit uns selbst beschäftigen. Ohne den Hokus-Pokus den uns die Religionen über Gut und Böse, Himmel und Hölle, Gott und Teufel eingetrichtert haben. Wir selbst sind es die Gut und Böse in uns tragen.
    Es ist alleine unsere Entscheidung wem wir den Vorzug geben.

    Bevor hier nun jemand auf den dummen Gedanken kommt, damit würde ich die Greueltaten im Dritten Reich und Hitler relativieren wollen, der irrt.

    Ich finde nur man sollte nicht immer so tun, als wäre Hitler das personifizierte Böse und seine Handlungen unbegreiflich. Wir tun uns keinen Gefallen damit, wenn wir ihn als einzigartig – und damit nicht wiederholbar – hinstellen.

    Heute sind wir „Global-Player“, eingebunden in die NATO und ang. gehören wir zu den Guten.
    Wir kämpfen für den Erhalt unserer westlichen Werte (überall, nur nicht vor Ort). Deswegen verteidigen wir unsere Freiheit auch am Hindukusch und beteiligen uns an sog. Friedensmissionen in arabischen Ländern, verteidigen die Seewege am Horn von Afrika gegen „somalische Piraten“.
    Aussetzung der Wehrpflicht läßt noch schlimmeres ahnen.

    Auch im vereinten Europa sind wir nicht ganz tatenlos. Momentan sparen und konkurrieren wird gerade unsere südlichen Nachbarn in den Ruin.

    Noch gibt man sich ein bisschen zögerlich, aber der Tenor ist eindeutig. Wir sind wieder wer.
    Für mich war bisher der Spruch: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ ein Relikt aus der Nazi-Propaganda. Mittlerweile halte ich mich an die alte Weisheit: „Die Dosis macht das Gift“.

  3. Andreas Abels says :

    @tintenkleks

    Ja, ich kann ihren ganzen Kommentar nur unterschreiben. Darum stellte ich auch diese Fragen bzgl. der Nazizeit, die sich das Volk hätte selbst stellen sollen.
    Dass man diese Fragen vielleicht nicht in der ersten Jahren stellt, verstehe ich, viele waren auch traumatisiert und haben unterschätzt, was der Hilter alles gemacht hat bzw. sie selbst waren verblendet.
    Aber viele Jahre später gehört sowas auch mal aufgearbeitet, und genau das ist kaum passiert.

    Denn es geht um Selbstverantwortung. Das Volk hat es nicht nur zugelassen, dass Hilter schalten und walten konnte, wie er wollte, sondern es hat ihm sogar noch zugejubelt. Natürlich nicht alle, jedoch ein Großteil, oder sie haben ihn einfach ignoriert, nach dem Motto:

    Was interessiert mich Hitler, ich mache hier im Dorf oder in der Stadt meine Arbeit, kümmere mich um meine Familie, der Typ geht mich nichts an.

    Und genau darin liegt der Fehler, heute genauso: Es geht einen was an, IMMER! Denn WIR sind das Volk, oder: Wir sind EINE Menschheit.

    Bewußt-Sein verändert eben mehr als die meisten wahrhaben wollen.

    Noch heute also, wie sie auch schon sagten, wird Hitler als das personifizierte Böse hingestellt und alle westlichen Demokatien samt Politiker und Volk sind angeblich das personifizierte Gute.
    Hat sich Hitler damals nicht auch als das „Gute“ hingestellt, als jemand, der immer FÜR das Volk arbeitet und nicht dagegen? Und der alles „Böse“ ausmerzen wollte?

    Genau so machen es heute die westlichen Regierungen. Da wird seit Jahrzehnten gemordet und gefoltert, heute mehr denn je, da wird eine gesamte Weltbevölkerung dank der technischen Möglichkeite total überwacht.

    Und alles angeblich nur FÜR das Volk, um es angeblich zu beschützen und das angeblich „Gute“ zu verteidigen.

    Niemand hier im Blog will rechtfertigen, was Hitler machte, aber man muss immer wieder hinterfragen, ob wir nicht längst wieder mal in einem totalitären System angekommen sind…ein System, welches diesmal sogar global funktioniert, Hitler und Honecker haben von sowas nur geträumt…

    Darum muss man leider auch solche Vergleiche mit der Nazi- und der Stasizeit ziehen.

    • tintenkleks says :

      „Niemand hier im Blog will rechtfertigen, was Hitler machte, aber man muss immer wieder hinterfragen, ob wir nicht längst wieder mal in einem totalitären System angekommen sind…ein System, welches diesmal sogar global funktioniert, Hitler und Honecker haben von sowas nur geträumt…“

      Neofaschismus… nennen wir es doch beim Namen. Der Kampf um die letzten verbliebenen Ressourcen hat begonnen.

      Das ganze Geschwafel von der Verteidigung der Menschenrechte und den Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist doch bloß Augenwischerei.

      Es ist doch mehr als merkwürdig, dass die Menschenrechte ausgerechnet immer da am meisten zu verteidigen sind, wo sich – welch Zufall – die ergiebigsten Quellen fosiler Brennstoffe befinden.
      Offenbar tummeln sich auch die bösen Terroristen vorzugsweise in Ländern von ebensolcher Bedeutung.

      Wenn wir nicht bald die Kurve kriegen, werden wir für die hegemonialen Feuchträume der untergehenden „Supermacht“ USA teuer bezahlen.
      „Mutti“ wirds nicht weiter tangieren, die ist ja Weltmeisterin der Anpassung. Russisch kann Sie schon, und chinesisch kommt einem schon heute manches vor, was sie von sich gibt.

  4. Berthold Kogge says :

    So wie Sie jammern und so blind Sie durch die Gegend laufen, kann es Ihnen gar nicht gut gehen. Es ist schon lustig. Denjenigen, die ich am Wochenende fröhlich im Stadtpark zugeschaut haben, unterstellen Sie, dass die gar nicht merken, wie schlecht es Ihnen geht, bzw. deren Fröhlichkeit nur vorgespielt ist, aber Sei bilden sich ein, sich selbst richtig beurteilen zu können. Also lustig sind Sie schon irgendwie.

    Ihre Version von einer besseren Welt sind aber Träumereien, die aus verschiedenen Gründen gar nicht verwirklicht werden können.

    1. Ist der Mensch nicht so, wie Sie es sich vorstellen, Egal ob jetzt der faschistische Bauer, der heroisch für das Wohl der Volksgenossen die Sense schwingt, oder die heroische Putzfrau, die nur zu Ihrem Wohl ihre Bettpfanne säubert, auch wenn sie eigentlich gar nicht arbeiten will.

    2. Unterstellen Sie, dass die Leute hier schlafen, falsch programmiert, so durch ihre Arbeit ausgemergelt, dass sie nicht mehr über ihr Dasein nachdenken können. Das stimmt einfach nicht.

    3. Kann man die Welt nicht verändern, in dem man einfach mathematische Grundsätze außer Kraft setzt, Sei es, dass sie glauben, wenn man von einer Summe 50% wegnimmt und von dem Ergebnis 100% dazu zählt, man auf einmal mehr hat, oder sei es darum dass man die MWST nur ordentlich erhöhen muss, dann hat man irgendwann genug Geld für ein BGE .

    und 4. und 5 usw.

    Sie behaupten die anderen schlafen, aber sind selbst ein Träumer

    Sie sehen die Welt so schwarz, und können es nicht glauben, dass die anderen sie nicht so schwarz sehen, wie sie nicht ist.

    Sie haben einen idealen Menschen im Kopf, den es nicht gibt. Selbst die fundamentalen Sozialisten, wie die Faschisten (außer vielleicht Hitler selbst) haben nicht an diesen idealen Menschen geglaubt.

    Und – Sie glauben an was, was sie selbst nie tun würden. Wenn Sie nicht arbeiten müssten, wären Sie in Ihrer idealen Welt sicher bereit, jeden Morgen früh aufzustehen, um die anderen dann zu ihrer „freiwilligen“ Arbeit einzuteilen. Aber so jemand wie Sie wäre niemals dazu bereit, jeden Tag, sagen wir mal voer oder funf Tage in der Woche, insgesamt 35 Stunden in der Woche, die Bettpfannen von anderen sauber zu machen.

    In Ihrer idealen Welt, sehen Sie sich nicht bei der Drecksarbeit.

    So lange wir davon leben, dass Dinge durch Arbeit hergestellt wird, dazu zählen auch Dienstleistungen, wie Bettpfannen sauber machen, so lange gehört es zu unserem Leben dazu, ein Teil unser Lebenszeit auch mit Arbeit zu definieren. Und zwar mit Arbeit, die zu erledigen ist, nicht einfach nur die Arbeit, zu der man Lust hat. Und wer in der Qualifikation ganz unten steht, wird immer die Arbeit machen müssen, die kein anderer tun will.

    Wer das nicht will, muss ein Leben entwickeln, in dem er nichts braucht, was hergestellt wird, bzw. eben nicht als Dienstleistung benötigt wird.

    Er muss somit in der Lage sein, von Luft und Liebe zu leben.

    Im Grunde sind Sie nur ein Materialist. Man könnte auch sagen, ein Kapitalist ohne das notwendige Kapital. Sie wollen die Welt nicht verbessern, Wenn Sie das wirklich wollten, würden Sie sich nicht über die Gedanken machen, die sich hier ganz wohl fühlen – auch im Stadtpark – und sich nicht als ausgebeutete, ausgemergelte Lohnsklaven halten, sondern – wenn Sie die Welt wirklich verbessern wollten, dann würden Sie sich Gedanken machen,

    WIE SIE WIRKLICH AKTIV DA HELFEN KÖNNTEN; WO WIRKLICH HILFE NOTWENDIG IST – AUCH WENN (ICH GLAUBE DAS WAR TINTENKLEKS) DEN HINWEIS MIT DEN HALBWÜSTEN FÜR POLEMISCH HÄLT):

    Wer die Welt verbessern will, tut es da, wo es Not tut, und nicht da, wo er die Menschen unterdrückter macht, als diese sich selbst sehen.

    Und wer die Welt wirklich verbessern will, verdreht nicht die Tatsachen, nur damit seine Argumente passen.

    Sie wollen nicht die Welt verbessern. Und so wie Sie jammern, fühlen Sie sich nicht wohl. Egal wie sehr Sie das Gegenteil behaupten

  5. Berthold Kogge says :

    @Tintenkleks

    Schrieb:

    „Für mich war bisher der Spruch: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ ein Relikt aus der Nazi-Propaganda. Mittlerweile halte ich mich an die alte Weisheit: „Die Dosis macht das Gift“.

    Auch weider schlechte Bildung. Der Spruch kommt nicht von den Nazis, Er stammt aus einer ganz anderen Zeit, aus einem ganz anderem Zusammenhang. Er wurde nur, wie so vieles, was die Nazis brachten, aus dem Zusammenhang gerissen und dem Volk aufs Brot geschmiert, genauso wie die angebliche Gotentreue und noch einiges andere.

    Und wer folgendes schreibt:

    „Hitler scheint für viele ein Phämomen zu sein, die Grausamkeiten seiner Diktatur unbegreiflich.

    Was begreifen wir denn nicht? Die Summe der Greueltaten, gemessen an der relativ kurzen Zeit seiner Herrschaft? Das uns als Volk eine Kollektivschuld trifft? Ein gewisses Unbehagen, wie leicht man selbst zum Täter werden kann?“

    …. hat sich mit Geschichte nicht beschäftigt.

    Es gab Gründe für Hitler, – aus damaliger Sicht – Und er war ja nun damals in der Welt nicht einzigartig.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Zitat:

      „Sie sehen die Welt so schwarz, und können es nicht glauben, dass die anderen sie nicht so schwarz sehen, wie sie nicht ist.“

      Nein, denn: Ich sehe die Welt so bunt und vielfältig und wundere mich darüber, dass das andere nicht sehen. 😉

      Aber was ist „die Welt“ ? Die Welt ist für mich nicht das herrschende System auf der Erde, denn das ist wirklich nur schwarz und zerstörerisch.

      „Die Welt“ ist für mich die Viefalt der Erde selbst (es ist ein wunderschöner Planet!) UND die Vielfalt, die jeder Mensch in sich trägt. Nu ist er sich dessen meist gar nicht bewußt, und dabei werden Sie mir natürlich wieder widersprechen. 😉

      Und meine Arbeit ist es (und das ist es, was ICH tun kann und tue):

      Anderen helfen, sich ihrer Vielfalt wieder bewußt zu werden. Wer sich dessen nicht bewußt werden möchte oder kann, hat natürlich jedes Recht dazu, insofern missioniere ich auch nicht.

    • tintenkleks says :

      Bitte Herr Kogge, tun Sie mir einen Gefallen und zitieren Sie mich nicht mehr, ich zitiere Sie auch nicht mehr.

      Falls Sie es nicht bemerken, Ihre Klugscheißerei wird zunehmend peinlich und wird nur noch von ihren mangelnden kognitiven Fähigkeiten übertroffen.

  6. Berthold Kogge says :

    @tintenkleks

    Also mal ehrlich, wenn hier einer ein Klugscheißer ist, dann sind Sie es doch. Jeder, der nicht ihren fundamentalitischen Sozialismus teilt, nennen Sie gleich neoliberal.

    Mehr als dummbatziges populistisches Kauderwelsch kommt doch nicht von Ihnen.

  7. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Sie sehen die Welt also als bunt und vielfältig an. Gleichzeitig unterstellen Sie anderen, dass sie ausgemergelte Lohsklaven sind, die selbst einen schönes Wochenende mit ihren Familien im Stadtpark, auf der Grillwiese und sonst wo nicht genießen können. Sie unterstellen, dass die Leute nach der Arbeit so ausgelaugt sind, dass sie weder über sich selbst nachdenken können, noch die Freizeit genießen können.

    Wenn für Sie die Welt schön und bunt ist, und auch das Leben, warum unterstellen Sie dann, dass andere das nicht so empfinden .

    Sie machen die Welt doch nur schlecht, damit Sie sich als Heilsbringer darstellen können. Es gibt viele praktische Möglichkeiten, was zu ändern. Aber wie von mir schon erwähnt – das dürfte Ihnen wohl zu mühsam sein. Agitatoren wollen Reden schwingen – und im Zweifel den anderen einreden, wie schlecht es ihnen doch eigentlich geht, nur das die es bisher eben nicht gemerkt haben.

  8. Andreas Abels says :

    @Herr Kogge

    Reden wir doch mal darüber, was sie ändern wollen in der Gesellschaft.

    Was genau wollen sie ändern (falls Sie was ändern wollen, das wurde bisher eigentlich kaum deutlich), und was genau ist denn vor Jahrzehnten schief gelaufen bzw. was für Weichen wurden denn falsch gestellt (so oder so ähnlich drückten sie sich vor Wochen mal aus)?

    Da sind Sie bisher nie konkreter geworden. BGE bedeutet ja auch, etwas Grundlegendes ändern zu wollen. Dass sie es für nicht durchführbar oder unsinnig halten, ist ja längst deutlich geworden, das habe ich längst akzeptiert, aber was für Ideen haben denn Sie selbst, was sollte sich ändern? Soll sich überhaupt etwas Grundlegendes ändern?

    Das sind ernstgemeinte Fragen, und ich wünsche mir, dass wir hier im Blog endlich wegkommen von irgendwelchen persönlichen Meinungen über die Person des Schreiberlings; persönliche Sympathien oder Antipathien für den Kommentator sollten wir endlich mal außen vor lassen.

  9. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Gerne – aber ich habe schon mal geschrieben, dass ich hier nicht immer neue Theman anfange, wenn die alten noch nicht einmal abgearbeitet sind.

    Erst mal müssen Sie Ihre Behauptung zurücknehmen, dass eine Summe x minus 50 % plus 100 Prozent nicht mehr ist, und daher kein zusätzliches Geld für BGE da ist.

    Und Sie müssen endlich eingestehen, dass, je mehr MWST der Staat kassiert, desto teurer werden die Waren. Was bringt es, wenn man 1000 € hat, aber dann nur Ware kauen kann, wie heute für 500 €.

    Wohl gemerkt, Ich habe schon mal darauf hingewiesen, und Sie haben es ja auch immer getan, dass Sie, wenn sie nicht weiterkamen, einfach etwas neues brachten, um dann irgendwann mit den alten Behauptungen wieder aufzutauchen.

    Und das ist keine Diskussion. Sie haben ja, obwohl Ihre Argumente den Bach herunter gingen, behauptet, sie bleiben auf jeden Fall bei Ihrer Meinung.

    Wer unbedingt bei seiner Meinung bleibt, auch wenn seine Argumente zum Teufel gehen, will nicht diskutieren.

    Und so ganz nebenbei haben Sie hier schon wieder in einer neuen Runde Schwachsinn verbreitet. – Ja es ist Schwachsinn.

    Und da habe ich z.B. auch einen Veränderungsvorschlag gemacht. Sogar mehrere.

    Davon abgesehen gehen Sie, wenn sie von ausgemergelten Lohnsklaven reden, die angeblich so kaputt sind, dass sie nicht einmal mehr über sich nachdenken können, von falschen Voraussetzungen aus. Bevor man darüber redet, wie man die Welt verändern kann, sollte man erst einmal sich darauf einigen, wie sie aussieht – Und wenn man in der neuen Diskussion ihr Gfefängnisgeschwafel liest, dürfte wohl klar sein, dass das unmöglich ist.

    Sie mögen ja behaupten, dass Sie die Welt bunt sehen, aber Sie haben auf diese Gesellschaft so ein Hass, dass Sie die nicht im realen Licht sehen können

    • Andreas Abels says :

      @ B. Kogge

      *lach* Ok, es war EIN Versuch wert, eine neue und vor allem SACHLICHE Diskussion zu beginnen, aber das hat wenig Sinn.

      Sie fordern von mir, ich solle bestimmte Aussagen zurücknehmen. Da ich alles durchgerechnet habe, und diese Rechungen stimmen -mehrfach von mir überprüft- werde ich natürlich auch nichts zurücknehmen.

      Wenn das der Grund ist, warum Sie keine eigenen Ideen für Veränderungen der Gesellschaft preisgeben wollen (falls sie denn welche haben), dann habe ich kein Problem damit, das auch so zu akzeptieren. 😉

  10. tintenkleks says :

    @Herr Abels,

    ich empfehle ihnen einmal einen Blick auf diese Homepage zu werfen:
    http://www.berthold-kogge.de/buchprojekte-von-berthold-kogge/

    Besonders Empfehlenswert ist das erste ang. autobiografische Werk. Ein wenig einlesen und Sie werden verstehen, warum für mich der Herr Kogge keines weiteren Wortes mehr würdig ist.

    (Zu seinem zweiten Machwerk fällt mir schon gar nichts mehr ein, es strotzt nur so vor Halbwahrheiten)

  11. Berthold Kogge says :

    Es ist typisch für fundamentalistische Sozialisten, das Ihnen jegliche geistige Möglichkeit fehlt, sachlich zu argumentieren, zu versuchen unter die Gürtellinie zu treten .Etwas, was aus der extremen politischen Richtung, egal ob nun von links oder von rechts, eben üblich ist.

    So wenig Geist wie bei Ihnen habe ich nur selten erlebt.

    Und zu meinen Büchern.

    Die, die sich mit Kindesmissbrauch auskennen, sich damit in beratener Tätigkeit beschfätigen, erkennen die dort bechriebenen Symptome immer wieder.

    Und zu dem zweiten Buch – Nun, Sie müssen es ja wissen, Wahrscheinlich haben Sie die entsprechenden Daten alle abgefangen. Arbeiten Sie zufällig bei der NSA ? Das was Sie dort gefunden haben, ist alles schriftlich belegt.

    Sie sind Andreas Abels ähnlicher, als Sie hier behaupten

  12. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Sie können es nicht durchgerechnet haben. Wenn Sie es getan hätten, hätten Sie die Zahlen ja entsprechend vorlegen können.

    Ihre Behauptung, dass bei 175 % MWST die Summe da ist, mag ja ganz witzig sein, aber wie teuer ist dann ein Brot? Wie viel können Sie sich dann noch für Ihre 1000 € kaufen? Jeder Euro, der als MWST mehr in die Staatskasse kommt, geht 1:1 auf den Preis der Ware über.

    Sollte, wenn, wie in Ihrer ersten Rechnung, die Staatquote auf 0% gesenkt ist, ein Brot noch 1 € kosten, kostet es bei einer MWST von 100% schon 2 €. Bei einer MWST von 175% schon 2,75 €

    Was nützen Ihnen Ihre 1000 € BGE, wenn Sie nur noch halb so viel kaufen können.

    Das ist Ihr Problem, außer „lach“ kommt nichts von Ihnen.

    • Tom Ludwig says :

      Staatliche Leistungen wie Altersheimplaetze sollen dann ja auch entfallen. Mit dem BGE kann jeder Buerger selbst bezahlen. Und bitteschoen zuzueglich der erhoehten MWSt ! So rechnet sich das Grundeinkommen !

  13. Andreas Abels says :

    @B. Kogge

    Zitat:

    „Sollte, wenn, wie in Ihrer ersten Rechnung, die Staatquote auf 0% gesenkt ist, ein Brot noch 1 € kosten, kostet es bei einer MWST von 100% schon 2 €. Bei einer MWST von 175% schon 2,75 €.“

    Daran sieht man wieder mal, dass sie meine Rechnungen überhaupt nicht verstehen. Sie wiederholen immer wieder ihren gleichen Rechenansatz-Fehler.

    Die neue Mwst. wird nicht auf 1€ aufgeschlagen, sondern auf:

    „1€ abzgl. 50% Staatsquote“, also auf 0.5€ in ihrem Beispiel.

    Das ist der Rechenweg und kein anderer. Das sind nun wirklich einfachste Prozentrechnungen.

    • tintenkleks says :

      @Herr Abels,

      da ich mich eingangs auch etwas schwer getan habe, ihr Modell nur anhand von trockenen Rechenbeispielen zu begreifen, sollten Sie vielleicht zur allgemeinen Verständlichkeit noch einmal kurz erläutern, wie überhaupt Preisbildung für ein Produkt zustande kommt, bzw. mit welchen Steuern ein Produkt schon belastet ist, bevor es überhaupt über die Ladentheke geht.

      Einmal erklärt… und jeder halbwegs intelligente Mensch wird verstehen, was Sie zum Ausdruck bringen möchten.

      Zugegeben, auch mancher Beitrag von mir orientierte sich nicht immer am Thema, aber diese ständige MwSt- oder Konsumsteuer Zahlenakrobatik… muss das sein?
      Vergleicht doch eure Schwanzlänge, und gut ist 🙂

  14. Berthold Kogge says :

    @Tom Ludwig In den ganzen Rechenbeispielen, die hier schon vor Wochen kamen, sind diese Kosten schon herausgerechnet. Also rechnet es sich nicht.

  15. Berthold Kogge says :

    @tintenkleks.

    Es ist wirklich erschütternd, wie ein Einzelner so viele sinnlosen Tintenklekse verteilen kann – oder ist die Sinnfreiheit Ihrer Kommentare Absicht?

    Sie waren doch von Anfang an dabei. Sie haben doch mitbekommen, dass wir am Anfang uns gar nicht um die Finanzierbarkeit gestritten haben.

    Nur, wenn man nicht einmal die Finanzierbarkeit in den Griff bekommt, braucht man sich doch gar nicht mehr um den Rest Gedanken machen.

    Aber ich bringe mal ein Beispiel, über den Rest.

    7 Leute landen nach einem Unglück, egal ob per Schiff oder Flugzeug, auf einer Insel

    Diese siebenLeute sind
    Tintenkleks, Anderas Abels, Tom Ludwig , Rote Socke, Braune Socke, Faule Socke. Lahme Socke,

    Der Grundsatz des BGE ist ja, dass alle arbeiten wollen, aber jeder dabei das tun soll, was er will.

    Tintenkleks, angelt gerne, da er gerne sinnfrei zum Horizont schaut. Also fängt er an zu angeln. Hat aber das Pech, dass er eigentlich nicht angeln kann, also nichts fängt.

    Andreas Abels, nimmt selbstverständlich auch nur Arbeit an, die für ihn akzeptabel ist. Also was er gerne macht. Da er gerne spazieren geht, erklärt er sich bereit, auf Jagd zu gehen. Hat aber dabei das Problem, dass er zu laut ist, und alles,was zu jagen wäre, vor ihm flieht.

    Tom Ludwig, bastelt gerne, auch wenn immer das, was er gebaut hat, wieder umfällt. Da er aber gerne bastelt, will er die Unterkunft bauen, Rote Socke, soll ihm dabei als Handlanger helfen.

    Braune Socke, buddelt gerne im Sand herum und fängt daher schon mal an ein Loch für die Latrine zu buddeln

    Faule Socke und Lahme Socke wollen nur kreativ tätig sein und malen, für die Unterkunft, auf Palmenwedel schon einmal schöne Bilder.

    Das ist zwar noch kein BGE, aber Andreas Abels fühlt sich da richtig wohl, da jeder das tut, wozu er Lust hat.

    Der erste Tag ist vorbei.

    Tintenklecks hat einen schönen Tag am Ufer verbracht, aber keinen Fisch gefangen.

    Andres Abels Jagd war ohne Erfolg.

    Die Hütte von Tom Ludwig ist immer zusammen gefallen,

    Ein Loch im Sand ist Braune Socke auch nicht so richtig geglückt.

    Nur die Gemälde von Faule Socke und Lahme Socke sind was geworden.

    Ziemlich frustriert sitzt man abends, an dem nicht vorhandenen Lagerfeuer und berät die Lage.

    Tintenklecks und Andreas Abels kennen sich bereits von vorher aus einem sozialistischen Forum Daher macht Tintenklecks zu Andreas Abels folgenden Vorschlag: Du hast doch mal gesagt, dass dein Vater mit dir früher immer Angeln war, und du damals viele Fische gefangen hast, was deinen Vater richtig verwundert hat.“

    Andreas Abels antwortet: „Ja das stimmt, aber es macht mir keinen Spaß. Angeln ist für mich keine akzeptable Beschäftigung. Ich will weiter jagen.“

    Worauf alle: „Aber du fängst doch dabei nichts.“

    Abels: „Ist egal, es macht aber Spaß und ist für mich eine akzeptable Beschäfigung.“

    Ich will das hier nicht weiter ausführen.

    Das einzig sinnvolle was da herauskommt, ist, dass alle das machen, was für die Gemeinschaft am Wichtigsten ist. Jeder will von der Gemeinschaft etwas haben, also muss auch er seinen Beitrag dazu bringen, Und war das, was die Gemeinschaft benötigt, nicht das, was man selbst meint der Gemeinschaft geben zu wollen.

    Und wer zu nichts Lust hat, und am wenigsten kann, wird im Zweifel derjenige sein, der die notwendigen Latrinen ausheben und dann pflegen wird. Und wenn derjenige Andreas Abels ist, hat er halt Pech gehabt, auch wenn er den Job für sich nicht für akzeptabel hält.

    Und sollte Andreas Abels auf diese Insel das BGE einführen wollen (aus Mangel an Geldscheinen kann man ja Muschelschalen nehmen), würde auch er sich weigern, Faule Socke und Lahme Socke von dem etwas abzugeben, was er und die anderen mühsam gefangen oder gebaut haben, wenn diese Beiden den Tag damit verbringen, Zeichnungen auf Palmenblättern zu malen.

    So lange wir davon leben, dass etwas hergestellt wird oder eine Dienstleistung angeboten wird, wird, zumindest ein Teil unseres Lebens (sind ja man gerade meistens 35-40 Stunden die Woche) auch damit beschäftigen, etwas herzustellen oder anzubieten.

    Und was dabei der Einzelne will, funktioniert nur so lange, so lange er was anbietet, was die Gesellschaft benötigt oder aus anderen Gründen haben möchte.

    Unsere Welt ist komplexer als eine kleine Insel. Aber der Grundsatz ist der Gleiche.

    Es ist immer das Gleiche. Wer die größten sozialistischen Parolen von sich gibt, ist doch eigentlich der größte Egoist. So wie Andras Abels. Er will nur Jobs, die für ihn akzeptabel sind, erwartet aber, dass sollte das BGE doch eingeführt werden, die anderen (er selbstverständlich nicht) mit heroischem Blick, auch wenn sie es nicht nötig haben, vollgeschissene Bettpfannen reinigen.

    Na ja – und andere können sowieso nur sinnfrei Tintenkleckse aufs Papier drücken.

  16. Berthold Kogge says :

    Andras Abels.

    Sie haben es nicht kapiert.

    Es ist egal, ob sie von 1 € ausgehen, oder von 50 Cent.

    Simple Prozentrechnung geht immer von Grundwert aus. Egal ob der Grundwert 1€ ist oder 50 Cent.

    Schlagen Sie 100 % MWST auf. verdopptel sich der Preis. Sie können also nur, wenn die gleiche Summe zur Verfügung steht, halb so viel kaufen.

    Das ist so, wenn Sie von einem Grundpreis von 1 € ausgehen, aber auch, wenn Sie von einem Grundpreis von 50 Cent ausgehen.

    Es ist egal ob der Preis zuerst

    1 € war und dann 50% der Staatsquote abezogen wird, und man dann anfängt mit 0,50 € zu rechnen,

    Oder, ob man von 2 € ausgeht, und dann nach Streichung der Staatsquote von 1 € ausgeht.

    IST IHNEN NICHT EINMAL KLAR; DASS ES EBEN EINFACHE PROZENTRECHNUNG IST; UND SICH AN DEM GRUNDSATZ NICHTS ÄNDERT; EGAL OB SIE MIT 2€ oder mit 1€ anfangen.

    Die Prozentrechnung ist immer gleich.

    Aufschlag von 100% MWST Derdoppelung des Preises, also Halbierung der Menge, die man kaufen kann.

    Aufschlag von 150% MWST, Erhöhung des Preises um das 2,5 fache. Also kann man nur noch 40% der Menge kaufen, die man vorher kaufen konnte.

    Aufschlag von 200 % MWST, Erhöhung des Preises auf das Dreifache. Man kann sich also nur noch 1/3 von dem kaufen, was man vorher kaufen konnte.

    DAS IST SIMPLE PROZENTRECHNUNG

  17. Andreas Abels says :

    @B. Kogge

    Ihre Geschichte können Sie in einem neuen Buch veröffentlichen. 🙂

    Zitat:

    „Es ist egal ob der Preis zuerst

    1 € war und dann 50% der Staatsquote abezogen wird, und man dann anfängt mit 0,50 € zu rechnen,

    Oder, ob man von 2 € ausgeht, und dann nach Streichung der Staatsquote von 1 € ausgeht.“

    Wird ja immer schlimmer, wirklich schlimmer als jeder Nachhilfeschüler, denn ich je hatte.

    Es ist nicht egal, denn wenn wir von 1€ altem Brotpreis ausgehen, und der Rechenweg lautet „50% Staatsquote rausrechnen, und DANN 100% Mwst. draufrechnen“, kommt auch wieder 1€ raus. Wo hat sich denn da der Preis fürs Brot verdoppelt, wie sie z.b. in einem älteren Kommentar behauptet haben?

    Siehe (Zitat):

    „Sollte, wenn, wie in Ihrer ersten Rechnung, die Staatquote auf 0% gesenkt ist, ein Brot noch 1 € kosten, kostet es bei einer MWST von 100% schon 2 €. Bei einer MWST von 175% schon 2,75 €“

    Der Preis bleibt schlichtweg gleich bei 100€ Mwst. Es ist auch Quatsch, zu sagen, das Brot koste nach Rausrechnung der Staatsquote noch 1€, denn das Brot wird nicht verkauft ohne Aufschlag der Mwst. Das Rausrechnen gehört NUR zum Rechenweg und vervollständigt sich erst mit dem Zurechnen der Mwst., und erst DANN haben sie den neuen Preis fürs Brot, der aber nun mal der alte Preis bleibt.

    Bei 1€ altem Brotpreis und 175% Mwst. kostet das Brot dann 1.38€:

    1. Schritt: 1€ abzgl. 50% = 0.5€
    2. Schritt: 0.5 * 1.75 = 0.875
    3. Schritt: 0.5 + 0.875 = 1.375

    Das ist eine Verteuerung von 37.5% (bzw. nach Aufrundung 38%), das ist genau die Zahl, die ich Ihnen schon in alten Kommentaren vorgerechnet habe.

    • tintenkleks says :

      @Herr Abels,

      „Ihre Geschichte können Sie in einem neuen Buch veröffentlichen.„

      Die Sache hat nur einen Haken… würde man der Ideologie von Herr K. Glauben schenken, dürfte er überhaupt kein Buch schreiben.

      Seine bisherigen Werke haben keinerlei literarischen Anspruch und sind fern jeden intellektuellen Gehaltes. Somit für die Gesellschaft völlig wertlos.

      Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an die Worte von Herrn K.:

      „Und war (zwar) das, was die Gemeinschaft benötigt, nicht das, was man selbst meint der Gemeinschaft geben zu wollen.“

      Siehe da… Herr K. ist – ohne es zu bemerken – selbst ein gestrandeter auf der Insel.
      Vielleicht sollten wir Herrn K. den Fischfang überlassen. Wie man sich im eigenen Netz fängt, hat er ja nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt 😉

  18. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Na klar ist es ega. So dumm könnnen Sie doch nicht sein..

    Auch bei Ihrem Beispiel aus Wikipedia sind die Leute nicht von 1 €, ausgegangen, der auf 0,50 € gesenkt wurde, sondern das waren es 150 €, die auf 75 ³ gesenkt wurden.

    Es spielt prozentual eben keine Rolle ob man

    1,00 auf 0,50 setzt

    oder 150,00 auf 75,00

    oder

    2,00 auf 1,00

    Jeweils wird die Summe um 50% gekürzt.

    Und von da wird dann wieder hochgerechnet.

    Und sie haben zwei weitere Fehler gemacht

    1. Gehen Sie immer noch von der Differenz, die ich erechnet habe, von 600 Milliarden aus.

    wenn Sie aber die Staatsquote senken, können Sie die 400 Miliiarden, die ich herausgerechnet habe, nicht noch einmal herausrechnen, sie müssen also wieder von einem Defizit der Gesamtsumme des BGE ausgehen. 1.000/ per Monat x 12 x 82 Millionen = 1.000 Milliarden.

    Das heißt, sie kommen mit einer Quote von 1,375 nicht aus.

    Außerdem können Sie zwar die Staatsquote, wenn Sie die Steuern von direkten auf indirekte abändern wollen, und auch bei alle Abgaben, Müll, Abwasser usw. usw das gleiche machen wollen. auf 0 setzen, aber die Kosten verschwinden nicht.

    Wenn Sie nicht weitere Ersparnisse aufzeigen (Ich habe Sie mehrmals darum gebeten, Sie haben nichts bebracht), müssen Sie die 850 Milliarden, die weiterhin als Kosten da sind, auch wieder hineinrechnen. Bei einer Staatsquote von 50% beträgt die Staastqute ca. 1.250 Milliarden €. Zieht man meine 400 Milliarden Einsparmöglichkeiten ab. bleiben eben ca 850 Milliarden übrig, die weiterhin benötigt werden.

    Sie können die staatliche Ordnung nicht auf das Niveau vor der Völkerwanderungszeit zurückschrauben.

    Wir brauchen weiterhin Straßen, Brücken, Schifffahrskanäle, Küstenschutz am Meer und an den Flüssen. Poliezei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Plfegeheime. Justiz,

    Wissen Sei eigentlich, dass in Durchschnitt alleine 1/3 der Länderhaushalte, in für Bildung drauf geht (bei Ihnen sicher Perlen vor die Säue geworfen). Weiter Bildungskosten sind bei den Kommunen, da diese für die Gebäude für die Schulen sorgen müssen.

    Wollen Sie in Düsseldorf in Zukunft wieder auf Feldwegen durch die Stadt gehen, das jeder andere, wie auch Sie, den Müll auf die Straße geschüttet haben, genauso wie die Scheiße, die Sie in einen Eimer haben fallen lassen, und diesen dann auch durchs Fenster entleert haben?

    Wenn Sie von 1 ausgehen, und dann auf 0,50 kürzen, dann müssen Sie erst einmal bei den 0,5 60% wieder an MWST dazurechnen, nur um die auch weiterhin vorhandenen Aufgaben des Staates bewältigen zu können.

    0,5 + 60% = 0,5 + 0,3 = 0,8

    Und dann können Sie nur noch auf 1,0 erhöhen. MEHR GEHT NICHT.

    also noch einmal + 30 ergibt zusammen 1,00 – wie am Anfang

    MEHR KÖNNEN SIE DIE MWST NICHT ERHÖHEN; ALS DAHIN; WO WIR AM ANFANG WAREN: SIE KÖNNEN NICHT ÜBER DEN AUSGANGSPUNKT 1 KOMMEN:

    Erhöhen Sie die Mehrwertsteuer um weitere 100 Milliarden. Werden auch die zu kaufenden Waren um 100 Milliarden € teurer. Sie können also mit Ihren 1.000 € weniger kaufen.

    Bis Sie so viel MWST Erhöht haben, um das ganze BGE von 1.000 Milliarden finanzierten zu können, Können Sie mit dem BGE von 1.000 € im Monat gerade noch die Mieten bezahlen. – Dann ist das Geld alle.

    Sie können auch nicht argumentieren, dass die Leute ja auch weiterhin Geld verdienen, und wenn die Ware teurer wird, ja von dem Geld mehr MWST eingenommen wird.

    Auch auf das Geld schlägt die Inflation zu. Wollen Sie etwa, wenn es das BGE gibt, dass die Frau, die mit heroischem Blick Ihre Bettpfanne im Krankenhaus reinigt, ein Job, für den Sie sich zu fein fühlen würden, dann zwar auch weiterhin mit zusätzlch 600 €, nach 160 Stunden Arbeit im Monat nach Hause geht, aber diese 600 € dann nur noch einen Kaufwert von vielleicht mal geradd 300 € nach heutigem Standard hat?

    Es rechnet sich nicht. Sie können machen was Sie wollen .

  19. Berthold Kogge says :

    @tintenklecks

    Sie können wirklich nur völlig sinnfrei Tintenkleckse von sich geben.

    Ihr letzter Kommentar mag ja ganz lustig sein, zeigt aber auch Ihren absoluten geistigen Tiefstand.

    Jeder – auch ich – wenn er denn mit auf so eine Insel stranden würde, müsste notwendigerweise dass tun was für die Gemeinschaft am besten wäre und wo meine Talente am besten aufgehoben sind, Könnte ich gut angeln, wäre sicher ich der ideale Mann für die Fische.

    Da Sie hier allerdings nur populistischen Schwachsinn von sich geben können, anderen Halbwahrheiten unterstellen, während Sie hier sogar lügen, dürften Sie genau derjenige auf der Insel sein, der für die Latrine zuständig ist. Denn zu was anderem dürfen Sie nicht geeignet sein.

    • andyherzlogik says :

      @B. Kogge

      Zitat:

      “ Sie können also mit Ihren 1.000 € weniger kaufen. “

      Nein, ich habe 74% mehr zur Verfügung (bei 175% MWst und Null zusätzlichen Abgaben/Steuern), während die Preise sich nur um 37.5% erhöhen. Weniger kaufen als jetzt könnte ich nur, wenn die Preise um mehr als 74% steigen würden, logisch.
      Aber all das habe ich nun 100 Mal vorgerechnet, nochmal tue ich das nicht.

      Aber ich bin halt dumm, Sie sind schlau, die Welt ist wieder supertutti in Ordnung. Ich gehe auf die Sockeninsel, Sie bleiben hier, und alles ist tippitoppi.
      Nun werden Sie wieder antworten und sagen: Ja, sie sind halt dumm, das ist die Wahrheit, und fangen wieder an, irgendwas zu fordern. Nun ja, machen Sie mal, Sie haben gewonnen, Herzlichen Sockenglühstrumpf. 🙂

      Das mit der Insel ist halt so typisch. Wenn Menschen die Argumente gegen das BGE ausgehen, kommen Sie mit: Dann geh doch auf eine einsame Insel…

      Warum sollte ich das tun?

      Ich bin in Deutschland geboren, und es ist mein Geburtsrecht(!), hier zu leben, Punkt.

      NIEMAND hat zu bestimmen, wo ich zu leben habe. Nur, weil dieses Land (und alle andere Länder) an diesem kranken Geld- und Herrschaftssystem festhalten will, hat es nun mal nicht zu fordern, dass ich mich diesem System unterordnen muss (Arbeiten um jeden Preis, oder wie Sie sich ausdrückten: Das an Arbeit annehmen, was die Gesellschaft „übrig“ hat).

      Genauso wenig hat es zu fordern, dass ich gefälligst woanders leben soll, wenn ich mich nicht unterordnen will, oder dass ich unwürdig unterhalb eines Existenzminimums leben soll (dank Sanktionen), nur weil ich nicht tue, was dieses Land fordert.

      Das Land hat nun mal dieses perfide Herrschaftssystem, also wird es damit leben müssen, dass es hier Menschen gibt, die sich ihm nicht total unterordnen, so einfach ist das.
      Und das ist GUT so, denn das Land braucht Widerständler, letztlich ist das gut für ALLE (auch wenn das viele noch nicht sehen wollen).

      Und ich sage nochmal: Insel ist nicht, ich und jeder andere hat das Recht dort zu leben, wo er will.
      Wie kann sich überhaupt ein Staat erdreisten, ein ganzes Land in Besitz zu nehmen, und dann per Gesetz auch noch bestimmen zu wollen, wer sich in diesem Land aufhalten darf und dass man sich gefälligst unterzuordnen hat?!

      Wer hat dem Staat erlaubt, ein Land in Besitz zu nehmen, Grenzen darum zu ziehen (egal, ob materielle oder geistige) und damit zu machen, was es will?

      Ich weiß, diese Fragen stellt sich kaum jemand, weil es so „normal“ ist, dass dem Staat ein Land gehört, er die Gesetze macht und bestimmt, wer sich da aufhalten darf und wie man sich zu verhalten hätte.

      Tja, dann wirds Zeit, sich diese Fragen immer und wieder zu stellen…

  20. Berthold Kogge says :

    @ Adam Abels

    Ja Sie sind dumm – Sorry, aber es ist nun einmal so.

    Jemand, der von sich behauptet, er hätte ein Diplom in Mathematik sollte so viel Zahlenverständnis haben, dass er zwar gerne die direkten Steuern absetzen kann, aber die Leistungen, die durch diese Steuern geleistet wurden, dann eben erst einmal durch indirekte Steuern geleistet werden müssen.

    Sie können den Staat nicht einfach auf die Organisationstruktur zurückwerfen, die er vor der Völkerwanderung hatte.

    Noch einmal: Glauben Sie wirklich, dass die Straßen, die wir haben, einfach so aus der Erde wachsen.

    Wollen Sie wieder in einen Eimer scheißen und dann dessen Inhalt auf die Straße kippen, so wie den Müll, da es keine Kanalisation gibt. Wie soll Bildung zustande kommen – wobei das bei Ihnen anscheinend auch Perlen vor die Säue werfen bedeuten würde.

    Lästern Sie nicht über das Beispiel Insel. Das war ein einfach gestricktes Beispiel, dass darauf hinweist, dass man eben nicht einfach bestimmen kann, was man macht. Und wenn man das doch tut, die Gesellschaft das nicht hinnehmen muss. Im Grunde, wenn auch viel komplexer, läuft das heute auch noch so ab.

    Niemand verlangt, dass Sie auswandern. Wer hat das behauptet. Ich nicht.

    Nur, wenn Sie sich aus der Solidargemeinschaft ausklinken, in dem Sie verlangen, den Job zu bekommen, den Sie gerne haben wollen, und wenn Sie den nicht bekommen, sie der Meinung sind, dass die Gemeinschaft sie durchfüttern muss, irren Sie sich.

    Wenn ich Ihr Sachbearbeiter im Jobcenter wäre, und ich würde das hier lesen, was Sie hier von sich geben, ich würde mir den Arsch aufreißen, Ihnen einen Job im Krankenhaus zu besorgen. – Als Reinigungskraft, inklusive Bettpfannenreinigigung. Körperlich nicht anspruchsvoll und Sie müssen dabei auch nicht rechnen. Und wenn Sie sich weigern, weil der Job für Sie nicht akzeptabel ist, würde ich Sanktionen gegen Sie verhängen.

    Das wäre wie auf der Insel. Wenn Sie nur zum Latrinenbau und deren Instandhaltung in der Lage sind, bwz. für das was Sie können, keine Verwendung ist, dann haben Sie das zu tun, was notwendig ist, oder Sie bekommen kein Fisch oder sonst was, was die anderen mit harter Arbeit erwirtschaftet haben.

    Sie sind ein Egoist, nichts anderes. Wenn Sie nicht den Job bekommen, der Ihnen passt, haben die anderen sich für Ihr Wohl krumm zu machen.

    Sie schrieben:

    „Das Land hat nun mal dieses perfide Herrschaftssystem, also wird es damit leben müssen, dass es hier Menschen gibt, die sich ihm nicht total unterordnen, so einfach ist das.
    Und das ist GUT so, denn das Land braucht Widerständler, letztlich ist das gut für ALLE (auch wenn das viele noch nicht sehen wollen).“

    Sie leiden an Paranoia. Sollten mal zum Arzt gehen.

    Sie müssen sich nicht unterordnen, nur in eine Gemeinschaft einfügen. Dass muss man immer, wenn man in einer Gemeinschaft lebt, ob in Deutschland, oder auf einer Insel. Wer das nicht tut, ist ein purer Egoist.
    Unser Herrschaftssystem ist nicht perfide. Es ist nicht perfekt, gehört aber sicher zu den Besten auf der Welt.

    Und wenn Sie diese Gesellschaft ablehnen, ist es ein besonderer Frechheit, sich von Ihr durchfüttern lassen zu wollen, nur weil Sie ihren Traumjob nicht bekommen.

    Sollten Sie mal schwer krank in ein Krankenhaus kommen, sollte jeder Reinigungskraft, wissen, wie Sie im Kopf ticken. Würde mich nicht wundern ,wenn Sei des öfteren ihre, von Ihnen vollgeschissene Bettpfanne über den Kopf gekippt bekommen, weil die Reinigungskraft sich von Ihrer egoistischen Einstellung verhöhnt fühlen.

    Sie schrieben:

    „Wer hat dem Staat erlaubt, ein Land in Besitz zu nehmen, Grenzen darum zu ziehen (egal, ob materielle oder geistige) und damit zu machen, was es will?“

    Wieso verlangt ein Egoist von einem Staat, ihn durchzufüttern, wenn er doch diesen Staat ablehnt und ihn gar nicht haben will. Ihr Spruch zeigt es auf. Sie akzeptieren den Staat nicht, verlangen, aber, dass er Sie durchfüttert. Ich finde der Staat hat ein Recht zu sagen: „Wenn Sie diesen Staat, diese Gesellschaft ablehnen, hat auch dieser Staat, diese Gesellschaft das Recht, Sie abzulehnen. Höher des ALG II ab sofort 0. Sie wollen diesen Staat und diese Gesellschaft nicht, ok, dann kommen Sie auch ohne diesen Staat und diese Gesellschaft aus.

  21. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Sobald die Summe der erhobenen MWST über die Summe der vorher gestrichenen Steuern kommt. erhöhen sich die Preise. Nicht erst, wenn die Mehreinnahmen des Staates 74% übersteigt.

    Wenn Sie das selbst nach hundertmaligem Nachrechnen nicht kapieren, dann waren die Bildungsausgaben, die man für Sie ausgegeben hat, für die Katz.

  22. Andreas Abels says :

    @B. Kogge

    Zitat:

    „Wenn ich Ihr Sachbearbeiter im Jobcenter wäre, und ich würde das hier lesen, was Sie hier von sich geben, ich würde mir den Arsch aufreißen, Ihnen einen Job im Krankenhaus zu besorgen. – Als Reinigungskraft, inklusive Bettpfannenreinigigung. Körperlich nicht anspruchsvoll und Sie müssen dabei auch nicht rechnen. Und wenn Sie sich weigern, weil der Job für Sie nicht akzeptabel ist, würde ich Sanktionen gegen Sie verhängen.“

    Ja, richtig, SIE würden so handeln, Sie würden tagtäglich gegen die Würde des Menschen handeln, tagtäglich verbrecherisch (wie halt das ganze Herrschaftssystem) gegen das Grundgesetz agieren.
    Darauf könnten Sie wahrlich stolz sein.

    Bringen würde ihr Verhalten trotz ihrer Bemühungen dennoch nichts, denn weder würden Sie mich durch ihre Zwangshandlungen verändern noch könnten Sie dem Staat Geld sparen, denn wer weiß, wie es geht, wird sich Sanktionen entziehen können. Glauben Sie im Ernst, ich fände keine Möglichkeiten, mich ihrem Drang, mich zur Arbeit zu zwingen, entziehen?

    Und wenn ich mich dann eben am 1. Tag krankschreiben lasse, bevor Sie überhaupt sanktionieren können notfalls gehts auch übers Gericht, denn selbst das Bundesverfassungsgericht läßt bei weitem nicht alles mehr durchgehen, und dann hätten SIE ruckzuck Probleme (gerichtlich).
    Oder man macht im Krankenhaus deutlich, dass man den Job gar nicht will. Glauben Sie im Ernst, dass es einen dann noch haben will? Nein, 100%ig nicht.

    Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2010 festgesetzt, dass das Existenzminimum NIEMALS unterschritten werden darf, was natürlich mit jeder Sanktion der Fall wäre.
    Leider halten sich Jobcenter da oft nicht dran, so dass man sich wehren muss, aber wie gesagt: Selbst das Bundesverfassungsgericht hat längst erkannt, dass Sanktionen gegen die Grundfeste eines „Sozialstaates“ (mittels GG verankert) verstossen. Auch das können Sie im Netz nachlesen.

  23. tintenkleks says :

    @Herr Abels,

    wie Sie hier leidlich erfahren müssen, es gibt Menschen mit denen ist ihre Vorstellung eines harmonischen und friedlichen Zusammenlebens nicht machbar.
    Spinnen Sie ihren Gedanken von der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsform zu Ende und Sie werden feststellen, die neuen „Feinde“ ihres Gesellschaftsentwurfes sind die alten „Feinde“.

    Nämlich die, die Sie nicht zu einem Umdenken bewegen konnten, da z.B. ihre psychosoziale Entwicklung sie daran hindert, wie Sie hier gerade vor Augen geführt bekommen.

    Was schlagen Sie denn für solche KameradenInnen vor? Sollte man Sie therapieren… mit ungewissem Ausgang, oder besser gleich auf eine einsame Insel verschiffen?

    (Ich stelle es mir gerade vor… sämtliche K’s und BorderlinerInnen vom Typus „Carola“ auf einer einsamen Insel. Da kommen mir ganz böse Gedanken…)

    Was schlagen Sie vor Herr Abels? Die Zeit drängt, denn die o.g. nehmen immer mehr zu und bald bleiben Ihnen keine „normalen“ mehr, die für Ihre Visionen überhaupt empfänglich sind.

    Ratzfatz sind dann wir (wie hier schon vorgeschlagen) die „Inselbewohner“. Spätestens dann können Sie ihre Visionen an den Nagel hängen.

  24. Berthold Kogge says :

    @tintenklecks

    Gerade Ihr letzte Kommentar zeig Ihre Verachtung für die Mitmenschen.

    Sie bezeichnen es also für ein harmonisches und friedfertiges Zusammenleben, wenn Andreas Abels sich zu fein für eine Arbeit findet, und diese auch ablehnt. bei der er sogar verlangt, dass andere die – selbstverständlich freiwillig ausüben würden, wenn es ein BGE geben würde, und sie es nicht nötig hätten, sie auszuüben.

    Es ist hier Andreas Abels, der kein friedliches Zusammenleben wünscht .Zusammenleben heißt nämlich nicht, das nur zu tun, was man selbst gerne tun will, ohne Rücksicht auf die Gemeinschaft, aber von der Gemeinschaft zu verlangen, einen durchzufüttern, nur weil er seinen Traumberuf nicht wahrnehmen kann.

    Wer die Gemeinschaft so behandelt, wie Andreas Abels sie behandelt, darf von der Gesellschaft nicht verlangen, dass sie ihm noch den Arsch abwischt.

    Aber es ist hier mal wieder zu sehen. Die, die hier eine friedliche und harmonischer Gesellschaft predigen, meinen damit nur sich selbst. Purer Egoismus.

  25. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Und Ihr letzter Kommentar zeigt es immer deutlicher. Sie sind ein purer Egoist. Sie verlangen, dass die Gesellschaft sie durchfüttert, auch wenn die Gesellschaft dafür Tätigkeiten ausüben muss, die Sie nie ausüben werden, und drohen dann noch, sollte man Sie zu solchen Tätigkeiten zwingen, Mittel und Wege zu finden, sich davor zu drücken.

    Gerade solche Leute wie Sie sind es, die dazu führen, dass man in Foren immer öfters hört, man sollte die ALG II Zahlungen total einstellen, weil die Leute sich ja nur durchsnorren wollen.

    Ich kann nur hoffen, dass das für Sie zuständige Jobcenter hier mit liest. Und glauben Sie mir, man Kann Ihnen, wenn Sie sich weigern, Sanktionen aufbrummen. Sie überschätzen sich da, genauso, wie Sie ihre Mathematikkenntnisse überschätzen.

    Sie zeigen hier eindeutig, dass Sie der Auffassung sind, dass die Spielregeln nicht für Sie gelten. Das kann man dann auch umgedreht durchziehen.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Zitat:

      „Ich kann nur hoffen, dass das für Sie zuständige Jobcenter hier mit liest. Und glauben Sie mir, man Kann Ihnen, wenn Sie sich weigern, Sanktionen aufbrummen. Sie überschätzen sich da, genauso, wie Sie ihre Mathematikkenntnisse überschätzen.“

      Zufälligerweise war ich erst heute morgen bei meiner Sachbearbeiterin. Ich hatte irgendwo schon mal erwähnt, dass sie eine sehr offene Person ist und ich mit ihr auch seeehr offen rede, und zwar -und nun bitte genau lesen- GENAUSO offen und authentisch wie ich es hier im Blog oder anderswo tue.

      Denn ich verberge vor ihr nichts, habe ich auch nicht nötig und sie hat Interesse daran, mit mir „zusammenzuarbeiten“ anstatt mich unter Druck zu setzen.
      Ich habe -auch das erwähnte ich schon mal- fast nur gute Erfahrungen mit dem JC hier vor Ort gemacht, es gibt für mich nichts zu verbergen, sie dürfen im JC gerne alles lesen, was ich hier schreibe, das fände ich sogar sehr gut.
      Indem ich hier schreibe, verstosse ich auch in KEINSTER Weise gegen irgendein Artikel im SGB II.
      Und wie ich persönlich „ticke“ wissen die dort ja seit langem, aber ich behandle jeden dort respektvoll, und genauso ist es umgekehrt.

      Wie Sie sehen, kommt es eben auch darauf an, wie man miteinander umgeht, darum rede ich soviel von Respekt. Und glauben Sie mir:

      Im JC sind viele nicht so abgenigt von meinen Visionen und meiner Einstellung wie sie glauben, nur haben viele Mitarbeiter nicht den Mut (wie Frau Hannemann z.b.), aufzustehen und sich selbst auch mal zu weigern, alles mitzumachen, obwohl es gegen das GG verstößt.
      Denn natürlich wollen sie alle ihren Job behalten, und wie sagte meine Vermittlerin erst heute morgen:

      Ansonsten sitze ich auch bald auf der anderen Seite des Schreibtisches…

      So unterdrückt das System eben nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch die Arbeitenden, sofern man es zulässt…

  26. Andreas Abels says :

    @tintenkleks

    Ihre Gedanken verstehe ich sehr gut, und ihre Fragen sind sehr berechtigt…

    Aber Visionen entstehen immer in einer Zeit, in der es unmöglich erscheint, dass sich diese jemals manfestieren werden.

    Und Visionäre wollte man Zeit ihres Lebens am Liebsten in die Psychiatrie stecken (hat man in der Vergangenheit sicherlich auch oft genug gemacht 😉 ), und man belächelte sie einfach oder setzte sie unter Druck oder grenzte sie einfach in der Gesellschaft aus…
    Aber deshalb ließen sie sich nicht davon abhalten, von ihren Vsionen zu erzählen.

    Ich glaube, die Menschen würden heute nicht durch die Weltgegend fliegen, wenn Visionäre nicht daran geglaubt hätten fliegen zu können.

    Die Erde würde wohl heute noch als Scheibe betrachtet werden, ohne Visionäre…

    Ohne Visionäre gäbe es keine Computer, kein Internet…

    Vieles ist davon inzwischen so selbstverständlich, dass man gar nicht mehr weiß, dass Visionäre den Anfang machten und zu ihren Lebzeiten noch ausgelacht wurden.

    Mit meinen Visionen stehe ich zudem nicht allein da, weltweit gibt es Millionen, die ähnlich denken (das Internet ist voll von Seiten, Blogs, Foren, in denen Gleichgesinnte von ähnlichen Visionen erzählen), und ich bin mir sicher, dass die kritische Masse irgendwann erreicht wird, dann wird global ein Umdenken stattfinden.

    Es muss nicht JETZT sofort jeder umdenken, das ist unmöglich, es muss auch in 10 Jahren nicht jeder umgedacht haben, das ist nicht entscheidend. Letztlich wird für jeden genug Platz für seine Lebensvorstellungen sein.

    Herr Kogge wird seinen Platz finden, ich werde meinen haben, mitten in Deutschland oder eben auch nicht ;)…es geht nicht darum, dass jeder das gleiche denken und fühlen muss wie der andere, sondern es muss lediglich begriffen werden, dass für jeden Platz ist, OHNE einem anderen einen Platz wegnehmen zu müssen und OHNE bestimmen zu wollen, wie sich wer auf welchem Platz zu verhalten hat…
    Hat auch nichts mit Anarchie oder Kommunismus zu tun. Schwierig, all das in Worte zu fassen, Buchstaben sind eben auch sehr begrenzt, wenn es um die Beschreibung von Visionen geht…

    • tintenkleks says :

      @Herr Abels,

      wenn Sie schreiben:
      „…es geht nicht darum, dass jeder das gleiche denken und fühlen muss wie der andere, sondern es muss lediglich begriffen werden, dass für jeden Platz ist, OHNE einem anderen einen Platz wegnehmen zu müssen und OHNE bestimmen zu wollen, wie sich wer auf welchem Platz zu verhalten hat…“

      kann ich mir nur schwer vorstellen, all das mit uns primitiven Menschen verwirklichen zu können.

      Ihre Vorstellungen, eine höhere Bewußtseinsebene alleine durch Willen zu erreichen, funktioniert bestenfalls bei einem einzelnen Individuum, frei von schädigendem äusseren Einfluß. Eine Entwicklung, die günstigenfalls, Jahrzehnte in Anspruch nimmt.

      Ihre sog. „kritische Masse“ eint erst einmal eine gemeinsame Vorstellung, mehr nicht. Wenn sich daraus nicht in absehbarer Zeit ein greifbarer Nutzen für alle ergibt, verpufft ihre kritische Masse so schnell wie sie entstanden ist. Eine Bewußtseinsänderung ist damit noch nicht einmal angestossen, geschweige denn in Reichweite… es bleibt Vision.

      Anarchie kann ich mir vorstellen. Das kommt dem Wesen des Menschen am nächsten, der Nutzen tritt sofort ein… und mal ehrlich, mehr geistige Ressourcen stehen uns nun einmal Eingangs des 21. Jahrhunderts noch nicht zur Verfügung. 😉

      • Alexander says :

        Entschuldigung, aber eine gewisse Bewusstseinsänderung ist schon längst im Vormarsch. Vor wenigen Jahren noch hat kaum ein Mensch über das mögliche Aufkommen des BGE seine Spekulationen betrieben, mittlerweise sind das gar nicht mehr so wenige. Vor wenigen Jahren auch hat man viel mehr als das jetzt der Fall ist, Hartz 4 brav geschluckt.
        Hartz 4, insbesondere dessen Sanktionsapparat ist so grundgesetzwidrig wie das überhaupt nur denkbar ist. Die 40-Seiten-Klage von seiten des Ralph Boes und dessen Anwälten beweist das so eindeutig wie niederschmetternd Punkt für Punkt.
        Stillstand bedeutet Rückschritt, ein ewig gültiges Gesetz. Entweder wir setzen auf geistiges Wachstum (und schaffen dafür zuvor die äusseren Rahmenbedingungen) oder aber wir belassen alles wie es ist und vollenden den Untergang unserer feinen Rasse.
        Im Übrigen ist Bewusstseinsänderung schon deshalb unvermeidlich, weil solche Unterhaltungen wie diese hier über solch wichtige Themen doch günstigenfalls in dem ganzen Prozess mit eingeschlossen sein sollten. Ansonsten dient alles nur mehr dazu, heissen Dampf abzulassen, und wir wollen doch keine Egoisten geschimpft werden. Sonst hätte dies nur den Stellenwert von sinnentleertem, wenngleich hochgestochenem, Geplapper.

  27. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Anscheinend gehen Sie nur mit Leuten respektvoll um, von denen Sie in irgendeiner Weise direkt abhängig sind.

    Zur Zusammenarbeit gehört auch, einen Job anzunehmen, auch wenn es nicht der Job ist, den man gerne haben möchte. Sie sind daher nicht bereit vernünftig zusammenzuarbeiten.

    Ich glaube nicht, dass die meisten Mitarbeiter vom Jobcenter Ihre egoistische Haltung billigen. Es wäre nämlich eine Verhöhnung für jeden, der solchen Job, wie Sie ihn ablehnen, ausübt, und dann mit dazu beitragen muss, dass Sie auf diese Arbeit verzichten können.

  28. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    ich habe meinen Platz gefunden. Ich kann sogar rechnen, ich weiß, dass der gesamte Gesetzestext des Artikel 12 GG zu 99,5 % nicht aus den reinen Artikeln besteht. Ich weiß, dass die Behauptung, dass das Verfassungsgericht jegliche Sanktionen untersagt, ein Märchen ist, was im Internet gerne verbreitet wird. Wie beim Artikel 12 des GG. Die kennt nur einen Teil des Gesetzes, bzw. des Urteils und glauben dann, alles zu kennen.

    Sie weigern sich einen Platz in der Gesellschaft zu haben. Sie suchen sich jegliche moralischen und gesetzlichen Recht heraus, mit denen Sie aus der Gesellschaft für sich Vorteile herausschlagen können, auch wenn es zum Nachteil der Leute ist.

    • Andreas Abels says :

      @B. Kogge

      Sie können auch noch die nächsten Wochen, Monate und Jahre beschreiben, was Ihnen an mir persönlich nicht passt, aber Sie werden nun mal mich selbst und meine Sichtweisen nicht verändern, genauso wenig wie ich Sie verändern kann.
      Das will ich auch gar nicht.

      Nur weil sie „Erwerbsarbeit“ als einzige Arbeit zur „Zusammenarbeit“ in einer Gesellschaft ansehen, und mein Verhalten Ihnen sauer aufstößt, muss mein Verhalten noch lange nicht falsch sein.
      Aber mir ist bewußt, dass Sie das so sehen müssen, weil ihr Bild von der Welt, dem Menschen und der jetzigen Gesellschaft nichts anderes hergibt, sondern sogar verlangt, mich so zu sehen wie Sie es tun.

      Zur „Zusammenarbeit“ in einer funktionierenden Gesellschaft gehört nun mal nicht nur die „Erwerbsarbeit“, also die Arbeit, durch die Geld „verdient“ wird, sondern auch jede andere Arbeit.
      Dazu gehört ehreamtliche Arbeit, Beratungen, Kindererziehung, Vereinsarbeit etc. pp, für all das verdient man kein Geld und ist dennoch genauso wichtig.
      Dazu gehört auch die Arbeit, die ich mache; ich arbeite für eine Bewußtseinsveränderung in dieser Welt und darüberhinaus. Das dürfen gerne die meisten Menschen belächeln und für völlig bescheuert halten, nichtsdestotrotz mache ich diese Arbeit, Vollzeit und von ganzem Herzen.

      Und was ist mit der wichtigen Hausarbeit? Ist die weniger wichtig als ein fleißiger Arbeiter, der Geld verdient? Nur weil die Hausarbeit quasi als „selbstverständlich“ angesehen wird und unbezahlt ist, wird sie kaum in der Gesellschaft als „wichtig“ angesehen, selbst die Kindererziehung wird nicht bezahlt und hat nicht den gleichen Stellenwert wie die Arbeit in einer Fabrik.

      Pervers ist, dass nur das wirklich Anerkennung in der Gesellschaft findet, was auch per Euro entlohnt wird.

      Die Gesellschaft muss also so oder so umdenken, reine Erwerbsarbeit ist nur ein Teil von wichtiger Arbeit, damit alles funktionieren kann.

      Auf der anderen Seite ist nicht jede Erwerbsarbeit nützlich für die Gesellschaft, sondern eher schädlich. Da sie aber Geld „reinbringt“, hat sie trotzdem einen besseren Stellenarbeit als Arbeit, die entgeldos verrichtet wird.
      Das ist pervers und absurd, und so weit musste es kommen, weil das oberste Prinzip dieser Gesellschaft ist: Über Erwerbsarbeit erlangst Du Anerkennung.

      Und dann muss man eines auch mal sehr deutlich herausstellen:

      Die ganzen HartzIVler sorgen dafür, dass Hunderttausende Menschen in Deutschland eine Erwerbsarbeit haben.
      Man spricht ja mittlerweile schon von „HartzIV-Industrie“. Abertausende Jobcenter-Mitarbeiter, Bundesagentur-Mitarbeiter (die Jobcenter sind nur ein Teil davon), Maßnahmenträger, private Jobvermittler, mittlerweile sogar ganze Callcenter (die den Telefonservice der Agenturen in diesem Jahr übernommen haben, auch „Outsoursing“ genannt) leben von den „Arbeitslosen“.

      Sicherlich nicht aus reiner Fürsorge für die Hartzer, sondern weil sie einen Job wollten und brauchen (aus deren Sicht).

      Man stelle sich vor, es gäbe keine HartzIVler mehr…und was machen dann die ganzen „Spitzenpolitiker“, die am Liebsten den ganzen Tag über „Soziales“ sprechen und damit am meisten Wählerstimmen fangen wollen?! Die brauchen doch die Hartzer.

      Natürlich meine ich Letzteres ironisch, aber letztlich ist es ja so, dass man gerne über faule Hartzer schimpft, man aber letztlich ganz gut mit Ihnen und an Ihnen verdient und auch mit Ihnen gerne Politik macht.

      • Andreas Abels says :

        Edit: „Da sie aber Geld “reinbringt”, hat sie trotzdem einen besseren Stellenarbeit als Arbeit, die entgeldos verrichtet wird.“

        Muss natürlich „Stellenwert“ heißen.

  29. tintenkleks says :

    „Dazu gehört auch die Arbeit, die ich mache; ich arbeite für eine Bewußtseinsveränderung in dieser Welt und darüberhinaus. Das dürfen gerne die meisten Menschen belächeln und für völlig bescheuert halten, nichtsdestotrotz mache ich diese Arbeit, Vollzeit und von ganzem Herzen.“

    Vom sozialstaatlichen Ansatz, teile ich ihre Ansichten. Ein Staat hat die hoheitliche Aufgabe seine Bürger mit dem Nötigsten zu versorgen, mehr nicht, aber auch nicht weniger. Wie sich unser „Sozialstaat“ finanziert, dürfte jedem bekannt sein.

    Wenn die Regierung (nicht verwechseln mit Staat) allerdings die Ideologie vertritt, alleine den Marktteilnehmern die Aufgabe zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu überlassen, entbindet ihn das nicht zwangsläufig auch von seiner Fürsorgepflicht für diejenigen, für die der Markt keine Arbeit mehr generiert. Die Gründe hierfür sind ebenfalls bekannt: Profit.

    Nun, offenbar ist unserer Regierung genauso wenig daran gelegen, einen Teil des Profites abzuschöpfen um seine Bürger adäquat zu versorgen, wie es den Profiteuren wenig an einem funktionierenden Staatswesen gelegen ist.

    Soweit kann ich Sie noch tragen Herr Abels. Anders ausgedrückt… ein paar mehr oder weniger Bewußtseinsveränderer dürfte ein Sozialstaat, der seinen Namen verdient aushalten, wenn er ordentlich „wirtschafften“ würde.

    Allerdings hätte ich von Ihnen gerne ein tragfähiges Konzept für eine nahe Zukunft.
    Andernfalls könnte es durchaus sein, dass ihre viel-zitierte „kritische Masse“ an Bewußtseinsveränderern unser – zugegeben, miserables – System zum Einsturz bringt, ohne das an dessen Stelle etwas funktional Neues zum Tragen kommt.

    • Andreas Abels says :

      @tintenkleks

      Zitat:

      „Allerdings hätte ich von Ihnen gerne ein tragfähiges Konzept für eine nahe Zukunft.
      Andernfalls könnte es durchaus sein, dass ihre viel-zitierte „kritische Masse“ an Bewußtseinsveränderern unser – zugegeben, miserables – System zum Einsturz bringt, ohne das an dessen Stelle etwas funktional Neues zum Tragen kommt.“

      Einstürzen wird und muss das altes System definitiv, es ist im Grunde längst tot.

      Ideen für andere Systeme hatte ich auch schon vor Wochen gegeben, als wir anfingen, über das BGE zu diskutieren.
      Ich habe nämlich von Anfang an gesagt, dass das BGE kein Allheilmittel ist, solange es einfach nur in dem alten System eingeführt wird.

      Solange die ZinsesZins-Problematik nicht gelöst wird, nützt auf Dauer auch kein BGE etwas, weil die Verschuldung durch den ZinsesZins letztlich alles auffrißt.
      Gleichzeitig kann die Wirtschaft auf Dauer nicht genauso exponentiell wachsen wie die Verschuldung exponentiell anwächst. Das müsste sie aber, um dauerhaft die zu zahlenden Zinsen bedienen zu können.
      Wie soll auch alles immer nur wachsen, und das immer mehr und immer schneller? In der Natur wird man sowas auch nie finden, höchstens bei Parasiten.

      Achja richtig, das System ist ja parasitär, passt. 😉 Aber diese Art von Wachstum hat lediglich zur Folge, dass sie alles auffrißt, somit auch die Würde des Menschen und der Tiere (die sollte man bei all unseren Diskussionen auch nicht vergessen), letztlich frißt sich das System dann selbst auf, darum zerstören wir gerade unsere eigene Lebensgrundlage (die Erde).

      Ich würde also den ZinsesZins abschaffen und dafür sorgen, dass man keinen Bock mehr hat, das Geld anzuhäufen/anzulegen.
      Ich würde Anreize schaffen (Stichworte dazu: Silvio Gesell oder joytopia), so dass man immer gewillt ist, Geld in Umlauf zu bringen und nicht festzuhalten. Nur so ist gesundes Wirtschaften möglich.

      Der ZinsesZins (das sprach ich ja auch schon sehr oft an) sorgt dafür, dass ein kleiner Teil der Menschheit die größte Masse an Geld anhäuft, während die Masse an Menschen nur den kleinen Geldrest zur Verfügung hat.

      Noch dazu muss diese Menschenmasse ständig für diesen kleinen, sehr reichen Teil der Menschheit arbeiten, weil dieser kleine Teil nur noch Geld für sich arbeiten läßt (und selbst nicht mehr arbeiten muss), mittels Anlegen bei Banken oder Investitionen, welche wiederum Profit und noch mehr Zinsen versprechen.
      Wo kommen diese Zinsen her? Ja eben von der großen Masse der arbeitenden Bevölkerung, die z.b. in den Preisen für Güter und Dienstleistungen die Zinsen bezahlt (ich glaube, 30-40% im Preis ist reiner Zins), die die produzierenden Unternehmen an die Banken zahlen müssen, für Kredite, die sie aufnahmen.
      Der Unternehmer gibt also den Zinsdruck an die Kunden, und damit an uns alle weiter.

      Indem man also den ZinsesZins abschafft und Anreize schafft, das Geld nicht mehr festzuhalten / anzulegen, ist Geld dann wirklich nur ein nützliches Umtauschmittel und nicht ein Objekt, welches Begierden, Neid, Hass, Ungleichgewicht arm/reich und anderes Unschönes schafft.

      Zusammen mit dem BGE wird dann ein vereinfachtes Steuersystem eingeführt, welches wirklich transparent ist und jeder verstehen kann, es braucht im Grunde nur eine Steuer.

      Transparenz muss sowieso das A und O sein. An der Undurchsichtigkeit des jetzigen Systems sieht man schon, dass es nicht zum Wohle der Menschen gedacht ist, auch es was anderes verkündet.

      Konzept der Transparenz und Einfachheit: Zinslosigkeit, EIN-Steuersystem, BGE, Geldumlaufkonzept in Anlehnung an die Natur.

      Das jetzige System ist genau das Gegenteil dieses Konzeptes, kein Wunder, denn es will den Menschen ja geißeln und nicht befreien.

  30. tintenkleks says :

    Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, man sollte ein Verfallsdatum für Geld einführen, welches sich nicht im Kreislauf befindet.

    • Andreas Abels says :

      @tintenkleks

      Zitat:

      „Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, man sollte ein Verfallsdatum für Geld einführen, welches sich nicht im Kreislauf befindet.“

      Ja genau, darauf beruht z.b. die Idee von Silvio Gesell (mit Entwertungsmarken oder sowas ähnliches) und auch von joytopia. Das ist an die Natur angelegt. Alles, was natürlich ist, „verfällt“ auch. Solange es da ist, nutzt man es (z.b. Früchte, Gemüse, wenn es reif ist).

      Geld sollte man genauso behandeln. Bei der Idee von joytopia z.b. (basiert auch auf einer Vision des Erfinders) verfällt der Wert des Geldes innerhalb von einem Jahr.
      Quartalsweise verliert der Wert jeweils an 25%, so dass es am Ende des Jahres 100% sind.
      Am Beginn des Folgejahres gibt es dann neues, frisches Geld mit vollem Wert, und das Spiel beginnt von Neuem.
      Die Folge ist, dass es wenig Sinn macht, das Geld festzuhalten, sondern man gibt es gerne wieder aus, es landet beständig in den Kreislauf.

      Wenn jemand größere Anschaffungen braucht, tut man sich gruppenweise zusammen, und legt das Geld zusammen. Warum auch sollten sie das nicht tun, sofern sie denjenigen einigermaßen sympathisch finden?

      Das Geld festzuhalten bringt ihnen ja keinen Vorteil mehr, sondern einen Nachteil. Es geht hierbei also nicht oder nicht nur um reine Romantik und Nächstenliebe, sondern auch um praktische Erwägungen. Letztlich aber fördert es das Zusammenleben und damit auch die Nächstenliebe.

      Das jetzige Geldsystem fördert genau das Gegenteil: Neid und Egozentrik, da hier jeder darauf bedacht ist, das eigene Geld möglichst zu verzinsen, um es anzuhäufen. Wohin das geführt hat, sieht man jetzt mehr als deutlich.

      Obwohl das jetzige System derart offensichtlich krank ist, können sich viele solch ein neues Geldsystem kaum vorstellen, allein deshalb, weil sie so sehr an das alte System gewöhnt sind.
      Da wurde dann eben dieses kranke System allein durch Gewohnheit schnell zur „Normalität“. Alle anderen Ideen werden dann schnell als „unnormal“ und damit auch als unvorstellbar angesehen.
      Anders ist auch nicht zu erklären, warum so wenige über das ZinsesZins-System und seine Folgen nachdenken.

  31. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    Ihre Sichtweise ist, dass Sie nicht einmal Ihre eigenen Rechenfehler einsehen.

    Sie behaupten, dass die Preise erst ab 174% steigen.

    Sie selbst brachten das Beisppiel:

    150 € minus 50% Staatsquote = 75 €

    Kommt auf die 75 € 100 % Staatsquote dazu, kostet es wieder 150 €

    Und wie teuer ist der Spaß, wenn man auf 75 € 120% drausschlägt? Etwas auch noch 150 €

    Auf seine Meinung zu beharren, selbst wenn man sie mit Argumenten nicht rechtfertigen kann, zeigt nur Dummheit auf. Mehr nicht.

  32. Berthold Kogge says :

    @Andreas Abels

    schrieb:

    Indem man also den ZinsesZins abschafft und Anreize schafft, das Geld nicht mehr festzuhalten / anzulegen, ist Geld dann wirklich nur ein nützliches Umtauschmittel und nicht ein Objekt, welches Begierden, Neid, Hass, Ungleichgewicht arm/reich und anderes Unschönes schafft.
    Zusammen mit dem BGE wird dann ein vereinfachtes Steuersystem eingeführt, welches wirklich transparent ist und jeder verstehen kann, es braucht im Grunde nur eine Steuer.

    Sie träumen.

    Dann sammeln die Leute eben Gold, Diamanten, oder anderes was Wert hat und nicht vergammelt.

    Und die wenigsten Reichen haben hauptsächlich GELD. Sie haben andere Werte. Zum Beispiel Firmen, die wiederum Arbeitsplätze schaffen Die meisten Arbeitsplätze in diesem Land kommen aus dem Mittelstand, und auch wenn deren Chefs Millionäre sind, geht es den Mitarbeitern viel besser, als da, wo die Firmen dem Volk gehören.

    @tintenkleks.

    Und wenn die Leute dafür Werte kaufen, deren Werte nicht verfallen, ändern Sie gar nichts.

    Der Staat kann nicht dafür Sorgen, dass Arbeitsplätze da sind. Das hat schon die DDR versucht, wo es dadurch immerhin keine Arbeitslosen gab.

    Was man diesem Staat ankreiden muss, ist, dass es da, wo es seine Fürsorgepflicht, z.B. im Gesundheitswesen, aus der Hand gibt, und die dort notwendigen Arbeitsplätze einspart.

    Nicht nur in privaten Krankenhäusern werden notwendige Arbeitsplätze (z.B. Krankenpfleger) einfach eingespart. Auch in Klinken, die dem Staat, bzw. einem Bundesland gehören, passiert das.

    Gesundheitswesen gehört z.B. in staatlicher Hand komplett. Auch deshalb wird Andreas Abels nicht einfach die Staatsquote einstampfen können und dann das freiwerdende Geld, über dem Umweg der MWST, ins BGE stecken können.

    Und es gehören noch andere Dinge in öffentliche Hand. z.B. (Trink)Wasser und Energie.

  33. tintenkleks says :

    @Herr Abels,

    schauen Sie hier:
    http://www.flassbeck-economics.de/rohstoffe-im-lager-kunde-betrogen-geld-in-der-bank/

    Sie sollten sich beeilen mit der Bewußtseinsveränderung… die „Gegenseite“ scheint wie immer, besser gerüstet zu sein. 😉

    • Andreas Abels says :

      @tintenkleks

      Tja, die „künstliche Verknappung“, um Rohstoffpreise in die Höhe zu treiben, ist natürlich eine Folge dieses ganzen perfiden, globalen Systems.

      Das System gibt ja solchen „Finanzakteuren“ erst die Möglichkeit, derart unmenschlich zu handeln (nur mal kurz nebenbei @ B. Kogge: Das ist auch der Grund, warum das Gesundsheitswesen, Energie, Wasser etc. „privatisiert“ wird).

      Ich glaube nicht, dass es damit getan ist, „Finanzakteure“ (Banken etc.) per Gesetz aus dem Rohstoffmarkt zu werfen.

      Regulierungen werden da ja immer gerne gefordert, aber wir sehen auch immer wieder, wie Regulierungen umgangen werden, weil es immer wieder schlaue Köpfe, Anwälte, Bänker, Aktionäre, Unternehmer gibt, die Lücken in den Regelungen finden werden.

      Man kann eben nicht alles „regulieren“, im Grunde ist die ganze Welt längst zu Tode „reguliert“ worden. 😉

      Natürlich weiß die „Gegenseite“ das herrschende System für sich zu nutzen, darum werden sie dieses auch nicht loswerden wollen.

      Aufhalten kann man sie aber nicht durch weitere Regulierungen oder irgendwelche tollen Politiker (die stehen eh unter dem Pantoffel der „Gegenseite“, sind nur Marionetten), sondern NUR durch Bewußtseinsveränderungen des Einzelnen.
      Ich weiß, dass das für viele schwer zu verstehen oder nachzuvollziehen ist, aber das ist meine tiefste Überzeugung.

      In meinem eigenen Blog schrieb ich unter irgendeinem Artikel sinngemäß:

      Sie (also die „Gegenseite“) brauchen Schlafende und nicht Wache.

  34. Unbequem says :

    „Alexander says : August 31, 2013 at 4:57 pm

    Entschuldigung, aber eine gewisse Bewusstseinsänderung ist schon längst im Vormarsch.“

    Lieber Alexander, Ihre festgestellte Bewusstseinsänderung basiert bisher auf dem Leidensdruck einiger weniger, die in diesem System durch den Rost gefallen sind.

    Von einer wirklich frei bestimmten Bewusstseinsveränderung – ich würde Bewusstseins-Erweiterung bevorzugen – können wir erst reden, wenn sich haufenweise unsere Geldeliten geläutert zeigen und bereit sind ihren Reichtum zu teilen. Quasi ein Menschwerdungsprozess durchlaufen, der noch nicht zwingend ein verändertes Bewusstsein erfordert, lediglich ein sich besinnen.

    Selbst Ihr postuliertes BGE würde an den bestehenden Machtverhältnissen nichts ändern und, alleine auf nationaler Ebene eingeführt, vermutlich nicht lange Überlebensfähig sein.
    Das ganze Geschwurbel über die positiven Effekte, die ein BGE mit sich führt, sind doch mehr Wunschdenken, denn an der Realität gemessen.

    Gegen die dumm-manipulierten Massen des 21. Jahrhunderts alleine mit dem Argument der sich selbst generierenden Bewusstseinsänderung angehen zu wollen, zeugt doch nur von der Hilfslosigkeit der Befürworter, sich den besseren Menschen wünschend, aber nicht genau wissend wie man es bewerkstelligen könnte.

    • Andreas Abels says :

      Bewußtseins-Erweiterung ist keine kleine, an der Realität vorbei geschraubte Veränderung, sondern etwas ganz Grundlegendes, ohne diese wird sich der Mensch in der Tat nicht ändern.

      Jeder kann diese Erweiterung für sich selbst in Anspruch nehmen, niemand muss auf irgendeinen anderen warten.
      Und auf keinen Fall müssen irgendwelche „Geldeliten“ zuerst diese Erweiterung durchlaufen, es ist genau umgekehrt.
      Am Ende werden auch diese eine Erweiterung durchlaufen, ob nun auf Erden noch oder nicht, auf sie warten müssen wir jedenfalls nicht.

      Zuerst durchlaufen diese Erweiterung all jene, die bereit dafür sind, das sind in Regel gerade nicht die Herrschenden dieser Erde, denn diese haben Angst vor einer Bewußtseins-Erweiterung des „normalen“ Menschen.

      Genau deshalb tun sie derzeit alles, um diese Erweiterung zu verhindern, denn wenn Menschen wirklich selbst-bewußt werden, hat man sie nicht mehr „im Griff“, sie sind dann nicht mehr beherrschbar.

      Für Sie, Herr Unbequem, sind das alles Träumereien, und doch scheinen sie im Grunde offen für eine Bewußtseins-Erweiterung zu sein.

      Ich finde es übrigens sehr gut, dass sie den Ausdruck“ Erweiterung“ bevorzugen, denn genau das trifft es eher, und das zeigt, dass sie diesbezüglich offener sind als sie vielleicht bisher selbst glauben wollen. 😉

      All diese Begriffe sind für viele noch sehr schwammig und „realitätsfremd“, aber auch das ändert sich, wenn man sich immer mehr dem INNEREN öffnet, und die Zusammenhänge mit dem Äußeren (Politik, Regierung, Wirtschaft, Familie, Körper…) versteht.

      Bisher leben wir auf Erden nach dem Motto: Verändere ZUERST das Äußere, dann kann man sich dem Inneren widmen. Es wird sozusagen nach einer Absicherung des Äußeren (mittels unzähliger Regeln/Gesetze/Kontrollmechanismen) verlangt, um dann die Ruhe (äußerer Frieden?) zu haben, sich dem Inneren widmen zu können.

      Bewußtseins-Erweiterung aber führt zu: Verändere ZUERST Dein Inneres, fühle und verstehe Dich SELBST besser, und DANN wird sich auch das Äußere nach und nach dem Inneren anpassen.
      Das Äußere ist vergänglich, das (aus tiefstem Herzen kommende) Innere bleibt.
      Die wahre Realität findet also nicht wirklich da „draußen“ statt, sondern im Inneren.

      Aber wenn das Innere in Balance ist, kann auch das Äußere ins Gleichgewicht kommen, und dann haben die Herrschende keine Chance mehr auf Manipulationen.
      Das ist das ganze Geheimnis. Eigentlich ist es ja keines, aber die Menschen haben die Zusammenhänge Innen-Außen vergessen. Und die Herrschenden versuchen alle, das das auch so bleibt, jedoch wird es ihnen dauerhaft nicht mehr gelingen.

      • Unbequem says :

        „Für Sie, Herr Unbequem, sind das alles Träumereien, und doch scheinen sie im Grunde offen für eine Bewußtseins-Erweiterung zu sein.“

        Herr Abels, sie glauben nicht wie weit ich mein Bewusstsein schon erweitert habe. In meinem privaten Umfeld ertragen einige nur schwerlich den Umgang mit mir und meinem erweiterten Bewusstsein. Vor physischen Übergriffen wurde bisher Abstand genommen, wofür allerdings weniger meine geistige Präsenz verantwortlich zu machen ist. 😉

        Sie sehen, es ist alleine meine Ratio die mich daran hindert ein verändertes Bewusstsein nach außen zu Tragen.
        Mein irdisches Dasein ist mir im Moment noch zu kostbar, als dass ich es leichtfertig gegen eine transzendente Lichtgestalt im Ungewissen eintauschen möchte.

        Ich glaube Ihre Mission käme Glaubwürdiger rüber, könnten Sie auf die altbekannten Heilsversprechungen verzichten. Genau wegen dieser und anderer Lügen, bin ich aus der Kirche ausgetreten…

  35. Andreas Abels says :

    Zitat Unbequem:

    „Ich glaube Ihre Mission käme Glaubwürdiger rüber, könnten Sie auf die altbekannten Heilsversprechungen verzichten. Genau wegen dieser und anderer Lügen, bin ich aus der Kirche ausgetreten…“

    Ich auch, vor 23 Jahren 😉 Mir Kirche, Sekten und solchen „Gemeinschaften“ habe ich nichts zu tun.

    Ich gebe keine „Heilsversprechen“ ab, zudem bedeutet „Heilsein“ nichts anderes als „Ganzsein“, und „ganz=komplett“ ist schon jeder Mensch, er hat es nur vergessen.
    Ich muss also gar nichts versprechen, tue ich auch nicht, aber vielleicht kann ich ein wenig helfen, dass Menschen sich er-Innern.

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